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	<title>Afghanistan-Blog</title>
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	<description>Sicherheitspolitik, Nachrichten, Meinungen und andere Blickwinkel…</description>
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		<title>Nachwuchsjournalist und neuer Blogkorrespondent&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 17:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghnaistan]]></category>
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		<description><![CDATA[Deutschland hat momentan keinen eigenen ständigen Korrespondenten in Afghanistan. Alles, was wir über das Land erfahren, ist aus zweiter oder dritter Hand. Auch die jüngste Talibanoffensive vom vergangenen Wochenende, kann ein Blogger wie ich daher nur über offene Quellen über das Internet oder durch persönliche Kontakte spiegeln. Medienexperten und andere Journalisten, die sich für ebensolche halten, bekommen ihre Informationen auch nur aus zweiter oder dritter Hand und analysieren wild durch die Gegend herum, spielen diese Offensive herunter, halten die Fahnen der ISAF hoch&#8230;nach dem Motto: &#8220;läuft doch alles sehr gut&#8221;&#8230;und merken dabei nicht wie sie am Thema vorbei reden. Und dabei wird auch oft die afghanische Perspektive vergessen. Andere Think Tank Experten erzählen das Gegenteil. Zwar habe ich ein eigenes Netzwerk afghanischer Journalisten am Hindukusch, oft fehlt mir aber die Zeit, dieses bei meiner knapp bemessenen, professionell einzusetzen. Deshalb möchte ich nun etwas Neues ausprobieren: Mich erreichte neulich die Anfrage eines in Deutschland lebenden afghanischen Nachwuchsjournalisten, der im Sommer fünf  Wochen als Freelancer aus Kabul berichten will. Das möchte ich unterstützen. Und schon hat der Gute seinen ersten Auftraggeber: das Afghanistan Blog Ich habe Kahled Waziri gebten, aus seiner persönlichen Perspektive einen kurzen Hintergrundartikel über die sogenannte Offensive zu verfassen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Deutschland hat momentan keinen eigenen ständigen Korrespondenten in Afghanistan. Alles, was wir über das Land erfahren, ist aus zweiter oder dritter Hand. Auch die jüngste Talibanoffensive vom vergangenen Wochenende, kann ein Blogger wie ich daher nur über offene Quellen über das Internet oder durch persönliche Kontakte spiegeln. Medienexperten und andere Journalisten, die sich für ebensolche halten, bekommen ihre Informationen auch nur aus zweiter oder dritter Hand und analysieren wild durch die Gegend herum, spielen diese Offensive herunter, halten die Fahnen der ISAF hoch&#8230;nach dem Motto: &#8220;läuft doch alles sehr gut&#8221;&#8230;und merken dabei nicht wie sie am Thema vorbei reden. Und dabei wird auch oft die afghanische Perspektive vergessen. Andere Think Tank Experten erzählen das Gegenteil. Zwar habe ich ein eigenes Netzwerk afghanischer Journalisten am Hindukusch, oft fehlt mir aber die Zeit, dieses bei meiner knapp bemessenen, professionell einzusetzen. Deshalb möchte ich nun etwas Neues ausprobieren:</p>
<p style="text-align: justify;">Mich erreichte neulich die Anfrage eines in Deutschland lebenden afghanischen Nachwuchsjournalisten, der im Sommer fünf  Wochen als Freelancer aus Kabul berichten will. Das möchte ich unterstützen. Und schon hat der Gute seinen ersten Auftraggeber: das Afghanistan Blog <img src='http://www.afghanistan-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Ich habe Kahled Waziri gebten, aus seiner persönlichen Perspektive einen kurzen Hintergrundartikel über die sogenannte Offensive zu verfassen. Sie werden also künftig häufiger von ihm lesen. Seien Sie ihm bitte gewogen&#8230;</p>
<div id="attachment_4914" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2012/04/Kahled.jpg"  class="wmp" id="wmp1"><img class=" wp-image-4914" title="Kahled" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2012/04/Kahled-1024x768.jpg" alt="" width="614" height="461" /></a><p class="wp-caption-text">Nachwuchsjournalist Kahled Waziri aus Marburg</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>von Kahled Waziri</em></p>
<p><em><strong>Afghanisches Innenministerium: Drahtzieher der Anschlangsserie wahrscheinlich Haqqani-Clan</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong>Dem afghanischen Innenministerium zufolge sind die Angriffe,die mit der sogenannten Frühjahrsoffensive der Taliban einhergehen,auf den <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Haqqani-Netzwerk" target="_blank">Haqqani-Clan</a></strong> zurückzuführen.</p>
<p style="text-align: justify;">Afghanistans Innenminister Bismillah Khan Mohammadi sagte heute in einem Interview,das er dem Sender Ariana Television gab: „Sowohl die Art und Weise der Angriffe als auch die Tatsache,dasss es auch außerhalb Kabuls in mehreren Provinzen Angriffe gab, deuten zumindest auf eine Beteiligung des Haqqani-Netzwerkes hin.“</p>
<p style="text-align: justify;">Taliban berichteten laut Reuters, dass die  Hauptziele des Angriffs die deutsche und britische Botschaft,sowie das Führungshauptquartier der Nato gewesen seien. Schwere Feuergefechte zwischen afghanischer Polizei und Taliban fanden  in den den Kabuler Distrikten Charahi Qambar und Charahi Zanbaq und außerhalb Kabuls in Jalalabad, Nangahar und Logar statt.</p>
<p><strong>Haqqani-Clan und Pakistan &#8211; Partner im Kampf gegen die Nato!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Haqqani-Clan,Verbündeter der Taliban im Kampf gegen die Nato,stellt einen sehr wichtigen und für die Nato sehr bedrohlichen Machtfaktor dar. Gründer Jalaluddin Haqqani,der ursprünglich aus der ostafghanischen Provinz Paktia stammt, ließ sich bereits Ende der Siebziger Jahre im Stammesgebiet Nord -Waziristan,das an der Grenze zu Pakistan liegt,nieder.Dieses Gebiet ist aufgrund der Durand-Linie traditionell sehr umkämpft und gilt als Hochburg der Taliban. Offiziell wird der Haqqani-Clan noch von Jalaluddin Haqqani geführt.De facto hat aber sein Sohn Sirajuddin die Führung des Netwerks übernommen.Der Haqqani-Clan hat dem Taliban-Chef Mullah Omar Loyalität geschworen und akzeptiert die Quetta-Shura,das Führungsgremium der Taliban an. Meistens agiert der Haqqani-Clan jedoch autonom.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist ein offenes Geheimnis,dass der Haqqani-Clan der verlängerte Arm Pakistans ist. Amerika hatte bereits im vergangenen Jahr Pakistan mehrfach dazu aufgefordert gegen den Haqqani-Clan in Waziristan [gehört eigentlich zu Afghanistan;aufgrund der Durand-Linie,die  zwischen paschtunischen Stammesgebieten gesetzt wurde, zählen Teile Waziristans heute offiziell zu Pakistan,ehemals Indien] vorzugehen.Die Pakistani lehnten das jedoch mit der Begründung ab,dass es der pakistanischen Armee an Kapizitäten fehle,um gegen den Haqqani-Clan eine Offensive zu beginnen. Es ist jedoch klar,dass die pakistanische Armee nicht gegen das Haqqani-Netwerk vorgeht,weil man die Haqqanis als Verbündete betrachtet,sagte Ahmed Rashid gegenüber Reuters. Aufgrund dieser Tatsachen wird vermutet,dass die Angriffsserie in Afghanistan zu einer schweren Belastung,der ohnehin sehr strapazierten Beziehung zwischen Amerika und Pakistan,führen wird.</p>
<p>Quellen: Ariana Television,RTA,Reuters,Privat</p>
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 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4913&amp;md5=c1b8c25ed22af9627a34640279e504f2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Talibanoffensive: Deutsche Botschaft beschossen?</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4903&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=talibanoffensive-deutsche-botschaft-beschossen</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 13:33:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anschlagserie]]></category>
		<category><![CDATA[Dt. Botschaft]]></category>
		<category><![CDATA[kabul]]></category>
		<category><![CDATA[Taliban]]></category>
		<category><![CDATA[Waziristan]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Auswärtige Amt bestätigte mittlerweile den Beschuss der Deutschen Botschaft in der Nähe der Green Zone Kabuls, dort, wo sich auch die britische Botschaft und die US-Vertretung befindet, sowie das HQ ISAF Kabul. Bisher sei nach ARD Angaben ein Taliban getötet worden. Ich fasse hier mal zusammen, was sich an Fakten im Web finden läßt. Afghanistan wird von einer Angriffsserie erschüttert. Auch die deutsche Botschaft in Kabul ist Ziel der Angriffe. In Pakistan haben Taliban-Kämpfer bei einem Großangriff Hunderte Häftlinge befreit. In einer koordinierten Kommandoaktion haben Taliban-Kämpfer Ziele in der afghanischen Hauptstadt Kabul und in drei Provinzhauptstädten angegriffen. Die Taliban sprachen vom Beginn ihrer Frühjahrsoffensive. In Kabul kam es zu Gefechten im Botschaftsviertel im Zentrum und in der Nähe des Parlaments im Westen der Stadt. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin sagte, es gebe Beschädigungen auf dem Gelände der deutschen Botschaft. Nach ersten Erkenntnissen seien aber keine Diplomaten zu Schaden gekommen. Die Taliban bekannten sich zu den Angriffen in Kabul und den Provinzhauptstädten. Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid sagte in Kabul, Dutzende Kämpfer seien an den Operationen beteiligt. Die Angriffe markierten den Beginn der Frühjahrsoffensive der Taliban gegen die ausländischen Truppen und die afghanischen Sicherheitskräfte. (mehr auf Welt.de inklusive Video) Attentäter greifen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Auswärtige Amt bestätigte mittlerweile den Beschuss der Deutschen Botschaft in der Nähe der Green Zone Kabuls, dort, wo sich auch die britische Botschaft und die US-Vertretung befindet, sowie das HQ ISAF Kabul. Bisher sei nach ARD Angaben ein Taliban getötet worden. Ich fasse hier mal zusammen, was sich an Fakten im Web finden läßt.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2012/04/Botschaft.jpeg"  class="wmp" id="wmp3"><img class="aligncenter size-full wp-image-4904" title="Botschaft" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2012/04/Botschaft.jpeg" alt="" width="460" height="307" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Afghanistan wird von einer Angriffsserie erschüttert. Auch die deutsche Botschaft in Kabul ist Ziel der Angriffe. In Pakistan haben Taliban-Kämpfer bei einem Großangriff Hunderte Häftlinge befreit. In einer koordinierten Kommandoaktion haben Taliban-Kämpfer Ziele in der afghanischen Hauptstadt Kabul und in drei Provinzhauptstädten angegriffen. Die Taliban sprachen vom Beginn ihrer Frühjahrsoffensive.</p>
<p id="p1" style="text-align: justify;">In Kabul kam es zu Gefechten im Botschaftsviertel im Zentrum und in der Nähe des Parlaments im Westen der Stadt. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin sagte, es gebe Beschädigungen auf dem Gelände der deutschen Botschaft. Nach ersten Erkenntnissen seien aber keine Diplomaten zu Schaden gekommen. Die Taliban bekannten sich zu den Angriffen in Kabul und den Provinzhauptstädten. Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid sagte in Kabul, Dutzende Kämpfer seien an den Operationen beteiligt. Die Angriffe markierten den Beginn der Frühjahrsoffensive der Taliban gegen die ausländischen Truppen und die afghanischen Sicherheitskräfte. (<strong><a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article106186158/Taliban-attackieren-deutsche-Botschaft-in-Afghanistan.html#">mehr auf Welt.de inklusive Video</a></strong>)</p>
<p><strong>Attentäter greifen mit Raketen und Waffen Hotel an</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die US-Botschaft löste Alarm aus und forderte ihre Mitarbeiter auf, sich in Sicherheit zu bringen. Mehrere Kämpfer drangen nach offiziellen Angaben außerdem in das Parlament in Kabul ein. Selbstmordattentäter sollen nach Angaben von Augenzeugen zudem mit Schusswaffen und Raketen ein Hotel angegriffen haben. Der Sprecher des Innenministeriums, Sediq Sediqqi, sagte: „Bewaffnete Aufständische haben in zwei Gegenden in Kabul Angriffe begonnen. Wir haben die Gegend umstellt und eine große Anzahl Sicherheitskräfte eingesetzt.“ (<strong><a href="http://www.focus.de/politik/ausland/afghanistan-anschlagserie-im-diplomatenviertel-taliban-attackieren-die-deutsche-botschaft-in-kabul_aid_737717.html" target="_blank">mehr auf focus.de</a></strong>)</p>
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<p style="text-align: justify;">Ein Sprecher des afghanischen Parlaments erklärte, es seien Raketen auf das Parlamentsgebäude und die russische Botschaft abgefeuert worden. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt. Ein Polizist sagte, Bewaffnete hätten ein Hotel in der Innenstadt &#8211; das noch neue Kabul Star &#8211; unter ihre Kontrolle gebracht. Der Sender Tolo TV meldete, beim zweiten Angriffsort handle es sich um die Gegend nahe des afghanischen Parlaments im Westen der Hauptstadt. Es liegt in einem Gebiet, in dem sich auch eine US-Militärbasis, das UN-Büro und der Präsidentenpalast befinden.</p>
<p style="text-align: justify;">
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<div style="text-align: justify;"><strong>Regierungsgebäude gestürmt</strong></div>
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<p style="text-align: justify;">In der Provinz Logar südlich von Kabul stürmten Selbstmordattentäter nach offiziellen Angaben zudem mehrere Regierungsgebäude, darunter das Büro des Provinzgouverneurs, das Polizeihauptquartier sowie eine US-Basis. Diese Gebäude liegen der Provinzregierung zufolge alle nah beieinander. (<strong><a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/12/0,3672,8508012,00.html" target="_blank">mehr auf heute.de</a></strong>)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pakistan: Taliban befreien 384 Häftlinge</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Taliban-Kämpfer haben am Sonntag bei einem Großangriff auf ein Gefängnis im Nordwesten Pakistans mehr als 380 Häftlinge befreit. Der Informationsminister der Provinz Khyber Pakthtunkhwa, Mian Iftikhar Hussain, sagte, etwa 20 der 384 Ausbrecher aus dem Gefängnis im Distrikt Bannu seien sehr gefährlich. Unter ihnen sei auch ein Mann, dem ein Attentat auf den damaligen Präsidenten Pervez Musharraf vorgeworfen werde. Ein Polizist schätzte die Zahl der Angreifer auf 150 bis 200. Er sagte, die Sicherheitskräfte hätten angesichts dieser Übermacht keine Chance gehabt, die Taliban-Kämpfer zurückzuschlagen. (Quelle: heute.de)</p>
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 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4903&amp;md5=047208cca4b3ed469c94f5acba4e776f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Leichenschändung, Koranverbrennung &amp; Amokläufer</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 16:36:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich ja mal ausprobieren, wie lange es dauert, bis mal etwas Neues in Afghanistan passiert, worüber wir hier noch nicht diskutiert haben. Aber jetzt juckt es mit in den Fingerspitzen. Dass am Wochenende ein US Soldat bei einem Amoklauf 16 afghanische Zivilisten, darunter auch Kinder, getötet hat, ist die Spitze eines Eisberges an diversen Vergehen von Militärs. Ich möchte nicht wissen, was sonst noch so alles passiert, wovon wir gar nichts mitbekommen. Zuvor dann noch die angeblich versehentliche Koranschverbrennung  - von US Soldaten begangen &#8211; und&#8230;widerum die Amerikaner&#8230;das Urinieren auf einen offenbar getöteten Taliban. Absonderliche Nachrichten, die in den vergangenen Wochen um die Welt gegangen sind. Es hagelt seit dem an Entschuldigungsbekundungen aus Amerika. Beim jüngsten Amoklauf eines US Soldaten wird nun die &#8220;Aburteilung&#8221; des Täters diskutiert. Die Afghanen fordern die Übergabe des Täters. Indes bringt sich Präsident Hamid Karsai wieder unrühmlich ins Gespräch, indem er die Gewalt an Frauen erlauben will. Und Bundeskanzlerin Merkel stellte heute während ihres Truppenbesuches In Mazar-e Sharif fest, dass der Aussöhnungsprozess mit Taliban noch nichts ausreichende Fortschritte gemacht habe. Und Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) wirbt gleichzeitig für Investitionen am Hindukusch und bemerkt fast unbemerkt, dass die Amerikaner ihren Soldaten in der Vorausbildung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eigentlich wollte ich ja mal ausprobieren, wie lange es dauert, bis mal etwas Neues in Afghanistan passiert, worüber wir hier noch nicht diskutiert haben. Aber jetzt juckt es mit in den Fingerspitzen. Dass am Wochenende ein US Soldat bei einem Amoklauf <strong>16 afghanische Zivilisten</strong>, darunter auch Kinder, getötet hat, ist die Spitze eines Eisberges an diversen Vergehen von Militärs. Ich möchte nicht wissen, was sonst noch so alles passiert, wovon wir gar nichts mitbekommen. Zuvor dann noch die angeblich versehentliche <strong>Koranschverbrennung</strong>  - von US Soldaten begangen &#8211; und&#8230;widerum die Amerikaner&#8230;<strong>das Urinieren auf einen offenbar getöteten Taliban</strong>. Absonderliche Nachrichten, die in den vergangenen Wochen um die Welt gegangen sind. Es hagelt seit dem an Entschuldigungsbekundungen aus Amerika. Beim jüngsten Amoklauf eines US Soldaten wird nun die &#8220;Aburteilung&#8221; des Täters diskutiert. Die Afghanen fordern die Übergabe des Täters. Indes bringt sich Präsident Hamid Karsai wieder unrühmlich ins Gespräch, indem er <strong>die Gewalt an Frauen</strong> erlauben will. Und Bundeskanzlerin Merkel stellte heute während ihres Truppenbesuches In Mazar-e Sharif fest, dass <strong>der Aussöhnungsprozess mit Taliban</strong> noch nichts ausreichende Fortschritte gemacht habe. Und Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) wirbt gleichzeitig für <strong>Investitionen am Hindukusch</strong> und bemerkt fast unbemerkt, dass die Amerikaner ihren Soldaten in der Vorausbildung bessere interkuturelle Kompetenz vermitteln sollten. In meiner <strong>Facebookgruppe zum Blog</strong> schreibt ein Bundeswehrsoldat auf die Amoklaufmeldung vom Wochenende: &#8220;Besser die als unsere Jungs!&#8221; Herr Niebel: das gilt dann doch wohl für alle truppenstellende Nationen, oder?!</p>
<div id="attachment_4891" class="wp-caption aligncenter" style="width: 413px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/Banner.jpg"  class="wmp" id="wmp5"><img class=" wp-image-4891 " title="Banner" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/Banner.jpg" alt="" width="403" height="227" /></a><p class="wp-caption-text">Wie behalten wir den Durch- und Überblick?</p></div>
<p style="text-align: justify;">Einem Bekannten von mir, der für eine Hilfsorganisation in AFG arbeitet, antwortete ich neulich als er mich fragte &#8220;Was machte denn Afghanistan so?&#8221;  mit &#8220;Das interessiert doch niemanden mehr&#8221;. Daraufhin er: &#8220;Dann könnender wenigstens in Ruhe weiter arbeiten.&#8221; Dieser Dialog spricht Bände!</p>
<p>Nicht, dass Sie denken, ich sei mit meinem Latein am Ende. Nach 5 Jahren Bloggerei, Vorträgen, Zwiegesprächen, Diskussionen mit Afghanen in Deutschland, deutschen Intergrationsstudien über angeblich nichtintegrierbare Muslime und vom hörensagen informierter Journalisten, nach einer enttäuschenden Bonner Afghanistan-Konferenz und zig Militärdokus im TV über Bundeswehrsoldaten im Einsatz &#8211; die Jahre zu spät gekommen sind &#8211; wird eine Einsatztransparenz vorgegaukelt die mit einem seidenen Schleier einer Bundeswehrstrukturreform überdeckt wird. Ich frage Sie meine werten Leserinnen und Leser: sind wir in Afghanistan gescheitert? Hat das gesellschaftspolitische Desinteresse gesiegt und wir wulffen in Deutschland  jetzt nur noch vor uns her? Wofür sind über 50 deutsche Soldaten in Afghanistan gefallen? Wer kümmert sich um die PTBS belasteten Soldaten und um ihre auseinanderbrechenden Familien? Ist Afghanistan nur noch eine Feinschmeckerdebatte von sicherheitsolitischen Freaks? Helfen Sie mir bitte! Wie sollen wir mit dem Blog weitermachen? Was wollen Sie diskutieren? Das aktuelle Geschehen? Weitere Gastkommentare von Prof Jäger und mehr Analysen? Mehr über Kultur und Menschen in Afghanistan? Oder doch lieber Sicherheitspolitik? Mehr afghanische Stimmen? Oder soll ich selber nach Afghanistan reisen, um von dort zu berichten??
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp5"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4890&amp;md5=b8464ae88975787d489e7e83e36035c8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Naser Ahmadi: &#8220;Das Schachspiel Afghanistan&#8230;&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 19:17:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Naser Ahmadi]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute darf ich Ihnen einen Artikel des afghanischen Journalisten Naser Ahmadi präsentieren. Das freut mich besonders, da sich nun endlich auch afghanische Journalisten in die aktuelle Diskussion um eine Zukunft für Afghanistan einmischen. Taschakor Naser jan. Naser arbeitete von 2005 bis 2009 als Nachrichtensprecher und als Redakteur für den afghanischen Fernsehsender Ariana TV und lebt nun hier in Deutschland. Somit bekommen wir jetzt eine afghanische Perspektive auf die aktuellen Entwicklungen. Sicherheitspolitik, Nachrichten, Meinungen und andere Blickwinkel&#8230;das Blog soll eine Plattform für alle sein, die sich für die Afghanistandebatte interessieren. Die Rolle von Deutschland  beim komplexen Schachspiel in Afghanistan von Naser Ahmadi  Nach der Vertreibung der Taliban sollte Afghanistan Frieden, Demokratie und Wohlstand erhalten, aber diese Werte sind immer noch ein Traum geblieben. Diese Situation ist das Ergebnis des großen Fehlers der internationalen Gemeinschaft: diese beschloss im Jahr 2001 im Bonner Abkommen, statt mit den liberalen und demokratischen Gruppierungen aus Afghanistan, mit den Warlords, Kriegsverbrechern und Verletzern der  Menschenrechte zusammen zu arbeiten. Das war ein großer Fehler. Nach der Bonner Konferenz Heute, elf Jahre nach der Bonner Konferenz  beherrschen immer noch Krieg, Armut, Drogenhandel und Korruption den Alltag der Menschen. Die  ausländischen  und afghanischen Soldaten sind nicht in der Lage, für die Sicherheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute darf ich Ihnen einen Artikel des afghanischen Journalisten Naser Ahmadi präsentieren. Das freut mich besonders, da sich nun endlich auch afghanische Journalisten in die aktuelle Diskussion um eine Zukunft für Afghanistan einmischen. Taschakor Naser jan. Naser arbeitete von 2005 bis 2009 als Nachrichtensprecher und als Redakteur für den afghanischen Fernsehsender Ariana TV und lebt nun hier in Deutschland. Somit bekommen wir jetzt eine afghanische Perspektive auf die aktuellen Entwicklungen. Sicherheitspolitik, Nachrichten, Meinungen und andere Blickwinkel&#8230;das Blog soll eine Plattform für alle sein, die sich für die Afghanistandebatte interessieren.</p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Die Rolle von Deutschland  beim komplexen Schachspiel in Afghanistan</strong><br />
<em>von Naser Ahmadi </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Nach der Vertreibung der Taliban sollte Afghanistan Frieden, Demokratie und Wohlstand erhalten, aber diese Werte sind immer noch ein Traum geblieben. </em><em>Diese Situation ist das Ergebnis des großen Fehlers der internationalen Gemeinschaft: diese beschloss im Jahr 2001 im Bonner Abkommen, statt mit den liberalen und demokratischen Gruppierungen aus Afghanistan, mit den Warlords, Kriegsverbrechern und Verletzern der  Menschenrechte zusammen zu arbeiten. </em><em>Das war ein großer Fehler.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nach der Bonner Konferenz</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Heute, elf Jahre nach der Bonner Konferenz  beherrschen immer noch Krieg, Armut, Drogenhandel und Korruption den Alltag der Menschen. Die  ausländischen  und afghanischen Soldaten sind nicht in der Lage, für die Sicherheit im Land zu sorgen. Milliarden Dollar der internationalen Hilfe für Afghanistan sind durch Korruption verschwunden.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Die Macht der Taliban und ihrer Verbündeten hat dramatisch zugenommen. Leider müssen Bürger von Afghanistan und die Steuerzahler von Europa und Amerika die Kosten für diese Fehler tragen. Außerdem werden immer mehr Menschen getötet.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Wiederholung des gleichen Fehlers</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Geheimverhandlungen mit Taliban</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Zusammenarbeit mit  den angeklagten Gruppierungen </strong></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>In Afghanistan haben wir ein Sprichwort: ‚AzmodaraAzmodadkhatast’.  Im übertragenen Sinne bedeutet das: ‚ Es ist ein Fehler, jemanden lehren zu wollen, der schon weist’.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Heutzutage versucht Deutschland die Lage in Afghanistan durch politischen Maßnahmen zu verbessern. Laut einem Bericht von Spiegel online am 10.01.2012 eröffnet die deutsche Diplomatie einen Weg für Taliban und Amerikaner, wodurch zum ersten Mal Friedenhandlungen mit den Taliban möglich wurden. Gerade eröffneten die  USA und Deutschland eine Botschaft in Katar für Taliban. Hier werden Geheimverhandlungen geführt, an denen weder staatliche noch zivilgesellschaftliche Organisationen aus Afghanistan teilnehmen, obwohl über  das Schicksal von Afghanistan entschieden werden soll..</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gleichzeitig Taliban erklärten den Medien  sie werden ihre Militäraktionen nicht einstellen, auch wenn sie ein Büro in Katar eröffnen lassen. Sie sind der Ansicht, dass   dieser Schritt nicht das Ende ihres Kampfes  bedeutet.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Außerdem lud die Bundesregierung die Oppositionsgruppen von Hamed Karzai, dem afghanischen Präsidenten vor kurzem nach  Berlin ein und sprach mit Ihnen über die  Veränderung des politischen Systems von Afghanistan. Die Leute die von Berlin eingeladen wurden, sind wegen  Kriegsverbrechen und  Menschenrechtsverletzungen angeklagt. Diese Gruppierungen sprachen sowohl mit  amerikanischen als auch mit deutschen Abgeordneten  über die Zukunft von Afghanistan nach dem Jahr 2014. Das Jahr 2014 ist sehr wichtig und bedeutsam   für Afghanistan, weil in diesem Jahr die internationalen Soldaten abziehen werden und die afghanische Bevölkerung  in der Zwischenzeit einen neuen Präsidenten gewählt haben werden. </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Angesichts der neuen Politik und Strategie der internationalen Gemeinschaften &#8211; vor allem von Amerika und Deutschland &#8211; für Afghanistan, kommt man zum Ergebnis, dass wieder die gleichen Fehler wie 2001 begangen werden.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Man sollte aus den Erfahrungen lernen und deshalb sollte Deutschland  seine Politik für Afghanistan korrigieren. Es ist sehr gefährlich mit denselben Leuten zusammen zu arbeiten, die schon ein schlechtes Erbe hinterlassen haben. </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wenn Deutschland wirklich den Frieden in Afghanistan will, muss es sich mit den demokratischen und liberalen Gruppierungen des unterhalten und sie als seine strategischen  Partner wählen. </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Nur so kann es gelingen einen demokratischen Staat in Afghanistan zu gründen und zu etablieren. Wenn dies nicht gelingt, müssen  die Deutschen  damit rechnen, dass ihre Truppen noch lange in Afghanistan eingesetzt bleiben sollen und viele Soldaten Opfer einer  vergeblichen Mission werden.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Diese Gruppierungen existieren  immer noch in Afghanistan und im Ausland, aber da die Machtverhältnisse immer noch von Warlords geregelt werden, haben diese leider keine Chance. Sie sind hochqualifizierte Experten  und denken für Freiheit, Unabhängigkeit, Entwicklung und Gemeinwohl  in Afghanistan.</em></p>
<p>Sehen Sie eines von vielen Interviews von Naser Ahmadi auf Ariana TV:<br />
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		<title>&#8220;Das Ringen um eine Zukunft&#8230;&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 18:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Welche Gemengelage steckt hinter den Verhandlungen für eine neue Zukunft Afghanistans? Exklusiv fürs Blog analysiert Prof. Dr. Thomas Jäger von der Uni Köln das aktuelle Geschehen zwischen Washington, Kabul und Doha. Das Treffen der &#8220;Nationalen Allianz Afghanistans&#8221; in Berlin steht dabei im Mittelpunkt. Einige Aspekte des politischen Ringens um die zukünftige Gestalt Afghanistans Inzwischen wird es unübersichtlich. Das ist angesichts der komplexen Interessenlage aber auch nicht verwunderlich. Denn seitdem sich in Washington die Einsicht Bahn gebrochen hat, dass für die Zukunft Afghanistans eine politische Lösung gefunden werden müsse, bringen sich unterschiedliche Akteure ins Spiel. Sie konkurrieren darum, welche Rolle sie in dieser Zukunft spielen werden und welche Profite sie daraus erzielen können. Eine „politische Lösung“ steht dabei als Formel für die schmerzlich gewonnene Erkenntnis, dass die angestrebte Ordnung eines von Kabul aus regierten demokratischen Zentralstaats militärisch nicht durchzusetzen ist. Diesem politischen Zweck ihres Handelns sind die NATO-Staaten lange gefolgt, in der Praxis sogar länger als in den dann doch schon seit Jahren zunehmend unsicheren Formulierungen. Nach dem enger militärischen Kampf gegen den Terrorismus waren clear, hold and build die Formel, unter der die Aufstandsbekämpfung erfolgreich ausgeführt werden sollte. Dies misslang nicht überall, auch wenn die Kosten jeweils im Vergleich zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Welche Gemengelage steckt hinter den Verhandlungen für eine neue Zukunft Afghanistans? Exklusiv fürs Blog analysiert Prof. Dr. Thomas Jäger von der Uni Köln das aktuelle Geschehen zwischen Washington, Kabul und Doha. Das Treffen der &#8220;<strong><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?p=4834" target="_blank">Nationalen Allianz Afghanistans</a></strong>&#8221; in Berlin steht dabei im Mittelpunkt.</p>
<div id="attachment_4818" class="wp-caption aligncenter" style="width: 340px">
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<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/Prof_Jaeger.jpg"  class="wmp" id="wmp7"><img class="size-full wp-image-4818" title="Prof_Jaeger" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/Prof_Jaeger.jpg" alt="" width="330" height="244" /></a><p class="wp-caption-text">Prof. Dr. Thomas Jäger - Uni Köln</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Einige Aspekte des politischen Ringens um die zukünftige Gestalt Afghanistans</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Inzwischen wird es unübersichtlich. Das ist angesichts der komplexen Interessenlage aber auch nicht verwunderlich. Denn seitdem sich in Washington die Einsicht Bahn gebrochen hat, dass für die Zukunft Afghanistans eine politische Lösung gefunden werden müsse, bringen sich unterschiedliche Akteure ins Spiel. Sie konkurrieren darum, welche Rolle sie in dieser Zukunft spielen werden und welche Profite sie daraus erzielen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine „politische Lösung“ steht dabei als Formel für die schmerzlich gewonnene Erkenntnis, dass die angestrebte Ordnung eines von Kabul aus regierten demokratischen Zentralstaats militärisch nicht durchzusetzen ist. Diesem politischen Zweck ihres Handelns sind die NATO-Staaten lange gefolgt, in der Praxis sogar länger als in den dann doch schon seit Jahren zunehmend unsicheren Formulierungen. Nach dem enger militärischen Kampf gegen den Terrorismus waren <em>clear, hold and build</em> die Formel, unter der die Aufstandsbekämpfung erfolgreich ausgeführt werden sollte. Dies misslang nicht überall, auch wenn die Kosten jeweils im Vergleich zur Zwecksetzung ausgesprochen hoch waren. Aber es gelang auch nicht so umfassend, dass die westlichen Staaten dem Ziel des Aufbaus eines demokratischen Nationalstaats wichtige Schritte entgegengekommen wären. So steht Afghanistan nach mehr als zehn Jahren militärischer, ökonomischer, rechtlicher und verwaltungstechnischer Aufbauhilfe noch immer als politisch amorphes, uneinheitlich regiertes Land da, das vor allem eines nachhaltig aufweist: gewaltmarktliche Strukturen.</p>
<p style="text-align: justify;">In dieser Lage nun, getrieben nicht zuletzt von den Wahlkämpfen in den USA und Frankreich, mehr noch aber, und damit verbunden, durch die schiere finanzielle Belastung – die Gesamtkosten der USA werden sich am Ende auf eine Billion USD für diesen Krieg belaufen, nach über zwei Billionen USD für den Irakkrieg – haben sich die USA entschieden, eine politische Lösung zu finden. Das heißt, sie geben den Zweck eines demokratischen Zentralstaats auf und versuchen nun eine andere Lösung herbeizuführen. Offensichtlich vorrangiges Ziel ist es nunmehr, zur Umsetzung eines politisch zumindest nicht in einen neuen Bürgerkrieg zurückfallenden Zustandes, gewisse Talibangruppen für eine Koalitionsregierung zu gewinnen. Hierzu sind die anderen westlichen Verbündeten nicht unerheblich; wichtiger aber sind die afghanischen Akteure. Denn mit dem Abzug der amerikanischen Truppen werden allein aus Gründen der mangelnden generellen und spezifischen Fähigkeiten auch alle anderen NATO-Truppen das Land verlassen, soweit sie nicht in Ausbildungsaufgaben eingesetzt werden. Während diese also das Land vorhersehbar verlassen werden, bleiben die afghanischen Akteure vor Ort und dies mit neuem, von den ausländischen Truppen nicht mehr im bisherigen Maß eingeschränktem Handlungsspielraum.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die verschiedenen Verhandlungen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die von der Bundesregierung noch 2009 abgelehnten Verhandlungen mit den Taliban werden nun zwischen diesen und den USA stattfinden. Die Taliban werden in Doha, der Hauptstadt Katars ein Büro eröffnen und derzeit finden wohl schon Vorgespräche mit der amerikanischen Regierung über vertrauensbildende Maßnahmen und die Freilassung von  Gefangenen statt.  Dabei ist geplant, diese Verhandlungen bilateral zu führen. Nach Angaben aus amerikanischen Regierungskreisen wurde Doha als raumnaher Standort gewählt, um den Einfluss Pakistans auf die Verhandlungen zu schmälern. Denn die Taliban hätten sich in den letzten Jahren mehr und mehr von Al Quaida einerseits, dem pakistanischen Gemeindienst ISI  andererseits gelöst. Da die Regierung des Gastlandes nicht ganz ohne Einfluss auf den Fortgang der Verhandlungen sein dürfte, beispielsweise weil sie in schwierigen Situationen Vermittlung und gute Dienste anbieten könnte, haben Repräsentanten der Taliban Katar vorgeschlagen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die afghanische Regierung fühlt sich bei diesen Verhandlungen übergangen und ohne ausreichenden Einfluss. Deshalb versucht sie derzeit, parallel Verhandlungen mit den Taliban in Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens anzubahnen. Es ist noch nicht völlig abzusehen, ob diese Verhandlungen Gestalt annehmen werden, oder ob sie von der Regierung Karzai als Hinweis benutzt werden, die eigene Rolle in den Verhandlungen zwischen den USA und den Taliban doch stärker zu berücksichtigen. Auch hier ist der Standort von Bedeutung, denn die engen Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und Pakistan würden den Einfluss des pakistanischen Geheimdienstes auf die Positionen und Verhandlungsführung der Taliban erhöhen können. Beide Staaten haben finanziell und operativ eng zusammengearbeitet, um die Sowjetunion aus Afghanistan zu vertreiben; so weit reicht die enge afghanistanpolitische Kooperation zurück. Interessant an diesem Vorstoß ist, dass die Taliban bisher direkte Verhandlungen mit der Regierung von Präsident Karzai abgelehnt hatten. Diese sahen und sehen sie als Marionettenregierung an, weshalb sie stets direkte Verhandlungen mit dem Puppenspieler, den USA, gefordert hatten.</p>
<p style="text-align: justify;">Überschattet werden diese nebeneinander geplanten Verhandlungen durch den NATO-Bericht <em>State of the Taliban 2012</em>, der schildert, dass die Taliban in großer Selbstsicherheit und Siegesgewissheit den Abzug der NATO-Truppen erwarteten. Überall dort, wo sich die NATO-Truppen zurückzögen, würden sich zwischen den lokalen Eliten und den wiederkehrenden Taliban neue Koalitionen bilden. Die Zuwendungen und die Rekrutierung der Taliban habe in den letzten Monaten erheblich zugenommen. Die erneute Machtübernahme der Taliban würde von diesen selbst als unvermeidlich angesehen. Dass die Taliban sich geschlagen geben könnten, sei auf gar keinen Fall zu erwarten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die beiden Verhandlungsprozesse in Doha und Riad, so sie denn wirklich zustande kommen, könnten somit unterschiedliche asymmetrische Koalitionen für die politische Machtzentrale in Afghanistan hervorbringen. Besonders unterschiedlich würde in den Absprachen die zukünftige Rolle der USA ausfallen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Ausgeschlossen von diesen Verhandlungen sind die in der Nationalen Front zusammengeschlossenen Führer aus dem Norden Afghanistans. Einige dieser Gruppen sind  in der Regierung vertreten. Sie treten dort aber nicht als einheitliche Gruppierung mit von der paschtunisch dominierten Administration Karzai unterscheidbaren Interessen auf. Als Gruppierung sind sie jedoch inzwischen ebenfalls in Verhandlungen mit den USA getreten, die zu Beginn von Kongressabgeordneten geführt wurden. Am 9. Januar trafen sich in Berlin diese amerikanischen Kongressabgeordneten mit afghanischen Politikern aus der Nationalen Front.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Liste der afghanischen Teilnehmer ist eindrucksvoll. Manche von ihnen, etwa General Dostum haben bei den letzten Wahlen noch Stimmen für Präsident Karzai beigesteuert. Inzwischen haben sie mit ihm gebrochen und zu einer Opposition zusammengeschlossen. Die Teilnehmer waren: General Abdul Rashid Dostum Leader, National Islamic Movement of Afghanistan, Ahmad Zia Massoud Chairman, National Front, Haji Mohammad Mohaqiq Leader, Yunus Qanuni Former Speaker, Wolesi Jirga, Amrullah Saleh Former Director, National Security Directorate, Hussain Yasa Chairman, Afghanistan Group of Newspapers, Faizullah Zaki Vice Chairman, National Islamic Movement of Afghanistan.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf amerikanischer Seite nahmen vier Abgeordnete des Kongresses teil, die nicht alle tief in außen- und sicherheitspolitischen Fragen engagiert sind, jedoch jeweils schon lange dem Repräsentantenhaus angehören, nämlich der Abgeordnete Dana Rohrabacher (R-CA) als Vorsitzender der Delegation, seit 1988 Abgeordneter und schon lange in afghanistanpolitischen Fragen engagiert; aus dem angrenzenden kalifornischen Wahlkreis die Abgeordnete Loretta Sanchez (D-CA), die seit 1996 im Repräsentantenhaus sitzt und inzwischen verteidigungspolitische Aufgaben übernimmt. Aus Texas der Abgeordnete Louie Gohmert (R-TX) Mitglied seit 2004 und insbesondere mit Heimatschutz befasst – seine Stellungsnahme zum Treffen kann man hier nachlesen: <a href="http://gohmert.house.gov/News/DocumentSingle.aspx?DocumentID=274224">http://gohmert.house.gov/News/DocumentSingle.aspx?DocumentID=274224</a> ; und der Abgeordnete Steve King (R-IA), der seit 2002 insbesondere Landwirtschaftspolitik bearbeitet.  Aus dem außenpolitischen Ausschuss des Repräsentantenhauses nahmen zudem Paul Berkowitz,  Scott Cullinane und William Hawkins teil.</p>
<p style="text-align: justify;">Anders als die ersten beiden Verhandlungsforen wurde bei den Berliner Gesprächen nicht nur eine gemeinsame Erklärung verabschiedet, sondern auch eine klare politische Richtung vereinbart. Es ging darum, Alternativen zur politischen Absicht von Präsident Karzai auszuloten, der, so die Befürchtung der nationalen Front, zusammen mit den Taliban eine Koalitionsregierung eingehen wolle. Dies ist jedenfalls die Ausgangsanalyse der Verhandlungsdelegationen. Hingegen solle nicht die Stärkung einer historisch und kulturell fremden zentralstaatlichen Struktur angestrebt werden, sondern ein dezentrales politisches System, das der sozialen und kulturellen Heterogenität Afghanistans besser entspräche. Während die in der Nationalen Front zusammengeschlossenen Gruppen jahrelang für die Freiheit der Eigenentwicklung in Afghanistan  gekämpft habe, ginge es dem korrupten und inkompetenten Regime Karzai nun darum, die eigenen Pfründe durch eine Koalition mit den Taliban über den Tag des Abzugs der NATO-Truppen hinaus zu bewahren. Für den Abgeordneten Dana Rohrabacher ist die Integration der Taliban in das politische System Betrug an den Zielen, für die die USA über zehn Jahre in Afghanistan gekämpft haben (Stellungsnahmen und Interviews auf seiner Homepage: <a href="http://rohrabacher.house.gov/).">http://rohrabacher.house.gov/).</a></p>
<p style="text-align: justify;">Gemeinsam formulierten die Teilnehmer eine Stellungnahme, die den Vorstellungen der anderen Verhandlungsrunden strikt entgegenläuft. Wenn es umfassende politische Gespräche in Afghanistan geben solle, dann nur unter Beteiligung aller Gruppen, also auch der Nationalen Front. Zudem solle die politische Macht der Zentralregierung beschränkt werden, etwa durch eine stärkere regionale politische Autonomie. Die Vereinbarung mit der Nationalen Front ist im Wortlaut hier nachzulesen: <a href="http://rohrabacher.house.gov/News/DocumentSingle.aspx?DocumentID=274226">http://rohrabacher.house.gov/News/DocumentSingle.aspx?DocumentID=274226</a> .</p>
<p style="text-align: justify;">In einem Interview vom 24. Januar erklärt Dana Rohrabacher zudem, dass das amerikanische Außenministerium alles unternommen habe, ihn von den Gesprächen mit der Nationalen Front abzuhalten. Das State Department sieht er in enger Koalition mit Pakistan und den mit Pakistan verbündeten Taliban agieren. Es habe sich auf eine paschtunische Lösung festgelegt, die seit Jahren ihren Misserfolg dokumentiere. So stellt sich die Frage, mit welcher Motivation und welche Interessen verfolgend Dana Rohrabacher hier initiativ wurde.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Politische Implikationen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Deutlich werden in den nun angelegten Gesprächen drei unterschiedliche Interessenlagen: die amerikanische Regierung strebt an, als Moderator zwischen den politisch relevanten Kräften in Afghanistan auftreten zu wollen. Das geschieht aus gutem Grund, nicht nur der geopolitischen, sondern auch der geoökonomischen Bedeutung des Landes wegen.  Geopolitisch ist Afghanistan in die Rivalität zwischen Indien und Pakistan eingebunden, zwei bevölkerungsstarke Nuklearmächte mit erheblichem Potential, sowohl hinsichtlich der kooperativen als auch der konfrontativen Gestaltung der regionalen Beziehungen. Zudem spielt die geographische Nähe zu Iran eine wichtige Rolle (auch wenn, was hier nicht unser Thema ist, die iranische und amerikanische Afghanistanpolitik die volle Breite der Interessenkongruenzen und möglichen Kooperation nicht ausgelotet hat). Schließlich ist die geographische Nähe Chinas von Bedeutung; dies einerseits der Beziehungen zu Indien und Pakistan wegen, die für das regionale Gleichgewicht von Bedeutung sind, aber auch – weiter unten wird dies detaillierter ausgeführt – wegen der erheblichen Ressourcenvorkommen in Afghanistan. Die amerikanische Regierung muss der eigenen Interessenlage folgend verhindern, dass deren Abbau weitgehend in chinesische Hände fällt. Insofern verschieben sich die Koordinaten der Afghanistanpolitik: es geht nicht mehr vorrangig um sicherheitspolitische Interessen im engeren Sinne, um Terrorismus und die Existenz parastaatlicher Gebiete, sondern um die geoökonomische und geopolitische Auseinandersetzung zwischen der Vormacht USA und der herausfordernden Macht Chinas.</p>
<p style="text-align: justify;">Das bewerten die Abgeordneten um Dana Rohrabacher in ihren offiziellen Statements anders. In ihrer Bewertung kann eine Koalitionsregierung mit Beteiligung der Taliban keine ausreichende amerikanische Einflussnahme garantieren. Welche Interessen Dana Rohrabacher vertritt, war bisher nicht zu recherchieren. Es wäre aber vordergründig verkürzt, davon auszugehen, dass es angesichts der enormen Rohstoffvorkommen in Afghanistan bisher nicht dazu gekommen sei, dass sich wirtschaftliche Interessen in den USA politischen Beistand suchen. Zahllose Beispiele belegen dies, so dass es eher zu vermuten ist, dass amerikanische Montanunternehmen in den letzten zwei Jahren versucht haben, über die politischen Bedingungen für ein wirtschaftliches Engagement in Afghanistan nachzudenken und entsprechende politische Verbündete zu finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Szenario könnte man sich möglicherweise, von mir freilich völlig frei erfunden!, so vorstellen: Über die weiterlaufende milliardenschwere Entwicklungs- und Aufbauhilfe werden Infrastruktur, Verkehrsanbindung und Energieversorgung in Afghanistan von den NATO-Staaten mit öffentlichen Mitteln gewährleistet. Der Abbau der Rohstoffe geschieht dann privatwirtschaftlich durch langfristige Verträge zwischen den Unternehmen und der afghanischen Zentralregierung. Wenn dies für das ganze Land nicht gewährleistet werden könne, so könnte dies föderal geschehen, denn die regionale Verteilung der Rohstoffvorkommen erfordert im Norden, Süden und Osten verschiedene Gewährleistungen. Wobei dieses Wort „föderal“ (das in unterschiedlichen politischen Kulturen ja sehr unterschiedlichen Klang entfaltet) für Afghanistan bedeuten würde: jeder Warlord organisiert seinen Beritt und kassiert entsprechend, sofern er die korrespondierenden Gewinne ermöglicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei gehen die Meinungen der Diskursbeobachter darüber auseinander, ob die Diskussion über die Föderalisierung Afghanistans wirtschaftlichen Interessen geschuldet ist oder einen genuin politisch-kulturellen Ansatz vertritt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der frühere amerikanische Botschafter in Indien Robert D. Blackwill beispielsweise vertrat schon im Juli 2010 die Ansicht, dass eine de facto Teilung Afghanistans die beste Option amerikanischer Außenpolitik sei. Es sei unvermeidlich, schrieb Blackwill schon vor fast zwei Jahren, dass die Taliban den Süden des Landes wieder beherrschen würden. Also ginge es nicht mehr um die beste aller Lösungen, sondern um die mögliche Zweitbeste: dies sei die de facto Teilung des Landes. Denn die Strategie der Aufstandsbekämpfung werde scheitern. Der derzeitige amerikanische Verteidigungsminister Leon Panetta, damals noch Direktor der CIA äußerte sich ebenfalls bezüglich der erfolgreichen Integration der Taliban skeptisch.</p>
<p style="text-align: justify;">Seine Bewertung unterschiedlicher amerikanischer Optionen ging davon aus, dass die USA ohne strategische Interessen in Afghanistan seien. Dies kann nach den Bewertungen der Ressourcenvorkommen in Afghanistan jedoch seriös nicht mehr angenommen werden. Die Rohstoffvorkommen konstituieren ein geoökonomisches Interesse der NATO-Staaten und insbesondere der USA. Dieses Interesse schließt hingegen alle Optionen aus, die sich drauf konzentrieren, den Taliban die ruralen Gegenden zu überlassen und die Hauptstadt als Faustpfand zu halten. Das ist nicht länger eine den Interessen angemessene Strategie.Dies gilt insbesondere deshalb, weil die bisher bekannten großen Vorkommen an Seltenen Erden im Süden des Landes gefunden wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Man kann die von Blackwill eröffneten Optionen freilich anders bewerten, wenn die ökonomischen Interessen ausgeblendet und die sicherheitspolitischen Interessen fokussiert werden. Dies scheint mir jedoch die anzunehmenden innenpolitischen Wirkkräfte auf die amerikanische Außenpolitik nicht ausreichend zu berücksichtigen. Hier spielen ökonomische Interessen im Eisernen Dreieck von Unternehmen, Bürokratie und Parlament eine nicht zu unterschätzende Rolle. Jedenfalls legt Blackwill dar, dass aus seiner Sicht die Verteidigung des Nordens Afghanistans gegen den von Taliban beherrschten Süden eine mit den verfügbaren Ressourcen zu bewältigende Aufgabe sei. Für die USA und die NATO-Staaten bedeutet dies, zwei Strategien gleichzeitig zu verfolgen: der Aufbau einer Nation im Norden und Kampf gegen Terroristen im Süden. Hierfür müssten sich die westlichen Staaten auf einen Interventionszeitraum von nochmals zehn Jahren festlegen. Es sei dann an den afghanischen Streitkräften, die Einheit des Landes herzustellen. Dass er die stärkere Konzentration auf die Konkurrenz zu China als einen der Gründe für den Rückzug in den Norden anführt scheint angesichts der Ressourcenlage widersprüchlich, ist jedoch seinem auf den Kampf gegen Terroristen geschuldeten Blick zurückzuführen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die von den USA und der afghanischen Regierung avisierten Gespräche mit den Taliban führen weiterhin zu der Frage, mit welchen Teilen dieser Gruppierung jeweils Vereinbarungen getroffen werden könnten. Nicht auszuschließen ist, dass versucht wird, die Taliban zu spalten. <em>Divide et impera</em> ist eine der ältesten Herrschaftstechniken. Dazu passt, dass die Meldung, am 15. Januar sei Hakimullah Mehsud von einer Drohne getötet worden, von Barbara Elias-Sanborn genau in dieser Richtung interpretiert wird. Denn die Verhandlungen mit der von ihm geführten <em>Pakistani Taliban</em> war bisher alleinige Sache der pakistanischen Regierung, die sich eine Einmischung der USA in ihre inneren Angelegenheiten verbat. Diese Gruppierung jedoch wollte in keinem Fall in Verhandlungen mit Washington eintreten, sondern den Kampf weiterführen. Mit Hakimullah Meshsuds Tod könnte, wie schon 2009 ein gewaltsamer Streit um seine Nachfolge ausbrechen, der die <em>Pakistani Taliban</em> erheblich schwächen würde. Denn die Ankündigung, verschiedene Taliban Gruppen aus Afghanistan und Pakistan in der Shura-i-Murakbah zusammenzuführen, würde sowohl pakistanischen als auch amerikanischen Interessen widersprechen. Beide Regierungen sehen in gegeneinander in Stellung zu bringenden Talibangruppen einen politischen Vorteil bei der Verfolgung ihrer jeweiligen Interessen. Strategisch ist nicht auszuschließen, dass die Zersplitterung der Taliban angestrebt wird. Das ist ein doppelschneidiges Schwert, denn die Anwendung physischer Gewalt, als einem Moment, diesen Zwist auszulösen, kann einen politischen Vorteil versprechen, wenn es zu Nachfolgekämpfen oder anderen Verwerfungen innerhalb der Taliban kommt. Gerät eine der Taliban-Organisationen aber derart unter Druck, dass sie ihre Handlungsfähigkeit öffentlich beweisen muss,  kann dies dazu führen, dass sie nicht mehr bereit ist, überhaupt zu verhandeln, weil sie ansonsten auch im innerpolitischen Prozess als schwach und unbedeutend angesehen werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Zersplitterung und Schwächung der Taliban in den verschiedenen Verhandlungsforen liegt wohl im Interesse der jeweiligen Gegenseite. Sie stellt eine neue strategische Herausforderung dar. Im bisherigen Entwicklungsprozess der westlichen Strategien wurde das Gegenhandeln häufig nicht ausreichend berücksichtigt. Dies könnte erneut geschehen, insbesondere, wenn die unterschiedlichen Zeiterfordernisse und Raumbeherrschungen nicht ausreichend berücksichtigt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wirtschaftliche Interessen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mit der Kenntnis der afghanischen Rohstoffvorkommen hat sich die strategische Bedeutung des Landes geändert. Es handelt sich um strategisch wichtige Rohstoffe, die hier in großer Menge ausgemacht wurden, so dass zu vermuten ist, dass rohstoffdiplomatische Interessen größeres Gewicht erlangen. Zudem existieren ganz spezifische wirtschaftliche Interessen der Montanindustrie, die sich vermutlich leicht und angesichts der hohen Gewinnerwartungen finanziell gut ausgestattet organisieren lassen. Diesen Aspekt wird man bei der Bewertung der unterschiedlichen politischen Verhandlungen in Zukunft stärker berücksichtigen dürfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Rohstoffvorkommen Afghanistans wurden in den 1980er Jahren von sowjetischen Geologen untersucht.  Im Jahr 2004 fanden amerikanische Geologen Karten, in denen von sowjetischen Geologen Rohstoffvorkommen vermessen worden waren. Diese Karten aus den 1980er Jahren waren während der Talibanherrschaft privat gesichert und erst nach 2001 wieder öffentlich zugänglich gewesen. Auf der Grundlage dieser Analysen begannen amerikanischen Geologen in den Jahren zwischen 2004 und 2007 eine umfassende Vermessung und Erkundung des Landes aus der Luft und zu Boden. Diese Ergebnisse erstaunten und wurden erneut zwei Jahre nicht beachtet. Erst 2009 wurde ein Pentagonteam, das mit der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes befasst war, hierauf aufmerksam und informierte die politische Spitze des Pentagon über die Ergebnisse. Daraufhin wurden private Firmen beauftragt, das afghanische Ministerium für Bergbau entsprechend zu beraten, weil die Dimensionen der abzubauenden Rohstoffe enorme Ausmaße hatte und entsprechende industrielle Fähigkeiten erforderte. Im September 2011 wurden die Funde einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Die <em>Pentagon Task Force for Business and Stability</em> veröffentlichte die Daten in einem 2000 Seiten starken Report. Der Wert der Vorkommen wird konservativ auf über 3 Billion USD geschätzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Gefunden wurden Eisen und Kupfer in einem Maß, dass Afghanistan der größte Produzent weltweit werden könnte; Lithium, und zwar ähnlich große Vorkommen wie in Bolivien, dem weltweit größten Lithiumlager; große Vorkommen von Gold; Nobium; Seltene Erden, Lanthanum, Cerium, Neodymium – allein in einem einzigen Vorkommen im Süden des Landes insgesamt mehr als eine Million Tonnen; Kobald.</p>
<p style="text-align: justify;">Afghanistan würde mit der Erschließung der Rohstoffe international zu einem der wichtigsten Förderländer. Insbesondere die Vorkommen an Seltenen Erden würden den Rohstoffmarkt drastisch verändern. Derzeit verfügt China über 97 Prozent der gehandelten Seltenen Erden. Vorkommen gibt es auch in anderen Staaten, den USA und Deutschland beispielsweise, die jedoch teuerer abzubauen sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Allerdings mangelt es in Afghanistan derzeit sowohl an Sicherheit als auch an der notwendigen Energieversorgung und Infrastruktur, um die Bodenschätze abbauen zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">Bisher hat sich China den Abbau der Kupfermine Aynak in der Provinz Logar gesichert.</p>
<p><strong>Quellen:</strong><br />
Biddle, Stephen / Christia, Fotini / Their, J Alexander: Defining Success in Afghanistan. What Can the United States Accept?, Foreign Affairs Jul/Aug 2010, unter: http://www.foreignaffairs.com/articles/66450/stephen-biddle-fotini-christia-and-j-alexander-thier/defining-success-in-afghanistan<br />
Blackwill, Robert D.: A de facto partition for Afghanistan, in Politico, 7.7.2010, unter: http://www.politico.com/news/stories/0710/39432.html<br />
Blackwill, Robert D.: Plan B in Afghanistan Why a De Facto Partition Is the Least Bad Option, in Foreign Affairs Jan/Feb 2011, unter:  http://www.foreignaffairs.com/articles/67026/robert-d-blackwill/plan-b-in-afghanistan<br />
Borger Julian:Taliban believe they will take over from US and Nato in Afghanistan. Pakistan and Nato reject assertions by Taliban and al-Qaida detainees in document based on interrogations, The Guardian, 1.2.2012, unter: http://www.guardian.co.uk/world/2012/feb/01/taliban-afghanistan-leaked-report-pakistan<br />
Bowley, Graham  und Walsh, Declan: Afghan Officials Consider Own Talks With Taliban, The New York Times, 30.1.2012, unter: http://www.nytimes.com/2012/01/31/world/asia/afghan-officials-consider-separate-talks-with-taliban.html<br />
Bumiller,  Elisabeth: U.S. to End Combat Role in Afghanistan as Early as Next Year, Panetta Says, The New York Times, 1.2.2012, unter: http://www.nytimes.com/2012/02/02/world/asia/panetta-moves-up-end-to-us-combat-role-in-afghanistan.html<br />
Elias-Sanborn Barbara:  The Pakistani Taliban&#8217;s Coming Divide. How the Death of Its Leader Could Be Bad for the United States, in: Foreign Affairs, 2.2.2012, unter: http://www.foreignaffairs.com/print/134340<br />
Gohmert, Louie: Afghan Strategy Carve Out Balochistan From Ally Pakistan To Beat Taliban, Interview unter:  http://www.youtube.com/watch?v=zQylmP4nrjE&amp;feature=related<br />
<strong>McAuliff, Michael: Republican congressman: Supply more arms to the Northern Alliance and carve out Balochistan from Pakistan, in: The Huffington Post, 26.1.2012, unter: http://www.e-afghan.com/</strong><br />
Nordland, Rod and Rubin, Alissa J.: Taliban Captives Dispute U.S. View on Afghanistan War, The New York Times, 1.2.2012, unter: http://www.nytimes.com/2012/02/02/world/asia/nato-plays-down-report-of-collaboration-between-taliban-and-pakistan.html<br />
Peters, Stephen G. / King, Trude V.V. / Mack,Thomas J. / Chornack Michael P. : Summaries of Important Areas for Mineral Investment and Production Opportunities of Nonfuel Minerals in Afghanistan, unter: http://pubs.usgs.gov/of/2011/1204/<br />
Risen, James: U.S. Identifies Vast Mineral Riches in Afghanistan, The New York Times, 13.6.2010, unter: http://www.nytimes.com/2010/06/14/world/asia/14minerals.html?pagewanted=all<br />
Rohrabacher, Dana: White House Wrong on the Taliban, unter: http://rohrabacher.house.gov/News/DocumentPrint.aspx?DocumentID=276154</p>
<p>The Economist: Clausewitz: Reading the Taliban, 1.2.2012, unter: http://www.economist.com/blogs/clausewitz/2012/02/pakistans-security-state<br />
<strong>Walsh Nick Paton:  </strong>Secret NATO Taliban report revives Pakistan fears, CNN, 1.2.2012, unter: http://edition.cnn.com/2012/02/01/world/asia/pakistan-nato-report/index.html
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 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4879&amp;md5=bfe6d7db2d11102b850333706f06ac35" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Strategische Fragen zum neuen Afghanistan-Mandat&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 18:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Mandat]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Thomas Jäger]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Köln]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern hat der Bundestag das jüngste Afghanistan-Mandat beschlossen. Der internationale Rückzug vom Hindukusch nimmt erste Züge an. Ob das richtig ist oder nicht, haben wir hier schon häufig diskutiert. Umso mehr freue ich mich, dass sich Prof. Thomas Jäger von der Uni Köln jetzt nun schon dritten Mal Zeit für meine Leser nimmt, um die gestrige Bundestagsdebatte vor der Abstimmung zu analysieren. Transition in Afghanistan von Prof. Thomas Jäger   Mit 424 Stimmen hat der Deutsche Bundestag bei 107 Gegenstimmen und 38 Enthaltungen am 26.Januar 2012 dem Antrag der Bundesregierung vom 14.12.2011 (Drucksache 17/8166) http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/081/1708166.pdf über die Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an dem Einsatz der Internationalen Unterstützungstruppe in Afghanistan zugestimmt. Der Antrag beruft sich dabei auf unterschiedliche UN-Resolutionen, Beschlüsse der NATO und Konferenzerklärungen. Beabsichtigt ist, die Zahl der Bundeswehrtruppen nach der nunmehr beschlossenen Reduzierung auf 4.900 im nächsten Jahr weiter auf 4.400 zu reduzieren, „soweit die Lage dies erlaubt und dadurch die eingesetzten Truppen oder die Nachhaltigkeit des Übergabeprozesses nicht gefährdet werden“ – wie es in der Beschlussempfehlung des Auswärtigen Ausschusses (Drucksache 17/8393) http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/083/1708393.pdf vom 19.1.2012 heißt. Im Antrag der Bundesregierung wird hingegen betont: „Gemäß der Sicherheitsratsresolution 2011 vom Oktober 2011 hat der ISAF-Einsatz unverändert zum Ziel, Afghanistan bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Gestern hat der Bundestag das jüngste Afghanistan-Mandat beschlossen. Der internationale Rückzug vom Hindukusch nimmt erste Züge an. Ob das richtig ist oder nicht, haben wir hier schon häufig diskutiert. Umso mehr freue ich mich, dass sich Prof. Thomas Jäger von der Uni Köln jetzt nun schon dritten Mal Zeit für meine Leser nimmt, um die gestrige Bundestagsdebatte vor der Abstimmung zu analysieren.</p>
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<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/Prof_Jaeger.jpg"  class="wmp" id="wmp8"><img class="size-full wp-image-4818 " title="Prof_Jaeger" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/Prof_Jaeger.jpg" alt="" width="330" height="244" /></a><p class="wp-caption-text">Prof. Thomas Jäger, Politikwissenschaftler Uni Köln</p></div>
<p><strong>Transition in Afghanistan<br />
</strong><em>von Prof. Thomas Jäger </em></p>
<p style="text-align: justify;"> Mit 424 Stimmen hat der Deutsche Bundestag bei 107 Gegenstimmen und 38 Enthaltungen am 26.Januar 2012 dem Antrag der Bundesregierung vom 14.12.2011 (Drucksache 17/8166) <strong><a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/081/1708166.pdf" rel="width:900,height:750"  class="wmp" id="wmp1">http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/081/1708166.pdf</a></strong> über die Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an dem Einsatz der Internationalen Unterstützungstruppe in Afghanistan zugestimmt. Der Antrag beruft sich dabei auf unterschiedliche UN-Resolutionen, Beschlüsse der NATO und Konferenzerklärungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Beabsichtigt ist, die Zahl der Bundeswehrtruppen nach der nunmehr beschlossenen Reduzierung auf 4.900 im nächsten Jahr weiter auf 4.400 zu reduzieren, „soweit die Lage dies erlaubt und dadurch die eingesetzten Truppen oder die Nachhaltigkeit des Übergabeprozesses nicht gefährdet werden“ – wie es in der Beschlussempfehlung des Auswärtigen Ausschusses (Drucksache 17/8393) <strong><a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/083/1708393.pdf" rel="width:900,height:750"  class="wmp" id="wmp1">http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/083/1708393.pdf</a></strong> vom 19.1.2012 heißt.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Antrag der Bundesregierung wird hingegen betont: „Gemäß der Sicherheitsratsresolution 2011 vom Oktober 2011 hat der ISAF-Einsatz unverändert zum Ziel, Afghanistan bei der Aufrechterhaltung der Sicherheit so zu unterstützen, dass sowohl die afghanischen Staatsorgane als auch das Personal der Vereinten Nationen und anderes internationales Zivilpersonal…in einem sichern Umfeld arbeiten können. Dabei stehen insbesondere die Ausbildung und Unterstützung der afghanischen Sicherheitskräfte im Mittelpunkt. Diese sind so zu befähigen, dass sie spätestens Ende 2014 die vollständige Sicherheitsverantwortung in Afghanistan wahrnehmen können.“ In der nachfolgenden Begründung lautet die Formulierung: „Bis Ende 2014 soll die Transition abgeschlossen sein. Afghanistan wird dann die vollständige Kontrolle über das afghanische Staatsgebiet selbständig ausüben.“ Mit „Afghanistan“ ist in diesem Satz die afghanische Regierung gemeint, denn im anschließenden Satz wird ausgeführt, dass Präsident Karzai dieses Ziel formuliert habe.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Für jeden kontrolliert erfolgreichen, zweckgerichteten Mitteleinsatz sind folgende Fragen zu beantworten:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">(1) Was sind die politischen Zwecke des Einsatzes?</p>
<p style="text-align: justify;">(2) Welche Teilziele müssen umgesetzt werden, um den politischen Zweck zu erreichen?</p>
<p style="text-align: justify;">(3) Welche Mittel sind hierfür notwendig?</p>
<p style="text-align: justify;">Welche Zwecke werden im Antrag der Bundesregierung, dem der Deutsche Bundestag zugestimmt hat, genannt? „Aus dem Krisenherd Afghanistan muss ein souveräner und verantwortlicher Staat werden, der als gleichberechtigtes Mitglied der Staatengemeinschaft nachhaltig zu Frieden und Stabilität in der Region beiträgt“ heißt es dort, und „dass von Afghanistan nie wieder eine terroristische Gefahr für die Welt ausgeht.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die genannten politischen Zwecke sind:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">(1) Afghanistan soll ein stabiler, demokratischer Staat sein, in dem die Regierung ordnungspolitische Aufgaben nachvollziehbar     umsetzen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">(2)  Von Afghanistan soll keine Gefährdung der regionalen Ordnung ausgehen.</p>
<p style="text-align: justify;">(3)  Von Afghanistan soll keine Gefährdung anderer Staaten und Gesellschaften ausgehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> Alle drei Zwecke sind noch nicht erreicht.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">(1)  Die afghanische Regierung könne derzeit staatliche Stabilität nicht alleine herstellen und  habe „im Hinblick auf Qualität und Transparenz von Regierungsführung und Demokratie… noch einiges zu leisten.“ „Die afghanische Regierung wird weiter daran arbeiten, Reformen voranzutreiben und ihren Aufgaben gegenüber dem afghanischen Volk gerecht zu werden…“</p>
<p style="text-align: justify;">(2)  Die regionale Sicherheitslage sei prekär, „die Gefahr eines Bürgerkriegs in Afghanistan mit regionalen Auswirkungen ist noch längst nicht vollständig gebannt.“</p>
<p style="text-align: justify;">(3)  Langfristiges ziviles und politisches Engagement ist notwendig, um die eigenen Sicherheitsinteressen zu gewährleisten.</p>
<p style="text-align: justify;">Welche Ziele werden formuliert, diese politischen Zwecke zu erreichen? Im Zentrum stehen die Anzahl und Qualität der Ausbildung der Sicherheitskräfte (Afghan National Army (ANA); Afghan National Police (ANP)). Die Bundeswehr soll durch die Reform des Sicherheitssektors diese Kräfte unterstützen und befähigen, die Bevölkerung sowie internationales Personal zu schützen und die Sicherheit aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig unterstützt die Bundesregierung die afghanische Regierung bei der Drogenbekämpfung entsprechend ihres Ansatzes einer „Alternativen Entwicklung als Teil einer entwicklungsorientierten Drogenpolitik“ (hierzu Drucksache 17/6635 Frage 12 und 13 <strong><a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/066/1706635.pdf" rel="width:900,height:750"  class="wmp" id="wmp1">http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/066/1706635.pdf</a></strong> ),</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei soll Afghanistan wirtschaftlich und sozial entwickelt werden. Die Schwerpunkte der deutschen Unterstützung liegen in nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung, Energie- und Trinkwasserversorgung, Grund- Berufs- und Hochschulbildung, Gesundheit, ziviler Luftfahrt, Kultur, Polizeiaufbau, Reintegration sowie guter Regierungsführung und Rechtsstaatlichkeit. Die Bundesregierung bezeichnet die wirtschaftliche und soziale Transformation als „Generationenaufgabe“.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Welche Mittel werden hierzu eingesetzt?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Für den Einsatz der Bundeswehr werden 1.058 Milliarden Euro für den Zeitraum vom 1.2.2012 bis 31.1.2013 bereitgestellt. Damit soll neben Ausbildung und Unterstützung der afghanischen Streitkräfte gewährleistet sein, gemeinsame Lagebilder zu erarbeiten, gemeinsame Führung herzustellen, den Luftraum zu überwachen, Eigensicherung zu gewährleisten und Verwundetentransporte bereitzuhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die Polizeiausbildung sind 77 Millionen Euro vorgesehen. Für 2012/13 werden keine Personalzahlen genannt, 2011 waren bis zu 200 Polizeibeamte bilateral und bis zu 60 Polizeiexperten über EUPOL eingesetzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die Entwicklungszusammenarbeit stellt der Bundestag der Regierung 430 Millionen bereit.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die Kohärenz einer erfolgreichen Strategie sind insbesondere drei Fragen zu beantworten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die erste Frage lautet:</strong><br />
Werden zur Erreichung der Zwecke die richtigen Ziele definiert und ausreichende Mittel zur Verfügung gestellt? Damit wird die innere Kohärenz des Ansatzes festgestellt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die zweite Frage lautet:</strong><br />
Welche nicht-intendierten Ziele können durch den Einsatz der Mittel umgesetzt werden und wie verändern diese die Möglichkeit, die genannten Zwecke zu erreichen? Damit wird die innere Kohärenz des Ansatzes um die Frage nicht-intendierter Wirkungen erweitert.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Schließlich ist drittens zu fragen:</strong><br />
Inwieweit Komplementaritäten und Widersprüche zu den Zwecksetzungen, Zieldefinitonen und Mitteleinsätzen anderer Akteure in Afghanistan bestehen, und zwar sowohl der internationalen als auch der nationalen Akteure.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine zweckorientierte, zielführende und mittelgestützte Strategie setzt voraus, dass zumindest diese Fragen beantwortet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">In seinem Bericht über seine Tätigkeit als Botschafter in und Sonderbotschafter für Afghanistan zitiert Shepard Cowper-Coles Sun Tzu mit dem Halbsatz „Taktik ohne Strategie ist Lärm vor der Niederlage“. Deswegen müssen die strategischen Fragen erörtert werden.</p>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp8"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4873&amp;md5=7336ec24d89a812520b3a1448ec22445" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Machtgespräche in Berlin: Taliban oder Nordallianz?</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 20:04:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Aspen Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Nordallianz]]></category>
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		<category><![CDATA[Taliban]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.afghanistan-blog.de/?p=4863</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Kennst Du einen Afghanen hast Du 77 Probleme auf einmal&#8221;, so ein afghanisches Sprichwort. Wie muss es da wohl deutschen Politiker gehen, die seit 10 Jahren mit der internationalen Gemeinschaft versuchen, dem Hindukusch eine bessere Zukunft zu gestalten. Jeden Tag Händeschütteln, die Blut an ihren Fingern haben. Ein moralisch schwieriges Geschäft: gegen die Taliban sein, gegen Warlords sein, gegen Drogenhandel sein, für Demokratie sein, für Menschenrechte sein, für Sicherheit sein&#8230;Jetzt sind alle für den Rückzug aus Afghanistan, in Berlin trafen sich vergangene Woche Vertreter der Nordallianz mit US Kongressabgeordneten, um neue Machtstrukturen für die Zeit nach ISAF in Afghanistan zu besprechen (sh. hier: Afghanische Kriegsverbrecher in Berlin? / bitte vorher lesen, sonst verstehen Sie das hier vielleicht nicht). Ein Treffen, das fast unter Auschluß der Öffentlichkeit stattgefunden hat. Die jüngste Afghanistan-Konferenz ist seit dem längst Geschichte, Präsident Karsai scheint nicht unbedingt &#8220;amused&#8221; zu sein, über das, was in deutschen Hotel-Hinterzimmern diskutiert wird. Ich habe heute mal ein bisschen durch die Republik herumtelefoniert und diese Gespräche haben mich schockiert. Hier nun erst einmal ein Fundstück aus dem Netz zur Veranstaltung. Fundstelle bei paktika1.com bzw. hier. Den Betreiber der Seite konnte ich nur soweit identifizieren. Da hat sich wohl jemand nicht an Absprachen gehalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&#8220;Kennst Du einen Afghanen hast Du 77 Probleme auf einmal&#8221;, so ein afghanisches Sprichwort. Wie muss es da wohl deutschen Politiker gehen, die seit 10 Jahren mit der internationalen Gemeinschaft versuchen, dem Hindukusch eine bessere Zukunft zu gestalten. Jeden Tag Händeschütteln, die Blut an ihren Fingern haben. Ein moralisch schwieriges Geschäft: gegen die Taliban sein, gegen Warlords sein, gegen Drogenhandel sein, für Demokratie sein, für Menschenrechte sein, für Sicherheit sein&#8230;Jetzt sind alle für den Rückzug aus Afghanistan, in Berlin trafen sich vergangene Woche Vertreter der Nordallianz mit US Kongressabgeordneten, um neue Machtstrukturen für die Zeit nach ISAF in Afghanistan zu besprechen (<strong><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?p=4834" target="_blank">sh. hier: Afghanische Kriegsverbrecher in Berlin?</a> / </strong>bitte vorher lesen, sonst verstehen Sie das hier vielleicht nicht). Ein Treffen, das fast unter Auschluß der Öffentlichkeit stattgefunden hat. Die jüngste Afghanistan-Konferenz ist seit dem längst Geschichte, Präsident Karsai scheint nicht unbedingt &#8220;amused&#8221; zu sein, über das, was in deutschen Hotel-Hinterzimmern diskutiert wird. Ich habe heute mal ein bisschen durch die Republik herumtelefoniert und diese Gespräche haben mich schockiert. Hier nun erst einmal ein Fundstück aus dem Netz zur Veranstaltung. <strong><a href="http://www.paktika.com" target="_blank">Fundstelle bei paktika1.com</a> </strong>bzw<strong>. <a href="http://paktika1.com/pdf/ago_etlaaiyae_aajel_8_1_12%20(2).pdf" rel="width:900,height:750"  target="_blank" class="wmp" id="wmp1">hier</a>. </strong>Den Betreiber der Seite konnte ich nur soweit<strong><a href="http://www.checkdomain.com/cgi-bin/checkdomain.pl?domain=paktika1.com" target="_blank"> identifizieren</a>. </strong>Da hat sich wohl jemand nicht an Absprachen gehalten <img src='http://www.afghanistan-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_4864" class="wp-caption aligncenter" style="width: 378px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/Aspen1.jpg"  class="wmp" id="wmp10"><img class=" wp-image-4864" title="Aspen1" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/Aspen1-1024x499.jpg" alt="" width="368" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Die Einladung des Aspen Institutes zum Treffen in Berlin </p></div>
<p style="text-align: justify;">In Berlin habe ich heute Abend mit einigen Teilnehmern dieser Veranstaltung des Aspen Institutes telefoniert, die zwar offen und ehrliche Hintergrundgespräche mit mir geführt haben, aber namentlich nicht erwähnt werden möchten. &#8220;Schreiben Sie doch einfach, Sie haben mit  einigen Teilnehmern geredet.&#8221; Gut. Versprochen. Gerade umgesetzt. Ich halte mich als gut erzogener Journalist daran. Ehrensache. Aber schrieben darf ich darüber gerne. Verstehen tue ich es aber trotzdem nicht! Gut. Dann soll es eben so sein. Ob da nun zwei oder eine Veranstaltung gleichzeitig im Hotel stattfanden, will mir niemand so wirklich bestätigen oder dementieren. Einmal gab es die Veranstaltung &#8220;<em>Sustainable Strategies for Afghanistan and the Region after 2012</em>&#8221; vom Aspen Institut und der Konrad-Adenauer Stiftung (KAS) vom 9. bis zum 11. Januar. und vom 7. bis zum 9. Januar das Treffen des Aspen Institutes &#8220;<em>AFGHANIsTAN 2014 OPPORTUNITIEs AND CHALLENGEs: MEMBERs OF THE U.s. HOUSE OF REPRSENTATIVEs IN DIALOGE WITH LEADERs FROM NORTHERN,WEsTERN AND CENTRAL AFGHANIsTAN</em>&#8220;. Der Leiter des Teams Asien- und Pazifik der KAS bestätigte mir, dass beide Termine unabhängig voneinander stattfanden und man von dem anderen  nichts wußte. Soweit so gut. Folgende Zitate sind aus dem Geächtnisprotokoll und aus Gesprächsnotizen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/Aspen23.jpg"  class="wmp" id="wmp11"><img class=" wp-image-4868" title="Aspen2" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/Aspen23-1024x538.jpg" alt="" width="614" height="323" /></a></p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl id="attachment_4868" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px;">
<dd class="wp-caption-dd">Die Teilnehmerliste&#8230;Nicht alle Afghanen sind gekommen. Quelle:http://paktika1.com/pdf/ago_etlaaiyae_aajel_8_1_12%20(2).pdf</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Ich bin da nur hin zum Treffen mit den Afghanen, um zu hören, was da so geredet wird. Man muss sich doch auf dem Laufenden halten&#8221;</em>, so meine erste Antwort, die ich erhalte als ich einen Teilnehmer der oben abgebildeten Veranstaltungsliste danach frage, warum sie bei diesem Treffen war.</p>
<p>&#8220;<em>Man muss doch mit allen Playern reden. Mit den Taliban und auch mit der Nordallianz. Ich bin da aus persönlichem Interesse hin.&#8221;</em></p>
<p>Ich erfahre, dass dieses Treffen eigentlich schon vor der Bonner Afghanistan-Konferenz stattfinden sollte, das Auswärtige Amt (AA) die Einreise der Gäste aber auf den Januar 2012 verlegen wollte, damit es nicht parallel zur AFG Konferenz stattfinden musste. Damit war das AA und damit auch die Bundesregierung über dieses Privattreffen der US Kongressmitglieder in Berlin informiert.</p>
<p>Warum aber ausgerechnet Berlin?</p>
<p><em>&#8220;Weil Deutschland ein unbelasteter Player ist und mit keiner Kolonialgeschichte mit Afghanistan verbunden ist. Kommunikation muss unbedingt stattfinden. Mit allen. Mit den Taliban. Und warum nicht auch mit der Nordallianz? Egal mit wem Sie reden, viele haben keine reine Weste, in Afghanistan ist vieles anders. Und bevor wieder ein Bürgerkrieg ausbricht müssen wir den Afghanen helfen, genau dieses zu verhindern. Also reden wir mit allen, eruieren, was gehen könnte und was nicht.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ja, aber, wenn die Nordallianz und die Taliban wieder um die Macht streiteten, dann hätten wir ja wieder der Ursprungzustand wie vor dem 11. September 2001, oder?  Kann man dann sagen: 10 Jahre Afghanistan-Mission waren umsonst?</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Herr Barschow, es geht doch nicht um Deutschland, wird sind eine internationale Gemeinschaft in Afghanistan und die USA sind da im Lead, die machen das, was sie für richtig halten.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Was würden Sie einem Afghanen antworten, der ihnen die Frage stellt, warum ausgerechnet das befreundete Deutschland solchen Menschen seine Gastfreundschaft für solche Gespräche anbietet? Verlieren unsere Soldaten da im Einsatz nicht ein bisschen an &#8220;Glaubwürdigkeit&#8221;?</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Wir sollten uns nicht überschätzen. Die Realitäten in Afghanistan sind andere als hier. Mit jedem, mit dem Sie dort reden hat irgendwie Dreck am Stecken. Darüber muss man sich im Klaren sein. Wir brauchen eine neue Strategie, damit wir einen Bürgerkrieg in Afghanistan verhindern. Und wenn wir es schaffen, dass Taliban und Nordallianz miteinander reden und verhandeln, dann wäre das doch ein Erfolg. Und Karsai hatte doch Dostum auch mal in seinem Kabinett.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Danach telefoniere ich mit Rainer Arnold (SPD), verteidigungspolitisches Ausschuss-Mitglied. Er hat von diesem Treffen nur aus der Zeitung erfahren: <em>&#8220;Grundsätzlich sind vermittelnde Gespräche immer gut. So kann ich nichts dagegen sagen.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich darf über dieses Telefonat schreiben &#8211; dagegen hat er nichts.</p>
<p><em>&#8220;Allerdings sollten alle gemeinsamen Ideen auf demokratischem Wegen gegangen werden. Man muss auch mit Menschen reden, die Blut an ihren Fingern haben. Wir</em> (Deutschen) <em>haben überall gutes Ansehen. Wenn wir Gesprächsfäden auf demokratischem Wege spinnen und Menschenrechte eingehalten werden, dann finde ich das o.k. Alle andere aber nicht!&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Beide Gesprächspartner haben mir versprochen, das Afghanistan Blog in weiteren Entwicklungen in dieser Sache, auf dem Laufenden zu halten. Für weitere Nachfragen dürfe ich sie jeder Zeit kontaktieren. Dafür bedanke ich mich recht herzlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Was gab´s noch heute? Ach ja: Eine Bundeswehrsprecherin veröffentlichte heute die neusten Zahlen PTBS erkrankter Soldaten aus dem Afghanistan-Einsatz. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Fälle wohl um 26%, <strong><a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-01/afghanistan-trauma-soldaten" target="_blank">meldet die ZEIT vor zwei Stunden</a></strong>.</p>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp10"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4863&amp;md5=08dacf74896e5f23cde53c1aaf9604b7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Wir sind Afghanistan eine Klarheit schuldig&#8230;&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 11:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abduallah Abduallah]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<category><![CDATA[Berlin Hotel Adlon]]></category>
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		<category><![CDATA[Nordallianz]]></category>
		<category><![CDATA[Professor Jäger]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer macht eigentlich was? Dass sich vergangene Woche drei afghanische &#8220;Kriegsverbrecher&#8221; auf deutschem Boden mit US Kongressabgeordneten getroffen haben, bewerten mittlerweile auch deutsche Beobachter mehr als kritisch. Besonders wegen einer fehlenden medialen Transparenz, weil damit nämlich der politische Prozess, der auf der jüngsten Bonner Afghanistan-Konferenz beschlossen wurde, konterkariert würde. Einerseits wurde Hamid Karsai dort als Gastgeber in der Öffentlichkeit präsentiert, andererseits wird jetzt hinter verschlossenen Türen gegen ihn gearbeitet. Die USA arbeiteten demnach gegen sich selbst, analysiert der Politologe Prof. Thomas Jäger von der Uni Köln. Mit ihm habe ich ein kurzes Telefoninterview geführt. Sein Fazit zum Berliner Treffen: &#8220;Wir sind den Afghanen eine Klarheit schuldig.&#8221; Besonders für deutsche ISAF Soldaten könne es jetzt im Einsatz nun noch gefährlicher werden, &#8220;weil es die Afghanen uns übel nehmen könnten, dass wir in Deutschland ihren größten Feinden unsere Gastfreundschaft anbieten.&#8221; Herr Prof Jäger, wie bewerten Sie das Treffen der US Kongressabgeordneten mit Ahmad Zia Massud, Raschid Dostum und Mohammed Mohaqiq in Berlin? Verlieren dadurch deutsche Soldaten nicht ihre Glaubwürdigkeit in Afghanistan, wenn Deutschland einen Boden für solche Gespräche bietet? Prof. Jäger: Die Unterstützung der Truppe ist eine Seite; die zweite Seite ist die ständige Hinterfragung, ob es gerechtfertigt ist, für die anvisierten Zwecke, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wer macht eigentlich was? Dass sich vergangene Woche drei afghanische &#8220;<strong><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?p=4834">Kriegsverbrecher</a></strong>&#8221; auf deutschem Boden mit US Kongressabgeordneten getroffen haben, bewerten mittlerweile auch deutsche Beobachter mehr als kritisch. Besonders wegen einer fehlenden medialen Transparenz, weil damit nämlich der politische Prozess, der auf der jüngsten Bonner Afghanistan-Konferenz beschlossen wurde, konterkariert würde. Einerseits wurde Hamid Karsai dort als Gastgeber in der Öffentlichkeit präsentiert, andererseits wird jetzt hinter verschlossenen Türen gegen ihn gearbeitet. Die USA arbeiteten demnach gegen sich selbst, analysiert der Politologe Prof. Thomas Jäger von der Uni Köln. Mit ihm habe ich ein kurzes Telefoninterview geführt. Sein Fazit zum Berliner Treffen: &#8220;Wir sind den Afghanen eine Klarheit schuldig.&#8221; Besonders für deutsche ISAF Soldaten könne es jetzt im Einsatz nun noch gefährlicher werden, &#8220;weil es die Afghanen uns übel nehmen könnten, dass wir in Deutschland ihren größten Feinden unsere Gastfreundschaft anbieten.&#8221;</p>
<div id="attachment_4818" class="wp-caption aligncenter" style="width: 340px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/Prof_Jaeger.jpg"  class="wmp" id="wmp13"><img class="size-full wp-image-4818" title="Prof_Jaeger" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/Prof_Jaeger.jpg" alt="" width="330" height="244" /></a><p class="wp-caption-text">Prof. Thomas Jäger, Politikwissenschaftler Uni Köln - Foto: privat</p></div>
<p style="text-align: justify;">Herr Prof Jäger, wie bewerten Sie das Treffen der US Kongressabgeordneten mit Ahmad Zia Massud, Raschid Dostum und Mohammed Mohaqiq in Berlin? Verlieren dadurch deutsche Soldaten nicht ihre Glaubwürdigkeit in Afghanistan, wenn Deutschland einen Boden für solche Gespräche bietet?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Prof. Jäger:</strong> <em>Die Unterstützung der Truppe ist eine Seite; die zweite Seite ist die ständige Hinterfragung, ob es gerechtfertigt ist, für die anvisierten Zwecke, die Soldaten in solche Gefahr zu bringen. Diese politische Debatte ist zehn Jahre nur unzureichend geführt worden und es ist die Aufgabe der entsprechenden Personen aus Politik, Medien, Militär, EZ, Wissenschaft eine kohärente Strategie einzufordern. Denn mit den Gesprächen ist Kohärenz möglicherweise nicht mehr wie im bisherigen Maß gegeben. Die Unterstützung für die Karzai-Regierung wurde im Dezember auf dem Petersberg noch öffentlich dokumentiert. Diese Gespräche dienen nun aber anscheinend dazu, das afghanische Machtgefüge zu verändern. Da sind die Interessen groß, weil diese Regierung nicht nur weitere finanzielle Unterstützung für den Aufbau von Sicherheitsorganen erhält, sondern auch EZ-Gelder verteilt und zudem in die Gewaltökonomie des Landes involviert scheint.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Welchen Zweck könnten diese Berliner Gespräche verfolgen?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Prof. Jäger:</strong> <em>Die strategische Frage also wäre: sind diese Gespräche, die halböffentlich geführt werden, in einen Strategiewandel eingebunden? Oder führen diese Gespräche zu einer Widersprüchlichkeit des Vorgehens der NATO-Staaten, indem einerseits die amtierende Regierung gestützt, andererseits mit ihren politischen Gegnern Absprachen gesucht werden. Dazu würde interessieren: Inwieweit ist die Regierung Karzai unterrichtet? Hat sie mit einem Vertreter an den Gesprächen teilgenommen? Hat sie Informationen aus erster Hand und von wem über diese Gespräche erhalten? Bezüglich der drei Personen – Dostum, Massoud, Mohaqiq – wäre zu fragen, welche strafrechtlichen und international-strafrechtlichen Vorgänge hier anhängig sind.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Findet  in den USA nun wirklich ein Strategiewechsel statt?  Kann man sagen, dass in den Hinterzimmern an Karsai Stuhl gesägt  und nun mimt den wahren Feinden Afghanistans nach einer anderen Zukunft gesucht wird?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Prof. Jäger:</strong> <em>Dass in den USA ein Strategiewechsel hin zu Gesprächen mit allen politisch relevanten Gruppen stattfindet, ist seit einiger Zeit zu beobachten. Der Auswärtige Ausschuss des Senats hat erst im Dezember ein <strong><a href="http://www.foreign.senate.gov/press/chair/release/foreign-relations-committee-releases-comprehensive-report-on-central-asia-and-the-transition-in-afghanistan" target="_blank">Papier</a></strong> über die regionalpolitischen Interessen der nördlichen Nachbarstaaten Afghanistans veröffentlicht. Europäische Staaten haben schon früher einen solchen Politikwechsel hin zu Verhandlungen mit den militärischen Gegnern für angemessen gehalten. Nun soll er den Abzug der Truppen scheinbar derart unterstützen, dass danach kein offener Bürgerkrieg ausbricht, an dem die umliegenden Staaten und andere Akteure kein Interesse haben. Die Personen, mit denen man diese Gespräche führen muss, kann man sich nicht aussuchen. Allerdings müssen diese Gespräche in eine neue zweckorientierte Strategie eingebunden sein. Was <strong><a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15659220,00.html" target="_blank">Jochen Hippler </a></strong>sagt, ist aus meiner Sicht überzeugend. Fast alles. Unsicher bin ich mir bei dem Punkt, inwieweit die Bundesregierung hier aus eigener Vorstellung handelt. Meine Vermutung wäre, dass sie von den USA gebeten wurden, Möglichkeiten einer Sondierung auszuloten. Alle Berichte über das westliche Vorgehen in Afghanistan dokumentieren die überragende politische Bedeutung der USA, so dass ich mir nicht vorstellen kann, dass dies in diesem wichtigen Punkt anders sein könnte.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Warum finden solche Gespräche ausgerechnet in Deutschland statt? Macht sich unser Land am Hindukusch damit nicht unglaubwürdig?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Prof. Jäger:</strong> <em>Warum Berlin ist dabei eine gute Frage. Vielleicht, um die Ernsthaftigkeit der Gespräche zu verdeutlichen, denn es konnte nicht vermutet werden, dass diese Gespräche geheim blieben. Wäre dies das Ziel gewesen, hätte man andere Formen gewählt, über die entsprechenden Organisationen im Handlungsrepertoire verfügen. Es wäre zu fragen, wer diesen Standort aus welchem Grund vorgeschlagen hat. Vielleicht gab es ja mehrere Optionen. Andererseits gibt es seit längerem Berichte, dass Deutschland und Katar Standorte für derartige Gespräche sind. Die Taliban haben dabei Katar als Standort ihrer Vertretung gewählt. Erstens hat sich <strong><a href="http://csis.org/expert/anthony-h-cordesman" target="_blank">Anthony Cordesman </a></strong>zu <a href="http://www.washingtonpost.com/opinions/more-money-and-forces-for-afghanistan/2012/01/13/gIQAuLcJxP_print.html" target="_blank"><strong>Wort</strong> </a>gemeldet und dies hat in der strategischen Debatte der USA großes Gewicht. Er macht deutlich, welche Belastungen die USA und ihre Verbündeten für die nächsten zehn Jahre auf sich nehmen müssen und verbindlich einplanen müssen, wenn Afghanistan politisch stabil gehalten werden soll. Besonders interessant ist ein <strong><a href="http://www.atimes.com/atimes/South_Asia/NA12Df01.html" target="_blank">Beitrag von Botschafter M. K. Bhadrakumar</a></strong>, nach dessen Informationen an den Gesprächen in Berlin auch Karsais Ex-Geheimdienstchef <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amrullah_Saleh" target="_blank">Amrullah Saleh </a></strong>teilgenommen hat. Er wertet das Treffen als Opposition zu den amerikanischen Überlegungen, eine Aussöhnung mit den Taliban in das Zentrum der politischen Strategie zu stellen. Mit der gemeinsamen Linie der Tadschiken, Usbeken und Hazara stehe Karzai zwischen zwei Akteuren, die er beide nicht für sich gewinnen, aber auch nicht gegeneinander ausspielen könne. Die Allianz habe sich demnach auch darauf geeinigt, gemeinsam eine Reform des politischen Systems anzustreben, weg vom Präsidialsystem und hin zu einer stärker inklusiven parlamentarischen Form. Auch die Forderung nach Direktwahl der Gouverneure wurde demnach verabredet.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Herr Prof. Jäger, vielen Dank für das Gespräch.</p>
<p style="text-align: justify;">Unklar ist immer noch, wer diese Berliner Gespräche wirklich organisiert hat. Ich glaube nicht, dass diese drei afghanischen Gäste auf normalem Weg in die Bundesrepublik eingereist sind. Deutsche Behörden müssen davon gewusst haben &#8211; zumindest das Auswärtige Amt oder auch die Bundesregierung. Und eine Frage schließt sich an: warum gab es nur ein deutsches Interview mit den Afghanen? Dann kann das Treffen doch nicht geheim gewesen sein? Und wenn sich herausstellte, dass ein verteidigungspolitisches Ausschuss-Mitglied dieses Treffen mit organisiert haben soll, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass das ohne Wissen der Regierung und dem Auswärtigem Amt passiert sein soll. Das wäre dann wirklich peinlich. Und eine Frage ist immer noch unbeantwortet: welche Ziele verfolgt Deutschland nun wirklich? 10 Jahre Bundeswehr in Afghanistan: war dann alles umsonst? Afghanische Journalisten bestätigten dem Afghanistan Blog, dass auch Provinzgouverneur Mohammed Atta Noor, Ex-Präsidentschaftskandidat Abdullah Abdullah und Vizepräsident Khallili zu diesem Treffen eingeladen waren, dieses aber abgesagt hätten, weil sie mit den drei anderen nicht zusammenarbeiten wollten.</p>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp13"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4859&amp;md5=c5af08b2be9818cb1a639944ea4a2ad0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Afghanische Kriegsverbrecher in Berlin?</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 23:29:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<category><![CDATA[Kriegsverbrecher]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">http://www.afghanistan-blog.de/?p=4834</guid>
		<description><![CDATA[(Aktualisiert 7: 38) Seit vergabgenem Montag waren die drei Kriegsverbrecher in Berlin. Auf Initiative von vier amerikanischen Kongressabgeordneten &#8211; einer Demokratin und den Republikanern Dana Rohrabacher, Loretta Sanchez  und Steve King. Angelich handelte es sich dabei um ein &#8220;Privattreffen&#8221; , das ausloten  (sollte) wollte, welche neuen Machtstrukturen sich in AFG bilden lassen könnten, damit das Land nicht wieder im Terror der Taliban versinke.  Dostum, Massoud und Mohaqiq hatten bereits am 22.12.11 in Afghanistan die &#8220;Nationale Allianz&#8221; gegründet, einer Kraft/Macht, die sich gegen die Taliban stellen will, wenn die internationalen Truppen das Land verlassen und ein neuer Bürgerkrieg ansteht. Gut informierte Beobachter dieses Berliner Treffens vermuten, dass bei den Republikanern in Amerika derzeit eine neue Strategie gesucht würde&#8230;nämlich eine, ohne den amtierenden Präsidenten Karsai (den Amerika ja selbst aufgebaut und nach Afghanistan gebracht hat). Dieses Treffen soll im Berliner Luxushotel Adlon stattgefunden haben,  berichten die einen Insider, andere wollen das  aber nicht kommentieren oder bestätigen. Herauszufinden war, dass nur eine handvoll Hauptstadtjournalisten über dieses Treffen informiert waren, aber nur wenige bis keine hätten einer Pressekonferenz beigewohnten, die offenbar ohne deutsche Medien stattgefunden haben muss.  Lediglich zwei Welt-Kollegen haben die drei Kriegsverbrecher interviewt und zwar am 11. Januar 2012 gegen 18 Uhr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(Aktualisiert 7: 38) Seit vergabgenem Montag waren die drei Kriegsverbrecher in Berlin. Auf Initiative von vier amerikanischen Kongressabgeordneten &#8211; einer Demokratin und den Republikanern Dana Rohrabacher, Loretta Sanchez  und Steve King. Angelich handelte es sich dabei um ein &#8220;Privattreffen&#8221; , das ausloten  (sollte) wollte, welche neuen Machtstrukturen sich in AFG bilden lassen könnten, damit das Land nicht wieder im Terror der Taliban versinke.  Dostum, Massoud und Mohaqiq hatten bereits am 22.12.11 in Afghanistan die &#8220;Nationale Allianz&#8221; gegründet, einer Kraft/Macht, die sich gegen die Taliban stellen will, wenn die internationalen Truppen das Land verlassen und ein neuer Bürgerkrieg ansteht. Gut informierte Beobachter dieses Berliner Treffens vermuten, dass bei den Republikanern in Amerika derzeit eine neue Strategie gesucht würde&#8230;nämlich eine, ohne den amtierenden Präsidenten Karsai (den Amerika ja selbst aufgebaut und nach Afghanistan gebracht hat). Dieses Treffen soll im Berliner Luxushotel Adlon stattgefunden haben,  berichten die einen Insider, andere wollen das  aber nicht kommentieren oder bestätigen. Herauszufinden war, dass nur eine handvoll Hauptstadtjournalisten über dieses Treffen informiert waren, aber nur wenige bis keine hätten einer Pressekonferenz beigewohnten, die offenbar ohne deutsche Medien stattgefunden haben muss.  Lediglich zwei Welt-Kollegen haben die drei Kriegsverbrecher interviewt und zwar am 11. Januar 2012 gegen 18 Uhr (<em>den Artikel können Sie weiter unten lesen</em>).</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://augengeradeaus.net/2012/01/u-s-congressmen-meet-afghan-northern-alliance-reps-in-berlin/"><strong>Blog augengeradeaus.de</strong></a> hat  eine Pressemitteiling des Auswärtigen Amtes zum Thema ausgebuddelt:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Dem AA ist bekannt, dass auf Einladung des Aspen Instituts in Berlin gestern und heute Gespräche zwischen Abgeordneten des US-Kongresses und Vertretern der afghanischen Nord-Allianz stattgefunden haben. Die Veranstaltung wurde in eigener Verantwortung durch das Aspen-Institut Berlin vorbereitet und durchgeführt. Vertreter der Bundesregierung haben an diesem Meinungsaustausch nicht teilgenommen. Die internationale Gemeinschaft hat sich auf der Bonner Afghanistan-Konferenz am 05. Dezember 2011 im Konsens zur Notwendigkeit einer politischen Lösung für Afghanistan bekannt, wobei der Friedens- und Versöhnungsprozess und sein Ergebnis auf den in Paragraph 18 der Konferenzschlussfolgerungen genannten Prinzipien beruhen müssen. Auf der Grundlage dieses internationalen Konsenses teilt die Bundesregierung die hiervon abweichenden Forderungen der Konferenzteilnehmer nicht.</em>&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informanten berichten darüber, dass vom 9. bis 11. Januar 2012 das <a href="http://www.aspeninstitute.org/"><strong>aspeninstitute.org</strong></a> und eine deutsche politische Stiftung  im Adlon Hotel eine sicherheitspolitsche Veranstaltung durchgeführt haben sollen, zu der auch angeblich einige deutsche Journalisten eingeladen waren. Widerum &#8211; und das auch nur im Konjunktiv &#8211; soll parallel zu dieser Veranstaltung &#8211; offenbar in einem Nebenzimmer &#8211; das Gespräch zwischen den Amerikanern und Afghanen stattgefunden haben. Ob die Journalisten davon wußten, war nicht herauszubekommen. Lediglich zwei Nachrichtenagenturen aus Amerika sollen über dieses Treffen informiert gewesen sein. Das spricht dann auch dafür, warum in deutschen Medien darüber so wenig bis  gar nichts zu entdecken war.</p>
<p style="text-align: justify;">Kriegsverbrecher treffen sich in der Bundeshauptstadt? Afghanisches Oppositionellen Treffen in Berlin. Nationale Allianz für Afghanistan? Tödliche Gefahr für Karsai? Hammergeschichte über die ich gerade stolpere. <em>Die Szenerie ist wahrhaft ungewöhnlich: In einem Berliner Hotel der Luxusklasse muss man einen schmalen, eichengetäfelten Gang entlanggehen, bis man nach etlichen Metern und zwei Ecken in einen eleganten Vorraum gelangt, </em>schreibt die Welt<em>.  </em>Und dort sitzen die drei wichtigsten nichtpaschtunischen oppositionellen Afghanen vom Hindukusch: Ahmad Zia Massud (Bruder von <strong>Ahmad Shah Massoud</strong>) und Schwiegersohn von <strong>Rabbani</strong> (<strong>Ex-Präsident AFG</strong> ), <strong>Raschid Dostum</strong> (Nordallianz) und Mohammed Mohaqiq (<strong>Wahdat Partei</strong>). Drei wahrlich nicht unumstrittene Persönlichkeiten. Sie sind zu einem Treffen gekommen. Ich bin erstaunt, dass in deutschen Medien über dieses Treffen nicht viel zu lesen ist. Angeblich beschäftigen sich afghanische Medien seit gestern mit kaum etwas anderem. Offenbar sollte auch der Ex-Präsidentschaftskandidat <strong>Abdullah Abdullah </strong>und<strong> Mohammad Atta Noor </strong>, Privinzgouverneur von Balkh, dabei gewesen sein, berichten mir bislang vereinzelte afghanische Quellen (<em>unbestätigt!!!</em>), andere Quellen behaupten jedoch, sie hätten das Treffen abgesagt. Dostum und Atta sind Todfeinde&#8230;insofern kann ich mir nicht vorstellen, dass die an einem Tisch gesessen haben sollen. Ich habe mal geschaut, was ich an Informationen zusammentragen konnte. Die Ausbeute ist allerdings spärlich. Weitere englischsprachige Artikel finden Sie <strong><a href="http://www.moneycontrol.com/news/wire-news/afghan-leaders-cast-doubtus-taliban-talks_647882.html" target="_blank">hier</a></strong> und <strong><a href="http://www.khaama.com/afghanistan-condemns-opposition-leaders-meeting-in-berlin-400" target="_blank">hier</a></strong>. Die afghanische Community in Deutschlang zeigt sich nach einigen Telefonrecherchen empört über ein solches Treffe auf deutschem Boden, hat sich die Bundesrepublik bisher für eine solide Zukunft Afghanistans eingesetzt, trifft sie sich nun mit Männern, die in der Vergangenheit in Blut gebadet haben.</p>
<div id="attachment_4825" class="wp-caption aligncenter" style="width: 493px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/Treffen_Berlin.jpg"  class="wmp" id="wmp14"><img class="size-full wp-image-4825" title="Treffen_Berlin" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/Treffen_Berlin.jpg" alt="" width="483" height="322" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Reuters -Drei gegen Karsai: Ahmad Zia Massud, Raschid Dostum und Mohammed Mohaqiq in Berlin</p></div>
<p style="text-align: justify;">Deutschland verstärkt seine Vermittlungsbemühungen im Afghanistan-Konflikt. Beteiligt sind daran alle Seiten, die USA ebenso wie die Taliban und deren Widersacher von der sogenannten Nordallianz. Auch bei der geplanten Eröffnung eines Taliban-Verbindungsbüros in Katar ist offenbar hinter den Kulissen Deutschland beteiligt. In Berlin finden derzeit vermehrt Sondierungsgespräche statt, so soll sich auch der berüchtigte Warlord Rashid Dostum in der Hauptstadt aufhalten. Offiziell heißt es von deutscher Seite dazu lediglich, man unterstütze den Prozess der inneren Aussöhnung in Afghanistan. <strong>DW-WORLD.DE</strong> hat darüber mit dem Afghanistan-Experten <strong><a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15659220,00.html" target="_blank">Jochen Hippler</a></strong> gesprochen.</p>
<p><strong>Die Welt berichtet:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Sie bringen für Präsident Karsai eine tödliche Gefahr: Drei der einflussreichsten Afghanen haben schon einmal die Taliban besiegt und sind bereit, wieder zu kämpfen. </em><em>Die Szenerie ist wahrhaft ungewöhnlich: In einem Berliner Hotel der Luxusklasse muss man einen schmalen, eichengetäfelten Gang entlanggehen, bis man nach etlichen Metern und zwei Ecken in einen eleganten Vorraum gelangt.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Auf einem Marmortisch liegen ein paar geleerte Pizzakartons. Die Bewacher mit den auffallend breiten Schultern wollen wissen, was man hier sucht. Wenn man antwortet, man möchte „zu den Herren aus <strong>Afghanistan“</strong>, dann tun die Sicherheitsleute, als wüssten sie von nichts. </em><em>Doch dann geht die Tür auf, und in dem engen, nach außen abgedunkelten Raum dahinter sitzen drei Männer, die für Afghanistans <strong>Präsident Hamid Karsai</strong> tödliche Gefahr bringen.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Da ist zunächst einmal Ahmed Zia Massud, der Bruder des bekanntesten afghanischen Nationalhelden unserer Zeit: Ahmed Schah Massud befehligte die sogenannte Nordallianz, die den Taliban bis 2001 die Stirn bot und ihr Regime nach dem 11. September mit amerikanischer Hilfe stürzte.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Mord mit einer getarnten Fernsehkamera</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Doch da war ihr Anführer schon tot – ermordet mit einem als Fernsehkamera getarnten Raketenwerfer, zwei Tage bevor die Türme fielen. Doch hier in Berlin sitzt auch der wichtigste Kampfgefährte des Ermordeten: General Raschid Dostum, der einst aufseiten der Sowjets gegen die Mudschahedin kämpfte, als Anführer der usbekischstämmigen Afghanen gilt und als Urheber zahlreicher Kriegsverbrechen.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Während er und Massud im Nadelstreifen gekommen sind, trägt der Dritte im Bund traditionelles Gewand: Mohammed Mohakik, Anführer der schiitischen Volksgruppe der Hasara, die ebenfalls zur Nordallianz gehörten und denen seit jeher die besondere Sorge ihrer Glaubensbrüder im Iran gilt und ein ganz spezieller Hass der sunnitischen Taliban.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Diese drei sind gekommen, um von einem neuen Bündnis zu berichten, das dem von einst stark ähnelt. Auf den ersten Blick geht es dabei um wichtige, aber gewaltlose Ziele: „Wir wollen alle Gruppen in Afghanistan zusammenführen und ein neues nationales Projekt beginnen“, sagt Massud zu Beginn.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Darum habe man gemeinsam die Nationale Allianz gegründet. „In unserem Land herrschen Unsicherheit, Korruption und Chaos“, so fährt Massud fort, eloquent und konzentriert. „Eine der Hauptursachen dafür ist Überzentralisierung, die Konzentration der Macht auf den Präsidenten in Kabul und der dem gegenüber zu geringe Einfluss der politischen Parteien und der Provinzen.“ (<strong><a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article13812407/Diese-drei-maechtigen-Afghanen-wollen-Karsai-stuerzen.html" target="_blank">weiter auf Welt.de</a></strong>)</em></p>
<div style="text-align: justify;"><em><br />
</em></div>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp14"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4834&amp;md5=fa83da2e94a70bb8b2fda98d625bc403" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Neujahrsempfang des BuPrä.: Gastkommentar von Prof. Jäger</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 19:44:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Jäger]]></category>
		<category><![CDATA[Soldaten]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Wulff]]></category>

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		<description><![CDATA[Gastkommentar vom Politikwissenschaftler Prof. Thomas Jäger von der Uni Köln über die Rede des Bundespräsidenten zum Neujahrsempfang für das diplomatische Corps heute auf dem Schloß Bellevue: Kein Wort zum Einsatz deutscher Soldaten in Afghanistan Die Kommentare zur Neujahrsansprache des Bundespräsidenten vor dem Diplomatischen Korps waren, soweit ich sie bisher hören und lesen konnte, alle darauf fokussiert, welchen Subtext der Bundespräsident zu den gegen ihn erhobenen Anschuldigungen sprechen würde. Diese beschränkte Interpretation übersieht wichtige Aussagen, die der Bundespräsident formulierte oder unterließ. Zwei möchte ich hier herausgreifen. Als erstes fiel eine drastische Kritik der Bundesregierung auf. Nach dem Jahr des Libyen-Einsatzes formulierte er: „Unbewaffnete Bürger, auf die geschossen wird, dürfen wir nicht alleine lassen. … Gleichzeitig müssen wir aber denen entschieden entgegentreten, die internationales Recht missachten, Gewalt gegen friedliche Menschen anwenden oder sich gar terroristischer Mittel bedienen.“ Damit unterstrich und betonte der Bundespräsident in Anwesenheit des Bundesaußenministers die Kritik, die das Handeln der Bundesregierung bei den westlichen Verbündeten ausgelöst hatte. Zweitens fiel aber auf, welche Themen nur gestreift wurden, insbesondere die internationale Verantwortung deutscher Außenpolitik. Zum Einsatz in Afghanistan fand der Bundespräsident überhaupt kein Wort. Dabei hatte gerade erst wieder eine wichtige internationale Afghanistankonferenz in Bonn stattgefunden und stehen im Engagement in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Gastkommentar vom Politikwissenschaftler Prof. Thomas Jäger von der Uni Köln über die <strong><a href="http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Christian-Wulff/Reden/2012/01/120110-Neujahrsempfang-Dipl-Korps.html">Rede</a></strong> des Bundespräsidenten zum Neujahrsempfang für das diplomatische Corps heute auf dem Schloß Bellevue:</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Kein Wort zum Einsatz deutscher Soldaten in Afghanistan</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Die Kommentare zur Neujahrsansprache des Bundespräsidenten vor dem Diplomatischen Korps waren, soweit ich sie bisher hören und lesen konnte, alle darauf fokussiert, welchen Subtext der Bundespräsident zu den gegen ihn erhobenen Anschuldigungen sprechen würde. Diese beschränkte Interpretation übersieht wichtige Aussagen, die der Bundespräsident formulierte oder unterließ. Zwei möchte ich hier herausgreifen.</em></p>
<div id="attachment_4818" class="wp-caption aligncenter" style="width: 340px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/Prof_Jaeger.jpg"  class="wmp" id="wmp15"><img class="size-full wp-image-4818" title="Prof_Jaeger" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/Prof_Jaeger.jpg" alt="" width="330" height="244" /></a><p class="wp-caption-text">Gastkommentar von Prof. Thomas Jäger, Politikwissenschaftler Uni Köln</p></div>
<p style="text-align: justify;"><em>Als erstes fiel eine drastische Kritik der Bundesregierung auf. Nach dem Jahr des Libyen-Einsatzes formulierte er: „Unbewaffnete Bürger, auf die geschossen wird, dürfen wir nicht alleine lassen. … Gleichzeitig müssen wir aber denen entschieden entgegentreten, die internationales Recht missachten, Gewalt gegen friedliche Menschen anwenden oder sich gar terroristischer Mittel bedienen.“ Damit unterstrich und betonte der Bundespräsident in Anwesenheit des Bundesaußenministers die Kritik, die das Handeln der Bundesregierung bei den westlichen Verbündeten ausgelöst hatte.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Zweitens fiel aber auf, welche Themen nur gestreift wurden, insbesondere die internationale Verantwortung deutscher Außenpolitik. Zum Einsatz in Afghanistan fand der Bundespräsident überhaupt kein Wort. Dabei hatte gerade erst wieder eine wichtige internationale Afghanistankonferenz in Bonn stattgefunden und stehen im Engagement in Afghanistan in diesem Jahr drastische Entwicklungen bevor.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Deshalb möchte ich an die Neujahrsansprache 2010 von Bundespräsident Köhler erinnern, der sagte: „Unsere Soldatinnen und Soldaten und die Einsatzkräfte der mit uns verbündeten Nationen stehen im Auftrag der Vereinten Nationen in Afghanistan in einem schwierigen Kampf &#8211; um unserer eigenen Sicherheit und um der universalen Menschenrechte willen. Ich bin den Soldatinnen und Soldaten sowie allen Aufbauhelfern in Afghanistan dankbar für ihren Einsatz.“</em></p>
<p><em>Prof. Thomas Jäger</em>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp15"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4817&amp;md5=e95d0d808cbffa784cae039a54bec29a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Neujahrsgruß&#8230;</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4811&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=neujahrsgrus</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 17:40:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.afghanistan-blog.de/?p=4811</guid>
		<description><![CDATA[(Video) Ein verspäteter Neujahrsgruß an alle Blogleser. Ihnen ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2012. Damit Sie sehen, was ein Blogger so macht, wenn er nicht bloggt, habe ich Ihnen hier mal etwas gebastelt. Das Apfel-Virus hat nun auch mich erreicht Dieses Jahr soll´s in HD mit bewegten Bildern, Stativ und Mirko weitergehen&#8230;und mit Kabul, ich komme wieder wird es auch (zunächst) weitergehen. Wir lesen uns. Danke, dass Sie alle gibt. Ohne Sie wäre das Blog nicht dass, was es ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(Video) Ein verspäteter Neujahrsgruß an alle Blogleser. Ihnen ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2012. Damit Sie sehen, was ein Blogger so macht, wenn er nicht bloggt, habe ich Ihnen hier mal etwas gebastelt. Das Apfel-Virus hat nun auch mich erreicht <img src='http://www.afghanistan-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Dieses Jahr soll´s in HD mit bewegten Bildern, Stativ und Mirko weitergehen&#8230;und mit <em>Kabul, ich komme wieder</em> wird es auch (zunächst) weitergehen. Wir lesen uns. Danke, dass Sie alle gibt. Ohne Sie wäre das Blog nicht dass, was es ist.</p>
<p><object width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/bGz-4D4CUWs?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/bGz-4D4CUWs?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4811&amp;md5=0fa6f027daff8fb0747f45b457c8769d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>&#8220;Ich schaue mal wieder bei euch rein&#8230;&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 14:57:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Barschow]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstandsmeldung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.afghanistan-blog.de/?p=4790</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Blog-Gemeinde, das Jahr neigt sich dem Ende zu, Weihnachten und ein Neues Jahr stehen vor der Tür &#8211; Grund genug, sich einmal wieder retrospektiv zu Wort zu melden. Viele von euch werden bemerkt haben, dass sich in den letzten Monaten hier im Blog wenig getan hat. Das hat und hatte seine Gründe. Ich wurde müde, ewig immer wieder die gleichen Geschichten zu erzählen. Warum sind wir in Afghanistan, was bringt das überhaupt? Die Medienberichterstattung hat sich seit der Guttenberg´schen &#8220;Kriegs-Kampagne&#8221; zwar geändert, aber besser und umfassender ist sie kaum geworden. Plötzlich sehen wir Tonnen an Reportagen im Fernsehen: vom ersten Truppenarztbesuch über die Kontingentausbildung, Gefechtsszenen im Einsatz, Trauerfeiern und Einsatzheimkehrern bei der Gepäckabholung, die mit ihren Einsatzerfahrungen alleine gelassen werden von der Gesellschaft.  Alles viel zu spät. Diese mediale Transparenz hätte es viel früher geben sollen/müssen. Seit der Afghanistan-Konferenz von London im Januar 2010 steht der Rückzug der internationalen Gemeinschaft aus Afghanistan fest und wurde nebulös auf der Bonner Konferenz diesen Jahres manifestiert und &#8220;man&#8221; feiert sich selber, kommuniziert angebliche Erfolge&#8230;und wofür? Um das eigene Gesicht nicht zu verlieren? &#8220;Militärisch sei dieser Einsatz nicht zu gewinnen&#8221;, sagte unsere Bundeskanzlerin am 5. Dezember im World Conference Center in der ehemaligen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Liebe Blog-Gemeinde, das Jahr neigt sich dem Ende zu, Weihnachten und ein Neues Jahr stehen vor der Tür &#8211; Grund genug, sich einmal wieder retrospektiv zu Wort zu melden. Viele von euch werden bemerkt haben, dass sich in den letzten Monaten hier im Blog wenig getan hat. Das hat und hatte seine Gründe. Ich wurde müde, ewig immer wieder die gleichen Geschichten zu erzählen. Warum sind wir in Afghanistan, was bringt das überhaupt? Die Medienberichterstattung hat sich seit der Guttenberg´schen &#8220;Kriegs-Kampagne&#8221; zwar geändert, aber besser und umfassender ist sie kaum geworden. Plötzlich sehen wir Tonnen an Reportagen im Fernsehen: vom ersten Truppenarztbesuch über die Kontingentausbildung, Gefechtsszenen im Einsatz, Trauerfeiern und Einsatzheimkehrern bei der Gepäckabholung, die mit ihren Einsatzerfahrungen alleine gelassen werden von der Gesellschaft.  Alles viel zu spät. Diese mediale Transparenz hätte es viel früher geben sollen/müssen.</p>
<div id="attachment_4791" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/Export1.jpg"  class="wmp" id="wmp16"><img class="size-full wp-image-4791" title="Durchblick" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/Export1.jpg" alt="" width="614" height="346" /></a><p class="wp-caption-text">Auch im nächsten Jahr schaue ich wieder bei Ihnen rein. Allen Leserinnen und Lesern einen ruhigen Jahresausklang...</p></div>
<p style="text-align: justify;">Seit der Afghanistan-Konferenz von London im Januar 2010 steht der Rückzug der internationalen Gemeinschaft aus Afghanistan fest und wurde nebulös auf der Bonner Konferenz diesen Jahres manifestiert und &#8220;man&#8221; feiert sich selber, kommuniziert angebliche Erfolge&#8230;und wofür? Um das eigene Gesicht nicht zu verlieren? &#8220;Militärisch sei dieser Einsatz nicht zu gewinnen&#8221;, sagte unsere Bundeskanzlerin am 5. Dezember im World Conference Center in der ehemaligen Bundeshauptstadt.. Wofür sind über 50 deutsche Soldaten in Afghanistan gefallen? Was haben wir über die Afghanen erfahren, denen wir helfen wollten? Ist es richtig, sie jetzt nach und nach im Stich zu lassen?</p>
<p style="text-align: justify;">Deshalb habe ich versucht, den Blick auf die afghanische Perspektive hier im Blog zu richten. Vor vier Jahren hatte ich damit begonnen, die bescheidene Medienberichterstattung über den AFG-Einsatz hier zu diskutieren, probierte, die Menschen für die Gesamtproblematik zu &#8220;interessieren&#8221;. Mittlerweile gibt es Tonnen an Web-Gemeinschaften &#8211; vor allem bei Facebook &#8211; die das gleiche Ziel verfolgen: Aufmerksamkeit schaffen&#8230;und das ist auch gut so. Viele meiner Leser engagieren sich mittlerweile selber für Afghanistan oder für Bundeswehrsoldaten im Einsatz. Das macht mich stolz. Und in einer der größten afghanischen Facebook Communities wurde ich als Admin geworben, als einziger &#8220;Ausländer&#8221;. Danke für dieses Vertrauen an die Macher von &#8220;<strong><a href="https://www.facebook.com/groups/DieZukunftAfghanistans/" target="_blank">Die Zukunft Afghanistans</a></strong>&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;">Einige juristische Schlachten hatte ich dieses Jahr zu schlagen. Mein werter Ex-Verlag hat Pleite gemacht, eine Insolvenz wurde mangels Masse abgelehnt. Für die verkauften Bücher von &#8220;<strong><a href="http://www.boris-barschow.de" target="_blank">Kabul, ich komme wieder</a></strong>&#8221; habe ich bisher keinen Cent gesehen. Der Ansatz, durch diese Einnahmen, Projekt zu unterstützen, ist gescheitert. Vielleicht war ich aber auch zu naiv zu glauben, dass es Menschen gibt, die sich eher ernsthaft und seriös mit einer gesellschaftspolitischen Gesamtproblematik beschäftigen wollten als in ihre eigenen Taschen zu wirtschaften. Mittlerweile habe ich die Rechte an meinem Buch zurückerstritten und jetzt heißt es, wieder nach vorne zu schauen. Es gibt noch sehr viele weitere Geschichten zu erzählen. 2012 werde ich schauen, dass sie ihren richtigen Platz finden werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Was hat das Jahr 2011 aus Blogperspektive  erfolgreich gemacht? Zu aller erst war da ein interkulturelles Grillfest bei mir im Garten, das probiert hat, Kulturen füreinander zu interessieren. Dass einige Deutsche zusammen mit Afghanen am Rhein &#8220;Attan&#8221; getanzt haben, hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht geglaubt. Ein voller Erfolg. Und in afghanischen Facebookgruppen wird schon über eine &#8220;Zugabe&#8221; diskutiert. Strike! Der Brief, den mir der afghanische Schmuckhändler Abdullah 2007 in Kabul geschrieben hat, wurde in Hellmut Karaseks Buch &#8220;Briefe bewegen die Welt&#8221; veröffentlicht &#8211; und zwar zwischen Adenauer und Bismarck. Mittlerweile dient er auch als Unterrichtsmaterial für deutsche Schüler durch die Stiftung Lesen. Vielen Dank dafür.</p>
<p style="text-align: justify;">Der <em>European Tolerance Award</em> des Kulturforums Europa für Blog und Buch war und ist eine Art Ritterschlag für unsere gemeinsame geleistete Arbeit hier im Blog. Dafür möchte ich vor allem Ihnen danken. Denn ohne Sie und euch, hätte dieses Blog niemals eine solche Aufmerksamkeit erlangt.</p>
<p style="text-align: justify;">Diverse Nischenmedien schenkten dem Blog Aufmerksamkeit, in denen ich unser Anliegen transportieren durfte. Besonderer Dank geht da an Radio Darmstadt und an einundzwanzig.tv in Köln. Viele andere Medienvertreter suchten immer wieder die Nähe zum Blog und ich konnte ihnen geeignete Gesprächspartner für ihre Sendungen und Zeitungen vermitteln. Aber auch eine ständige Blog-Kolumne im IMS-Magazin oder auch Interviews anlässlich der jüngsten Afghanistan-Konferenz zeigten, dass Interesse besteht.</p>
<p style="text-align: justify;">Desweiteren ist die <strong><a href="https://www.facebook.com/AfghanistanBlog" target="_blank">Facebook-Gruppe zum Blog</a></strong> weiter am wachsen. Viele Geschichten poste ich dort, weil es &#8220;bequemer&#8221; ist und schneller geht. Ohnehin entstehen dort umfassendere Diskussionen als hier auf dieser Seite. So gesehen eine Verschmelzung zwischen Blog und Socialmedia. Anfangs stand ich dieser Entwicklung skeptisch gegenüber, mittlerweile weiß ich sie zu schätzen. Eine funktionierende Synergie. Und: ich konnte einige afghanische Gastautoren gewinnen, die hier und da eine neue andere Perspektive aufzeigten.</p>
<p style="text-align: justify;">Für 2012 stehen einige Ideen zur Umsetzung an, die, insha allah, neuen Wind ins Blog bringen sollen. Vielleicht entsteht nächstes Jahr eine Kooperation mit einem afghanischen TV Sender und ich überlege, an den Hindukusch zurückzukehren. Drücken Sie mir dafür bitte die Daumen. Es erstaunt mich immer wieder, dass unser Blog für viele Betrachter zu einem kleinen &#8220;Leitmedium&#8221; geworden sind. Viele Soldaten melden sich bei mir, um ihr Herz auszuschütten&#8230;senden ihre &#8220;Probleme&#8221; ans Blog. Ob anonym oder mit Klarnamen, einige von ihnen habe ich persönlich kennenlernen dürfen, über die in den Medien viel spekuliert werden. Und diese Off-the-records-Gespräche bleiben auch das als was sie geführt wurden: Hintergrundsgespräche. Vertrauen ist nach wie vor das A &amp; O. Und die zahlreichen Begegnungen mit afghanischen Freunden, die zu Stammlesern geworden sind, freuen mich sehr. In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern einen ruhigen und besinnlichen Jahresausklang. Ich denke, dass ich mich noch ein paar mal melden werde, bevor wir alle auf das Neue Jahr anstoßen. Dieses Jahr muss ich das Feuerwerk vom Brandenburger Tor übertragen, sieben Minuten Live-Feuerwerk aus der Senderegie&#8230;vielleicht schauen Sie mal rein <img src='http://www.afghanistan-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Khoda hafez&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Herzlichst, Ihr Boris Barschow</p>
<p style="text-align: justify;">
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp16"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4790&amp;md5=e805d1f6a11eb8add30ea2afae781962" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Neue Anschläge. Sieht so Versöhnung aus?!!!</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 11:13:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anschlag]]></category>
		<category><![CDATA[kabul]]></category>
		<category><![CDATA[Mazar-e Sharif]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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		<description><![CDATA[(Video) Schaut so Versöhnung aus? Einen Tag nach der Bonner Afghanistan geht der Terrorwahnsinn in Afghanistan weiter. Nichts geht ohne die Taliban auf der internationalen Konferenz? Glaubt wirklich noch jemand, dass das Wort gemäßigter Gotteskrieger überhaupt bei irgendjemanden Gewicht hat? Ein Selbstmordattentäter hat sich am Dienstag in Kabul inmitten einer Gruppe Schiiten in die Luft gesprengt. Mindesten 50 Menschen starbenBei zwei Anschlägen auf Schiiten in Afghanistan sind am Dienstag mindestens 34 Menschen ums Leben gekommen. In Kabul sprengte sich nach Polizeiangaben ein Selbstmordattentäter vor einem wichtigen schiitischen Heiligtum in die Luft, ein AFP-Fotograf vor Ort sah dort mindestens 30 Leichen. Bei einem weiteren Anschlag in Masar-i-Scharif im Norden des Landes wurden nach Polizeiangaben mindestens vier Menschen getötet. In der afghanischen Hauptstadt zündete der Selbstmordattentäter seinen Sprengsatz nach Polizeianhaben am Eingang des Abu-ul-Fasil-Schreins, wo sich zahlreiche Gläubige anlässlich des schiitischen Aschura-Festes versammelt hatten. Nach Angaben des AFP-Reporters waren auch Kinder unter den Opfern. (mehr auf faz.net) Die Behörden gehen inzwischen von 31 Toten und 148 Verletzten aus. Der Sprengsatz detonierte in der Nähe eines Schreins im Zentrum der Altstadt, wo sich hunderte Gläubige zum Aschura-Fest versammelt hatten, wie die Ermittlungsbehörden mitteilten. Unter den Opfern befanden sich Kinder und Frauen, teilte die Polizei mit. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(Video) Schaut so Versöhnung aus? Einen Tag nach der Bonner Afghanistan geht der Terrorwahnsinn in Afghanistan weiter. Nichts geht ohne die Taliban auf der internationalen Konferenz? Glaubt wirklich noch jemand, dass das Wort gemäßigter Gotteskrieger überhaupt bei irgendjemanden Gewicht hat?</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/kabul.jpg"  class="wmp" id="wmp18"><img class="aligncenter size-full wp-image-4784" title="kabul" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/kabul.jpg" alt="" width="420" height="280" /><br />
</a><em><span class="Apple-style-span" style="color: #000000; -webkit-text-decorations-in-effect: none;">Ein Selbstmordattentäter hat sich am Dienstag in Kabul inmitten einer Gruppe Schiiten in die Luft gesprengt. Mindesten 50 Menschen starbenBei zwei Anschlägen auf Schiiten in Afghanistan sind am Dienstag mindestens 34 Menschen ums Leben gekommen. In Kabul sprengte sich nach Polizeiangaben ein Selbstmordattentäter vor einem wichtigen schiitischen Heiligtum in die Luft, ein AFP-Fotograf vor Ort sah dort mindestens 30 Leichen. Bei einem weiteren Anschlag in Masar-i-Scharif im Norden des Landes wurden nach Polizeiangaben mindestens vier Menschen getötet.</span></em></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/N4lHGzTbnIo" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">In der afghanischen Hauptstadt zündete der Selbstmordattentäter seinen Sprengsatz nach Polizeianhaben am Eingang des Abu-ul-Fasil-Schreins, wo sich zahlreiche Gläubige anlässlich des schiitischen Aschura-Festes versammelt hatten. Nach Angaben des AFP-Reporters waren auch Kinder unter den Opfern. (<strong><a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/viele-tote-doppelanschlag-auf-afghanische-schiiten-11552664.html" target="_blank">mehr auf faz.net</a>)</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Behörden gehen inzwischen von 31 Toten und 148 Verletzten aus. Der Sprengsatz detonierte in der Nähe eines Schreins im Zentrum der Altstadt, wo sich hunderte Gläubige zum Aschura-Fest versammelt hatten, wie die Ermittlungsbehörden mitteilten. Unter den Opfern befanden sich Kinder und Frauen, teilte die Polizei mit.</p>
<p style="text-align: justify;">„Mehr als 50 Menschen sind in verschiedene Krankenhäuser der Stadt eingeliefert worden, viele davon waren tot“, sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Kargar Rahman Ogoli. Augenzeugen und der afghanische Fernsehsender Tolo TV hatten zuvor von mindestens 20 Toten und zahlreichen Verletzten berichtet. Es wurde damit gerechnet, dass die Zahl der Opfer weiter steigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Täter habe seinen Sprengsatz in einem schiitischen Schrein zur Explosion gebracht. Mit dem Aschura-Fest gedenken schiitische Muslime ihres Märtyrers Hussein, eines Enkels des Propheten Mohammed.</p>
<p style="text-align: justify;">Kurz nach dem Anschlag in Kabul explodierte in der Nähe der wichtigsten Moschee im nordafghanischen Masar-i-Scharif eine auf einem Fahrrad befestigte Bombe. Vier Menschen wurden getötet, 17 weitere verletzt. In Masar-i-Scharif befindet sich auch ein Feldlager der Bundeswehr. Auch in Kandahar im Süden gab es einen Bombenanschlag. Offiziellen Angaben zufolge wurden drei Zivilisten verletzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Kanzlerin Merkel sprach dem afghanischen Präsidenten Hamid Karsai ihr Beileid aus. Dieser Vorfall und wahrscheinlich auch ein ähnlicher Zwischenfall in Masar-i-Scharif zeigten, dass an Stabilität und Sicherheit in Afghanistan noch hart gearbeitet werden müsse, sagte Merkel am Dienstag nach einem Treffen mit Karsai in Berlin. (<strong><a href="http://www.morgenpost.de/politik/ausland/article1847430/31-Tote-und-148-Verletzte-bei-Anschlag-in-Kabul.html" target="_blank">weiter auf Morgenpost.de</a></strong>)</p>
<div id="attachment_4785" class="wp-caption aligncenter" style="width: 575px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://adlasmagazin.files.wordpress.com/2011/12/adlas-04-2011.pdf" rel="width:900,height:750"  target="_blank" class="wmp" id="wmp1"><img class="size-full wp-image-4785" title="Adlas" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/Adlas.jpg"  alt="" width="565" height="305" / class="wmp" id="wmp19"></a><p class="wp-caption-text">ADLAS Magazin für Außen- und Sicherheitspolitik ist aus dem »Aktualisierten Dresdner InfoLetter für Außen- und Sicherheitspolitik« des Dresdner Arbeitskreises für Sicherheits- und Außenpolitik hervorgegangen und besteht seit 2007. Er erscheint seit 2010 als das überparteiliche, akademische Jour- nal des Bundesverbandes Sicherheitspolitik an Hochschulen (BSH).</p></div>
<p style="text-align: center;">Lesetipp: &#8220;<strong><a href="http://adlasmagazin.files.wordpress.com/2011/12/adlas-04-2011.pdf" rel="width:900,height:750"  target="_blank" class="wmp" id="wmp1">Man will eben sein Gesicht nicht verlieren</a></strong>&#8221; , Seite 8 bis 9</p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4783&amp;md5=86109ebd197b85f983cfc6de77247db7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>AFG-Blog auf der Afghanistan-Konferenz&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 23:04:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan-Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[karsai]]></category>
		<category><![CDATA[Merkel]]></category>
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		<category><![CDATA[Westerwelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass die Bonner Konferenz ein Erfolg war, davon sind die Beteiligten überzeugt. Pakistan war nicht dabei. Deswegen kann und konnte die die Konferenz keine neuen Perspektiven bringen, kommentierten viele kritische Beobachter. Rund 900 akkreditierte Journalisten im Maritim Hotel &#8211; doch die Musik spielte im ehemaligen Bundestag im World Conférence Center &#8211; Berichterstattung aus der zweiten Reihe. Wenig Transparenz. Verkehrschaos in Bonn. Brückensperrung, weil Hilary Clinton zwischendurch immer wieder ins Hotel auf die andere Rheinseite musste. Am Rande des Geschehens durfte ich interessante Menschen kennenlernen, die mir in Hintergrundgesprächen ihre Erwartungen von der Konferenz schilderten und ein Kabuler TV Kollege hat mich nach Afghanistan eingeladen Melmapalena &#8211; Gastfreundschaft. Ich bin ziemlich platt vom Tag  und lade gerade einige Videos hoch. Das dauert. Hier nun ein erster Packen Infos des heutigen Tages. Die Nachlese dann morgen, ich muss jetzt ins Bett Die internationale Gemeinschaft hat Afghanistan Hilfsleistungen bis 2024 zugesichert, ohne eine konkrete Zahl zu nennen. Im Gegenzug verpflichtet sich die Regierung in Kabul zu demokratischen Reformen und Korruptionsbekämpfung. In 13 Jahren soll Afghanistan ein voll funktionsfähiger Staat sein. Das sind laut Auswärtigem Amt die Kernaussagen der Abschlusserklärung, auf die sich 85 Staaten und 15 Organisationen in Bonn verständigten. &#8220;Jahrzehnt der Transformation&#8221; In der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Dass die Bonner Konferenz ein Erfolg war, davon sind die Beteiligten überzeugt. Pakistan war nicht dabei. Deswegen kann und konnte die die Konferenz keine neuen Perspektiven bringen, kommentierten viele kritische Beobachter. Rund 900 akkreditierte Journalisten im Maritim Hotel &#8211; doch die Musik spielte im ehemaligen Bundestag im World Conférence Center &#8211; Berichterstattung aus der zweiten Reihe. Wenig Transparenz. Verkehrschaos in Bonn. Brückensperrung, weil Hilary Clinton zwischendurch immer wieder ins Hotel auf die andere Rheinseite musste. Am Rande des Geschehens durfte ich interessante Menschen kennenlernen, die mir in Hintergrundgesprächen ihre Erwartungen von der Konferenz schilderten und ein Kabuler TV Kollege hat mich nach Afghanistan eingeladen <img src='http://www.afghanistan-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Melmapalena &#8211; Gastfreundschaft. Ich bin ziemlich platt vom Tag  und lade gerade einige Videos hoch. Das dauert. Hier nun ein erster Packen Infos des heutigen Tages. Die Nachlese dann morgen, ich muss jetzt ins Bett <img src='http://www.afghanistan-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_4779" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/Ministerin.jpg"  class="wmp" id="wmp21"><img class="size-full wp-image-4779" title="Ministerin" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/Ministerin.jpg" alt="" width="576" height="430" /></a><p class="wp-caption-text">Die afghanische Gesundheitsministerin Soraya Dalil</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die internationale Gemeinschaft hat Afghanistan Hilfsleistungen bis 2024 zugesichert, ohne eine konkrete Zahl zu nennen. Im Gegenzug verpflichtet sich die Regierung in Kabul zu demokratischen Reformen und Korruptionsbekämpfung. In 13 Jahren soll Afghanistan ein voll funktionsfähiger Staat sein. Das sind laut Auswärtigem Amt die Kernaussagen der Abschlusserklärung, auf die sich 85 Staaten und 15 Organisationen in Bonn verständigten.</p>
<h2>&#8220;Jahrzehnt der Transformation&#8221;</h2>
<p style="text-align: justify;">In der Erklärung ist den Angaben zufolge von einem &#8220;Jahrzehnt der Transformation&#8221; nach dem Abzug der internationalen Kampftruppen 2014 die Rede. Die Hilfe soll in Sicherheit und wirtschaftliche Entwicklung fließen. Konkrete Zusagen sollen aber erst auf einer Geberkonferenz in Tokio 2012 gemacht werden. Nach den Worten von Afghanistans Finanzminister Omar Sachilwal benötigt Afghanistan jährlich etwa sieben Milliarden Dollar aus dem Ausland, um Sicherheit und Entwicklung zu finanzieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Afghanistan verpflichtet sich zu einem klaren Reformkurs, der die Bekämpfung der Korruption auf allen Ebenen der öffentlichen Verwaltung und den Aufbau einer funktionsfähigen Justiz einschließt. Die internationale Gemeinschaft unterstützt eine Fortsetzung des Aussöhnungsprozesses mit Aufständischen wie den Taliban mit folgenden Leitlinien: Gewaltverzicht, Bruch mit dem internationalen Terrorismus, Respekt für die afghanische Verfassung und die Menschenrechte. (<strong><a href="http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistankonferenz162.html">mehr auf  Tagesschau.de)</a></strong></p>
<p><strong>Die Zitate des Tage von der Bonner Afghanistan-Konferenz &#8211; Hamid Karsai:</strong></p>
<ul>
<li>
<div>
<div style="text-align: justify;" data-ft="{&quot;type&quot;:33}">
<p>‎&#8221;Wir sind Deutschland zutiefst dankbar&#8230;für Solidarität und alles andere und für ihre Gastfreundschaft in Deutschland. In den letzten 10 Jahren hatten wir Afghanen viele Chancen und viele Verbesserung. Wir haben eine Basis für ein pluralistisches demokratisches Politiksystem gelegt&#8230;‎Es arbeiten mittlerweile so viele Afghanen in der Privatwirtschaft wie noch nie.&#8221;</p>
</div>
</div>
</li>
<li>
<div>
<div data-ft="{&quot;type&quot;:33}">
<div> ‎&#8221;Armut und Unterentwicklung sind immer noch eine große Herausforderung&#8230;&#8221;</div>
</div>
</div>
</li>
<li>
<div>
<div data-ft="{&quot;type&quot;:33}">
<div>&#8220;Unsere größter Herausforderung: wir können immer noch keine Sicherheit garantieren.&#8221;</div>
</div>
</div>
</li>
<li>
<div>
<div data-ft="{&quot;type&quot;:33}">
<div style="text-align: justify;"> ‎&#8221;Meine Sicht der Zukunft: Wir wollen in Einheit und Würde leben, möchten eine Demokratie als Heimstadt, die mit der Welt befreundet ist. Wir wollen verhindern, dass AFG Opfer derer wird, die uns schon immer bedroht haben.&#8221;</div>
</div>
</div>
</li>
<li>
<div>
<div data-ft="{&quot;type&quot;:33}">
<div> ‎&#8221;Wir wollen die Korruption effektiver angehen.&#8221;</div>
</div>
</div>
</li>
<li>
<div>
<div data-ft="{&quot;type&quot;:33}">
<div> ‎&#8221;Transitionsprozess von 2014 bis 2025.&#8221;</div>
</div>
</div>
</li>
<li>
<div>
<div data-ft="{&quot;type&quot;:33}">
<div>&#8220;Wir müssen mehr für die Industrie, Bergbau und Landwirtschaft tun&#8230;&#8221;</div>
</div>
</div>
</li>
<li>
<div>
<div data-ft="{&quot;type&quot;:33}">
<div>‎&#8221;Wir nehmen eine geostrategische Rolle ein. Deshalb sind wir ein Brückenkopf. Deshalb ist auch unsere Sicherheit sehr sehr wichtig.&#8221;</div>
</div>
</div>
</li>
<li>
<div>
<div data-ft="{&quot;type&quot;:33}">
<div> ‎&#8221;Die Verantwortung für AFG bleibt bei den Afghanen selbst.&#8221;</div>
</div>
</div>
</li>
<li>
<div>
<div data-ft="{&quot;type&quot;:33}">
<div> ‎&#8221;Wir wollen keine Belastung für die intern. Gemeinschaft sein.&#8221;</div>
<p><object width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/tCm19fn3ddg?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/tCm19fn3ddg?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p style="text-align: justify;">Interview mit Qais Mowafaq von Negaath TV aus Kabul über seine Erwartungen von der Bonner Konferenz. Er ist stellvertretender Direktor seines Senders, der dem stellvertretendem Präsidenten Afghanistans Mohammed Karim Khalili gehört. Er fragte mich, ob ich ihm hin und wieder ein paar Interviews für seinen Sender geben könne, was in Europa so über AFG berichtet würde. Gerne doch <img src='http://www.afghanistan-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Ban Ki Moon, UN Generalsekretär:</strong></p>
</div>
</div>
</li>
</ul>
<ul>
<li>
<div>
<div data-ft="{&quot;type&quot;:33}"> ‎&#8221;Der Zyklus des Leidens ist noch nicht zünde. 4,6 Mio afg. Flüchtlinge sind zurückgekehrt. 80% des Landes ist frei von Kinderlähmung. Kinder- und Müttersterblichkeit ist zurückgegangen.&#8221;</div>
</div>
</li>
<li>
<div>
<div data-ft="{&quot;type&quot;:33}">
<div>‎&#8221;Eine Aussöhnung ist erforderlich. das afghanische Volk hat das verstanden. Wir müssen lernen, von der Klugheit der Afghanen: wir brauchen Aussöhnungsprozess, ohne jemanden auszuschließen.&#8221;</div>
</div>
</div>
</li>
<li>
<div>
<div data-ft="{&quot;type&quot;:33}">
<div> ‎&#8221;Die Zivilgesellschaft muss geschützt werden.&#8221;</div>
</div>
</div>
</li>
<li>
<div>
<div data-ft="{&quot;type&quot;:33}">
<div>‎&#8221;Vertrauen läßt sich gewinnen, indem man die Korruption bekämpft.&#8221;</div>
</div>
</div>
</li>
<li>
<div>
<div data-ft="{&quot;type&quot;:33}">
<div> ‎&#8221;Bildung für alle. Mädchen und Jungen, Männer UND Frauen. Auch das Recht auf politische Teilgabe ist wichtig.&#8221;</div>
</div>
</div>
</li>
<li>
<div>
<div data-ft="{&quot;type&quot;:33}">
<div> ‎&#8221;Wenn die Hälfte des Gesellschaft AFGs nicht die selben Rechte hat wie die andere, dann hat AFG keine Chance.&#8221;</div>
</div>
<p><object width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/aU65ghr2Ux8?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/aU65ghr2Ux8?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p style="text-align: justify;">Ein interessantes Gespräch mit dem pakistanischem Journalisten Saleem Safi von GEO News Islamabad. Ein Talibanexperte, der angeblich schon Osama bin Laden und Mullah Omar interviewt haben soll. Pakistan stünde unter innenpolitischem Druck, dies sei der eigentliche Grund, warum seine Regierung heute nicht in Bonn war. Die von der NATO getöteten Soldaten an der afghanischen Grenze waren dafür der Grund.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Außenminister Guido Wetserwelle:</strong></p>
<ul>
<li>
<div>
<div data-ft="{&quot;type&quot;:33}">&#8220;Es wird keine militärische Lösung geben.&#8221;</p>
<div>&#8220;Unser Ziel ist Wohlstand für Afghanistan.&#8221;</div>
</div>
</div>
</li>
<li>
<div>
<div data-ft="{&quot;type&quot;:33}">
<div> ‎&#8221;Wir lassen Euch nicht allein und lassen Euch nicht im Stich.&#8221;</p>
<p><strong>Bundeskanzlerin Angela Merkel: </strong></div>
</div>
</div>
</li>
</ul>
<ul>
<li>
<div>
<div data-ft="{&quot;type&quot;:33}">&#8220;Wr müssen die Sicherheitskräfte weiter ertüchtigen&#8230;&#8221;</p>
<div>‎&#8221;Über 300000 Soldaten und Polizisten sind jetzt im Einsatz.&#8221;</div>
</div>
</div>
</li>
<li>
<div>
<div data-ft="{&quot;type&quot;:33}">
<div>‎&#8221;AFG soll von seinen Ressourcen profitieren können.&#8221;</div>
</div>
</div>
<p><div id="attachment_4780" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_6261.jpg"  class="wmp" id="wmp22"><img class="size-large wp-image-4780" title="IMG_6261" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_6261-1024x764.jpg" alt="" width="614" height="458" /></a><p class="wp-caption-text">Frauenrechtlerin Dr. Malika Popal</p></div></li>
</ul>
</div>
</li>
</ul>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp21"></div>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp22"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4778&amp;md5=7de0eb738b64941c0b9ac966d487986a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Anti-Afghanistan Demos in Bonn&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 20:30:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan-Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
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		<description><![CDATA[So: jetzt erst einmal ein erster Post zur AFG-Konferenz in Bonn von heute. Und zwar von meinem afghanischem Freund Said, den ich heute gebeten hatte, sich mal umzuschauen, was so über die AFG-Konferenz so berichtet wird. Immerhin hatte ich bei Facebook die Behauptung aufgestellt, dass heute mehr über Thomas Gottschalk philosophiert wird als über die AFG-Konferenz in Bonn. Und zwar hat er sich auf die Demonstrationen vom vergangenen Wochenende beschränkt. Hallo liebe Freunde und Interessierte des Afghanistan-Blogs! Mein Name ist Said  und ich habe im Vorfeld dieser Konferenz versucht, mir einen Überblick über die Ansichten der Gegenbewegung zu der in Bonn stattfindenden Afghanistan-Konferenz zu verschaffen. Ansichten – so scheint es – die ganz an den Rand der Berichterstattung über die Afghanistan-Konferenz gerückt sind. Zumindest wird ihren Überlegungen viel weniger Raum gegeben, als den Statements über Sinn und den Zielen dieser Konferenz von offizieller Seite. Die heutige Konferenz in Bonn ist nach Meinung der Vertreter der Protestbewegung reine Geldverschwendung. Reiner Braun von dem so genannten “Protestbündnis gegen Petersberg II” kritisierte am Freitag vergangener Woche, dass es so lange keinen Frieden in Afghanistan geben kann, wie ein wesentlicher Akteur an dieser Konferenz nicht teilnimmt – also Pakistan.  Als „völlig unnütze Veranstaltung, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">So: jetzt erst einmal ein erster Post zur AFG-Konferenz in Bonn von heute. Und zwar von meinem afghanischem Freund Said, den ich heute gebeten hatte, sich mal umzuschauen, was so über die AFG-Konferenz so berichtet wird. Immerhin hatte ich bei Facebook die Behauptung aufgestellt, dass heute mehr über Thomas Gottschalk philosophiert wird als über die AFG-Konferenz in Bonn. Und zwar hat er sich auf die Demonstrationen vom vergangenen Wochenende beschränkt.</p>
<div id="attachment_4774" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/Said.jpg"  class="wmp" id="wmp23"><img class="size-medium wp-image-4774" title="Said" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/Said-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Said</p></div>
<p style="text-align: center;"><strong>Hallo liebe Freunde und Interessierte des Afghanistan-Blogs!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mein Name ist Said  und ich habe im Vorfeld dieser Konferenz versucht, mir einen Überblick über die Ansichten der Gegenbewegung zu der in Bonn stattfindenden Afghanistan-Konferenz zu verschaffen. Ansichten – so scheint es – die ganz an den Rand der Berichterstattung über die Afghanistan-Konferenz gerückt sind. Zumindest wird ihren Überlegungen viel weniger Raum gegeben, als den Statements über Sinn und den Zielen dieser Konferenz von offizieller Seite.</p>
<p style="text-align: justify;">Die heutige Konferenz in Bonn ist nach Meinung der Vertreter der Protestbewegung reine Geldverschwendung. Reiner Braun von dem so genannten “Protestbündnis gegen Petersberg II” kritisierte am Freitag vergangener Woche, dass es so lange keinen Frieden in Afghanistan geben kann, wie ein wesentlicher Akteur an dieser Konferenz nicht teilnimmt – also Pakistan.</p>
<p style="text-align: justify;"> Als „völlig unnütze Veranstaltung, die den Steuerzahler Millionen Euro kostet und den Bonner Bürgerinnen und Bürgern vielfältige Einschränkungen bringt“, bezeichnete der Organisator der Demonstration Manfred Stenner vom „Netzwerk Friedenskooperative“ diese Konferenz. „Aber immerhin haben wir die Gelegenheit, den Widerspruch gegen den zehn Jahre andauernden Afghanistan-Krieg … deutlich zu machen“, so Manfred Stenner weiter.</p>
<p style="text-align: justify;">Und Christine Hoffmann von Pax Christi schlägt in dieselbe Kerbe: Nur der Protest der Straße kann eine Umkehr der ihrer Meinung nach „desaströsen deutschen Politik“ erzwingen. „Nicht ein Ende des Krieges“, so Christine Hoffmann, „sondern mindestens drei weitere Jahre … sind geplant.“</p>
<p style="text-align: justify;">Die Protestler wollen am Rande der Afghanistan-Konferenz für einen Waffenstillstand, den Abzug aller Truppen und für Verhandlungen mit allen Akteuren in Afghanistan und der in der Region beteiligten Länder demonstrieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Friedensgruppen, die globalisierungskritische Organisation „Attac“, die Grüne Friedensinitiative und die Gewerkschaft Verdi hatten zu der Demonstration aufgerufen. Motto der Demonstration war: “Sie reden vom Frieden. Sie führen Krieg”. Auch die Partei “Die Linke” nahm an dem Protest teil.</p>
<div id="attachment_4771" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/Demo.jpg"  class="wmp" id="wmp24"><img class="size-full wp-image-4771 " title="Demo" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/Demo.jpg" alt="" width="576" height="383" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Copyright Laila Ata - Anti AFG Demo Bonn 3.12.2011</p></div>
<p style="text-align: justify;">Höhepunkte waren eine Demonstration am Samstag in Bonns Innenstadt, ein internationaler Kongress am Sonntag im Landesmuseum Bonn sowie viele weitere öffentliche Aktionen im ehemaligen Bonner Regierungsviertel, wo heute die internationale Afghanistan-Konferenz stattfand, um (nunmehr10 Jahre nach der ersten Bonner Afghanistan-Konferenz) von neuem über die Zukunft des Landes zu sprechen.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor 10 Jahren, im Dezember 2001, kurz nach dem Einmarsch der Vereinigten Staaten und dem Sturz der radikalislamischen Taliban, ging es vor allem darum, eine Internationale Friedenstruppe einzusetzen. Heute sollte es um den Abzug der ausländischen Soldaten gehen: Bis Ende 2014 sollen die NATO-Truppen Afghanistan verlassen.</p>
<p style="text-align: justify;"> Den Aktivisten geht das aber zu langsam. Sie wollen einen sofortigen Abzug der ausländischen Soldaten, denn die Demonstranten nehmen es den Konferenz-Teilnehmern nicht ab, dass ihr Ziel wirklich ein Ende der Stationierung ausländischer Soldaten ist. Äußerungen der Bundeskanzlerin Angela Merkel geben ihnen anscheinend Recht: Im Interview mit dem “Bonner Generalanzeiger” hatte die Bundeskanzlerin am Freitag letzter Woche nicht ausschließen wollen, dass deutsche Soldaten auch nach einem Abzug der NATO-Truppen in Afghanistan stationiert bleiben, um heimische Sicherheitskräfte auszubilden..</p>
<p style="text-align: justify;"> Bei der Kundgebung in Bonner bezeichnete die afghanische Politikerin Malalai Joya den angeblichen NATO-Abzug bis Ende 2014 als Täuschungsmanöver. Weltweit zu Bekanntheit gelangte Malalai Joya, weil sie im Dezember 2003 vor der großen Ratsversammlung (der so genannten Loya Jirga) die Strafverfolgung der ebenfalls im Parlament sitzenden kriminellen Warlords – mehrere von ihnen sollen Kriegsverbrecher sein – verlangte.</p>
<p style="text-align: justify;">Malalai Joya forderte mit den Teilnehmern der Demonstration die internationalen Truppen auf, Afghanistan auf der Stelle zu verlassen, unter anderem deshalb, weil die fremden Truppen mit Warlords paktieren sollen. Deshalb soll die Anwesenheit der ausländischen Soldaten sogar die Demokratisierung ihres Landes schwieriger machen. Die internationale Staatengemeinschaft solle vielmehr den demokratischen Kräften Afghanistans ihre Hilfe anbieten. Für Joya ist zuvörderst Bildung ein Schlüssel, um die Emanzipation der Frau zu stärken und das Land langfristig unabhängig von der Hilfe des Auslands zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch der Bundestagsabgeordnete der Grünen, Christian Ströbele, sprach zu den Teilnehmern der Demonstration. Als er ans Mikrofon trat, schmiss man mit Eiern auf ihn. Einige Demonstranten schrien dabei “Blut, Blut, Blut an den Händen”. Ströbele wird von ihnen für die damalige Zustimmung der Grünen zum Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan verantwortlich gemacht. Und dies, obwohl Ströbele im Bundestag stets gegen die Entsendung von deutschen Soldaten gestimmt hatte. In seiner anschließenden Rede forderte Ströbele einen Waffenstillstand und Verhandlungen mit allen Afghanen, also auch den Taliban, sofern sie dies wollten. Er sprach dabei auch von seinem letzten Afghanistan-Besuch: “Ich war kürzlich vor Ort. Selbst von den Taliban bedrohte Menschen haben mir gesagt, die Taliban müssten mit an den Verhandlungstisch.”</p>
<p style="text-align: justify;"> Argumente der Protestierenden gegen den NATO-Einsatz:</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer prominenter Redner auf der Demonstration war der Bundestagsabgeordnete und Fraktionschef der Partei “Die Linke”, Gregor Gysi. Aus seiner Sicht sind alle Gründe, die für eine kriegerische Intervention in Afghanistan sprechen sollen, widerlegt. Er verlangte deshalb ebenfalls einem sofortigen Abzug aller Truppen, denn die Kämpfe hätten weder afghanischen Frauen zu ihrem Recht auf Gleichbehandlung verholfen, noch hätte diese kriegerische Auseinandersetzung den Terrorismus eingedämmt, sagte Gysi. “Dort, wo in Afghanistan schon immer Mädchen zur Schule gehen konnten, können sie auch heute zur Schule gehen. Und dort, wo sie noch nie zur Schule gehen konnten, können sie auch jetzt nicht zur Schule gehen”. Ebenso habe der Kriegseinsatz den Aufbau des Landes nicht signifikant weiter gebracht.</p>
<p style="text-align: justify;">Zumindest scheint sich jedoch bei den Teilnehmern der Anti-Afghanistan-Demonstrationen in Bonn eine Sehnsucht in der deutschen Bevölkerung nach einem baldigen Ende des Kriegseinsatzes in Afghanistan widerzuspiegeln. Laut einer Umfrage vor zwei Monaten waren 70 % der Befragten der Ansicht, dass ein Erfolg des Kriegseinsatzes am Hindukusch ausbleiben wird. Mehr als zwei Drittel sind sogar der Ansicht gewesen, dass Deutschland nie hätte in Afghanistan einrücken dürfen.</p>
<p style="text-align: justify;">In Bonn haben Friedensdemonstrationen eine lange Tradition. In der früheren Hauptstadt der Bundesrepublik fanden in den 1980er Jahren große Protestkundgebungen statt. So strömten im Oktober 1983 400.000 Menschen in den Bonner Hofgarten, um für Abrüstung, Frieden und gegen den NATO-Doppelbeschluss zu demonstrieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Von einer Massenbewegung wie Anfang der 1980er Jahre kann bei den aktuellen Protesten gegen den Afghanistan-Einsatz nicht die Rede sein: Die Veranstalter zählten rund 5.000 Kriegsgegner aus allen Teilen Deutschlands. Die Polizei hingegen sprach von deutlich weniger Teilnehmern.</p>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp23"></div>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp24"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4769&amp;md5=2e37dd98f60aa745847f7abc6db4e1c6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Ab morgen Roadmap Afghanistan?</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 16:22:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Afghanistan-Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschlandradio]]></category>
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		<description><![CDATA[Weiß eigentlich irgendjemand, warum nicht unsere Bundeskanzlerin Afghanistans Präsidenten am vergangenem Freitag in Bonn empfangen hat, sondern nur der Außenminister? Allgemeine Ratlosigkeit?!? Mmmh&#8230;auf jeden Fall läuft der Countdown zu Eröffnung der Konferenz morgen ab 10 Uhr, die auf Phoenix genauso live übertragen wird wie die abschließende Presskonferenz gegen 17.15 Uhr. Derweil erfahren wir in einem Interview mit der Deutschlandradio schon einmal , in welche Richtung die Afghanistankonferenz laufen könnte: Rolf Clement: Herr Minister Westerwelle, die Afghanistan-Konferenz morgen in Bonn soll den zivilen Aufbau Afghanistans weiter vorantreiben. Wo liegen die Schwerpunkte dieser Konferenz, was wollen Sie als Ergebnis dieser Konferenz sehen? Guido Westerwelle: Es sind drei Schwerpunkte, die wir haben. Erstens die Übergabe der regionalen Verantwortung, das heißt, mit den jüngsten Ankündigungen von Präsident Karsai werden wir jetzt bald so weit sein, dass etwa die Hälfte des Gebietes in Afghanistan, einschließlich der Hälfte der Bewohner von ganz Afghanistan, unter der afghanischen Sicherheitsverantwortung stehen, also nicht mehr unter der Sicherheitsverantwortung der internationalen kämpfenden Truppen. Das Zweite ist der innere Aussöhnungsprozess. Das heißt, wie kann auch mit denen ein Frieden geschlossen werden, die sich bisher ja auch dem Frieden verweigert haben. Und das Dritte wird sicherlich auch für die ersten beiden Punkte, aber auch darüber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Weiß eigentlich irgendjemand, warum nicht unsere Bundeskanzlerin Afghanistans Präsidenten am vergangenem Freitag in Bonn empfangen hat, sondern nur der Außenminister? Allgemeine Ratlosigkeit?!? Mmmh&#8230;auf jeden Fall läuft der Countdown zu Eröffnung der Konferenz morgen ab 10 Uhr, die auf <strong><a href="http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/ereignisse/vor_ort:_spd_parteitag_afghanistan_konferenz/418112?datum=2011-12-05" target="_blank">Phoenix</a></strong> genauso live übertragen wird wie die abschließende Presskonferenz gegen 17.15 Uhr.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/phoenix.jpg"  class="wmp" id="wmp26"><img class="aligncenter size-full wp-image-1716" title="PHOENIX" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/phoenix.jpg" alt="" width="320" height="240" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Derweil erfahren wir in einem Interview mit der Deutschlandradio schon einmal , in welche Richtung die Afghanistankonferenz laufen könnte:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Rolf Clement:</strong> Herr Minister Westerwelle, die Afghanistan-Konferenz morgen in Bonn soll den zivilen Aufbau Afghanistans weiter vorantreiben. Wo liegen die Schwerpunkte dieser Konferenz, was wollen Sie als Ergebnis dieser Konferenz sehen?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Guido Westerwelle:</strong> Es sind drei Schwerpunkte, die wir haben. Erstens die Übergabe der regionalen Verantwortung, das heißt, mit den jüngsten Ankündigungen von Präsident Karsai werden wir jetzt bald so weit sein, dass etwa die Hälfte des Gebietes in Afghanistan, einschließlich der Hälfte der Bewohner von ganz Afghanistan, unter der afghanischen Sicherheitsverantwortung stehen, also nicht mehr unter der Sicherheitsverantwortung der internationalen kämpfenden Truppen. Das Zweite ist der innere Aussöhnungsprozess. Das heißt, wie kann auch mit denen ein Frieden geschlossen werden, die sich bisher ja auch dem Frieden verweigert haben. Und das Dritte wird sicherlich auch für die ersten beiden Punkte, aber auch darüber hinaus von ganz großer Bedeutung sein: Schafft es die Internationale Gemeinschaft, ein eindeutiges Bekenntnis abzugeben, dass Afghanistan auch in den Jahren nach 2014, wenn also die kämpfenden internationalen Truppen abgezogen sein werden, im Fokus bleibt und dass Afghanistan auch weiter auf internationale Hilfe und Solidarität zählen kann. Diese neue Perspektive, die dann natürlich sehr viel ziviler sein wird als das, was wir heute kennen, ist wichtig, um das Land dauerhaft zu stabilisieren.</p>
<p><strong>Clement:</strong> Wie muss das aussehen, wie kann eine solche zivile Komponente aussehen?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Westerwelle:</strong> Zum Beispiel Trainingsmaßnahmen für den weiteren Aufbau der Polizei und auch der inneren und äußeren Sicherheitsstrukturen in Afghanistan. Oder beispielsweise die wirtschaftliche Entwicklung. Ich habe gemeinsam mit meinem afghanischen Amtskollegen Rassoul und meiner amerikanischen Amtskollegin Clinton in New York ja das Konzept vorgestellt der sogenannten &#8220;Neuen Seidenstraße&#8221;. Das heißt: Wie können wir auch die Regionen miteinander wirtschaftlich so verbinden und vernetzen, dass nicht nur in Afghanistan eine vernünftige wirtschaftliche Entwicklung möglich ist, sondern dass es auch ein gegenseitiges Interesse aller Nachbarstaaten gibt, denn das ist auch sicherlich stabilisierend.</p>
<p><strong>Clement:</strong> Springt nach Ihrer Sicht die wirtschaftliche Situation in Afghanistan langsam an? Sehen Sie da deutliche Fortschritte?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Westerwelle: </strong>Das ist regional sehr unterschiedlich, es hängt auch mit der tatsächlichen Sicherheitslage zusammen. Ich selbst war bei der Übergabe von Masar, also einer große Stadt in unserem nördlichen Verantwortungsbereich, im Sommer dabei. Und als diese Sicherheitsverantwortung für Masar übergeben worden ist, ist doch auch von den örtlichen Repräsentanten manche positive Entwicklung ausdrücklich geschildert worden. Aber da ist noch eine Menge mehr an Notwenigkeiten: Handel, auch was die Frage von Rohstoffpartnerschaften angeht, da gibt es immer wieder Meldungen, dass auch Afghanistan ein großes Potenzial hat. Und das vernünftig miteinander zu vernetzen, wird auch stabilisierend sein für die Gesellschaft. Denn das ist doch ganz klar: Ein Land, das sich wirtschaftlich nicht entwickelt, wird immer auch einen gesellschaftlichen Sprengstoff in sich tragen, und dann wird aus diesem gesellschaftlichen Sprengstoff oft genug auch Terror und Schrecken. Und das muss natürlich in jedem Fall verhindert werden.<strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/idw_dlf/1619578/vorschau/" target="_blank">(Lesen Sie mehr auf dradio.de)</a> </strong></p>
<p><object width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/cDtbbTMh_lk?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/cDtbbTMh_lk?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p><em>Interview mit Enayat Najafizada, 24, Journalist aus Mazar-e Sharif, Producer für Spiegel und Newy York Times, über seine und afghanische Hoffnungen/Erwartungen von der Bonner Afghanistan-Konferenz  </em></p>
<p><strong>Bundeswehr darf immer bleiben&#8230;?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In einem ist sich Präsident <a title="Hamid Karzai" href="http://www.spiegel.de/thema/hamid_karzai/" target="_self">Hamid Karzai</a> sicher: Afghanistan benötigt nach dem geplanten Truppenabzug der Nato im Jahr 2014 noch mindestens zehn Jahre lang finanzielle Unterstützung der internationalen Staatengemeinschaft. Vor allem Hilfe beim weiteren Aufbau der Armee, der Polizei und der staatlichen Institutionen sei vonnöten, sagte Karzai im Gespräch mit dem SPIEGEL. Noch immer gebe es massive Probleme bei der Sicherheitslage im Land. &#8220;Wir sind leider daran gescheitert, Sicherheit und Stabilität für alle Afghanen zu schaffen&#8221;, gestand der Präsident, &#8220;das ist unser größtes Versagen.&#8221; Er stelle den Truppenabzug gleichwohl nicht in Frage.Die Bundeswehr sei bei den Afghanen von allen Isaf-Einsatzkräften am beliebtesten und &#8220;herzlich willkommen, uns auch nach 2014 zu helfen&#8221;. &#8220;Aus unserer Sicht könnte die Bundeswehr für immer hier bleiben &#8211; aber das ist eine deutsche Entscheidung&#8221;, so Karzai. (<strong><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,801526,00.html" target="_blank">mehr auf spiegel.de)</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4764&amp;md5=479a94e8f5051aace76c7adb405a52c3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>TV-Tipp heute 13 Uhr: Die Zukunft Afghanistans</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4752&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=tv-tipp-heute-13-uhr-die-zukunft-afghanistans</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 09:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie könnte die Zukunft Afghanistans ausschauen. Sehen Sie heute um 13 Uhr  die Wiederholung des gestrigen PHOENIX Themas &#8220;Die Zukunft Afghanistans&#8221; Die Sendung wirft vor allem einen Blick auf die Bevölkerung und zeigt die Sicht von jungen engagierten Afghanen auf ihr Land. Moderator Stephan Kulle beleuchtet mit seinen Studiogästen Laila Ata (Afghanischer Frauenverein Hamburg) und Elham Massoud (Diplom-Ingenieurin QSS International GmbH) die Probleme und Chancen Afghanistans. Eine zentrales Thema spielt die mangelnde Schulbildung der Afghanen. Krieg, Zerstörung und Millionen von Flüchtlingen haben in Afghanistan eine desolate Bildungsinfrastruktur hinterlassen. Heute sind circa 90 Prozent der Frauen und die Hälfte der Männer Analphabeten. Dabei ist gerade die Schulbildung von entscheidender Bedeutung damit das Land wieder auf die Beine kommt. Außerdem geht PHOENIX den Problemen mit Drogen, Korruption und den Taliban nach und analysiert die Rolle der Frau sowie den Rohstoffreichtum des Landes. Beide Studiogäste waren Teilnehmerinnen des Seminars „Afghanistan: Vision und Handlung“ , veranstaltet vom Auswärtigen Amt, der afghanischen Botschaft, des DAAD und der Technischen Universität Berlin (ZiiK): Im Vorlauf der internationalen Afghanistan-Konferenz in Bonn waren 50 deutsch-afghanische Studierende und Experten durch das Zentrum für internationale und interkulturelle Kommunikation (ZiiK) der Technischen Universität Berlin und das Deutsch-Afghanische Netzwerk (DAN) eingela- den, Visionen für die Zukunft Afghanistans vorzustellen und konkrete Handlung auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie könnte die Zukunft Afghanistans ausschauen. Sehen Sie heute um 13 Uhr  die Wiederholung des gestrigen PHOENIX Themas &#8220;<strong><a href="http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/ereignisse/thema:_die_zukunft_afghanistans/421011?datum=2011-12-02" target="_blank">Die Zukunft Afghanistans</a></strong>&#8221;</p>
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/phoenix.jpg"  class="wmp" id="wmp31"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1716" title="PHOENIX" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/phoenix-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Die Sendung wirft vor allem einen Blick auf die Bevölkerung und zeigt die Sicht von jungen engagierten Afghanen auf ihr Land. </em><em>Moderator <strong>Stephan Kulle</strong> beleuchtet mit seinen Studiogästen <strong>Laila Ata</strong> (Afghanischer Frauenverein Hamburg) und <strong>Elham Massoud</strong> (Diplom-Ingenieurin QSS International GmbH) die Probleme und Chancen Afghanistans. </em><em>Eine zentrales Thema spielt </em><em>die mangelnde Schulbildung der Afghanen. Krieg, Zerstörung und Millionen von Flüchtlingen haben in Afghanistan eine desolate Bildungsinfrastruktur hinterlassen. Heute sind circa 90 Prozent der Frauen und die Hälfte der Männer Analphabeten. Dabei ist gerade die Schulbildung von entscheidender Bedeutung damit das Land wieder auf die Beine kommt. </em><em>Außerdem geht PHOENIX den Problemen mit Drogen, Korruption und den Taliban nach und analysiert die Rolle der Frau sowie den Rohstoffreichtum des Landes.</em></p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/ziik_blau2.jpg"  class="wmp" id="wmp32"><span class="Apple-style-span" style="color: #000000; -webkit-text-decorations-in-effect: none;"><strong>Beide Studiogäste waren Teilnehmerinnen des Seminars „Afghanistan: Vision und Handlung“ , veranstaltet vom Auswärtigen Amt, der afghanischen Botschaft, des DAAD und der Technischen Universität Berlin (ZiiK):</strong></span></a></p>
<div>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/ziik_blau2.jpg"  class="wmp" id="wmp33"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4754" title="ziik_blau2" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/ziik_blau2-300x159.jpg" alt="" width="300" height="159" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Im Vorlauf der internationalen Afghanistan-Konferenz in Bonn waren 50 deutsch-afghanische Studierende und Experten durch das Zentrum für internationale und interkulturelle Kommunikation (ZiiK) der Technischen Universität Berlin und das Deutsch-Afghanische Netzwerk (DAN) eingela- den, Visionen für die Zukunft Afghanistans vorzustellen und konkrete Handlung auf dem Weg zu diesen Visionen in sechs thematischen Arbeitsgruppen zu erarbeiten. Die jungen deutsch-afghani- schen Studierenden und Absolventen stellen mit ihrem binationalen und bikulturellen Hintergrund eine wichtige Brücke für Afghanistans Weg in eine moderne Wissensgesellschaft dar. Dieses erst- malige Zusammentreffen wurde durch Unterstützung der afghanischen Botschaft in Berlin, des Auswärtigen Amtes und des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD) ermöglicht. Die Ergebnisse dieses Seminars, werden dem afghanischen Präsidenten Hamid Karsai in Bonn überreicht:</p>
<p>Diese Zusammenfassung legt die wichtigsten Ergebnisse des Seminars in den sechs diskutierten Themengebieten dar.</p>
<ol>
<li><strong>Politik und Rechtswesen</strong>Afghanistan hat die modernste Verfassung unter islamischen Ländern. Probleme im Bereich des Rechtswesens liegen nicht in der materiellen Niederschrift neuer Gesetze, sondern in ei- nem Mangel an Vertrauen in das Rechtssystem, was indirekt zu einer Verstärkung von Kor- ruption führt. In allen Arbeitsgruppen wurde die Notwendigkeit zur Stärkung von Bildungs- und Versorgungseinrichtungen auf lokaler und regionaler Ebene betont.Empfehlung: Vertrauen in das Rechtssystem kann durch eine Sensibilisierung für Menschen- rechte, z.B. durch Aufklärungskampagnen in den Medien und Schulen, gestärkt werden. Der Rechtspluralismus Afghanistans (Scharia, staatliches Recht und Gewohnheitsrecht) sollte harmonisiert werden, indem eine Streitkultur zwischen den Akteuren der drei Säulen geför- dert wird und dadurch die Grenzen zwischen diesen Säulen allmählich aufgelöst werden.</li>
<li><strong>Bildung und Kultur</strong>Bildung wurde von allen Teilnehmern als zentrales Element aller sechs Arbeitsgruppen an- gesehen. Insbesondere die Ausbildung von zukünftigen Lehrern und Dozenten für die höhe- re Bildung ermöglicht durch deren Multiplikatorenwirkung das Erreichen eine größeren Zielgruppe. In Afghanistan mangelt es insbesondere an Möglichkeiten zur beruflichen Bil- dung.Empfehlung: Eine staatliche Förderung für die akademische Ausbildung kann durch staatli- che Stipendienvergabe, die an bestimmte Voraussetzungen gekoppelt ist, insbesondere die Verpflichtung zum anschließenden Arbeiten in Afghanistan, erreicht werden. In allen Fach- bereichen besteht ein Bedarf am Aufbau von Berufsakademien als duales System, um dem Mangel an Fachkräften in Ausbildungsberufen entgegenzuwirken. Ein Beispiel ist eine Be- rufsakademie für afghanische Grundschullehrer.</li>
<li><strong>Wirtschaft</strong>Durch eine regionale Transformation der Wirtschaft Afghanistans soll eine freie sozialwirt- schaftliche Entwicklung zum Wiederaufbau gefördert und eine globale Wirkung erreicht werden. Die Basis für diese Transformation ist der Einsatz moderner Informationstechnolo- gien.Empfehlung: Die internationalen Wirtschaftsbeziehungen können durch die Errichtung von dezentralen Handelskammern im In- und Ausland, die zum Informationsaustausch in Han- delsangelegenheiten zwischen Partnernationen und Afghanistan dienen, gefördert werden. Des Weiteren wird ein staatlich zertifizierter und islamkonformer „Afghanistan Reconstruc- tion Fond“ empfohlen. Durch Gründer- oder Strukturkredite für kleine und mittelständische Unternehmen und Kommunen, kann eine Stärkung des Mittelstands erreicht werden.</li>
</ol>
</div>
<div>
<div>
<div>
<ol start="4">
<li><strong><strong>Infrastruktur und Umwelt</strong></strong>Zu den bedeutenden Aufgaben der <span style="text-decoration: underline;">Stadt- und Regionalplanung</span> für Afghanistan zählen Verkehr, Energie und Umweltplanung. Eine Dezentralisierung bestehender Infrastrukturen gilt dabei als Leitlinie neuer Maßnahmen mit dem Ziel einer nachhaltigen sozioökonomischen und umweltfreundlichen Entwicklung.
<p style="text-align: justify;"><em>Empfehlung: </em>Die Förderung von erneuerbaren Energien, insbesondere Wasserkraft, Windkraft und Sonnenenergie, führt zu einer dezentralen Stromversorgung und größerer Unabhängigkeit von Stromimporten aus den Nachbarstaaten. Eine Planungsreform der Stadt- und Raumplanung, die die internationale Ausschreibung von Planungsvorhaben auf allen Planungsebenen und einen gezielten Ausbau der technischen Infrastruktur zum Ziel hat, wird empfohlen.</p>
</li>
<li><strong>Naturwissenschaften und IKT</strong>Damit Afghanistan Teil der globalen Wissensgesellschaft wird, ist eine Vernetzung Afgha- nistans unabdingbar. Informations- und Kommunikationstechnologien sind Querschnitts- technologien und können die Maßnahmen aller Bereiche unterstützen. Sie können eine Stei- gerung der Effizienz und eine Erhöhung der Transparenz erwirken.Empfehlung: Es müssen organisatorische Maßnahmen getroffen werden, damit beispielswei- se der weitere Ausbau des Glasfasernetzes innerhalb Afghanistans und die Erhöhung der Bandbreite der Anbindung an die Nachbarländer vorangebracht werden kann. Dies ist unab- dingbar, um einen schnellen und kostengünstigen Zugang zum Internet in weiten Teilen des Landes zu ermöglichen.
<p><strong>6. Gesundheitswesen</strong></p>
<p>Der afghanische Gesundheitssektor ist geprägt von Unterversorgung – insbesondere im ländlichen Bereich – und bisher auf Unterstützung von außerhalb angewiesen. Auch im Ge- sundheitssektor sollte der Fokus auf dem Aufbau des Bildungswesen und Weiterentwicklung der bestehenden Strukturen liegen.</p>
<p>Empfehlung: Eine klinische Ausbildungsstätte kann der Aus- und Weiterbildung von ärztli- chem Personal und insbesondere dem unterstützenden medizinischem Personal wie Schwes- tern, Hebammen, Sanitätern, Therapeuten, Ersthelfern und Medizintechnikern dienen. Ziel- gruppe sind dabei nicht nur Absolventen eines Medizin-Studiums, sondern insbesondere nicht-akademische Bewerber. Eine Dezentralisierung kann durch die gezielte Förderung von Landpraxen erreicht werden. Gleichzeitig muss weiter an der Aufklärung der Bevölkerung in medizinischen Fragen gearbeitet werden.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>
</div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4752&amp;md5=d3e575639c063ec15f7d85e9e134d8b7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Infos zu Bonner Afghanistankonferenz&#8230;</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4747&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=infos-zu-bonner-afghanistankonferenz</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 09:12:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Tage vor Beginn der Bonner Afghanistan-Konferenz: was ist in den vergangenen Tagen rund um dieses Weltereignis so passiert und fand in den Medien nur am Rande eine Erwähnung? Pakistan sagt die Bonner Konferenz ab &#8211; als Reaktion auf einen NATO-Luftangriff. Womit die Konferenz ihren wichtigsten Teilnehmer verloren hat. Und sogenannte &#8220;Kriegsgegner&#8221; &#8211; so titelt der SPIEGEL &#8211; besetzen ein Entwicklungshilfebüro in Bonn. Die ca. 900 Berichterstatter aus aller Welt dürfen nicht aus dem alten Bundestag am Wasserwerk über die AFG-Konferenz berichten, sondern müssen sich im Medienzentrum aufhalten und können die Konferenz über einen Livestream aus dem Maritim Hotel mitverfolgen. Um den Konferenzort herum wurde eine Bannmeile gezogen. Eltern, die ihre Kinder innerhalb dieser Bannmeile tagtäglich in den Kindergarten bringen, wurden über diese Sperrung nicht informiert. Über 60 Staats- und Regierungschefs treffen sich am kommenden Montag zu einer Abschlusskonferenz und wollen die Zukunft AFGs ab 2014 aufzeigen. Die Sitzung soll ca. 2,5 Stunden dauern und kostet angeblich rund 17 Millionen Euro, berichten gut informierte Kreise. Am Montag um 17.15 Uhr soll es eine Abschusspressekonferenz geben. Und das wars dann. Alle weiteren Informationen zur Afghanistan-Konferenz finden Sie hier auf der Seite des Auswärtigen Amtes. &#160; Termine in Bonn: Von heute an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zwei Tage vor Beginn der Bonner Afghanistan-Konferenz: was ist in den vergangenen Tagen rund um dieses Weltereignis so passiert und fand in den Medien nur am Rande eine Erwähnung? Pakistan sagt die Bonner Konferenz ab &#8211; als Reaktion auf einen <strong><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,801418,00.html" target="_blank">NATO-Luftangriff</a></strong>. Womit die Konferenz ihren wichtigsten Teilnehmer verloren hat. Und sogenannte &#8220;Kriegsgegner&#8221; &#8211; so titelt der SPIEGEL &#8211; <strong><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,801418,00.html" target="_blank">besetzen ein Entwicklungshilfebüro in Bonn</a></strong>. Die ca. 900 Berichterstatter aus aller Welt dürfen nicht aus dem alten Bundestag am Wasserwerk über die AFG-Konferenz berichten, sondern müssen sich im Medienzentrum aufhalten und können die Konferenz über einen Livestream aus dem Maritim Hotel mitverfolgen. Um den Konferenzort herum wurde eine Bannmeile gezogen. Eltern, die ihre Kinder innerhalb dieser Bannmeile tagtäglich in den Kindergarten bringen, wurden über diese Sperrung nicht informiert. Über 60 Staats- und Regierungschefs treffen sich am kommenden Montag zu einer Abschlusskonferenz und wollen die Zukunft AFGs ab 2014 aufzeigen. Die Sitzung soll ca. 2,5 Stunden dauern und kostet angeblich rund 17 Millionen Euro, berichten gut informierte Kreise. Am Montag um 17.15 Uhr soll es eine Abschusspressekonferenz geben. Und das wars dann.</p>
<p>Alle weiteren Informationen zur Afghanistan-Konferenz finden Sie hier auf der Seite des <strong><a href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/RegionaleSchwerpunkte/AfghanistanZentralasien/Bonn_Konferenz_2011/Uebersicht_node.html" target="_blank">Auswärtigen Amtes</a></strong>.</p>
<div id="attachment_4748" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bonn.jpg"  class="wmp" id="wmp37"><img class="size-large wp-image-4748" title="Bonn" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bonn-1024x764.jpg" alt="" width="614" height="458" /></a><p class="wp-caption-text">gestern in der Villa Hammerschmitdt. Präsident Hamid Karsai ist in Bonn. Zweieinhalb Stunden warteten wir gestern auf dieses Bild...</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Termine in Bonn:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Von heute an bis Montag wird es in Bonn verschiedene <strong><a href="http://www.afghanistanprotest.de/" target="_blank">Demonstrationen</a></strong> gegen die Afghanistan-Konferenz geben.</p>
<p><strong>Am 3.12.</strong> gibt es im Landesmuseum Bonn, in der Colmantstr. 14 um <strong>18.30 Uhr</strong> eine Doku Filmpremiere: <strong><a href="http://generation-kunduz.com/" target="_blank">Generation Kunduz</a></strong> &#8211; der Krieg der anderen, mit anschließender Podiumsdiskussion. Ein Film jenseits des Militärs. Einen Trailer zum Film sehen Sie <strong><a href="http://generation-kunduz.com/Trailer.html" target="_blank">hier</a></strong>. Wenn ich es schaffe, werde ich auch dort sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zivilgesellschaftliches Forum Afghanistan</strong>in der Bonner Beethovenhalle <strong>vom 2. bis 3.12</strong>.:</p>
<p style="text-align: justify;">Das Zivilgesellschaftliche Forum Afghanistan wird von der Konrad-Adenauer-Stiftung in enger Abstimmung mit der Friedrich- Ebert-Stiftung, der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und der Heinrich-Böll-Stiftung organisiert. Es ist eine Plattform für die afghanischen Zivilgesellschaftsvertreterinnen und -vertreter, um ihre Perspektiven für und Erwartungen an die Zukunft Afghanistans in den politischen Entscheidungsprozess einzubringen und gegenüber der Weltöffentlichkeit zu präsentieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Am 4.12.</strong> von 17 bis 21.30 Uhr im Universitätsclub Bonn, Konviktstr.9 im Wolfgang Paul Saal: <strong>Frauenrechten und Frieden in Afghanistan &#8211; ein Prozess in der Hand des afghanischen Volkes. </strong>Welche Erwartungen und Empfehlungen haben die Vertreter/innen der gewählten Delegation aus der afghanischen Zivilgesellschaft heute, 10 Jahre nach der Konferenz auf dem Petersberg? Die 34 anwesenden Delegierten der afghanischen Zivilgesellschaft, unter ihnen 16 Frauen, haben mit ihrer Arbeit für Frauenrechte und Menschenrechte in ihrem Land einen bemerkenswerten Hintergrund. Im Rahmen des Side Events werden sie ihre Empfehlungen an die Außenministerkonferenz bezüglich der Bedeutung von Frauenrechten für eine nachhaltige Friedenslösung in Afghanistan vortragen. <em>Eine Veranstaltung des  Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH laden in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Frauenzentrum Bonn e.V. (ifz) zu einem Side Event am Rande der zweiten Internationalen Afghanistan-Konferenz in Bonn ein. </em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sonntag, 4. 12</strong>. 2011 <strong><a href="http://www.aktion-freiheitstattangst.org/termine/icalrepeat.detail/2011/12/04/2301/-/bonn-fuer-ein-freies-selbstbestimmtes-afghanistan" target="_blank">Internationale Antikriegskonferenz</a>.</strong> Für ein freies, selbstbestimmtes Afghanistan<strong> 8.30 – 19.00 Uhr</strong> LVR-Museum Bonn, Colmantstr. 14-16 (Nähe Hbf)</p>
<p><object width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Y0w82mDsgbc?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/Y0w82mDsgbc?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp37"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4747&amp;md5=84a5535c7c4b13200e704d496d53ee4f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Radio Bayern 2: Afghanische Fluchtgeschichten&#8230;</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4739&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=radio-bayern-2-afghanische-fluchtgeschichten</link>
		<comments>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4739#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 13:45:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern 2]]></category>
		<category><![CDATA[Elijah Escobar]]></category>
		<category><![CDATA[Hindukusch]]></category>
		<category><![CDATA[Ina Krauß]]></category>
		<category><![CDATA[Mahsa Taee]]></category>
		<category><![CDATA[Taliban]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.afghanistan-blog.de/?p=4739</guid>
		<description><![CDATA[Die meisten Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, stammen aus Afghanistan. Sie nehmen oft jahrelange und sehr gefährliche Fluchtwege auf sich, um sich und ihre Familien in Sicherheit vor dem Krieg zu bringen, der genau vor zehn Jahren begann. Im Notizbuch Freitagsforum von Bayern 2  kommen zwei von ihnen zu Wort. Endlich kommen in den Medien Afghanen zu Wort. Vielen Dank an die Kollegen aus München!!!! &#8220;America strikes back&#8221;: Am 7. Oktober 2001 starten amerikanische und britische Streitkräfte die Invasion in Afghanistan. Die &#8220;Operation Enduring Freedom&#8221; ist eine direkte Folge der Anschlägen vom 11. September auf das World Trade Center in New York. Heute, zehn Jahre später, bereiten die Amerikaner ihren Rückzug aus Afghanistan ebenso vor wie die Deutschen. Dann soll die afghanische Regierung selbst die Kontrolle über das Land übernehmen. Doch die Taliban sind wieder erstarkt und &#8220;die Gewalt ist allgegenwärtig&#8221;, wie die Frauenhilfsorganisation medico mondiale kürzlich resümierte. Denn auch die von der internationalen Gemeinschaft anerkannte Regierung unter Präsident Karsai ist äußerst umstritten und nicht in der Lage, das kriegsgebeutelte Land zu einen. Die Folge der instabilen Lage ist, dass viele Afghanen das Land verlassen. Im Notizbuch Freitagsforum erzählen Flüchtlinge von ihrem Heimatland Afghanistan, ihrer Flucht nach Deutschland und ihrem Alltag im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die meisten Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, stammen aus Afghanistan. Sie nehmen oft jahrelange und sehr gefährliche Fluchtwege auf sich, um sich und ihre Familien in Sicherheit vor dem Krieg zu bringen, der genau vor zehn Jahren begann. Im Notizbuch Freitagsforum von<strong><a href="http://www.br-online.de/bayern2/notizbuch/afghanistan-krieg-usa-ID1317800421015.xml" target="_blank"> Bayern 2</a></strong>  kommen zwei von ihnen zu Wort. Endlich kommen in den Medien Afghanen zu Wort. Vielen Dank an die Kollegen aus München!!!!</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/B2_logo.jpg"  class="wmp" id="wmp41"><img class="aligncenter size-full wp-image-4742" title="B2_logo" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/B2_logo.jpg" alt="" width="345" height="193" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/Box.jpg"  class="wmp" id="wmp42"><img class="aligncenter size-full wp-image-4741" title="Box" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/Box.jpg" alt="" width="394" height="171" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;America strikes back&#8221;: Am 7. Oktober 2001 starten amerikanische und britische Streitkräfte die Invasion in Afghanistan. Die &#8220;Operation Enduring Freedom&#8221; ist eine direkte Folge der Anschlägen vom 11. September auf das World Trade Center in New York. Heute, zehn Jahre später, bereiten die Amerikaner ihren Rückzug aus Afghanistan ebenso vor wie die Deutschen. Dann soll die afghanische Regierung selbst die Kontrolle über das Land übernehmen. Doch die Taliban sind wieder erstarkt und &#8220;die Gewalt ist allgegenwärtig&#8221;, wie die Frauenhilfsorganisation medico mondiale kürzlich resümierte. Denn auch die von der internationalen Gemeinschaft anerkannte Regierung unter Präsident Karsai ist äußerst umstritten und nicht in der Lage, das kriegsgebeutelte Land zu einen. Die Folge der instabilen Lage ist, dass viele Afghanen das Land verlassen. Im Notizbuch Freitagsforum erzählen Flüchtlinge von ihrem Heimatland Afghanistan, ihrer Flucht nach Deutschland und ihrem Alltag im deutschen Exil.</p>
<div id="attachment_4740" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/287619_295313460494684_100000480962863_1269705_1225448693_o.jpg"  class="wmp" id="wmp43"><img class="size-large wp-image-4740" title="287619_295313460494684_100000480962863_1269705_1225448693_o" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/287619_295313460494684_100000480962863_1269705_1225448693_o-1024x764.jpg" alt="" width="614" height="458" /></a><p class="wp-caption-text">Afghanistan-Flüchtling Elijah Escobar aus Hamburg, Schauspieler, Musiker und Psychologiestudent</p></div>
<p style="text-align: center;">Hören Sie<strong>
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://cdn-storage.br.de/mir-live/MUJIuUOVBwQIb71S/iw11MXTPbXPS/_2rc_K1S/_AES/_-rp5AFG/111007_1142_Notizbuch_Afghanistan-wohin-Wie-Fluechtlinge-den-10-J.mp3"  target="_blank" class="wmp" id="wmp44"> hier</a></strong> das interessante Interview von Mahsa Taee und Elijah Escobar.</p>
<p style="text-align: center;">
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp43"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4739&amp;md5=230f6ad32c77aebde60a392288994714" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>10 Jahre Afghanistan: Die Perspektive des Hindukuschs</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4732&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=10-jahre-afghanistan-die-perspektive-des-hindukuschs</link>
		<comments>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4732#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 10:32:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[ARTE]]></category>
		<category><![CDATA[csfilm.org]]></category>

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		<description><![CDATA[7. Oktober 2001: Beginn des Afghanistan-Einsatzes. 10 Jahre dauert diese Mission nun schon &#8211; länger als der 2. Weltkrieg. Am heutigen Tag spricht der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Oberst Kirsch, über die Burnoutsymptome der laufenden Bundeswehrreform, die NATO-Staaten treffen sich heute mit ihren Verteidigungsministern, um den Truppenabzug 2014 zu besprechen&#8230;parallel läuft die Vorbereitung zur dritten Afghanistan-Konferenz für insgesamt 90 Regierungschefs auf dem Bonner Petersberg, die nach gut informierten Kreisen nicht länger als 2,5 Stunden dauern soll und round about 19 Millionen Euro verschlingt. Seit über vier Jahren besteht nun dieses Afghanistan-Blog. Viele Themen haben wir hier durchgekaut&#8230;kommen teilweise in den Wiederholungsmodus. Das Medien-Interesse ist zwar größer geworden, aber nicht vielfältiger in der Tiefe. Deshalb möchte mich an diesem heutigen Tage aus der politischen Debatte heraushalten und möchte Sie stattdessen auf zwei fantastische Afghanistan Internetprojekte aufmerksam machen, die die Perspektive der menschen am Hindukusch spiegeln &#8211; 10 Online-Dolumentation aus der Perspektive von Afghanen&#8230;www.csfilm.org schreibt: As the 10th anniversaries of 9-11 and the October 7th US-led invasion of Afghanistan are upon us, many Americans are reflecting on the impact of these events on our lives.  Community Supported Film is providing an opportunity to also reflect on the situation from an Afghan perspective.  CSFilm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">7. Oktober 2001: Beginn des Afghanistan-Einsatzes. 10 Jahre dauert diese Mission nun schon &#8211; länger als der 2. Weltkrieg. Am heutigen Tag spricht der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Oberst Kirsch, über die Burnoutsymptome der laufenden Bundeswehrreform, die NATO-Staaten treffen sich heute mit ihren Verteidigungsministern, um den Truppenabzug 2014 zu besprechen&#8230;parallel läuft die Vorbereitung zur dritten Afghanistan-Konferenz für insgesamt 90 Regierungschefs auf dem Bonner Petersberg, die nach gut informierten Kreisen nicht länger als 2,5 Stunden dauern soll und round about 19 Millionen Euro verschlingt.</p>
<p>Seit über vier Jahren besteht nun dieses Afghanistan-Blog. Viele Themen haben wir hier durchgekaut&#8230;kommen teilweise in den Wiederholungsmodus. Das Medien-Interesse ist zwar größer geworden, aber nicht vielfältiger in der Tiefe. Deshalb möchte mich an diesem heutigen Tage aus der politischen Debatte heraushalten und möchte Sie stattdessen auf zwei fantastische Afghanistan Internetprojekte aufmerksam machen, die die Perspektive der menschen am Hindukusch spiegeln &#8211; 10 Online-Dolumentation aus der Perspektive von Afghanen&#8230;<strong><a href="http://www.csfilm.org" target="_blank">www.csfilm.org</a></strong> schreibt:</p>
<div>
<p><em>As the 10<sup>th</sup> anniversaries of 9-11 and the October 7th US-led invasion of Afghanistan are upon us, many Americans are reflecting on the impact of these events on our lives.  Community Supported Film is providing an opportunity to also reflect on the situation from an Afghan perspective.  CSFilm is doing an online broadcast of <span style="font-family: Arial;">ten short documentary films made by Afghan women and men during a filmmaking training in Kabul last fall.  The films will be</span></em><span style="font-family: Arial;"><em> available in full to the public for only a few more days &#8211; until the anniversary of the US invasion of Afghanistan on Friday, October 7th. The films can be watched at</em> <strong><a href="http://www.csfilm.org/films">www.csfilm.org/films</a>.</strong></span></p>
</div>
<div style="text-align: justify;">&#8220;We are all bombarded with so many mainstream media images of Afghanistan that are totally lacking an authentic voice.  ["The Fruit of Our Labor"] fills that void.  Connecting to Afghans trying to live with dignity and compassion under such horrific circumstances shatters so many of the incorrect underlying assumptions that have been a huge part of the problem, even for those sincerely trying to help the Afghan people.  What Americans need to see is that the Afghan people are just like the America people. Both are trying to make the best lives they can for their families and communities.&#8221; (J<em>ournalists Paul Fitzgerald and Elizabeth Gould, authors of &#8220;Invisible History: Afghanistan&#8217;s Untold Story&#8221;)</em></div>
<div style="text-align: justify;">Ich wünsche Ihnen beim Anschauen der Dokumentationen viele An- und Einsichten und hoffe, dass Sie Afghanistan besser verstehen werden als Sie vorher dazu in der Lage waren&#8230;</div>
<p><object width="400" height="220"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=28487842&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="220" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=28487842&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/28487842">&#8220;‘L’ is for Light, ‘D’ is for Darkness&#8221; &#8211; Full Version</a> from <a href="http://vimeo.com/sheridanworks">Michael Sheridan</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://afghanistan.arte.tv/?lang=de#/intro" target="_blank">&#8220;10 Jahre Afghanistan &#8211; 100 Visionen&#8221;</a></strong> ist das zweite Projekt vom TV-Sender arte, das ich Ihnen vorstellen möchte: Die Afghanen selbst zu Wort kommen lassen und unterschiedliche Ansichten und Einschätzungen miteinander zu konfrontieren: Das sind die beiden Prinzipien unserer neuen Webdokumentation &#8220;Afghanistan, 10 Jahre, 100 Blicke&#8221;. Bis zum 4. November 2011 finden sie auf unserer Multimedia-Plattform jeden Tag zwei neue Videos. Nach einem langen und blutigen Bürgerkrieg, nach den Jahren der Schreckensherrschaft des Taliban-Regimes, fasst die afghanische Jugend neuen Mut, hoffnungsvoll blicken die meisten in die Zukunft, so mancher schmiedet kühne Pläne. Die Reportage von September 2002 zeichnet ein Bild dieser 20jährigen Jungen, aufstrebenden Generation, die für eine bessere Zukunft Afghanistans eintritt. Klicken Sie auf das untere Bild, dann landen Sie direkt auf der entsprechenden arte Homepage zum Projekt.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://afghanistan.arte.tv/?lang=de#/home" target="_blank"><img class="aligncenter size-large wp-image-4733" title="ArteAFG" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/10/ArteAFG-1024x496.jpg"  alt="" width="614" height="298" / class="wmp" id="wmp49"></a></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4732&amp;md5=9a1448f8a3ebfc079725c7d9d6f6a4fd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Nargis &amp; Sadaf berichten über ihr Leben in Kabul&#8230;</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4719&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=nargis-sadaf-berichten-uber-ihr-leben-in-kabul</link>
		<comments>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4719#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 11:10:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[kabul]]></category>
		<category><![CDATA[Nargis]]></category>
		<category><![CDATA[Sadaf]]></category>
		<category><![CDATA[Videobriefe]]></category>

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		<description><![CDATA[(Video) So kann man es auch machen&#8230;Videobriefe aus Afghanistan. Ein besonders bemerkenswertes Projekt. Mutig. Zumal die Rolle der Frau am Hindukusch eine andere ist als hier bei uns. Deswegen möchte ich Sie auf die beiden jungen Afghaninnen aus Kabul aufmerksam machen: Zwei junge Frauen filmen ihr Leben in Kabul: Nargis (18) und Sadaf (20)  wollen mit ihren Videobriefen aus Kabul Aufmerksamkeit für Afghanistan schaffen. &#8220;The Kabul Cards Project&#8221; ist eine Kooperation vom Blogger Anders Sømme Hammer andershammer.com/​ Project&#8217;s Facebook page: facebook.com/​pages/​Global-Video-Letters/​191989754170222 : &#8220;This video card has been played over 1.000 times, all over the world! Nargis and Sadaf are setting great examples of how to raise their voices, through video and social media, in a positive and peaceful way.&#8221; Sehen Sie selbst: The Kabul Cards, Prologue from Global Video Letters on Vimeo. If we are not standing side by side, our country will never get better. from Global Video Letters on Vimeo. &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(Video) So kann man es auch machen&#8230;Videobriefe aus Afghanistan. Ein besonders bemerkenswertes Projekt. Mutig. Zumal die Rolle der Frau am Hindukusch eine andere ist als hier bei uns. Deswegen möchte ich Sie auf die beiden jungen Afghaninnen aus Kabul aufmerksam machen:</p>
<div id="attachment_4721" class="wp-caption aligncenter" style="width: 594px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/09/Videobriefe.jpg"  class="wmp" id="wmp51"><img class="size-full wp-image-4721" title="Videobriefe" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/09/Videobriefe.jpg" alt="" width="584" height="327" /></a><p class="wp-caption-text">Videobriefe aus Kabul...</p></div>
<p style="text-align: justify;">Zwei junge Frauen filmen ihr Leben in Kabul: Nargis (18) und Sadaf (20)  wollen mit ihren Videobriefen aus Kabul Aufmerksamkeit für Afghanistan schaffen. &#8220;The Kabul Cards Project&#8221; ist eine Kooperation vom Blogger Anders Sømme Hammer <strong><a rel="nofollow" href="http://andershammer.com/" target="_blank">andershammer.com/​</a> </strong>Project&#8217;s Facebook page: <strong><a rel="nofollow" href="http://www.facebook.com/pages/Global-Video-Letters/191989754170222" target="_blank">facebook.com/​pages/​Global-Video-Letters/​191989754170222</a></strong> : <em>&#8220;This video card has been played over 1.000 times, all over the world! Nargis and Sadaf are setting great examples of how to raise their voices, through video and social media, in a positive and peaceful way.&#8221; </em><strong>Sehen Sie selbst:</strong></p>
<p><object width="400" height="225"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=25340094&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=25340094&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/25340094">The Kabul Cards, Prologue</a> from <a href="http://vimeo.com/user3189796">Global Video Letters</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><object width="400" height="225"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=27791128&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=27791128&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/27791128">If we are not standing side by side, our country will never get better.</a> from <a href="http://vimeo.com/user3189796">Global Video Letters</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>&nbsp;
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp51"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4719&amp;md5=d7a58d35990c4ee1775e236677356408" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Abdullahs Brief jetzt an deutschen Schulen&#8230;:-)</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 20:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abdullah]]></category>
		<category><![CDATA[barschow]]></category>
		<category><![CDATA[Briefe bewegen die Welt]]></category>
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		<description><![CDATA[Das ist doch mal wieder ein kleiner Erfolg für meinen Schmuckhändler Abdullah aus Kabul. Sein Brief, den er mir 2007 in Kabul überreicht hatte, ist nun mehr nicht nur in meinem Buch &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221; und in Karaseks Buch &#8220;Briefe bewegen die Welt&#8221; veröffentlicht&#8230;nein, er wird jetzt auch deutschen Schulen über die Stiftung Lesen als Lehrmittel zu Verfügung gestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist doch mal wieder ein kleiner Erfolg für meinen Schmuckhändler Abdullah aus Kabul. <strong><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?p=3930" target="_blank">Sein Brief</a></strong>, den er mir 2007 in Kabul überreicht hatte, ist nun mehr nicht nur in meinem Buch &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221; und in Karaseks Buch &#8220;<strong><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?p=2393" target="_blank">Briefe bewegen die Welt</a></strong>&#8221; veröffentlicht&#8230;nein, er wird jetzt auch deutschen Schulen über die Stiftung Lesen als Lehrmittel zu Verfügung gestellt.</p>
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 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4715&amp;md5=1e16ae55f01275a8b332b117be6c7843" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Zusammenfassung der Kabul-Attacke von gestern&#8230;</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4709&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=zusammenfassung-der-kabul-attacke-von-gestern</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 16:37:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Attacke]]></category>
		<category><![CDATA[ISAF]]></category>
		<category><![CDATA[kabul]]></category>
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		<description><![CDATA[(Videos) So: nun liegt die Kabul-Taliban-Attacke fast 24 Stunden hinter uns und die Welt dreht sich immer noch weiter. Der mediale Aufschrei der Empörung hielt sich in Grenzen. Während der Ereignisse war ich über Facebook mit einem Augenzeugen verbunden, der mir aus unmittelbarer Nähe die in 500m Entfernung liegenden Ereignisse live schildern konnte. Hier verschanzten sich gestern die Taliban&#8230;in diesem Gebäude, in Unweite vom HQ ISAF KABUL&#8230;am Abdul Haq Kreisverkehr vor dem Massoud-Kreisel? Abdul Haq mündet in die Jalalbad Road. Das Gebäude befindet sich in unmittelbarer Nähe vom HQ und aufgrund der Größe lässt sich von dort aus gut das HQ sowie die US Botschaft beschießen. Wenn man vom Massoud-Kreisel durch Makroyan runter fährt, befindet sich das Gebäude rechter Hand hinter einer Tankstelle&#8230; Diese Mehrfachschlagsstrategie der radikalen Fundamentalisten u.a. gegen die US Botschaft und das Headquarter ISAF (HQ ISAF) ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Schon Titel SPON heute Taliban säen Mit Magnetbomben Terrorangst: Die E-Mail der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) an ihre Mitarbeiter in Kabul ist kurz und doch beängstigend: Es gebe &#8220;glaubwürdige Gefahrenwarnungen&#8221;, dass die Taliban in Afghanistan derzeit &#8220;ihre Taktik, Technik und Vorgehensweisen&#8221; neu ausloten. Konkret werden die Entwicklungshelfer in dem Warnschreiben vor einer neuen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(Videos) So: nun liegt die Kabul-Taliban-Attacke fast 24 Stunden hinter uns und die Welt dreht sich immer noch weiter. Der mediale Aufschrei der Empörung hielt sich in Grenzen. Während der Ereignisse war ich über <strong><a href="https://www.facebook.com/AfghanistanBlog" target="_blank">Facebook</a></strong> mit einem Augenzeugen verbunden, der mir aus unmittelbarer Nähe die in 500m Entfernung liegenden Ereignisse live schildern konnte.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_4710" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px;">
<dt class="wp-caption-dt">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/09/312699_257581600948619_108874479152666_759246_1076104376_n.jpg"  class="wmp" id="wmp59"><img class="size-full wp-image-4710 " title="312699_257581600948619_108874479152666_759246_1076104376_n" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/09/312699_257581600948619_108874479152666_759246_1076104376_n.jpg" alt="" width="576" height="384" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Hier verschanzten sich gestern die Taliban&#8230;in diesem Gebäude, in Unweite vom HQ ISAF KABUL&#8230;am Abdul Haq Kreisverkehr vor dem Massoud-Kreisel? Abdul Haq mündet in die Jalalbad Road. Das Gebäude befindet sich in unmittelbarer Nähe vom HQ und aufgrund der Größe lässt sich von dort aus gut das HQ sowie die US Botschaft beschießen. Wenn man vom Massoud-Kreisel durch Makroyan runter fährt, befindet sich das Gebäude rechter Hand hinter einer Tankstelle&#8230; </dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Diese Mehrfachschlagsstrategie der radikalen Fundamentalisten u.a. gegen die US Botschaft und das Headquarter ISAF (HQ ISAF) ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Schon Titel SPON heute <strong><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,786120,00.html#ref=rss" target="_blank">Taliban säen Mit Magnetbomben Terrorangst</a>:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Die E-Mail der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) an ihre Mitarbeiter in Kabul ist kurz und doch beängstigend: Es gebe &#8220;glaubwürdige Gefahrenwarnungen&#8221;, dass die Taliban in Afghanistan derzeit &#8220;ihre Taktik, Technik und Vorgehensweisen&#8221; neu ausloten. Konkret werden die Entwicklungshelfer in dem Warnschreiben vor einer neuen Bedrohung gewarnt: vor magnetischen Bomben, die die Extremisten quasi im Vorbeigehen an Autos kleben könnten. &#8221;Um diese Sprengsätze anzubringen, beauftragen die Aufständischen Kinder und anderes Personal&#8221;, heißt es in dem Rundschreiben. &#8220;Bitte informieren Sie all Ihre Fahrer darüber und beachten Sie ein paar kleine Sicherheitsmaßnahmen: Fahrer sollten nicht schlafen, während sie auf Passagiere warten! Fahrer sollten die Umgebung um das Auto herum aufmerksam beobachten, vor allem in Situationen wie bei Verkehrsstaus! Fahrer sollten auch alle Passagiere darauf hinweisen, die Umgebung genau im Blick zu haben!&#8221; (</em><strong><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,786120,00.html#ref=rss" target="_blank">mehr auf spiegel.de</a></strong><em>)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Da diese Ereignisse gestern so gut wie untergegangen sind in unseren sogenannten Leitmedien, fasse ich die Ereignisse hier noch mal für Sie zusammen.</p>
<p style="text-align: justify;">Erstmals &#8211; sofern ich mich daran erinnern kann &#8211; haben Soldaten des HQ ISAF zurückgeschossen.</p>
<p><object width="560" height="345"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qUO6wmAEmKY?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="345" src="http://www.youtube.com/v/qUO6wmAEmKY?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Nach 20 Stunden ist ein Angriff von radikal-islamischen Kämpfern auf das Diplomatenviertel im Herzen der afghanischen Hauptstadt Kabul niedergeschlagen worden. Während von oben Hubschrauber letzte Salven feuerten, spürte die afghanische Polizei am Mittwochmorgen die verbliebenen Angreifer auf. Diese hatten von einem im Bau befindlichen Hochhaus aus die US-Botschaft und das Nato-Hauptquartier angegriffen.</p>
<p style="text-align: justify;">„Der Terroranschlag in Kabul ist vorbei“, erklärte das Innenministerium. Die Lage in Kabul habe sich normalisiert, und alle Bürger könnten ohne Angst ihrem täglichen Leben nachgehen. Bei dem Angriff, der am Dienstag begann, kamen sieben Afghanen ums Leben: vier Polizisten und drei Zivilpersonen. Mitarbeiter der Nato oder der US-Botschaft waren nicht unter den Opfern.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwei oder drei Angreifer, die über Nacht in dem elfstöckigen Gebäude ausgeharrt hätten, seien bei dem Militäreinsatz am Morgen getötet worden, sagte ein Polizeisprecher. Insgesamt hätten sich sechs Angreifer in dem halbfertigen Gebäude an einem wichtigen Verkehrskreisel in Kabul verschanzt. Zunächst waren die Behörden von nur vier Angreifern ausgegangen. (<strong><a href="http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/kabul-terroranschlag-nach-20-stunden-beendet_aid_665222.html" target="_blank">mehr auf focus.de</a></strong>)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>TV-Bericht von euronews:</strong></p>
<p><object width="560" height="345"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/R-_3F-9_5Q0?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="345" src="http://www.youtube.com/v/R-_3F-9_5Q0?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>TOLO NEWS (afghanischer TV-Privatsender):</strong></p>
<p><object width="420" height="345"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/uJLfxdAFFcE?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="420" height="345" src="http://www.youtube.com/v/uJLfxdAFFcE?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Chronologie der Ereignisse:</strong></p>
<ul>
<li>1320, militants storm an empty building at Abdul Haq Circle, starting to shoot at nearby US Embassy and ISAF HQ.</li>
<li>1330 , first SMS alert: “No movement in the area of Abdul Haq Circle, PD 9 and PD 16”.</li>
<li>Complex attack under way on US Embassy and ISAF HQ; preliminary reports of militants penetrating the perimeter of ISAF HQ.</li>
<li>1341, SMS alert: “Essential duty movement for Kabul city.”</li>
<li>Indications of imminent further attacks in the city.</li>
<li>1356 , third SMS alert: “Complex Attack under way – WHITE CITY with immediate effect.”</li>
<li>1400 , starts to relocate GGDO staff outside GGDO premises into the German house.</li>
<li>Police Traffic Department and ANP Quick Reaction Force (QRF) attacked in Dhimanzang.</li>
<li>Explosion at the Parliament in Karte Se.</li>
<li>1500 , Small Arms Fire in Quala-e Fatullah, Share Now, Taimani and Wazir Akbar Khan (probably overreaction by Afghan National Security Forces and Guards)</li>
<li>Rocket attack in Wazir Akbar Khan street 12/13/14 (near private house of Rabbani)</li>
<li>Shootout on Darulaman road between suicide bombers and ANP (near Habibi High School)</li>
<li>Explosion in Lebanese restaurant (“The Grill”) in Wazir Akbar Khan (likely a suicide bomber)</li>
<li>Suicide attack at the blue mosque near Char Rahi Dhimazang (probably against ANP support units)</li>
<li>Small Arms Fire from the construction site for the new Marriot Hotel at Masood circle.</li>
<li>Attack along airport road; police claims to have killed one suicide bombers.</li>
<li>1655 , ISAF attacks militants at Abdul Haq Circle with close air support</li>
<li>1755, second major detonation and massive shoot out at Abdul Haq circle.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><strong>Find below a brief summary of on-going operations in Kabul City as of 1645 hrs:</strong> Abdul Haq Square/Wazir Akbar Khan – ANSF-AOG clash on-going. The risk of exposure to SAF/RPG/rocket fire is still imminent. Deh Mazang Area/Darulaman Road Area – at circa 1510 hrs, a BBIED detonated in front of the ANP 12 Station located besides the Traffic Department on Deh Mazang Circle. The preliminary reports include 4 ANP seriously injured. At circa 1520 hrs, another BBIED detonated in the vicinity of ANP Shamshad Station, located close to Mohseni Madrasa in PD 6, off the Darulaman Road. The blast killed one ANP and one civilian, and injured two civilians. Sporadic gunfire and explosions continue occurring in the area, though it is not clear whether they relate to an on-going exchange of fire, or rather to ANSF clearing operations. The risk of exposure to SAF/RPG/rocket fire is high. ANSF currently regulate access along the major traffic arteries in PD 9, 10, 2 &amp; 3, 6 with the access to Abdul Haq Sq, Massoud Circle, Deh Mazang and the Darulaman Road currently blocked. Besides the areas mentioned above, access to KAIA/Airport remains blocked for traffic.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4709&amp;md5=f9c002035017839e8d3a94c038a345bb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>PTBS mal anders: Indianer und ihre Krieger&#8230;</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4703&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ptbs-mal-anders-indianer-und-ihre-krieger</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 11:07:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[der Krieger als soziale Komponente]]></category>
		<category><![CDATA[Franck Usbeck]]></category>
		<category><![CDATA[Indianer]]></category>
		<category><![CDATA[PTBS]]></category>
		<category><![CDATA[Soldaten]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute möchte ich Ihnen etwas Neues vorstellen &#8211; ich zumindest habe darüber noch nichts gehört oder gelesen. Wie gehen andere Länder bzw. Kulturen mit den Belastungen der Soldaten in Kriegseinsätzen um. Hierzulande nennen wir diese Belastungen PTBS &#8211; Postraumatische Belastungsstörungen. Innerhalb der Bundeswehr und ihrer Führung immer noch ein hochsensibles Thema, immerhin gibt es in Deutschland seit geraumer Zeit diverse Privatinitiativen und erste Verbände, die sich mit dieser Thematik beschäftigen und für Öffentlichkeit sorgen, vorallem für Soldatenschicksale, die aus Afghanistan zurückkehren&#8230;.um die sich niemand mehr kümmert. Die Rolle des Kriegers als soziale Komponente? Frank Usbeck ist Historiker am Institut für Amerikanistik der Universität Leipzig und arbeitet derzeit an einer Studie zu kulturellen, sozialen und psychologischen Aspekten des Einsatzes Neuer Medien in Militäroperationen. Kriegertradition, Stammesgemeinschaft und PTBS &#8211; Indianer in der US-Armee, dies ist sein Thema. Wie geht diese Kultur in den USA mit ihren Kreigsheimkehrern um, wie behandeln sie posttraumatische Zustände? Lesen sie folgenden Gastbeitrag von Frank Usbeck. &#160; Kriegertradition, Stammesgemeinschaft und PTBS &#8211; Indianer in der US-Armee Seit Gründung der USA haben in jedem Konflikt auch Vertreter indigener Stämme, teils individuell, teils als Alliierte, auf Seiten der US-Armee gekämpft. Selbst heute sind sie in z.T. überproportionalem Anteil an militärischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<div>
<div>
<p style="text-align: justify;">Heute möchte ich Ihnen etwas Neues vorstellen &#8211; ich zumindest habe darüber noch nichts gehört oder gelesen. Wie gehen andere Länder bzw. Kulturen mit den Belastungen der Soldaten in Kriegseinsätzen um. Hierzulande nennen wir diese Belastungen PTBS &#8211; <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Posttraumatische_Belastungsstörung" target="_blank">Postraumatische Belastungsstörungen</a>.</strong> Innerhalb der Bundeswehr und ihrer Führung immer noch ein hochsensibles Thema, immerhin gibt es in Deutschland seit geraumer Zeit diverse Privatinitiativen und <strong><a href="http://bund-deutscher-veteranen.de/" target="_blank">erste Verbände</a></strong>, die sich mit dieser Thematik beschäftigen und für Öffentlichkeit sorgen, vorallem für Soldatenschicksale, die aus Afghanistan zurückkehren&#8230;.um die sich niemand mehr kümmert.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Rolle des Kriegers als soziale Komponente?<strong> <a href="http://americanstudies.uni-leipzig.de/faculty/usbeck" target="_blank">Frank Usbeck</a></strong> ist Historiker am Institut für Amerikanistik der Universität Leipzig und arbeitet derzeit an einer Studie zu kulturellen, sozialen und psychologischen Aspekten des Einsatzes Neuer Medien in Militäroperationen. Kriegertradition, Stammesgemeinschaft und PTBS &#8211; Indianer in der US-Armee, dies ist sein Thema. Wie geht diese Kultur in den USA mit ihren Kreigsheimkehrern um, wie behandeln sie posttraumatische Zustände? Lesen sie folgenden Gastbeitrag von Frank Usbeck.</p>
<div id="attachment_4705" class="wp-caption aligncenter" style="width: 625px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/09/Muckleshoot_5-e1309376086913.jpg"  class="wmp" id="wmp61"><img class="size-full wp-image-4705" title="Muckleshoot_5-e1309376086913" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/09/Muckleshoot_5-e1309376086913.jpg" alt="" width="615" height="409" /></a><p class="wp-caption-text">Teilnehmer des Muckleshoot Veterans Powwow in Auburn, Washington / Foto: Jacelle Ramon-Sauberan</p></div>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<div>
<div>
<p><strong>Kriegertradition, Stammesgemeinschaft und PTBS &#8211; Indianer in der US-Armee</strong></p>
</div>
</div>
<div></div>
<p style="text-align: justify;">Seit Gründung der USA haben in jedem Konflikt auch Vertreter indigener Stämme, teils individuell, teils als Alliierte, auf Seiten der US-Armee gekämpft. Selbst heute sind sie in z.T. überproportionalem Anteil an militärischen Operationen beteiligt. Dieser hohe Anteil drückt sich nicht zuletzt &#8211; gemessen im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung &#8211; in sehr hohen Zahlen für Kampfeinsätze, Verluste, und nicht zuletzt psychische Belastung der Veteranen aus. Typische soziale Probleme ethnischer Minderheiten, wie etwa hohe Arbeitslosigkeit oder mangelnde Schulbildung machen das Militär attraktiv für sie, weil es ein geregeltes Einkommen und Chancen zur Aus- und Weiterbildung verspricht. Es gibt aber auch einzigartige kulturelle Hintergründe, die den auffällig großen Beitrag indigener Soldaten zu den militärischen Operationen der USA (wie übrigens auch Kanadas) erklären. Die alten Traditionen und Konzepte von &#8220;Kriegertum,&#8221; so bezeugen Studien seit Vietnam, trugen nicht nur zur Wiederbelebung der Stammeskulturen ab Mitte des 20. Jhd. bei, sondern sie beleuchten auch die Chancen indigener Veteranen, die psychischen Folgen von Kampfeinsätzen besser zu verarbeiten als nicht-indianische Veteranen.</p>
</div>
</div>
<div>
<div>
<p style="text-align: justify;">Tom Holm, Vietnam-Veteran und einer der Pioniere der Forschung zu indianischer Militärgeschichte, beschreibt die kulturelle Funktion des Kriegers in einer Stammesgemeinschaft als hauptsächliches Unterscheidungsmerkmal zum nicht-indigenen Soldaten: Krieger, so Holm füllen keine soziale Rolle aus, sondern haben eine Beziehung zu ihrer Gemeinschaft. Während Krieger von der Gemeinschaft als Individuen gesehen und behandelt werden und die Mitglieder ihrer Gemeinschaft meist persönlich kennen, werden Soldaten häufig als de-individualisierte Funktionäre eines unpersönlichen Staatsgefüges wahrgenommen, und sie selbst empfinden sich häufig auch als Ausübende eines solchen unpersönlichen Apparates. Während die Loyalität des Kriegers sowohl im Einsatz als auch zu Hause in erster Linie Familie und Stammesgemeinschaft gilt, wird das Zugehörigkeitsgefühl der Soldaten im Einsatz schnell von Loyalität zum Vaterland, zur eigenen Waffengattung, und/oder zur eigenen Einheit bestimmt. Dies ermöglicht Soldaten zwar ein enges Bindungsverhältnis unter den Kameraden oder Buddies, verkompliziert aber das Verhältnis zwischen Soldaten und der Zivilgesellschaft. In indigenen Kriegertraditionen hingegen dienen Zeremonien und Rituale dazu, dem Krieger den Übergang vom zivilen Zusammenleben zum Kriegserlebnis sowie die Wiedereingliederung nach dem Kampf sowohl auf psychischer als auch auf sozialer Ebene zu erleichtern.</p>
<p style="text-align: justify;">Indianische Kriegszeremonien trennen Krieg und Frieden auf rituelle Art und verkörpern oft auch Aspekte des Schöpfungsmythos der jeweiligen Gruppe. Vorbereitende Zeremonien, wie etwa die rituelle Übergabe von Amuletten, zeigen die Sorge und den Einsatz der Gemeinschaft für den körperlichen wie mentalen Schutz des Kriegers. Nach Abschluss des Kampfes finden Ehren- Reinigungs- oder Heilungsrituale statt. Während dieser Rituale dankt die Gemeinschaft dem Veteranen für seinen Einsatz, gibt ihm aber auch zu verstehen, dass die Gewalt, die er im Kampf anwenden musste, nun wieder den Regeln friedlichen Zusammenlebens weichen muss. Weiterhin bekommt der Veteran die Gelegenheit, seine Erlebnisse in Form von Gesang, Erzählung oder Tanz mit der Gemeinschaft zu teilen, die dies mit rituellen Beifallsbekundungen kommentiert. Diese Interaktion zwischen Erzählen des Erlebten und rituellem Zuspruch wird in der Forschung als &#8220;social absorption&#8221; bezeichnet, die laut Holm ein Wesensmerkmal der besseren Heilungschancen für psychische Erkrankungen unter Veteranen darstellt, die einem starkem Gemeinschaftsgefüge entstammen. Die Gemeinschaft nimmt im Laufe dieser, bei Stammeszeremonien oftmals wiederholten, Veteranenehrungen dem Krieger einen Teil der Last des Erlebten ab, absorbiert quasi teilweise das Trauma. In diesem Zusammenhang spricht Holm auch von &#8220;age acceleration&#8221; (Reifebeschleunigung), die bei Stämmen mit Kriegertradition aktiv das soziale Gefüge der Gruppe beeinflusst: Durch den sozialen Schock, Gewalt gegen sich selbst ausgesetzt zu sein, aber auch Gewalt gegen andere Menschen anwenden zu müssen, gewinnt der Krieger Erfahrungen und reift zu einer Person heran, der die Gemeinschaft verantwortungsvolle Entscheidungen zutraut. Ein Ältester der Winnebago brachte dies während eines powwow (einer traditionellen Zeremonie mit Veteranenehrung) auf den Punkt: &#8220;Wir ehren unsere Veteranen für ihre Tapferkeit und weil sie, auf dem Schlachtfeld den Tod sehend, die wahre Größe des Lebens erkennen lernen&#8221;. So ist es nicht verwunderlich, dass, damals wie heute, in vielen Stämmen der Veteranenstatus Voraussetzung zur Bekleidung verschiedener öffentlicher Positionen innerhalb der Gemeinschaft ist, und dass viele, die in indigenen Gemeinschaften großes Ansehen gewonnen haben, nicht als Kämpfer, sondern als Diplomaten oder Friedensstifter mit Kampferfahrung berühmt geworden sind.</p>
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<p style="text-align: justify;">Tom Holm hat zum Thema verschiedene Texte publiziert. Sein Buch über Vietnam und indigene Kriegertraditionen heisst Strong Hearts, Wounded Souls. Native American Veterans of the Vietnam War (<a href="http://www.amazon.de/Strong-Hearts-Wounded-Souls-American/dp/0292730985/ref=sr_1_1? ie=UTF8&amp;qid=1311584509&amp;sr=8-1" target="_blank">http://www.amazon.de/Strong-Hearts-Wounded-Souls-American/dp/0292730985/ref=sr_1_1? ie=UTF8&amp;qid=1311584509&amp;sr=8-1</a>).</p>
<p style="text-align: justify;">In den letzten Jahren sind ausserdem verschiedene Filme erschienen: Way of the Warrior ( <a href="http://www.wpt.org/wayofthewarrior" target="_blank">http://www.wpt.org/wayofthewarrior</a>/), Wounded Spirits, Ailing Hearts (<a href="http://www.ptsd.va.gov/public/videos/wounded-spirits-ailing-hearts-vets.asp" target="_blank">http://www.ptsd.va.gov/public/videos/wounded-spirits-ailing-hearts-vets.asp</a> ). Die indianische Online-Zeitschrift Indian Country Today betreibt eine eigene Rubrik für Veteranen, in der regelmäßig neue Artikel erscheinen: <a href="http://indiancountrytodaymedianetwork.com/" target="_blank">http://indiancountrytodaymedianetwork.com/</a></p>
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 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4703&amp;md5=8ef2f09f62d9b1d7e6b636baa1b9a0e8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Vermisste Deutsche in AFG tot&#8230;?</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 16:04:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[GIZ]]></category>
		<category><![CDATA[Parwan valley]]></category>
		<category><![CDATA[Taliban]]></category>
		<category><![CDATA[Vermisste Deutsche]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ging es als Eilmeldung über die deutschen Nachrichtenticker: offenbar sind die beiden vermissten Deutschen in Afghanistan tot. Das Auswärtige Amt will sich zu den Leichenfunden erst äußern, wenn eine Identifizierung stattgefunden hat. Indes ist aus gut informierten Kreisen zu erfahren, dass die beiden Leichen &#8220;freigekauft&#8221; und &#8220;übergeben&#8221; wurden. Näheres ist bis jetzigem Zeitpunkt nicht bekannt. Allerdings bestätigt der mdr-Korrespondent aus Neu Delhi gerade auf Phoenix, dass es sich bei den Leichen um die beiden vermissten Deutschen handele. Die Leichen seien im Gebirge 30 bis 40 Kilometer vom nächsten Dorf entfernt gefunden worden. Das sagte der Gouverneur der Provinz Parwan, Abdul Baschir Salangi, der Nachrichtenagentur dpa am Montag. «Ich bin sicher, dass sie ermordet wurden.» Nach ersten Erkenntnissen seien sie erschossen worden. Salangi verdächtigte Nomaden vom Stamm der Kuchis der Tat und ging von einem Raubmord aus. Nach dpa-Informationen war einer der Männer &#8211; ein 59-Jähriger aus Baden-Württemberg &#8211; für die staatliche deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Kabul tätig. Der zweite Mann, ein 69-Jähriger aus Sachsen, gehörte demnach einem christlichen Hilfswerk an, das in der afghanischen Hauptstadt arbeitete. (mehr auf we-newsline.de) (faz.net)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute ging es als Eilmeldung über die deutschen Nachrichtenticker: offenbar sind die<strong><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?p=4693" target="_blank"> beiden vermissten Deutschen</a></strong> in Afghanistan tot. Das Auswärtige Amt will sich zu den Leichenfunden erst äußern, wenn eine Identifizierung stattgefunden hat. Indes ist aus gut informierten Kreisen zu erfahren, dass die beiden Leichen &#8220;freigekauft&#8221; und &#8220;übergeben&#8221; wurden. Näheres ist bis jetzigem Zeitpunkt nicht bekannt. Allerdings bestätigt der mdr-Korrespondent aus Neu Delhi gerade auf Phoenix, dass es sich bei den Leichen um die beiden vermissten Deutschen handele.</p>
<div id="attachment_4699" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/09/auswaertiges_amt_HA_595671c.jpg"  class="wmp" id="wmp62"><img class="size-medium wp-image-4699" title="auswaertiges_amt_HA_595671c" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/09/auswaertiges_amt_HA_595671c-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Noch gibt es keine offizielle Bestätigung des Auswärtigen Amtes über den Tod der beiden Deutschen in Afghanistan...</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Leichen seien im Gebirge 30 bis 40 Kilometer vom nächsten Dorf entfernt gefunden worden. Das sagte der Gouverneur der Provinz Parwan, Abdul Baschir Salangi, der Nachrichtenagentur dpa am Montag. «Ich bin sicher, dass sie ermordet wurden.» Nach ersten Erkenntnissen seien sie erschossen worden. Salangi verdächtigte Nomaden vom Stamm der Kuchis der Tat und ging von einem Raubmord aus. Nach dpa-Informationen war einer der Männer &#8211; ein 59-Jähriger aus Baden-Württemberg &#8211; für die staatliche deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (<strong><a href="http://www.giz.de" target="_blank">GIZ</a></strong>) in Kabul tätig. Der zweite Mann, ein 69-Jähriger aus Sachsen, gehörte demnach einem christlichen Hilfswerk an, das in der afghanischen Hauptstadt arbeitete. (<strong><a href="http://www.wz-newsline.de/home/politik/inland/vermisste-deutsche-in-afghanistan-wurden-getoetet-1.756884" target="_blank">mehr auf we-newsline.de</a></strong>) (<strong><a href="http://www.faz.net/artikel/C31325/afghanistan-die-zwei-entfuehrten-deutschen-sind-tot-30497324.html" target="_blank">faz.net</a></strong>)</p>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp62"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4700&amp;md5=0d53c3f6c487c52923a7b8a3c3d0347e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Immer noch keine Spur der vermissten Deutschen?</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4693&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=immer-noch-keine-spur-der-vermissten-deutschen</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 18:32:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[GIZ]]></category>
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		<category><![CDATA[Taliban]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier nun die Meldungslage zu den zwei angeblich entführten, aber zumindest zwei vermissten Deutschen, in Afghanistan. Weiterhin keine Spur von den beiden in Afghanistan vermissten Deutschen: Die zwei sollen Entwicklungshelfer sein, die einen Ausflug in das nördlich von Kabul gelegenen Parwan-Valley unternommen hatten. Seit dem 18. August sind sie beiden spurlos verschwunden, meldet BILD online gestern: der regionale Polizeichef der Provinz sagte der Nachrichtenagentur dpa: „Wir erwarten, dass sich deutsche Hubschrauber heute der Suchmannschaft anschließen und über die Berge fliegen.” Die Bundeswehr wollte sich hierzu allerdings zunächst nicht äußern. «Sie könnten von Aufständischen oder von lokalen Kriegsherren verschleppt worden sein», sagte Polizeichef der Provinz Parwan, General Scher Ahmad Maladani, der dpa. «Wir können das aber noch nicht offiziell bestätigen.» Deutsche Sicherheitskreise äußerten erhebliche Zweifel an der Entführungstheorie. Nach ihren Angaben lagen bis zum Montag keinerlei Hinweise auf das Schicksal der beiden Deutschen vor. Aus den deutschen Sicherheitskreisen hieß es, auch ein Unfall in der unwegsamen Bergregion sei denkbar. Bislang haben sich weder Aufständische noch kriminelle Banden zu einer Entführung bekannt. Auch Forderungen sind nicht öffentlich geworden. Das afghanische Innenministerium und der Geheimdienst NDS bestätigten eine Entführung am Montag ebenfalls nicht. Die Sprecherin der Provinzregierung, Roschana Chalid, sagte, die Suche nach den Männern dauere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Hier nun die <strong>Meldungslage</strong> zu den zwei angeblich entführten, aber zumindest zwei vermissten Deutschen, in Afghanistan. Weiterhin keine Spur von den beiden in Afghanistan vermissten Deutschen: Die zwei sollen Entwicklungshelfer sein, die einen Ausflug in das nördlich von Kabul gelegenen <strong><a href="http://www.dpi.vic.gov.au/dpi/vro/portregn.nsf/pages/werribee_parwan_valley" target="_blank">Parwan-Valley</a></strong> unternommen hatten. Seit dem 18. August sind sie beiden spurlos verschwunden, meldet <strong><a href="http://www.bild.de/news/inland/afghanistan/zwei-deutsche-in-afghanistan-vermisst-entfuehrt-19567782.bild.html" target="_blank">BILD online</a></strong> gestern: <em>der regionale Polizeichef der Provinz sagte der Nachrichtenagentur dpa: „Wir erwarten, dass sich deutsche Hubschrauber heute der Suchmannschaft anschließen und über die Berge fliegen.” Die Bundeswehr wollte sich hierzu allerdings zunächst nicht äußern.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/09/Karte_Parwan.jpg"  class="wmp" id="wmp64"><img class="aligncenter size-full wp-image-4694" title="Karte_Parwan" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/09/Karte_Parwan.jpg" alt="" width="281" height="215" /></a><br />
</em></p>
<p style="text-align: justify;">«Sie könnten von Aufständischen oder von lokalen Kriegsherren verschleppt worden sein», sagte Polizeichef der Provinz Parwan, General Scher Ahmad Maladani, der dpa. «Wir können das aber noch nicht offiziell bestätigen.» Deutsche Sicherheitskreise äußerten erhebliche Zweifel an der Entführungstheorie. Nach ihren Angaben lagen bis zum Montag keinerlei Hinweise auf das Schicksal der beiden Deutschen vor. Aus den deutschen Sicherheitskreisen hieß es, auch ein Unfall in der unwegsamen Bergregion sei denkbar. Bislang haben sich weder Aufständische noch kriminelle Banden zu einer Entführung bekannt. Auch Forderungen sind nicht öffentlich geworden. Das afghanische Innenministerium und der Geheimdienst NDS bestätigten eine Entführung am Montag ebenfalls nicht. Die Sprecherin der Provinzregierung, Roschana Chalid, sagte, die Suche nach den Männern dauere an. «Es gibt die Möglichkeit einer Entführung, aber wir können das weder bestätigen noch dementieren.» Die Bundesregierung schloss eine Entführung nicht aus. Bei den Männern soll es sich um Entwicklungshelfer aus Kabul handeln. Nach dpa-Informationen ist einer von ihnen für die staatliche deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (<strong><a href="http://www.giz.de" target="_blank">GIZ</a></strong>) tätig. Der andere Vermisste gehört demnach einem christlichen Hilfswerk an.(<strong><a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1198683" target="_blank">newsticker.süddeutsche.de</a></strong>)</p>
<p style="text-align: justify;">Meine afghanischen Quellen melden, dass die Amerikaner vergangene Woche Luftbilder aufgenommen hätten, auf denen drei Männer mit Gewehren und zwei Unbewaffnete zu sehen gewesen seien. Das könnte den Verdacht einer Entführung erhärten. Afghanische Medien berichteten zur Zeit angeblich nicht über diesen Fall&#8230;zumal gerade das EID-Fest gefeiert würde. Außerdem sagte mir ein Journalistenkollege aus Afghanistan, dass der Polizeichef aus Parwan zur Zeit nicht erreichbar wäre.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Andererseits wird gemeldet:</strong></p>
<p><em>Meanwhile, a senior Afghan intelligence official speaking on condition of anonymity told AFP that the men had been seized by a non-Taliban insurgent group. The official claimed that the German military contingent in the northern province of Kunduz had established contact with the kidnappers and that German forces were involved in the search. The German military in Afghanistan did not immediately respond to efforts to contact them for comment. The Afghan source added that the hostages were being moved &#8220;from village to village and from one to place to anther&#8221;. &#8221;One time we were very close to freeing them but when we moved to the area, they had already been moved,&#8221; he said. </em><strong><a href="http://www.expatica.com/de/news/german-news/germans-missing-in-afghanistan-were-kidnapped-officials_172049.html" target="_blank">(Quelle: expactia.com)</a></strong></p>
<p>Die Provinz Parwan gilt für afghanische Maßstäbe als relativ ruhig. Vor drei Wochen griffen Aufständische allerdings den Sitz des Gouverneurs an, 19 Menschen wurden getötet. Vor vier Jahren hatte die Entführung von zwei deutschen Bauingenieuren wochenlang Schlagzeilen gemacht. Sie waren im Juli 2007 verschleppt worden. Die Kidnapper erschossen eine der beiden Geiseln. Der zweite Ingenieur kam nach 85 Tagen Geiselhaft frei. (<strong><a href="http://www.faz.net/artikel/C31325/afghanistan-zwei-deutsche-vermisst-30489967.html" target="_blank">faz.net</a></strong>)</p>
<p>Fünf Angehörige von Nomadenstämmen in der Provinz Parwan seien in Polizeigewahrsam und würden befragt, sagte die Sprecherin der Provinzregierung, Roschana Chalid. «Es gibt eine Möglichkeit, dass diese Leute in den Fall verwickelt sind.» (<strong><a href="http://www.wz-newsline.de/home/politik/inland/vermisste-deutsche-in-afghanistan-erste-festnahmen-1.745987" target="_blank">wz-newsline.de</a></strong>)</p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4693&amp;md5=79ba181c646357030e770182fe4d7032" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Sendung verpasst? AFG auf einundzwanzig.tv jetzt hier</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 15:46:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Barschow]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Carmen Hentschel]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[(Video) Jetzt habe ich es endlich erhalten und durfte es mit Genehmigung von den Machern von einundzwanzig.tv bei youtube zur Blogveröffentlichung hochladen (war ein Haufen Arbeit&#8230;schmunzel). Wer die Internet Tv Sendung am 17. August 2011 nicht sehen konnte, kann das jetzt hier nach holen. 90 Minuten live über ein Nischenthema bei einem Nischensender aus Köln, der seit einigen Monaten täglich live ab 20 Uhr im Internet sendet. Ja&#8230;überwiegend Livestylethemen und eine junge Zielgruppe und gerade deshalb eine besondere Einladung für ein wichtiges Thema, dem wir uns hier ja schon seit Jahren widmen. Danke an die Moderatorin Carmen Hentschel und ihr Team und an den Seniorchef Nana, der dem Thema Afghanistan ein Podium gegeben hat. Eine schöne telefonische Begegnung gab es direkt nach der Sendung. Mit dem Blogger-Kollegen Daniel Hopkins, der für den STERN bloggt &#8211; Couchsurfing: &#8220;Wie auch immer, ich habe mir vergangenen Mittwoch die Sendung genauer angeschaut und bin sogleich auf ein interessantes Thema gestoßen. Der Journalist und Oberstleutnant d.R. Boris Barschow berichtete über seine Afghanistan-Erlebnisse u.a. als Bundeswehrsoldat. Er betreibt hierzu auch einen interessanten Blog. Es würde allerdings den Rahmen dieses Blogbeitrags sprengen, wenn ich zu sehr ins Detail des Live-Talks gehen würde. Ich hing jedenfalls an seinen Lippen als er von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(<strong>Video</strong>) Jetzt habe ich es endlich erhalten und durfte es mit Genehmigung von den Machern von <strong><a href="http://www.einundzwanzig.tv" target="_blank">einundzwanzig.tv</a></strong> bei youtube zur Blogveröffentlichung hochladen (war ein Haufen Arbeit&#8230;schmunzel). Wer die Internet Tv Sendung am 17. August 2011 nicht sehen konnte, kann das jetzt hier nach holen. <em><strong>90 Minuten live</strong></em> über ein Nischenthema bei einem Nischensender aus Köln, der seit einigen Monaten täglich live ab 20 Uhr im Internet sendet. Ja&#8230;überwiegend Livestylethemen und eine junge Zielgruppe und gerade deshalb eine besondere Einladung für ein wichtiges Thema, dem wir uns hier ja schon seit Jahren widmen. Danke an die Moderatorin Carmen Hentschel und ihr Team und an den Seniorchef <em>Nana, </em>der dem Thema <em>Afghanistan </em>ein Podium gegeben hat. Eine schöne telefonische Begegnung gab es direkt nach der Sendung. Mit dem Blogger-Kollegen Daniel Hopkins, der für den <strong><a href="http://www.stern.de/blogs/extreme-couch-hopper/couchsurfing-in-afghanistan/" target="_blank">STERN bloggt &#8211; Couchsurfing</a></strong>:</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/onlineflyer_einundzwanzigTV_17_08_11.jpg"  class="wmp" id="wmp67"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4683" title="onlineflyer_einundzwanzigTV_17_08_11" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/onlineflyer_einundzwanzigTV_17_08_11-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Wie auch immer, ich habe mir vergangenen Mittwoch die Sendung genauer angeschaut und bin sogleich auf ein interessantes Thema gestoßen. Der Journalist und Oberstleutnant d.R.<strong><a href="http://www.boris-barschow.de/" target="_blank"> Boris Barschow</a></strong> berichtete über seine Afghanistan-Erlebnisse u.a. als Bundeswehrsoldat. Er betreibt hierzu auch einen<strong><a href="http://www.afghanistan-blog.de/" target="_blank"> interessanten Blog</a></strong>. Es würde allerdings den Rahmen dieses Blogbeitrags sprengen, wenn ich zu sehr ins Detail des Live-Talks gehen würde. Ich hing jedenfalls an seinen Lippen als er von seinen Erfahrungen in dem von Krisen und Kriegen zerrütteten Land berichtete.&#8221;</em></p>
<p><object width="560" height="345"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/OoXhHnbcu6g?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="345" src="http://www.youtube.com/v/OoXhHnbcu6g?version=3&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4687&amp;md5=22facb9972f1b00aa90ae35fb305b318" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>AFG live &#8211; heute auf einundzwanzig.tv</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4682&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=afg-live-heute-auf-einundzwanzig-tv</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 06:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Barschow]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Carmen Hentschel]]></category>
		<category><![CDATA[einundzwanzig.tv]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute möchte man über Afghanistan reden. 90 Minuten lang. Heute Abend live von 20 bis 21.30 Uhr auf einundzwanzig.tv. Internet TV live. Interaktiv. Sie können anrufen, mailen oder per Chat Ihre Fragen stellen. Ich bin gespannt&#8230;vielleicht bis heute Abend&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute möchte man über Afghanistan reden. 90 Minuten lang. Heute Abend live von 20 bis 21.30 Uhr auf <strong><a href="http://www.einundzwanzig.tv" target="_blank">einundzwanzig.tv</a></strong>. Internet TV <em>live</em>. Interaktiv. Sie können anrufen, mailen oder per Chat Ihre Fragen stellen. Ich bin gespannt&#8230;vielleicht bis heute Abend&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/onlineflyer_einundzwanzigTV_17_08_11.jpg"  class="wmp" id="wmp70"><img class="aligncenter size-full wp-image-4683" title="onlineflyer_einundzwanzigTV_17_08_11" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/onlineflyer_einundzwanzigTV_17_08_11.jpg" alt="" width="600" height="900" /></a></p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4682&amp;md5=a888d0832fe357edf1a9782448e31fbf" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Deutsch Rap: &#8220;Afghanistan&#8230;&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 15:15:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[Oft beklagen wir uns ja hier im Blog, dass sich die junge Generation nicht für den Afghanistan-Konflikt interessieren würde. Als ich heute über folgendes Video gestolpert bin, war ich ehrlich gesagt baff. Ist schon etwas älter dieser Song &#8211; aus dem Jahr 2010, wer die Rapper sind, konnte ich leider nicht herausfinden&#8230;einfach mal reinhören&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oft beklagen wir uns ja hier im Blog, dass sich die junge Generation nicht für den Afghanistan-Konflikt interessieren würde. Als ich heute über folgendes Video gestolpert bin, war ich ehrlich gesagt baff. Ist schon etwas älter dieser Song &#8211; aus dem Jahr 2010, wer die Rapper sind, konnte ich leider nicht herausfinden&#8230;einfach mal reinhören&#8230;<br />
<object width="560" height="349"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/iPRyY-FuY0Q?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/v/iPRyY-FuY0Q?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4679&amp;md5=8165a0b6f6ba8f2182dae77a2d57f9aa" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Hubschrauberabschuß &#8211; 38 Soldaten gefallen&#8230;</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4675&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=hubschrauberabschus-38-soldaten-gefallen</link>
		<comments>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4675#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 12:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Anschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Hubschrauber]]></category>
		<category><![CDATA[ISAF]]></category>
		<category><![CDATA[Taliban]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist der schwerste Anschlag, den die US-Streitkräfte seit 10 Jahren in Afghanistan erleben mussten. Lange hat sich das Blog nicht gemeldet, habe ich mich doch dem mittlerweile üblichen Internet-Bodycount enthalten. Aber an diesem Anschlag komme selbst ich nicht vorbei. Vier Monate vor der nächsten Afghanistan-Konferenz auf dem Bonner Petersberg, schlagen die sogenannten Gotteskrieger mitten im Ramadan wieder zu.  Stichwort: mit Taliban verhandeln? Mittlerweile sind grüne Politiker angeblich so weit, juristisch gegen die künftige Gästeliste der AG-Konferenz vorgehen zu wollen, sollten Warlords, Taliban oder andere Menschrechtsverletzter vom Auswärtigem Amt eingeladen werden (Quelle: eine AFG-Facebookgruppe). Im Osten Afghanistans sind beim Absturz eines NATO-Hubschraubers 31 Soldaten eines US-Spezialeinheit ums Leben gekommen. Der Helikopter sei in der Provinz Wardak von Rebellen abgeschossen worden, erklärte der afghanische Präsident Hamid Karsai. Seinen Angaben zufolge starben auch sieben Soldaten der afghanischen Streitkräfte bei dem Absturz in der Nacht von Freitag auf Samstag. Es handelte sich um einen der folgenschwersten Vorfälle für die internationalen Truppen seit Beginn des Einsatzes in Afghanistan vor zehn Jahren. Die NATO-geführte Schutztruppe ISAF räumte den Verlust eines Hubschraubers ein, ohne nähere Angaben zur Zahl der Opfer und den Hintergründen zu machen. Einen Abschuss des Hubschraubers bestätigte die NATO nicht. Ein Sprecher erklärte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ist der schwerste Anschlag, den die US-Streitkräfte seit 10 Jahren in Afghanistan erleben mussten. Lange hat sich das Blog nicht gemeldet, habe ich mich doch dem mittlerweile üblichen Internet-Bodycount enthalten. Aber an diesem Anschlag komme selbst ich nicht vorbei. Vier Monate vor der nächsten Afghanistan-Konferenz auf dem Bonner Petersberg, schlagen die sogenannten Gotteskrieger mitten im Ramadan wieder zu.  Stichwort: mit Taliban verhandeln? Mittlerweile sind grüne Politiker angeblich so weit, juristisch gegen die künftige Gästeliste der AG-Konferenz vorgehen zu wollen, sollten Warlords, Taliban oder andere Menschrechtsverletzter vom Auswärtigem Amt eingeladen werden (Quelle: eine AFG-Facebookgruppe).</p>
<p style="text-align: justify;">Im Osten Afghanistans sind beim Absturz eines NATO-Hubschraubers 31 Soldaten eines US-Spezialeinheit ums Leben gekommen. Der Helikopter sei in der Provinz Wardak von Rebellen abgeschossen worden, erklärte der afghanische Präsident Hamid Karsai. Seinen Angaben zufolge starben auch sieben Soldaten der afghanischen Streitkräfte bei dem Absturz in der Nacht von Freitag auf Samstag. Es handelte sich um einen der folgenschwersten Vorfälle für die internationalen Truppen seit Beginn des Einsatzes in Afghanistan vor zehn Jahren.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/Hubschrauber.jpg"  class="wmp" id="wmp73"><img class="aligncenter size-full wp-image-4676" title="Hubschrauber" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/Hubschrauber.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die NATO-geführte Schutztruppe ISAF räumte den Verlust eines Hubschraubers ein, ohne nähere Angaben zur Zahl der Opfer und den Hintergründen zu machen. Einen Abschuss des Hubschraubers bestätigte die NATO nicht. Ein Sprecher erklärte lediglich, dass ein Rettungseinsatz laufe. In dem Gebiet seien Aufständische aktiv. Nach Angaben eines Sprechers der Provinzregierung läuft in der Region Wardak südwestlich der Hauptstadt Kabul gerade ein Einsatz afghanischer und verbündeter Truppen gegen die Taliban.</p>
<p style="text-align: justify;">Die radikalislamischen Taliban erklärten, ihre Kämpfer hätten den Hubschrauber vom Typ Chinook abgeschossen. In einer Stellungnahme hieß es, die NATO habe in Sajd Abad ein Haus angegriffen, in dem sich gestern Aufständische versammelt hätten. Den Angabe zufolge eröffneten die Kämpfer das Feuer und brachten dabei den Hubschrauber zum Absturz. Ein Augenzeuge sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Hubschrauber sei bei dem Versuch abgestürzt, vom Dach des Hauses eines Taliban-Anführers zu starten, auf dem er während eines Feuergefechts gelandet sei.</p>
<p>In Afghanistan kommt es immer wieder zu Hubschrauberabstürzen. In diesem Jahr sind mindestens 17 Flugzeuge und Hubschrauber der NATO und der afghanischen Streitkräfte verunglückt. Häufig sind Pilotenfehler, schlechtes Wetter und technische Probleme für die Abstürze verantwortlich. Mindestens ein Abschuss wurde jedoch von der NATO bestätigt. Am 25. Juli war ein Hubschrauber vom Typ CH-47F von einer Flugabwehrrakete getroffen worden. Bei dem Angriff wurden zwei Besatzungsmitglieder verletzt. (<strong><a href="http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan2464.html" target="_blank">mehr bei tagesschau.de</a></strong>)</p>
<p><strong>Weiter Informationen unter:</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.focus.de/politik/ausland/konflikte-isaf-helikopter-abgestuerzt-31-us-soldaten-tot_aid_652996.html" target="_blank">focus.de</a></strong>, <strong><a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-08/afghanistan-us-soldaten" target="_blank">zeit.de</a></strong>, <strong><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/afghanistan-taliban-schiessen-us-hubschrauber-ab-tote-1.1128762" target="_blank">süddeutsche.de</a></strong>,</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4675&amp;md5=87b12372cea54a321e047e51f21c3369" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Anschlag auf Hotel Interconti in Kabul&#8230;</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4671&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=anschlag-auf-hotel-interconti-in-kabul</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 20:31:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Anschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Interconti]]></category>
		<category><![CDATA[kabul]]></category>
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		<category><![CDATA[Taliban]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Taliban haben wieder zugeschlagen. Ein Angriff auf das Interconti in Kabul, in dem ich auch schon ein paar mal war. Offenbar schüren die Taliban mit ihren jüngsten Anschlägen die Angst derer, die die ISAF Truppen schon seit Jahrena us AFG raus haben wollen. Die Propagandamaschinerie läuft also. Noch bevor ich diese Meldung in Google News gefunden habe, noch bevor sie in den deutschen Nachrichten vermeldet wurde oder zwei Quellen diese Nachricht bestätigt haben, wurde in den einen oder anderen afghanischen Facebookgruppen dieser Vorfall diskutiert&#8230; Ein Selbstmordkommando hat in der Nacht zu Mittwoch ein Luxushotel in der afghanischen Hauptstadt Kabul gestürmt. Mindestens drei Selbstmordattentäter hätten das Hotel Intercontinental in Kabul angegriffen, sagte der Chefermittler der Kriminalpolizei in der Hauptstadt, Mohammad Sahir.Menschen seien getötet oder verletzt worden. Die Polizei kämpfe gegen die Angreifer. Der private Sender Tolo TV meldete, sechs Attentäter seien beteiligt. Mehr als zehn Menschen seien getötet oder verletzt worden. Das Interconti ist das älteste Luxushotel in Afghanistan. (Fundstelle hier bei bild.de) weiterführende Links und Meldungen zum Vorfall hier und hier. &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Taliban haben wieder zugeschlagen. Ein Angriff auf das Interconti in Kabul, in dem ich auch schon ein paar mal war. Offenbar schüren die Taliban mit ihren jüngsten Anschlägen die Angst derer, die die ISAF Truppen schon seit Jahrena us AFG raus haben wollen. Die Propagandamaschinerie läuft also. Noch bevor ich diese Meldung in Google News gefunden habe, noch bevor sie in den deutschen Nachrichten vermeldet wurde oder zwei Quellen diese Nachricht bestätigt haben, wurde in den einen oder anderen afghanischen Facebookgruppen dieser Vorfall diskutiert&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Selbstmordkommando hat in der Nacht zu Mittwoch ein Luxushotel in der afghanischen Hauptstadt Kabul gestürmt. Mindestens drei Selbstmordattentäter hätten das Hotel Intercontinental in Kabul angegriffen, sagte der Chefermittler der Kriminalpolizei in der Hauptstadt, Mohammad Sahir.Menschen seien getötet oder verletzt worden. Die Polizei kämpfe gegen die Angreifer. Der private Sender Tolo TV meldete, sechs Attentäter seien beteiligt. Mehr als zehn Menschen seien getötet oder verletzt worden. Das Interconti ist das älteste Luxushotel in Afghanistan. (<strong><a href="http://www.bild.de/newsticker-meldungen/home/20-explosion-kabul-18576932.bild.html" target="_blank">Fundstelle hier bei bild.de</a></strong>)</p>
<div id="attachment_4673" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/265402_220956784611101_108874479152666_645612_3716919_o.jpg"  class="wmp" id="wmp75"><img class="size-large wp-image-4673" title="265402_220956784611101_108874479152666_645612_3716919_o" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/265402_220956784611101_108874479152666_645612_3716919_o-1024x682.jpg" alt="" width="614" height="409" /></a><p class="wp-caption-text">Das Interconti in Kabul, das heute angeblich von Taliban gestürmt worden sein soll...heute journal hat es eben auch gemeldet. Dieses Bild stammt aus meinem Einsatz 2007 als wir dort Gäste einer Jirga von Stammesältesten waren...</p></div>
<p style="text-align: justify;">weiterführende Links und Meldungen zum Vorfall <strong><a href="http://www.foxnews.com/world/2011/06/28/afghan-hotel-reportedly-under-attack-by-suicide-bombers/" target="_blank">hier </a></strong>und <strong><a href="http://www.cbsnews.com/stories/2011/06/28/501364/main20075161.shtml " target="_blank">hier</a></strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp75"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4671&amp;md5=51b8b39bf54c1e4648139f781e5533e2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>DEU beginnt am Jahresende mit Truppenabzug</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4666&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=4666</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 17:12:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Truppenabzug]]></category>
		<category><![CDATA[Westerwelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Und jetzt geht alles plötzlich ganz schnell: Bundesaußenminister Westerwelle (FDP) will Ende des Jahres damit beginnen, die Sicherheitsverantwortung in Afghanistan abzugeben. Wie viele Soldaten abgezogen werden, ließ er heute in seiner Pressekonferenz im Auswärtigen Amt offen. Im Prinzip hat er nichts Neues erzählt. Offenbar ist der AFG-Einsatz der Bundeswehr in der Gesellschaft nicht mehr zu verantworten (?) Anders kann ich mir die Kehrtwende dieser Politik nicht mehr erklären. Vor zehn Jahren mit der NATO rein nach AFG (hat damals eh niemanden interessiert) und jetzt der internationale Rückzug&#8230;beschlossen auf der Londoner AFG Konferenz zu Beginn letzten Jahres. Plötzlich &#8220;Gespräche&#8221; mit den Taliban? Nicht, dass mich hier jemand falsch versteht. Ich finde das nicht richtig! Das Land nun alleine lassen zu wollen, grenzt an Verantwortungslosigkeit&#8230;bei allen Mühen und Opfern der vergangenen 10 Jahre. Wofür mussten dann unsere Soldaten sterben? Verschiedene Experten prognostizieren nach Abzug der NATO einen Bürgerkrieg in AFG. Wem würde dann eigentlich damit geholfen? Bin schon auf die AFG Konferenz Anfang Dezember auf dem Petersberg gespannt&#8230;wie transparent uns 90 Länder dieser Welt den Rückzug vom Hindukusch &#8220;verkaufen&#8221; werden. &#160; Bundeswehr beginnt Ende des Jahres mit Afghanistan-Abzug: Deutschland wird Ende des Jahres erstmals die Präsenz von Bundeswehrsoldaten in Afghanistan verringern. In enger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Und jetzt geht alles plötzlich ganz schnell: Bundesaußenminister Westerwelle (FDP) will Ende des Jahres damit beginnen, die Sicherheitsverantwortung in Afghanistan abzugeben. Wie viele Soldaten abgezogen werden, ließ er heute in seiner Pressekonferenz im Auswärtigen Amt offen. Im Prinzip hat er nichts Neues erzählt. Offenbar ist der AFG-Einsatz der Bundeswehr in der Gesellschaft nicht mehr zu verantworten (?) Anders kann ich mir die Kehrtwende dieser Politik nicht mehr erklären. Vor zehn Jahren mit der NATO rein nach AFG (hat damals eh niemanden interessiert) und jetzt der internationale Rückzug&#8230;beschlossen auf der Londoner AFG Konferenz zu Beginn letzten Jahres. Plötzlich &#8220;Gespräche&#8221; mit den Taliban? Nicht, dass mich hier jemand falsch versteht. Ich finde das nicht richtig! Das Land nun alleine lassen zu wollen, grenzt an Verantwortungslosigkeit&#8230;bei allen Mühen und Opfern der vergangenen 10 Jahre. Wofür mussten dann unsere Soldaten sterben? Verschiedene Experten prognostizieren nach Abzug der NATO einen Bürgerkrieg in AFG. Wem würde dann eigentlich damit geholfen? Bin schon auf die AFG Konferenz Anfang Dezember auf dem Petersberg gespannt&#8230;wie transparent uns 90 Länder dieser Welt den Rückzug vom Hindukusch &#8220;verkaufen&#8221; werden.</p>
<div id="attachment_4667" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/westerwelle-afghanistan-2-540x304.jpg"  class="wmp" id="wmp76"><img class="size-full wp-image-4667" title="westerwelle-afghanistan-2-540x304" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/westerwelle-afghanistan-2-540x304.jpg" alt="" width="540" height="304" /></a><p class="wp-caption-text">Bildquelle: zeit.de</p></div>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bundeswehr beginnt Ende des Jahres mit Afghanistan-Abzug</strong>:</p>
<p style="text-align: justify;">Deutschland wird Ende des Jahres erstmals die Präsenz von <strong><a href="http://www.zeit.de/politik/2011-06/bundeswehr-partnering-anschlaege">Bundeswehrsoldaten in Afghanistan</a></strong> verringern. In enger Abstimmung mit den USA werde die <strong><a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-03/afghanistan-karsai-kommando">Verantwortung für die Sicherheit</a></strong> an afghanische Behörden übergeben und parallel dazu das Bundeswehrkontingent am Hindukusch verringert, kündigte Außenminister Guido Westerwelle in Berlin an. &#8220;In Kürze beginnt in Masar-i-Sharif die Übergabe der Sicherheitsverantwortung von deutschen Isaf-Soldaten an afghanische Sicherheitskräfte. Insgesamt beginnt dieser Prozess in drei Provinzen und vier Städten, in denen ein Viertel immerhin der afghanischen Bevölkerung lebt.&#8221;</p>
<p>Wie viele Soldaten abgezogen werden sollen und ob es sich dabei um Kampftruppen oder andere Einheiten handeln wird, sagte Westerwelle nicht. Dies sei Sache der Bundeswehrführung. Ziel sei es, 2014 komplett die Sicherheitsverantwortung in afghanische Hände zu legen, sagte der Außenminister. &#8220;Natürlich ist damit unser Engagement und unser Interesse für Afghanistan nicht beendet.&#8221; Mit dem Abzug setzt die Bundesregierung einen Bundestagsbeschluss um, der besagt, dass Ende diesen Jahres mit dem Abzug deutscher Soldaten begonnen werden soll. (<strong><a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-06/bundeswehr-afghanistan-abzug" target="_blank">weiter auf zeit.de</a></strong>)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em><a href="http://video.zeit.de/video/1012856338001" target="_blank">Sehen Sie hier die Rede Westerwelles auf zeit.de</a> (Video)</em></strong></p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp76"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4666&amp;md5=72df7c7770a942115af424dd7c65acee" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Anschlag auf Bundeswehr-Konvoi bei Kundus</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4660&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=anschlag-auf-bundeswehr-konvoi-bei-kundus</link>
		<comments>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4660#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Jun 2011 08:53:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Flugplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Kundus]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmordattentäter]]></category>
		<category><![CDATA[Taloban]]></category>

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		<description><![CDATA[(Update) Ein Selbstmordattentäter hat in Nordafghanistan einen Anschlag auf einen Konvoi der Bundeswehr verübt. Dabei wurden laut dem afghanischen Innenministerium mindestens drei afghanische Zivilisten getötet und elf verletzt. Unter den Bundeswehrsoldaten gab es nach Angaben von NATO-Sprecher Major Tim James keine Opfer. Der Selbstmordattentäter hatte sein Fahrzeug am Morgen auf einer belebten Straße am Stadtrand von Kundus in der Nähe des Flughafens in die Luft gesprengt. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AP berichtete von vor Ort, dass mindestens ein gepanzertes Fahrzeug der Bundeswehr zur Seite gekippt sei. Ein ziviles Fahrzeug wurde bei der Explosion demnach schwer beschädigt. Wenig später bekannten die Taliban zu dem Angriff. (weiter auf tagesschau.de) Nach Angaben der Nachrichtenagentur AP soll ein Bundeswehrfahrzeug angesprengt worden sein. Laut Tolonews seien drei Afghanen getötete und mehrere verletzt worden. Gut informierte Kreise berichten sogar, dass ein Tanklaster in Brand geraten sei und sich der Vorfall auf der Verbindungsstraße vom PRT Kundus zum Flugplatz ereignet haben soll. Die Verbindungsstraße zum PRT sei z. Zt. blockiert&#8230; Update: -zwei getötete Zivilisten und sieben Verletzte -Location of Incident: Kunduz Province, Kunduz district, on the main road between KDZ city to PRT in SHORAKHAK area, close to Rice Factory (3km south of KDZ city) - Time [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(Update) Ein Selbstmordattentäter hat in Nordafghanistan einen Anschlag auf einen Konvoi der Bundeswehr verübt. Dabei wurden laut dem afghanischen Innenministerium mindestens drei afghanische Zivilisten getötet und elf verletzt. Unter den Bundeswehrsoldaten gab es nach Angaben von NATO-Sprecher Major Tim James keine Opfer.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Kunduz-1.gif"  class="wmp" id="wmp78"><img class="aligncenter size-full wp-image-3110" title="Kunduz-1" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Kunduz-1.gif" alt="" width="241" height="294" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Selbstmordattentäter hatte sein Fahrzeug am Morgen auf einer belebten Straße am Stadtrand von Kundus in der Nähe des Flughafens in die Luft gesprengt. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AP berichtete von vor Ort, dass mindestens ein gepanzertes Fahrzeug der Bundeswehr zur Seite gekippt sei. Ein ziviles Fahrzeug wurde bei der Explosion demnach schwer beschädigt. Wenig später bekannten die Taliban zu dem Angriff. (<strong><a href="http://www.tagesschau.de/ausland/anschlagafghanistan108.html" target="_blank">weiter auf tagesschau.de</a></strong>)</p>
<p style="text-align: justify;">Nach Angaben der <strong><a href="http://www.usatoday.com/news/topstories/2011-06-18-3963072919_x.htm" target="_blank">Nachrichtenagentur AP</a></strong> soll ein Bundeswehrfahrzeug angesprengt worden sein. Laut <strong><a href="http://tolonews.com/en/afghanistan/3077-suicide-bomber-kills-3-civilians-wounds-11-in-kunduz" target="_blank">Tolonews</a></strong> seien drei Afghanen getötete und mehrere verletzt worden. Gut informierte Kreise berichten sogar, dass ein Tanklaster in Brand geraten sei und sich der Vorfall auf der Verbindungsstraße vom PRT Kundus zum Flugplatz ereignet haben soll. Die Verbindungsstraße zum PRT sei z. Zt. blockiert&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Update: </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong>-zwei getötete Zivilisten und sieben Verletzte</p>
<p>-<em>Location of Incident: </em><br />
Kunduz Province, Kunduz district, on the main road between KDZ city to PRT in SHORAKHAK area, close to Rice Factory (3km south of KDZ city)</p>
<p>- Time of Incident: 19-06-2011 09:50hrs</p>
<p>-Postponement of road missions to the South. SMS update on the situation and blocking of the main road between Kunduz and the PRT.</p>
<p>-Description of Incident: A VBIED targeted IMF convoy on the main road between KDZ city to PRT in SHORAKHAK area, reportedly 2 civilians killed and 7 injured. Road is blocked between KDZ and PRT as well as KDZ to PeK.</p>
<p><em>(Quelle dieses Reports sind in der regel NDS, ANA,Afghan police, ISAF und lokale informanten)</em></p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4660&amp;md5=d52aa4f13c78d490a5aea557341ffedb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>BW: Blogs und Helmkameras als Info-Offensive?</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4655&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=bw-blogs-und-helmkameras-als-info-offensive</link>
		<comments>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4655#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 13:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Helmkameras]]></category>

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		<description><![CDATA[Träume ich oder was passiert da gerade? Die Bundeswehr bloggt aus Afghanistan? Und die Presseoffiziere verkünden die Beschaffung von Helmkameras, damit in Deutschland der Bevölkerung der Einsatz näher gebracht wird, verkündet der NDR in einer Pressemitteilung. Was für eine Infomationsoffenive ist das denn plötzlich? Restbestandsideen des Guttenbergschen Innovationsansatzes oder grundsätzlich neue Ideen des Amtsnachfolgers? Bundeswehr.de schreibt: Aus dem Einsatzland berichten fünf Soldaten. Mit ihren Blogs bieten sie einen Einblick in den Einsatzalltag. Die Soldaten sind auf Dienstposten an unterschiedlichen Orten stationiert und berichten aus ihren jeweiligen Blickwinkeln über das Einsatzgeschehen.(mehr dazu hier) Pressemitteilung des NDR: Die Bundeswehr will für Soldaten im Afghanistan-Einsatz Helmkameras anschaffen. Oberstleutnant Jörg Langer bestätigte gegenüber dem Medienmagazin &#8220;ZAPP&#8221;, &#8220;dass die Helmkameras in einem offiziellen Beschaffungsgang sind, das heißt die Bundeswehr diese Kameras kauft und dann in den Einsatz bringen wird.&#8221; Im Interview mit &#8220;ZAPP&#8221; äußerte der Pressesprecher des Einsatzführungskommandos außerdem, dass es dabei unter anderem darum ginge, dass der Zuschauer sich ein Bild vom Einsatz machen könne. Ausgewählte Videos vom Afghanistan-Einsatz sollen laut Langer veröffentlicht werden. Auf verschiedenen Internet-Plattformen sind schon jetzt Helmkamera-Videos von US-Soldaten zu sehen, die Kampfbilder, Schießereien sowie Verwundungen und Soldaten in Angst zeigen. Die Ästhetik der Bilder erinnert durch die subjektive Kameraführung an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Träume ich oder was passiert da gerade? Die Bundeswehr <strong><a href="http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/NYzBDoIwEET_aEsJCeoNwkGvXhQvZqEb3IS2ZF0gMX687cGZ5F1eZszDpAbceELlGHA2d9OPfBp2GHZH4NdZ2ZNjhI0dRZTxxRsQhzeSfggGYhWkiZ5lYa255b-0G2MgzVQKyomToEaBJYrO2awiyQA70xe2a21d_GO_h_Ox6cqqqrtLezWL980PgHyWqg!!/" target="_blank">bloggt</a></strong> aus Afghanistan? Und die Presseoffiziere verkünden die Beschaffung von Helmkameras, damit in Deutschland der Bevölkerung der Einsatz näher gebracht wird, verkündet der <strong><a href="http://www.presseportal.de/pm/6561/2063247/bundeswehr-will-fuer-afghanistan-einsatz-helmkameras-anschaffen" target="_blank">NDR in einer Pressemitteilung</a>.</strong> Was für eine Infomationsoffenive ist das denn plötzlich? Restbestandsideen des Guttenbergschen Innovationsansatzes oder grundsätzlich neue Ideen des Amtsnachfolgers?</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/Nachtbild.jpg"  class="wmp" id="wmp81"><img class="aligncenter size-full wp-image-4657" title="Nachtbild" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/Nachtbild.jpg" alt="" width="448" height="299" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bundeswehr.de schreibt:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Aus dem Einsatzland berichten fünf Soldaten. Mit ihren Blogs bieten sie einen Einblick in den Einsatzalltag. Die Soldaten sind auf Dienstposten an unterschiedlichen Orten stationiert und berichten aus ihren jeweiligen Blickwinkeln über das Einsatzgeschehen.(</em><strong><a href="http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/NYzBDoIwEET_aEsJCeoNwkGvXhQvZqEb3IS2ZF0gMX687cGZ5F1eZszDpAbceELlGHA2d9OPfBp2GHZH4NdZ2ZNjhI0dRZTxxRsQhzeSfggGYhWkiZ5lYa255b-0G2MgzVQKyomToEaBJYrO2awiyQA70xe2a21d_GO_h_Ox6cqqqrtLezWL980PgHyWqg!!/" target="_blank">mehr dazu hier</a></strong><em>)</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pressemitteilung des NDR:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong><em>Die Bundeswehr will für Soldaten im Afghanistan-Einsatz Helmkameras anschaffen. Oberstleutnant Jörg Langer bestätigte gegenüber dem Medienmagazin &#8220;ZAPP&#8221;, &#8220;dass die Helmkameras in einem offiziellen Beschaffungsgang sind, das heißt die Bundeswehr diese Kameras kauft und dann in den Einsatz bringen wird.&#8221; Im Interview mit &#8220;ZAPP&#8221; äußerte der Pressesprecher des Einsatzführungskommandos außerdem, dass es dabei unter anderem darum ginge, dass der Zuschauer sich ein Bild vom Einsatz machen könne. Ausgewählte Videos vom Afghanistan-Einsatz sollen laut Langer veröffentlicht werden. Auf verschiedenen Internet-Plattformen sind schon jetzt Helmkamera-Videos von US-Soldaten zu sehen, die Kampfbilder, Schießereien sowie Verwundungen und Soldaten in Angst zeigen. Die Ästhetik der Bilder erinnert durch die subjektive Kameraführung an PC-Videospiele. (</em><strong><a href="http://www.presseportal.de/pm/6561/2063247/bundeswehr-will-fuer-afghanistan-einsatz-helmkameras-anschaffen" target="_blank">Fundstelle hier</a></strong><em>)</em></p>
<p><object width="560" height="349"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2792QXxBDPo?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/v/2792QXxBDPo?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4655&amp;md5=f17ad14df0889cc17211569d775b7d9e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Radiotipp für heute: Frauenhäuser in AFG</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4649&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=radiotipp-fur-heute-frauenhauser-in-afg</link>
		<comments>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4649#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 09:53:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenhäuser]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Hindukusch]]></category>
		<category><![CDATA[Radio Hamawas]]></category>
		<category><![CDATA[Taliban]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute möchte ich Ihnen ein ganz besonderes Thema empfehlen: Frauenhäuser in Afghanistan. Diese sind den Konservativen am Hindukusch ein Dorn im Auge (lesen Sie das Interview dazu mit Tom Königs auf Zeit online) und sie wollen sie unter staatliche Kontrolle bringen. Über die Rechte der Frauen in Afghanistan müssen wir hier wohl nicht große Erklärungsversuche starten&#8230;Ich erinnere mich noch an die ersten ISAF Jahre, da hörte man hinter vorgehaltener Hand hierzulande immer das Argument  &#8221;wir sind nicht in AFG angetreten, um die Frauenrechte zu stärken...heute nach fast 10 Jahren Einsatz sollte jedem Einzelnen klar sein, dass nicht nur Bildung, sondern auch die Rolle der Frau eine Grundlage für eine neue/bessere gesellschaftspolitische Neuordnung sein sollte. Deshalb möchte ich Ihnen heute einen besonderen Sendehinweise geben: heute von 19 bis 21 Uhr beschäftigt sich die Radiosendung HamAwas (teilhaben) mit den Frauenhäusern in Afghanistan. Moderiert von zwei Afghaninnen: Elham Massuod und Ramzia Rahmani.  Zum Livestream heute Abend geht es hier. Seit 2002, nachdem die Welt  auf Afghanistan aufmerksam wurde, entstanden Frauenheime „Khane Amn“ (sichere Häuser). Und bis heute existieren laut Ghazanfar, die afghanische Frauenministerin, 11 solcher Häuser in Afghanistan, wobei Human Rights Watch 14 Frauenhäuser aufzählt. Diese Schutzeinrichtungen für Opfer häuslicher und ehelicher Gewalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute möchte ich Ihnen ein ganz besonderes Thema empfehlen: Frauenhäuser in Afghanistan. Diese sind den Konservativen am Hindukusch ein <strong><a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2011-02/afghanistan-frauenhaeuser" target="_blank">Dorn im Auge</a></strong> (<em>lesen Sie das Interview dazu mit Tom Königs auf Zeit online</em>) und sie wollen sie unter staatliche Kontrolle bringen. Über die Rechte der Frauen in Afghanistan müssen wir hier wohl nicht große Erklärungsversuche starten&#8230;Ich erinnere mich noch an die ersten ISAF Jahre, da hörte man hinter vorgehaltener Hand hierzulande immer das Argument  &#8221;<em>wir sind nicht in AFG angetreten, um die Frauenrechte zu stärken..</em>.heute nach fast 10 Jahren Einsatz sollte jedem Einzelnen klar sein, dass nicht nur Bildung, sondern auch die Rolle der Frau eine Grundlage für eine neue/bessere gesellschaftspolitische Neuordnung sein sollte.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/HamAwas.jpg"  class="wmp" id="wmp84"><img class="aligncenter size-full wp-image-4198" title="HamAwas" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/HamAwas.jpg" alt="" width="432" height="280" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Deshalb möchte ich Ihnen heute einen besonderen Sendehinweise geben: heute von 19 bis 21 Uhr beschäftigt sich die Radiosendung <strong><a href="http://www.radiodarmstadt.de/redaktionen-sendungen/internationaleredaktion/hamawaas-afghanisch.html" target="_blank">HamAwas</a> </strong><em>(teilhaben)</em> mit den Frauenhäusern in Afghanistan. Moderiert von zwei Afghaninnen: Elham Massuod und Ramzia Rahmani.  <strong><a href="http://livestream.radiodarmstadt.de:8000/" target="_blank">Zum Livestream heute Abend geht es hier</a></strong>.</p>
<div id="attachment_4651" class="wp-caption aligncenter" style="width: 475px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/1aisha-frauenhaus.jpg"  class="wmp" id="wmp85"><img class="size-full wp-image-4651" title="1aisha-frauenhaus" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/1aisha-frauenhaus.jpg" alt="" width="465" height="349" /></a><p class="wp-caption-text">Tom Königs im Zeit-Interview: &quot;Frauenhäuser werden von verschiedenen Organisationen finanziert, zum Beispiel von der UNDP, und von zivilgesellschaftlichen Organisationen wie Women for Afghan Women geleitet. Das funktioniert ähnlich wie beim Bau eines Brunnens – in unterschiedlichen Trägerschaften. Es ist im Grunde nicht viel anders als bei uns.&quot;</p></div>
<p style="text-align: justify;">Seit 2002, nachdem die Welt  auf Afghanistan aufmerksam wurde, entstanden Frauenheime „Khane Amn“ (sichere Häuser). Und bis heute existieren laut Ghazanfar, die afghanische Frauenministerin, 11 solcher Häuser in Afghanistan, wobei Human Rights Watch 14 Frauenhäuser aufzählt. Diese Schutzeinrichtungen für Opfer häuslicher und ehelicher Gewalt werden bisher von Hilfsorganisationen geführt und von internationalen Organisationen unterstützt. Sie sind Islamisten ein Dorn im Auge.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><object width="560" height="349"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/6iZWTHfrTRA?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/v/6iZWTHfrTRA?version=3&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p><object width="425" height="349"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/wvavRR9UU7U?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/v/wvavRR9UU7U?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>ZEIT ONLINE Interview mit Tom Königs:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>ZEIT ONLINE:</strong> Die afghanischen Regierung plant, Frauenhäuser zu verstaatlichen. Warum?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tom Koenigs:</strong> Einrichtungen, die von der internationalen Gemeinschaft finanziert werden, werden in Afghanistan immer mit Misstrauen beäugt. Denn die Konservativen befürchten, dass westliche Werte gepredigt werden. Die Frauenhäuser sind ihnen besonders ein Dorn im Auge. Deshalb hat die Regierung 2009 eine Kommission eingesetzt, die die Frauenhäuser begutachtet hat. Sie kam zu dem Ergebnis, dass Frauenhäuser nicht mit afghanischen Traditionen übereinstimmen. Der Bericht ist jetzt der Regierung vorgelegt, aber nicht veröffentlicht worden – wir kennen ihn nicht. Auf der Grundlage des Kommissionsberichtes hat das Ministerium für Frauenangelegenheiten nun einige Gesetze entworfen. Die Finanzierung aller Einrichtungen soll nun möglichst über den Staat gehen. Sie sollen auch stärker kontrolliert werden. Das Richtige daran ist: Es darf keinen rechtsfreien Raum geben. Das Falsche: Es muss trotzdem einen Schutzraum geben. Eine Frau muss in ein Frauenhaus gehen können, ohne sich vorher staatlichen Maßnahmen aussetzen zu müssen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>ZEIT ONLINE: </strong>Welche Maßnahmen erwarten Frauen denn, sobald die Frauenhäuser verstaatlicht werden?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Koenigs:</strong> Nach dem Gesetzesentwurf soll jede Frau zunächst ihre Notsituation vor einer achtköpfigen Kommission nachweisen. Sie würde polizeilich registriert und medizinisch untersucht. Auch ein Test auf Jungfräulichkeit soll möglich sein. Dann entscheidet diese Kommission, ob die Frau in ein Frauenhaus darf oder ob sie zurück zu ihrer Familie geschickt wird oder ob sie gar ins Gefängnis eingewiesen wird. Der Oberste Gerichtshof hat schließlich letztes Jahr entschieden, dass es eine Straftat darstelle, von Zuhause wegzulaufen. Außerdem entscheidet das Frauenministerium, wann sie die Einrichtung verlassen darf oder muss. Die Pläne der afghanischen Regierung sind offensichtlich darauf angelegt, Frauen davon abzuhalten, vor häuslicher Gewalt zu fliehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>ZEIT ONLINE:</strong> Wie arbeiten Frauenhäuser bis jetzt in Afghanistan?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Koenigs: </strong>Sie werden von verschiedenen Organisationen finanziert, zum Beispiel von der UNDP, und von zivilgesellschaftlichen Organisationen wie Women for Afghan Women geleitet. Das funktioniert ähnlich wie beim Bau eines Brunnens – in unterschiedlichen Trägerschaften. Es ist im Grunde nicht viel anders als bei uns.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>ZEIT ONLINE:</strong> Wie erfahren die afghanischen Frauen überhaupt von dem Angebot?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Koenigs:</strong> Die Diskussion wird in den Medien geführt und unter den Frauen selbst. Es spricht sich herum. Dass sich eine Frau jedoch entscheidet, einen solchen Schritt zu tun, ist ungleich schwieriger als bei uns. Denn die Ansicht, dass die Frau der Besitz der Familie sei, ist noch weit verbreitet.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>ZEIT ONLINE:</strong> Um wie viele Frauenhäuser geht es überhaupt?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Koenigs:</strong> Es sind etwa 14 Projekte, die meisten davon in Kabul. Wenn dort im Schnitt 40 Frauen Zuflucht finden, ist es ein sehr kleines Angebot für den Umfang des Problems. (<strong><a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2011-02/afghanistan-frauenhaeuser" target="_blank">weiterlesen auf zeit.de</a></strong>)</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp85"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4649&amp;md5=b9dd0438e504d3365ff5a0e9dc5e82e6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Blogserie: afghanische Songtexte</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4642&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=blogserie-afghanische-songtexte</link>
		<comments>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4642#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 06:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[afg. Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Barschow]]></category>
		<category><![CDATA[Farhad Darya]]></category>
		<category><![CDATA[Songtexte]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine neue Blogserie soll hier nun entstehen. In unregelmäßigen Abständen werde ich hier afghanische Künstler vorstellen, die über ihre Heimat singen. Songtexte, die unter die Haut gehen und zeigen, dass die Geschichte Afghanistans in den Köpfen der Menschen ist. Lieder voller Trauer und Hoffnung&#8230;über ein geschundenes Land. Musikkultur als Brücke. In Facebook habe ich in verschiedenen AFG-Gruppen dazu aufgerufen, mir bekannte Künstler zuzusenden, die die Problematik ihrer Heimat besingen. Kennen Sie auch eines? Dann mailen Sie mir einen youtube-link und bestenfalls auch noch eine Übersetzung des Textes auf deutsch anoder an admin@afghanistan-blog.de. Im nun ersten Titel ist der Text auf englisch als Untertitel eingeblendet. Ich bin gespannt wie Sie die Texte diskutieren. Den Anfang macht Farhad Darya mit seinem Lied &#8220;Zhwand Khkolai Dai + Lyrics + Life is Beautiful&#8221;. In seiner Heimat kommen bis zu 45.000 Menschen um einen Auftritt von Darya zu sehen. „Mit seinen Liedern spricht er Erwachsene genauso an, wie Kinder und Jugendliche&#8221;, so das Erfolgsrezept des Sängers, der bereits mehr als 30 Schallplatten und CDs veröffentlicht. Produzent GOAR B ist beeindruckt: „Darya ist unglaublich sympathisch, weltoffen, musikalisch sehr kompetent und verfügt über ein außergewöhnliches Wissen sowohl mit klassischen als auch mit ethnischen Instrumenten&#8221;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eine neue Blogserie soll hier nun entstehen. In unregelmäßigen Abständen werde ich hier afghanische Künstler vorstellen, die über ihre Heimat singen. Songtexte, die unter die Haut gehen und zeigen, dass die Geschichte Afghanistans in den Köpfen der Menschen ist. Lieder voller Trauer und Hoffnung&#8230;über ein geschundenes Land. Musikkultur als Brücke. In Facebook habe ich in verschiedenen AFG-Gruppen dazu aufgerufen, mir bekannte Künstler zuzusenden, die die Problematik ihrer Heimat besingen. Kennen Sie auch eines? Dann mailen Sie mir einen youtube-link und bestenfalls auch noch eine Übersetzung des Textes auf deutsch anoder an <strong>admin@afghanistan-blog.de. </strong>Im nun ersten Titel ist der Text auf englisch als Untertitel eingeblendet. Ich bin gespannt wie Sie die Texte diskutieren.</p>
<div id="attachment_4643" class="wp-caption aligncenter" style="width: 604px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/Popular+Afghan+Singer+Farhad+Darya+Performs+Z407Z_zx7tWl.jpg"  class="wmp" id="wmp87"><img class="size-full wp-image-4643" title="Popular+Afghan+Singer+Farhad+Darya+Performs+Z407Z_zx7tWl" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/Popular+Afghan+Singer+Farhad+Darya+Performs+Z407Z_zx7tWl.jpg" alt="" width="594" height="396" /></a><p class="wp-caption-text">Farhad Darya</p></div>
<p style="text-align: justify;">Den Anfang macht <strong><a href="http://www.farhaddarya.info/" target="_blank">Farhad Darya</a></strong> mit seinem Lied &#8220;Zhwand Khkolai Dai + Lyrics + Life is Beautiful&#8221;. In seiner Heimat kommen bis zu 45.000 Menschen um einen Auftritt von Darya zu sehen. „Mit seinen Liedern spricht er Erwachsene genauso an, wie Kinder und Jugendliche&#8221;, so das Erfolgsrezept des Sängers, der bereits mehr als 30 Schallplatten und CDs veröffentlicht. Produzent GOAR B ist beeindruckt: „Darya ist unglaublich sympathisch, weltoffen, musikalisch sehr kompetent und verfügt über ein außergewöhnliches Wissen sowohl mit klassischen als auch mit ethnischen Instrumenten&#8221;.</p>
<p><object width="560" height="349"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/fgTWPv8ioJg?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/v/fgTWPv8ioJg?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp87"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4642&amp;md5=edd1187d031c834b5f1a25e60bd68326" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Letzter dt. Journalist in AFG verläßt das Land&#8230;</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4631&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=letzter-dt-journalist-in-afg-verlast-das-land</link>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 17:54:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghnaistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[Can Merey]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Reuter]]></category>
		<category><![CDATA[dpa]]></category>
		<category><![CDATA[Korrespondent]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Stern]]></category>
		<category><![CDATA[Taliban]]></category>

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		<description><![CDATA[Und wieder geht einer&#8230;offenbar der letzte ständige deutsche Korrespondent in Afghanistan. Er sagt dem Land eine düstere Zukunft voraus. Die Ereignisse wiederholten sich, meint er in dem Interview mit der Deutschen Presseagentur (dpa). Schade. Somit können wir uns sicher sein, dass wir nur noch aus zweiter oder dritter Hand &#8220;authentische&#8221; Berichte lesen oder erhalten. Klar gibt es noch die Teilzeitkorrespondenten, die immer wieder in unregelmäßigen Abständen an den Hindukusch reisen. Dennoch: darüber sollten wir uns im Klaren sein&#8230;jede künftige Berichterstattung anderer deutscher Journalisten wird über das V-Ministerium in Berlin &#8220;abgewickelt&#8221;. Deutsche im Land lebende Berichterstatter am Hindukusch gibt es nun nicht mehr! Das stimmt mich nachdenklich! Riechen, hören, schmecken, fühlen&#8230;so habe ich es gelernt: am Ort sein! Kabul/Neu Delhi (dpa) &#8211; Der einzige deutsche Auslandskorrespondent in Afghanistan hört auf: Christoph Reuter (43), entsandter Korrespondent des Magazins «Stern» mit  in Kabul, verlässt den Posten an diesem Dienstag aus freien Stücken. Er wird nach eigenen Angaben auf absehbare Zeit nicht ersetzt werden. Künftig wird Reuter als Reporter der Auslandsredaktion des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» vor allem über den Nahen Osten berichten. Im (telefonisch geführten) Interview der Nachrichtenagentur dpa sagt der Journalist Afghanistan eine düstere Zukunft voraus: Nach dem für 2014 geplanten Abzug der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Und wieder geht einer&#8230;offenbar der letzte ständige deutsche Korrespondent in Afghanistan. Er sagt dem Land eine düstere Zukunft voraus. Die Ereignisse wiederholten sich, meint er in dem Interview mit der Deutschen Presseagentur (dpa). Schade. Somit können wir uns sicher sein, dass wir nur noch aus zweiter oder dritter Hand &#8220;authentische&#8221; Berichte lesen oder erhalten. Klar gibt es noch die Teilzeitkorrespondenten, die immer wieder in unregelmäßigen Abständen an den Hindukusch reisen. Dennoch: darüber sollten wir uns im Klaren sein&#8230;jede künftige Berichterstattung anderer deutscher Journalisten wird über das V-Ministerium in Berlin &#8220;abgewickelt&#8221;. Deutsche im Land lebende Berichterstatter am Hindukusch gibt es nun nicht mehr! Das stimmt mich nachdenklich! Riechen, hören, schmecken, fühlen&#8230;so habe ich es gelernt: am Ort sein!</p>
<p style="text-align: justify;">Kabul/Neu Delhi (dpa) &#8211; Der einzige deutsche Auslandskorrespondent in Afghanistan hört auf: <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Reuter_(Journalist)" target="_blank">Christoph Reuter</a></strong> (43), entsandter Korrespondent des Magazins «Stern» mit  in Kabul, verlässt den Posten an diesem Dienstag aus freien Stücken. Er wird nach eigenen Angaben auf absehbare Zeit nicht ersetzt werden. Künftig wird Reuter als Reporter der Auslandsredaktion des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» vor allem über den Nahen Osten berichten. Im (telefonisch geführten) Interview der Nachrichtenagentur dpa sagt der Journalist Afghanistan eine düstere Zukunft voraus: Nach dem für 2014 geplanten Abzug der ausländischen Truppen erwartet er einen Bürgerkrieg.</p>
<div id="attachment_4632" class="wp-caption aligncenter" style="width: 493px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/cn_reuter_DW_Politi_326638p.jpg"  class="wmp" id="wmp88"><img class="size-full wp-image-4632" title="cn_reuter_DW_Politi_326638p" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/cn_reuter_DW_Politi_326638p.jpg" alt="" width="483" height="322" /></a><p class="wp-caption-text">Christoph Reuter vom STERN</p></div>
<p style="text-align: justify;">Interview von Can Merey/dpa &#8211; Neu Dehli:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Herr Reuter, Sie sind seit November 2008 in Afghanistan. Was hat sich in dieser Zeit im Land verändert?</em></strong></p>
<p>Reuter: «Eigentlich gar nicht so viel, und das ist das Tragische. Die Taliban kontrollieren immer noch weite Teile des Südens und Ostens. Im Norden sind die Verhältnisse ungeklärt. Die Regierung von Präsident Hamid Karsai ist bis an die Zähne korrupt. Es gibt die gleichen Floskeln wechselnder Chefs der Internationalen Schutztruppe Isaf, das werde ein kritisches Jahr, das Zeitfenster schließe sich, nun müsse man die Wende schaffen. Letzten Endes aber ändert sich nichts wirklich.»</p>
<p><em><strong>Wie würden sie das Verhältnis zwischen Afghanen und Ausländern nach fast zehn Jahren internationalem Einsatz beschreiben?</strong></em></p>
<p>Reuter: «Wäre das Verhältnis zwischen Afghanen und Ausländern eine Ehe, dann wäre sie zerrüttet.»</p>
<p><em><strong>Wie sind die Machtverhältnisse heute in Afghanistan?</strong></em></p>
<p>Reuter: «Keine der konkurrierenden Gruppen &#8211; ob die Taliban, die Regierung oder die Nordallianz &#8211; weiß, wie stark sie eigentlich ist. Absehbar ist, dass die Machtfragen mehr oder weniger grausam ausgetragen werden, wenn die ausländischen Truppen abziehen. Dabei ist egal, ob sie noch ein, zwei oder vier Jahre bleiben. Die Dinge klären sich nicht, solange die Truppen hier sind.»</p>
<p><em><strong>Was wird passieren, wenn die internationalen Truppen gehen?</strong></em></p>
<p>Reuter: «Ein Aspekt ist die ökonomische Lage. Die Truppen haben die Simulation geschaffen, dass sie die Wirtschaft entwickeln. Aber die Wirtschaft, das sind die Truppen, sie sind die größten Arbeitgeber. Wenn sie gehen, hinterlassen sie ein kollabierendes System, und damit genau das Gegenteil von dem, was geschaffen werden sollte: ein System, das von sich aus funktioniert. Weder die Afghanen noch die Ausländer haben viel Mühe darauf verwendet, dieses Land unabhängig zu machen von den Ausländern.»</p>
<p><em><strong>Rechnen Sie dann mit einem Bürgerkrieg?</strong></em></p>
<p>Reuter: «Das ist leider die wahrscheinlichste Option. Es wird eine grausame, tragische Phase geben, in der aussortiert werden wird, wer herrscht und was von dem Versuch einer Demokratie überleben wird. Unabsehbar ist, ob dann ein Regime wie das der Taliban zurückkehrt &#8211; oder ob zehn Jahre westlicher Einfluss die Menschen doch geprägt haben, ob sie gelernt haben, Sachen wie Bildung, Freiräume oder Musik wertzuschätzen.»</p>
<p><em><strong>Wie haben Sie &#8211; und Ihre Partnerin &#8211; denn persönlich die Zeit in Afghanistan erlebt?</strong></em></p>
<p>Reuter: «Sehr, sehr gemischt. Es gibt, glaube ich, wenige Länder, die so extrem sind. Hier sind uns Menschen begegnet, die ihr letztes Hemd für uns gegeben hätten, die uns wunderbar geholfen haben in schwierigen Situationen. Auf der anderen Seite findet man bei manchen Menschen hier ein Ausmaß an Verlogenheit und krimineller Energie, das ist so krass, wie man es in den Ländern Europas nicht erlebt. Afghanistan ist kein Land für Grautöne. Entweder trifft man großartige Leute oder ganz furchtbare Menschen.» (<em><strong><a href="http://www.europeonline-magazine.eu/kabul-korrespondent-buergerkrieg-wahrscheinlichste-optioninterview-can-merey-dpa_132399.html" target="_blank">lesen Sie weiter auf europeonline-magazin.eu</a></strong></em>)</p>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp88"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4631&amp;md5=341d42be7fe7049f23544aed7719374f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>General schwer verletzt? Zwei Soldaten gefallen?</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4624&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=general-schwer-verletzt-drei-soldaten-gefallen</link>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2011 14:52:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Anschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[General Kneip]]></category>
		<category><![CDATA[Tachar]]></category>

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		<description><![CDATA[ntv meldet: (bisher wurde diese Meldung von der Bundeswehr noch nicht bestätigt,  16:46 Uhr) &#8211; viele Medien melden und berichten. Eben gerade meldet Reuters mit Bezug auf die NATO, dass General Knaip schwerverletzt überlebt haben soll. Einsatzführungskommando bestätigt diese Medienmeldung bisher noch nicht. Warte auf Rückruf. Taliban-Anschlag in Afghanistan: Drei Bundeswehrsoldaten getötet In Afghanistan verüben die Taliban einen tödlichen Anschlag auf ein Treffen hochrangiger Militärs in der Provinz Tachar. Unter den sieben Toten befinden sich auch drei Soldaten der Bundeswehr. Bei der Sitzung ist auch der deutsche Kommandeur der ISAF-Truppen, General Kneip, anwesend. Er soll verletzt worden sein. Bei einem schweren Anschlag am Sitz des Gouverneurs der nordafghanischen Provinz Tachar sind nach offiziellen afghanischen Angaben drei Bundeswehr-Soldaten getötet worden. Mehrere seien außerdem verletzt. Insgesamt seien sieben Menschen getötet und neun weitere verletzt worden. Nach Angaben der afghanischen Armee war der deutsche Kommandeur der Internationalen Schutztruppe ISAF in Nordafghanistan, General Markus Kneip, bei dem Treffen anwesend, auf das der Anschlag verübt wurde. Er soll unter den Verletzten sein. Der Kommandeur der afghanischen Armee für Nordafghanistan, General Salmai Wesa, hatte an dem Treffen am Sitz des Gouverneurs in der Provinzhauptstadt Talokan ebenfalls teilgenommen. Bei dem Anschlag kam der Polizeikommandeur für Nordafghanistan, Daud [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ntv meldet: (bisher wurde diese Meldung von der Bundeswehr noch nicht bestätigt,  16:46 Uhr) &#8211; <strong><a href="http://twitter.com/#!/REUTERSFLASH/statuses/74455133387366400" target="_blank">viele Medien melden und berichten</a></strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Eben gerade meldet <strong><a href="http://www.reuters.com/article/2011/05/28/us-afghanistan-blast-idUSTRE74R11Z20110528" target="_blank">Reuters </a></strong>mit Bezug auf die NATO, dass General Knaip schwerverletzt überlebt haben soll. Einsatzführungskommando bestätigt diese Medienmeldung bisher noch nicht. Warte auf Rückruf.</p>
<p style="text-align: justify;">Taliban-Anschlag in Afghanistan: Drei Bundeswehrsoldaten getötet<br />
<strong>In Afghanistan verüben die Taliban einen tödlichen Anschlag auf ein Treffen hochrangiger Militärs in der Provinz Tachar. Unter den sieben Toten befinden sich auch drei Soldaten der Bundeswehr. Bei der Sitzung ist auch der deutsche Kommandeur der ISAF-Truppen, General Kneip, anwesend. Er soll verletzt worden sein.</strong></p>
<div id="attachment_4625" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/kneip.jpg"  class="wmp" id="wmp89"><img class="size-full wp-image-4625" title="kneip" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/kneip.jpg" alt="" width="640" height="428" /></a><p class="wp-caption-text">Brigadegeneral Markus Kneip</p></div>
<p style="text-align: justify;">Bei einem schweren Anschlag am Sitz des Gouverneurs der nordafghanischen Provinz Tachar sind nach offiziellen afghanischen Angaben drei Bundeswehr-Soldaten getötet worden. Mehrere seien außerdem verletzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt seien sieben Menschen getötet und neun weitere verletzt worden. Nach Angaben der afghanischen Armee war der deutsche Kommandeur der Internationalen Schutztruppe ISAF in Nordafghanistan, General Markus Kneip, bei dem Treffen anwesend, auf das der Anschlag verübt wurde. Er soll unter den Verletzten sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Kommandeur der afghanischen Armee für Nordafghanistan, General Salmai Wesa, hatte an dem Treffen am Sitz des Gouverneurs in der Provinzhauptstadt Talokan ebenfalls teilgenommen. Bei dem Anschlag kam der Polizeikommandeur für Nordafghanistan, Daud Daud, ums Leben. &#8220;Ja, der Kommandeur wurde bei der Explosion getötet&#8221;, bestätigte Dauds persönlicher Sekretär Ahmad Hamid. Der Sprecher des Gouverneurs, Fais Mohammad Tawhidi, sagte, Gouverneur Abdul Jabar Taqwa sei verletzt worden. (<strong><a href="http://www.n-tv.de/politik/Drei-Bundeswehrsoldaten-getoetet-article3447451.html" target="_blank">mehr auf ntv.de</a></strong>)</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp89"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4624&amp;md5=94a9e79c2a48f9f729e9c2f258668357" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Medien in AFG: &#8220;Kabul Weekly&#8221; eingestellt&#8230;</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4613&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=medien-in-afg-kabul-weekly-eingestellt</link>
		<comments>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4613#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 May 2011 18:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Faheem Dashty]]></category>
		<category><![CDATA[Kabul Weekly]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Medien in Afghanistan: Ein Thema für sich. Den ehemaligen Chefredakteur der &#8220;Kabul Weekly&#8221;, der im folgenden taz Artikel zitiert wird, durfte ich in meinen beiden Einsätzen als Leiter der ehemaligen NATO-Zeitung Sada-e Azadi (Stimme der Freiheit) mehrere Male kennenlernen. Er war der erste Chefredakteur, der uns für unsere Zeitung damals ein Gasteditorial schrieb. Schon damals war ich positiv überrascht wie sehr er die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft zu schätzen wußte und wie er in der größten &#8220;afghanischen Zeitung&#8221; an seine Landsleute an seine Landsleute appelliert hat. Er gehörte zu den Menschen in meinen insgesamt 10 Monaten Afghanistan, die mich menschlich wahnsinnig beeindruckt haben. Umso mehr stimmt es mich nun traurig, dass die offenbar einzig unabhängige Zeitung Afghanistans eingestellt wurde. Vielleicht sollte sich der Westen mal Gedanken machen, dass eine freie Presse auch Teil einer Demokratie sein sollte. Und an Geld fehlt es uns ja nun wirklich nicht, oder? Mein Traum wäre, in Afghanistan eine richtige Journalistenschule einzurichten. Soviel ich weiß, gibt es eine solche noch nicht am Hindukusch. Das wäre ein tolles Projekt. Möchte jemand mitmachen? Hat jemand in diese Richtung schon Erfahrungen gemacht? Einfach mal melden&#8230;admin@afghanistan-blog.de &#160; Von Sven Hansen Warum Hilfe keine große Hilfe ist Zu wenige qualifizierte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Medien in Afghanistan</strong>: Ein Thema für sich. Den ehemaligen Chefredakteur der &#8220;Kabul Weekly&#8221;, der im folgenden taz Artikel zitiert wird, durfte ich in meinen beiden Einsätzen als Leiter der ehemaligen NATO-Zeitung <em>Sada-e Azadi</em> (Stimme der Freiheit) mehrere Male kennenlernen. Er war der erste Chefredakteur, der uns für unsere Zeitung damals ein Gasteditorial schrieb. Schon damals war ich positiv überrascht wie sehr er die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft zu schätzen wußte und wie er in der größten &#8220;afghanischen Zeitung&#8221; an seine Landsleute an seine Landsleute appelliert hat. Er gehörte zu den Menschen in meinen insgesamt 10 Monaten Afghanistan, die mich menschlich wahnsinnig beeindruckt haben. Umso mehr stimmt es mich nun traurig, dass die offenbar einzig unabhängige Zeitung Afghanistans eingestellt wurde. Vielleicht sollte sich der Westen mal Gedanken machen, dass eine freie Presse auch Teil einer Demokratie sein sollte. Und an Geld fehlt es uns ja nun wirklich nicht, oder? Mein Traum wäre, in Afghanistan eine richtige Journalistenschule einzurichten. Soviel ich weiß, gibt es eine solche noch nicht am Hindukusch. Das wäre ein tolles Projekt. Möchte jemand mitmachen? Hat jemand in diese Richtung schon Erfahrungen gemacht? Einfach mal melden&#8230;admin@afghanistan-blog.de</p>
<div id="attachment_4614" class="wp-caption aligncenter" style="width: 209px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/911-dashty.jpg"  class="wmp" id="wmp90"><img class="size-full wp-image-4614 " title=" " src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/911-dashty.jpg" alt="" width="199" height="131" /></a><p class="wp-caption-text">Faheem Dashty, an Afghan newspaper editor, was one of the last people to see Massoud alive. He was working on a documentary and was with Massoud when the assassination occurred.Von Wikipedia, die kostenlose Enzyklopädie Mohammad Fahim Dashty is a journalist, politician and political analyst from Afghanistan. An ethnic Tajik, born in Panjshir province in 1973, Dashty studied political sciences in Kabul University. Fighting in his homeland forced him to exile in Iran in 1989.  Because of his close relations and respect to Northern Alliance leader Ahmad Shah Massoud, Dashty constantly had to move about Central Asia and seek hide-outs in Tajikistan, Uzbekistan, France, Pakistan and Iran.  When Ahmad Shah Massoud was assassinated in northern Afghanistan two days before the September 11 Attacks, Dashty was working on a biography of the late commander, and was injured as well. More than 90% of his body was burned as a result of the explosion that killed Massoud. After a lengthy treatment in Paris, Mr. Dashty came back to Afghanistan and founded the Kabul Weekly, a tri-lingual newspaper published from Kabul.  Faheem Dashty is married and has a son.  References Press Freedom a year after the Fall of the Taliban, Reporters sans Frontieres, 2002</p></div>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Von Sven Hansen</em></p>
<h1>Warum Hilfe keine große Hilfe ist</h1>
<p style="text-align: justify;">Zu wenige qualifizierte Mitarbeiter, zu viele <strong><a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/warum-hilfe-keine-grosse-hilfe-ist/" target="_blank">Vertriebsprobleme</a></strong>, zu große Abhängigkeiten. Was afghanische Medien vom Westen vor allem bräuchten, wäre geschäftliche Nachhilfe. 2001 hat es in Afghanistan eine starke Entwicklung der Medien gegeben. Ihre Quantität ist nach dem Sturz der Taliban geradezu explodiert,&#8221; sagt Fahim Dashty, Herausgeber und Chefredakteur der im März eingestellten Wochenzeitung <em>Kabul Weekly.</em> Heute gebe es 30 private TV-Kanäle, 150 Radiosender und 500 Publikationen am Hindukusch, wo während der Taliban-Herrschaft mediale Wüste war. &#8220;Bei der Qualität gibt es aber große Probleme. So mangelt es an qualifizierten Mitarbeitern und gibt es Vertriebsprobleme. Das größte Problem aber ist die hohe Abhängigkeit. Auch wenn sich die meisten Medien unabhängig nennen, sind sie es in Wirklichkeit nicht.&#8221;</p>
<div id="attachment_4616" class="wp-caption aligncenter" style="width: 492px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/kabulweekly1.jpg"  class="wmp" id="wmp91"><img class="size-full wp-image-4616" title="kabulweekly1" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/kabulweekly1.jpg" alt="" width="482" height="352" /></a><p class="wp-caption-text">Die im März diesem Jahres eingestellte &quot;Kabul Weekly&quot;</p></div>
<p style="text-align: justify;">Laut Dashty hat die Abhängigkeit verschiedene Formen: Entweder würden afghanische Medien von der Regierung oder ihr nahestehenden Kreisen, Warlords oder Institutionen finanziert. Des Weiteren gebe es Abhängigkeiten von ausländischen Regierungen oder ihren Geheimdiensten. Internationale Nichtregierungsorganisationen seien eine weitere Quelle. &#8220;Wirklich unabhängige Medien lassen sich an einer Hand abzählen,&#8221; meint Dashty.</p>
<p style="text-align: justify;">Seiner Meinung nach zählte auch die von ihm 2002 wieder neu gegründete Zeitung zu den wirklich unabhängigen Medien. Das auf Dari, Paschtu und Englisch erscheinende Wochenblatt, das eine wichtige Verbindung zwischen den zwei Hauptsprachgruppen und der internationalen Gemeinschaft war, hatte Dashty erstmals 1991 mit dem Mudschaheddin-Führer und heutigen Volkshelden Ahmad Schah Massoud gegründet. 1994 wurde es eingestellt. Der spätere Taliban-Feind Massoud starb im September 2001 durch ein als Journalisten getarntes Selbstmordkommando al-Qaidas. Dabei wurde auch Dashty verletzt. (<strong><a href="&quot;http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/warum-hilfe-keine-grosse-hilfe-ist/" target="_blank">weiter auf taz.de</a></strong>)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://www.wvberlin.com/programm/shop/einzelansicht/politik-sozial-und-verhaltenswissenschaften/journalism-afghan-style/391fc31219aae7f80797209ed6e6f8d9/?tt_products%5Bbegin_at%5D=60" target="_blank">Literaturtipp:</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie arbeiten Journalisten in einem Land wie Afghanistan? Wie sah und vor allem wie sieht die Medienlandschaft und die Pressefreiheit in dem vom Krieg geschundenen Land am Hindukusch aus? Die vorliegende Arbeit liefert Antworten zu diesen bisher von der Forschung komplett vernachlässigten Fragen. Die Autorin bietet eine erste Bestandsaufnahme des Journalismus in Afghanistan und verbindet aufschlussreich zeitgeschichtliche Hintergründe und den aktuellen Transformationsprozess des Mediensystems. Mit dem analysierenden Teil und der aufwändigen empirischen Untersuchung versteht sich diese Studie als ein Basiswerk in der Journalismus- und Medienforschung in Afghanistan.</p>
<div id="attachment_4617" class="wp-caption aligncenter" style="width: 358px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/Wakili_978-3-86573-244-6.jpg"  class="wmp" id="wmp92"><img class="size-full wp-image-4617" title="Wakili_978-3-86573-244-6" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/Wakili_978-3-86573-244-6.jpg" alt="" width="348" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Autor/Herausgeber: Merjam Wakili Verlag: Wissenschaftlicher Verlag Berlin ISBN: 978-3-86573-244-6 Ort/ Jahr: Berlin/2007 Seiten: 226 Preis: 25.80 EUR  (enthaltene MwSt: 1.69 EUR)</p></div>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp90"></div>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp91"></div>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp92"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4613&amp;md5=d6ce308f0514549d376954a2c82207e8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Kundus: Deutscher Soldat bei Anschlag gefallen?</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4604&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kundus-deutscher-soldat-bei-anschlag-gefallen</link>
		<comments>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4604#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 09:14:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Anschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Bild.de schreibt: Bei einem Sprengstoffanschlag im Norden Afghanistans ist ein deutscher Soldat ums Leben gekommen, ein weiterer wurde verletzt. Auch ein afghanischer Übersetzer wurde bei dem Angriff verletzt. Der Generalinspekteur der Bundeswehr bestätigte in der laufenden Sitzung des Verteidigungsausschusses den Anschlag. Demnach passierte der Anschlag heute morgen um 7.34 Uhr (MESZ). Die deutsche Patrouille war 14 Kilometer nordwestlich von Kunduz unterwegs, wurde mit einem improvisierten Sprengsatz auf einen Fuchs-Truppentransporter angegriffen. Es ist bereits der 47. tote deutsche Soldat im Afghanistan-Einsatz. Für Verteidigungsminister Thomas de Maiziere (CDU) ist es der erste tragische Vorfall in seiner Amtszeit. IED-Anschläge (Abkürzung für Improvised Explosive Devices, improvisierte Sprengmittel) passieren in Afghanistan immer wieder. IED sind die Ursache für über 60 Prozent der toten internationalen Soldaten in Afghanistan. Erst vor wenigen Tagen wurde im deutschen Camp „Talokan“ Großalarm ausgerufen! Rund 100 gewaltbereite Demonstranten rückten auf den kleinen deutschen Außenposten vor, eröffneten das Feuer! Drei deutsche Soldaten wurden verwundet. Unter den Demonstranten soll es mehrere Tote gegeben haben! (mehr auf bild.de)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Kunduz-1.gif"  class="wmp" id="wmp94"><img class="size-thumbnail wp-image-3110 alignleft" title="Kunduz-1" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Kunduz-1-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" /></a><em>Bild.de schreibt:</em> Bei einem Sprengstoffanschlag im Norden Afghanistans ist ein deutscher Soldat ums Leben gekommen, ein weiterer wurde verletzt. Auch ein afghanischer Übersetzer wurde bei dem Angriff verletzt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Generalinspekteur der Bundeswehr bestätigte in der laufenden Sitzung des Verteidigungsausschusses den Anschlag.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Demnach passierte der Anschlag heute morgen um 7.34 Uhr (MESZ). Die deutsche Patrouille war 14 Kilometer nordwestlich von Kunduz unterwegs, wurde mit einem improvisierten Sprengsatz auf einen Fuchs-Truppentransporter angegriffen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Es ist bereits der 47. tote deutsche Soldat im Afghanistan-Einsatz. Für Verteidigungsminister Thomas de Maiziere (CDU) ist es der erste tragische Vorfall in seiner Amtszeit.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">IED-Anschläge (Abkürzung für Improvised Explosive Devices, improvisierte Sprengmittel) passieren in Afghanistan immer wieder. IED sind die Ursache für über 60 Prozent der toten internationalen Soldaten in Afghanistan.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Erst vor wenigen Tagen wurde im deutschen Camp „<strong><a href="http://www.bundeswehr.de:80/portal/a/bwde/!ut/p/c4/NYvNCsJADITfKOmC_zdLEb16sNZb2sYS6G7LbrQgPrzZgzMwh5lv8IHmQG8ZSGUKNOIdm04O7QLt0jOwhESsHwYvKRnBASTRE-t8NKCzSnMqBxXLIZJOEeYp6piXV4y2gPTYFK4q3bb4y3135_Wpvq32m-pSXnH2_vgDWcKXCQ!!/" target="_blank">Talokan“</a></strong> Großalarm ausgerufen!</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Rund 100 gewaltbereite Demonstranten rückten auf den kleinen deutschen Außenposten vor, eröffneten das Feuer! Drei deutsche Soldaten wurden verwundet. Unter den Demonstranten soll es mehrere Tote gegeben haben!<br />
(<a href="http://www.bild.de/politik/ausland/afghanistan/bundeswehr-deutscher-soldat-getoetet-18065734.bild.html" target="_blank">mehr auf bild.de</a>) </strong></p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4604&amp;md5=89cf8eb27d6f18ba2127db773755e8be" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Deutscher vermittelt zwischen Taliban und USA?</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4599&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=deutscher-vermittelt-zwischen-taliban-und-usa</link>
		<comments>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4599#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 May 2011 11:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Geheimverhandlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Taliban]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.afghanistan-blog.de/?p=4599</guid>
		<description><![CDATA[Hamburg (AFP/google News) — Der deutsche Spitzendiplomat Michael Steiner vermittelt laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins &#8220;Der Spiegel&#8221; bei den laufenden Geheimgesprächen zwischen der US-Regierung und den afghanischen Taliban. Die beiden Kriegsgegner verhandelten bereits seit Herbst vergangenen Jahres, berichtete &#8220;Der Spiegel&#8221; in seiner neuen Ausgabe. Nach einem ersten Treffen in Katar hätten zwei weitere Zusammenkünfte auf deutschem Boden stattgefunden, davon eines am 7. und 8. Mai. Auf US-Seite nähmen Vertreter des Außenministeriums und des Geheimdienstes CIA an den Gesprächen teil, die Taliban würden von einem Mann vertreten, der als &#8220;Verwandter&#8221; von Taliban-Führer Mullah Omar geführt werde, hieß es in dem Bericht. Die &#8220;Washington Post&#8221; hatte vor wenigen Tagen über die Geheimgespräche berichtet. Der Zeitung zufolge hatte die Regierung in Washington die Kontakte mit den Taliban zuletzt verstärkt. Dahinter stehe die Hoffnung, dass Präsident Barack Obama der US-Bevölkerung Fortschritte bei den Friedensgesprächen vermelden könne, wenn er im Juli die ersten US-Soldaten vom Hindukusch abzieht. Die NATO-Truppe ISAF will die Sicherheitsverantwortung für Afghanistan bis Ende 2014 an einheimische Soldaten und Polizisten übergeben. (Fundstelle hier) &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Hamburg (AFP/google News) — Der deutsche Spitzendiplomat Michael Steiner vermittelt laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins &#8220;Der Spiegel&#8221; bei den laufenden Geheimgesprächen zwischen der US-Regierung und den afghanischen Taliban. Die beiden Kriegsgegner verhandelten bereits seit Herbst vergangenen Jahres, berichtete &#8220;Der Spiegel&#8221; in seiner neuen Ausgabe. Nach einem ersten Treffen in Katar hätten zwei weitere Zusammenkünfte auf deutschem Boden stattgefunden, davon eines am 7. und 8. Mai.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/taliban_fighters.jpg"  class="wmp" id="wmp97"><img class="aligncenter size-full wp-image-4600" title="taliban_fighters" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/taliban_fighters.jpg" alt="" width="380" height="283" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Auf US-Seite nähmen Vertreter des Außenministeriums und des Geheimdienstes CIA an den Gesprächen teil, die Taliban würden von einem Mann vertreten, der als &#8220;Verwandter&#8221; von Taliban-Führer Mullah Omar geführt werde, hieß es in dem Bericht.</p>
<p style="text-align: justify;">Die &#8220;Washington Post&#8221; hatte vor wenigen Tagen über die Geheimgespräche berichtet. Der Zeitung zufolge hatte die Regierung in Washington die Kontakte mit den Taliban zuletzt verstärkt. Dahinter stehe die Hoffnung, dass Präsident Barack Obama der US-Bevölkerung Fortschritte bei den Friedensgesprächen vermelden könne, wenn er im Juli die ersten US-Soldaten vom Hindukusch abzieht. Die NATO-Truppe ISAF will die Sicherheitsverantwortung für Afghanistan bis Ende 2014 an einheimische Soldaten und Polizisten übergeben. (<strong><a href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5iV1j0fKBTzjqdOaAetpPDe43aOMQ?docId=CNG.51d4cc8603e076ac420447049509b677.651" target="_blank">Fundstelle hier</a></strong>)</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4599&amp;md5=b6400cab734cc9ed3724ffc963cca801" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Europ. Toleranzpreis für &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 10:55:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[AFG Kulturverein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Barschow]]></category>
		<category><![CDATA[Europäischer Toleranzpreis]]></category>
		<category><![CDATA[KulturForum Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Maintal]]></category>
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		<description><![CDATA[(Video) So: gerade bin ich ein paar Tage aus Istanbul zurück und da wartete schon das nächste Highlight: die Verleihung des Europäischen Toleranzpreises. Wooow. Ich bin immer noch sprachlos und gerührt. Ich danke dem Kulturforum Europa für diesen Award und allen Beteiligten, die diesen Abend zu einem unvergesslichen Abend machten &#8211; vorallem all den Afghanen, die ich an diesem Abend persönlich kennenlernen durfte, für die interessanten Gespräche und neuen Kontakte. Bisiar ziad taschakor! Hoffentlich sehen wir uns alle wieder. Und ich hoffe, dass sich diejenigen noch bei mir melden, denen ich meine Kontaktmöglichkeiten übergeben habe. Ich bin doch so auf die Rumi-Übersetzungen gespannt!!!!! Und einen großen Dank an Ingrid: für ihr Kommen und für den folgenden Bericht. Gleiches gilt auch für die Fotos von Thomas! Bericht von Ingrid Metschl-Schmolke, Fotos: Thomas Gottfried: Verleihung des europäischen Toleranzpreises an Boris im Rahmen der Benefizveranstaltung zugunsten der Patenschulen in Afghanistan Kunduz am 21.05.2011 im Bürgerhaus-Bischofsheim in Maintal Veranstalter: Afghanischer Kultur-Verein Maintal Ehrengäste: GenLt a. D. Walter Jertz Moderator Wolf von Lojewski Journalist&#38;Autor Boris Barschow Herr Topp Präsident des KulturForumEuropa Frau Dr. Peters Donya Pokar&#38;Hakim Sepas von Payam TV HamAwas-Radio Darmstadt Zu Beginn der Benefiz-Veranstaltung begrüßte der Vorsitzende des afghanischen Kultur-Vereins Herr Ahmadullah Helmand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(Video) So: gerade bin ich ein paar Tage aus Istanbul zurück und da wartete schon das nächste Highlight: die Verleihung des <strong><a href="http://www.kfe.de/index.php?navi=2&amp;submenu=5&amp;year=2010" target="_blank">Europäischen Toleranzpreises</a></strong>. Wooow. Ich bin immer noch sprachlos und gerührt. Ich danke dem Kulturforum Europa für diesen Award und allen Beteiligten, die diesen Abend zu einem unvergesslichen Abend machten &#8211; vorallem all den Afghanen, die ich an diesem Abend persönlich kennenlernen durfte, für die interessanten Gespräche und neuen Kontakte. Bisiar ziad taschakor! Hoffentlich sehen wir uns alle wieder. Und ich hoffe, dass sich diejenigen noch bei mir melden, denen ich meine Kontaktmöglichkeiten übergeben habe. Ich bin doch so auf die Rumi-Übersetzungen gespannt!!!!! Und einen großen Dank an Ingrid: für ihr Kommen und für den folgenden Bericht. Gleiches gilt auch für die Fotos von Thomas!</p>
<div id="attachment_4596" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/241179_228321473851217_100000200971809_1115689_2552951_o.jpg"  class="wmp" id="wmp102"><img class="size-full wp-image-4596" title="241179_228321473851217_100000200971809_1115689_2552951_o" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/241179_228321473851217_100000200971809_1115689_2552951_o.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">v.l.n.r.: Dieter Topp (Vors. Kulturforum Europa), Frau Peters (Kulturforum Europa), Boris Barschow, Wolf von Lojewski (Laudator)</p></div>
<p>Bericht von<strong> <em>Ingrid Metschl-Schmolke, </em></strong><em>Fotos:</em><em> </em><strong><em> Thomas Gottfried:</em></strong></p>
<p>Verleihung des europäischen Toleranzpreises an Boris im Rahmen der Benefizveranstaltung zugunsten der Patenschulen in Afghanistan Kunduz am 21.05.2011 im Bürgerhaus-Bischofsheim in Maintal</p>
<p>Veranstalter: Afghanischer Kultur-Verein Maintal<br />
Ehrengäste:<br />
GenLt a. D. Walter Jertz<br />
Moderator Wolf von Lojewski<br />
Journalist&amp;Autor Boris Barschow<br />
Herr Topp Präsident des KulturForumEuropa<br />
Frau Dr. Peters<br />
Donya Pokar&amp;Hakim Sepas von Payam TV<br />
HamAwas-Radio Darmstadt</p>
<p style="text-align: justify;">Zu Beginn der Benefiz-Veranstaltung begrüßte der Vorsitzende des afghanischen Kultur-Vereins Herr Ahmadullah Helmand die Gäste in Dari und Pashto. Die vorwiegenden Afghanen waren teilweise in wunderschönen, farbenprächtigen afghanischen Trachten erschienen. Eschwa Helmand nahm die Begrüßung auf deutsch vor.  Im Anschluss an die multilinguale Begrüßung erläuterte Herr Helmand anschaulich die Aufgaben des 1998 ins Leben gerufenen Kulturvereins. Der Verein möchte mit Herzblut am Wiederaufbau des Bildungssystem in Afghanistan mithelfen. Darum finanziert der Verein mithilfe derartiger Benefizveranstaltungen und Spenden, die Errichtung und Ausstattung zweier Schulen in Afghanistan: die Sedarak High School, Kunduz und die Khodja-Mashhad-Schule, Kunduz.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/Schule.png"  class="wmp" id="wmp103"><img class="aligncenter size-full wp-image-4590" title="Schule" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/Schule.png" alt="" width="369" height="277" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt 5000 € flossen daher schon über die deutsche Bundeswehr an den Hindukush, um dort Gebäude zu errichten und Material, wie Stühle, Tische und Lehrmaterialen beschaffen zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">2005 &#8211; Zelte für mehrere Schulen in Afghanistan aufgebracht<br />
2009 &#8211; Gebäude für die Sedarak High School gebaut<br />
2010 &#8211; Stühle und Tische für die Khodja-Mashhad-Schule in Kunduz</p>
<p style="text-align: justify;">So konnte 2006 mithilfe der Bundesregierung Deutschland eine der ersten Mädchenschulen Afghanistan erbaut werden.Eine weitere Aufgabe sieht der afghanische Kulturverein darin, afghanische Bräuche und Traditionen in Deutschland aufrecht erhalten zu wollen. In einer anschließenden Podiumsdiskussion, die von dem Moderator und Autor Boris Barschow geleitet wurde, berichteten der Generalleutnant a. D. Herr Walter Jertz, Fr. Dr. Peter vom europäischen Kulturforum und Ahmadullah Helmand von ihren selbst beobachteten positiven Entwicklungen aus Afghanistan.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Diskussion wurde eingeleitet von einer Begrüßung Herrn Barschow&#8217;s auf Dari:</strong></p>
<p><object width="425" height="349"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/tEr7H-V-ZGM?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/v/tEr7H-V-ZGM?fs=1&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Liebe Gäste, Liebe freunde, es ist mir eine Ehre, vor ihnen sprechen zu dürfen. Afghanistan hat mich geprägt und fasziniert mich tagtäglich. Deshalb habe ich jetzt auch begonnen, Dari zu lernen. ich hatte zwar erst eine Stunde&#8230;aber es läuft doch schon ganz gut, oder? im Ernst: afghanis&#8230;tan geht uns alle an. Deshalb freut es mich umso mehr, dass sie alle so zahlreich erschienen sind, um Afghanistan zu helfen. Entschuldigen sie, wenn ich den Text noch ablesen muss. Beim nächsten mal halte ich eine freie Rede. so: jetzt geht&#8217;s auf deutsch weiter. Ich danke ihnen&#8230;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Erstredner der Diskussion war Herr Generalleutnant a. D. Jertz. Er war mit der Bundeswehr 2002 das erste Mal in Afghanistan und betreute schon damals afghanische Schulen und deren Wiederaufbau. Damals fand der Schulunterricht im Freien statt, die Kinder saßen auf dem nackten Boden. Lehrmittel gab es keine. Diesen Kinder wollte er helfen und leitet erste Wege eines Wiederaufbaus mithilfe der Bundeswehr auf. Bei seinem letzten Besuch vor vier Wochen in Afghanistan war er immens beeindruckt von der positiven Entwicklung des Landes und der vielseitigen Schaffung neuer Arbeitsplätze.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Schwierigkeit anfangs war, wie Herr Helmad berichtete, dass es nicht möglich war auf zivilem Wege Grundstücke für den Bau von Schulen zu erwerben. Erst nachdem die deutsche Regierung ein Grundschuldprogramm mit Afghanistan realisiert hatte, stand dem Bau von Gebäuden nichts mehr im Wege. Und im Anschluss an die Erbauung der Gebäude konnten diese mit Lehrmittel, Bestuhlungen und Tischen ausgestattet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf die Frage des Diskussionsleiter Herr Barschow woran man die Früchte der Ernte messen könne, berichtete Herr Helmand, dass die Eltern ihre Kinder wieder in die Schule schicken würden. Und das nachdem vor allem unter dem Taliban-Regime insbesondere den Mädchen ein Schulbesuch verboten war.</p>
<div id="attachment_4591" class="wp-caption aligncenter" style="width: 477px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/Podium.png"  class="wmp" id="wmp104"><img class="size-full wp-image-4591" title="Podium" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/Podium.png" alt="" width="467" height="312" /></a><p class="wp-caption-text">v.l.n.r.: Ahmadullah Helmand (AFG Kulturverein Maintal), Boris Barschow, Frau Peters (Kulturforum Europa), General a.D. Walter Jertz</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Punkt der Diskussion war die Widerspiegelung  Afghanistans in den deutschen Medien.  Herr Generalleutnant a. D. Jertz antwortete auf die Frage  wieso die Darstellung Afghanistans in den deutschen Medien nicht positiver publiziert wird, dass einerseits das das ein Ergebnis der öffentlichen Bewertung wäre und das viele positive Dinge in derzeit nicht mehr so medienwirksamen Regionen stattfänden. Auch sollte es Aufgabe der deutschen Soldaten sein, die in Afghanistan ihren Dienst tun, vermehrt Positives aus ihrem Einsatzland zu berichten.</p>
<p style="text-align: justify;">Fr. Dr. Peters berichtete von einem durch den Krieg zerrüttetes Land, das jede Spende wie einen Tropfen auf den heißen Stein nötig habe. Auch äußerte sie sich erfreut über die deutsche Bundeswehr als zuverlässigen Partner. So würden finanzielle so wie materielle Werte über die Bundeswehr transportiert und bewacht werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die durch die deutschen  Soldaten erbrachte Hilfe zur Selbsthilfe, sei insbesondere beim Bau von Brunnen und Schulen ein wertvoller Beitrag zum Wiederaufbau des Landes.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn sie in Deutschland auf Spendensammlung unterwegs sei, so erlebe sie oft, dass vor allem Kinder ihr Taschengeld spenden um den Kauf von Heften und Stiften für die afghanischen Schulkinder zu ermöglichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Herr Barschow stellte ihr die Frage der Spender, ob man denn kontrollieren könnte, ob die Spenden auch am richtigen Ort ankämen. Dies untermauerte Fr. Dr. Peters gern anhand Fotodokumentationen der erbrachten Arbeiten oder Anschaffung diverser Dinge.</p>
<p style="text-align: justify;">Derzeit laufe vermehrt der Aufbau von Mädchenschulen, die seit 2006 wieder zur Schule gehen dürfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der 30-minütigen Podiumsdiskussion hielt Herr Wolf von Lojewski seine Laudatio an den Laureaten Boris Barschow, der im Rahmen dieser Benefizveranstaltung den europäischen Toleranzpreis des Kulturforum Europa verliehen bekam.</p>
<p><strong>Laudatio von Herrn von Lojewski an den Laureaten Boris Barschow:</strong></p>
<div id="attachment_4592" class="wp-caption aligncenter" style="width: 242px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/Lojewski.png"  class="wmp" id="wmp105"><img class="size-full wp-image-4592" title="Lojewski" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/Lojewski.png" alt="" width="232" height="285" /></a><p class="wp-caption-text">Ehemaliger heute-journal-Chef und Laudator Wolf von Lojewski</p></div>
<p style="text-align: justify;">Zu Beginn seiner Laudatio erinnerte Herr von Lojewski an seine langjährige Zusammenarbeit mit Herrn Barschow bei ZDF heute. Schon damals beeindruckte Herrn Lojewski Barschow&#8217;s Engagement betreffend der deutschen Bundeswehr in Afghanistan und der dortigen Bevölkerung.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Tag der Preisverleihung beeindruckte er in auf erneutes zutiefst, als Herr Barschow seine Begrüßungsworte zur vorangegangenen Podiumsdiskussion an die Gäste in fließendem Dari verlas. Das zeige ihm die tiefe innere Verbundenheit Herrn Barschow&#8217;s zu Afghanistan und seinen Menschen.</p>
<p style="text-align: justify;">11 Jahre habe Herr von Lojewski die Nachrichtensendungen im ZDF verantwortlich geleitet und schon damals war Herr Barschow einer deren Kollegen, die andauernd und hartnäckig ihn mit Meldungen bezüglich der Bundeswehr in Afghanistan informiert hätten.</p>
<p style="text-align: justify;">Herr Barschow verdiene den europäischen Toleranzpreis aber auch deshalb, da er für eine Journalisten etwas ungewöhnliches getan hätte. Herr Barschow schlüpfte in die Uniform der deutschen Bundeswehr und ging, nach notwendiger militärischer Ausbildung mit der deutschen Bundeswehr in den Einsatz nach Afghanistan. Seine militärische Einsatzaufgabe war die redaktionelle Leitung der NATO Zeitung Sada-e Azadi.</p>
<p style="text-align: justify;">Mithilfe dieser Aufgabe hätte er viele afghanische Freunde gefunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Seine tiefe Verbundenheit spiegle sich auch in seinem Kater wieder: Django! Kleiner Kämpfer in Dari.</p>
<p style="text-align: justify;">In seinem Buch &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221; schildere Herr Barschow viele Freundschaften mit Afghanen die er während seines Einsatzes und bis heute pflege. &#8220;Er schreibt in seinem Buch: Ich habe Freunde gesucht und Freundschaften gewonnen!&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Im Abschluss seiner Laudatio richtet Herr von Lojewski noch ein persönliches Wort an Herrn Barschow:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8220;Ich freue mich, ihr Kollege sein zu dürfen!&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: center;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/226883_228197113863653_100000200971809_1114283_2337133_n.jpg"  class="wmp" id="wmp106"><img class="aligncenter size-full wp-image-4595" title="226883_228197113863653_100000200971809_1114283_2337133_n" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/226883_228197113863653_100000200971809_1114283_2337133_n.jpg" alt="" width="430" height="576" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Überreicht bekam Herr Barschow den Toleranzpreis aus den Händen des Präsidenten des Kulturforums Herrn Topp. Das Kultuforum Europa habe Herr Dietrich Genscher im Jahre 1993 ins Leben gerufen. Seither werde jedes Jahr der Kulturpreis verliehen. Im Jahre 2005 kam dann der Toleranzpreis hinzu, dessen erster Preisträger Dough <strong>Wright, US Schriftsteller aus New York war. Einer seiner Nachfolge sei heute der Phoenix-Journalist Boris Barschow. </strong>Er erhalte den Preis für</p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>humanitäre Hilfe für Afghanistan, insbesondere für (Schul)Kinder,</strong><strong><br />
</strong><strong>- das Engagement als Autor des Buches „Kabul, ich komme wieder“, Afghanistan- </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> Blogger und Hilfsaktionen,</strong><strong><br />
</strong><strong>-„Toleranz“ vermitteln im Sinne von informieren, überzeugen, gewinnen (für den </strong><strong>Blick auf Afghanistan, den er als Journalist in die Medien transportiert).</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Denn insbesondere der Wiederaufbau der Schulen für jungen Afghanen sorge für Bildung und Bildung wiederum für Toleranz.</strong></p>
<div id="attachment_4593" class="wp-caption aligncenter" style="width: 316px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/Verleihung.png"  class="wmp" id="wmp107"><img class="size-full wp-image-4593" title="Verleihung" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/Verleihung.png" alt="" width="306" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Dieter Topp (Vors. Kulturforum Europa) bei der Preisverleihung</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mit dem persönlichen Wunsch für weiterhin viel Erflog und Kraft für sein weiteres Engagement überreichte Herr Topp Herrn Barschow den europäischen Toleranzpreis in Form einer Porzellanmedaille und einem Bild mit einem Spruch von Antoine de Saint Exupery: &#8220;Der Friede ist ein Baum, der ein langes Wachstum braucht.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/Verleihung2.png"  class="wmp" id="wmp108"><img class="aligncenter size-full wp-image-4594" title="Verleihung2" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/Verleihung2.png" alt="" width="359" height="266" /></a></p>
<p>Nach vollzogener Preisverleihung und angesichts der Benefizveranstaltung, versteigerte Herr Gerhard Munch eines der letzten Exemplare des Buches. &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221;! 226,75 € wurden dabei erfreulicherweise gespendet und der Gewinner bekam eine persönliche Widmung durch Herrn Barschow.</p>
<p>Was folgte waren vorzügliches afghanisches Essen, afghanische Musik- und Tanzeinlagen und es sollte noch ein sehr kommunikativer Abend werden.</p>
<p>Insgesamt konnten an diesem Abend wertvolle 5770,64 € durch Spenden,  Speisen, der Versteigerung des Buches &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221;, Henna-Tattoos gesammelt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp102"></div>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp104"></div>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp105"></div>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp107"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4589&amp;md5=9bdfff47161ceaf69ec69dafce4ce21d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Osama Bin Laden getötet?</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4578&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=osama-bin-laden-getotet</link>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 05:36:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Al Kaida]]></category>
		<category><![CDATA[Osama Bin Laden]]></category>
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		<description><![CDATA[(Video) Diese Nachricht muss kurz vor der Abfahrt noch raus. Osama Bin Laden soll von Amerikanern in der Nähe von Islamabad getötet worden sein:http://www.nytimes.com/2011/05/02/world/asia/osama-bin-laden-is-killed.html?_r=1&#38;hp Der meistgesuchte Terrorist der Welt ist tot: US-Spezialkräfte haben den Al-Qaida-Chef Osama bin Laden in Pakistan getötet. Bin Laden sei bei einem Schusswechsel getötet worden, sagte Präsident Barack Obama in einer Rede an die Nation. Die amerikanischen Einheiten hätten seinen Leichnam sichergestellt. Auf den Straßen in New York und Washington kommt es zu spontanen Menschenansammlungen. Die Amerikaner jubeln. (weiter auf süddeutsche.de) &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(Video) Diese Nachricht muss kurz vor der Abfahrt noch raus. Osama Bin Laden soll von Amerikanern in der Nähe von Islamabad getötet worden sein:<strong><a href="http://www.nytimes.com/2011/05/02/world/asia/osama-bin-laden-is-killed.html?_r=1&amp;hp" target="_blank">http://www.nytimes.com/2011/05/02/world/asia/osama-bin-laden-is-killed.html?_r=1&amp;hp</a></strong></p>
<p><strong>
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/Bin-Laden.jpg"  class="wmp" id="wmp113"><img class="aligncenter size-full wp-image-4579" title="BIN LADEN" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/Bin-Laden.jpg" alt="" width="486" height="336" /></a></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der meistgesuchte Terrorist der Welt ist tot: US-Spezialkräfte haben den Al-Qaida-Chef Osama bin Laden in Pakistan getötet. Bin Laden sei bei einem Schusswechsel getötet worden, sagte Präsident Barack Obama in einer Rede an die Nation. Die amerikanischen Einheiten hätten seinen Leichnam sichergestellt. Auf den Straßen in New York und Washington kommt es zu spontanen Menschenansammlungen. Die Amerikaner jubeln. (<a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/al-qaida-fuehrer-us-praesident-osama-bin-laden-ist-tot-1.1091710" target="_blank">weiter auf süddeutsche.de)</a></strong></p>
<p></strong></p>
<p>&nbsp;<br />
<object width="560" height="349"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/m-N3dJvhgPg?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="349" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/m-N3dJvhgPg?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4578&amp;md5=33fdf215cdad2cf7bb6a3dbcd36e2068" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Blog-Urlaub in Istanbul&#8230;</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4572&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=blog-urlaub-in-istanbul</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 13:52:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[bike2bosporus.tumblr.com]]></category>
		<category><![CDATA[Bikes]]></category>
		<category><![CDATA[boris & tommes]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Afghanistanblog macht Urlaub: vom Montag, den 2. Mai bis zum Donnerstag, den 19. Mai. Aber gebloggt wird trotzdem &#8211; nicht hier, sondern hier: http://bike2bosporus.tumblr.com: Tommes &#38; Boris unterwegs nach Istanbul. Verteilt den Link bitte, damit ihr sehen könnt, wo wir gerade sind, was wir machen oder denken &#8211; quer über den Balkan durch ehemalige Kriegsbiete bis hin zum Tor des Isalm nach Istanbul&#8230;bewaffnet mit einer Yamaha Tenerée, einer BMW 1200 GS und zwei iPhones. Besucht uns unter oben stehenden Link. Wird bestimmt spannend, viele Geschichten, Erlebnisse, Schicksale, hoffentlich auch was zum humorvolles, Tee, Dönerbüden und ganz viel Güllehülle&#8230;In diesem Sinne, bleiben Sie/ihr mir gewogen. Und vielleicht sehen wir uns ja am 21. Mai in Maintal zur Preisverleihung und Benefizveranstaltung. Bis dahin, khoda hafez&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Afghanistanblog macht Urlaub: vom Montag, den 2. Mai bis zum Donnerstag, den 19. Mai. Aber gebloggt wird trotzdem &#8211; nicht hier, sondern hier: <strong><a href="http://bike2bosporus.tumblr.com" target="_blank">http://bike2bosporus.tumblr.com</a>: </strong>Tommes &amp; Boris unterwegs nach Istanbul. Verteilt den Link bitte, damit ihr sehen könnt, wo wir gerade sind, was wir machen oder denken &#8211; quer über den Balkan durch ehemalige Kriegsbiete bis hin zum Tor des Isalm nach Istanbul&#8230;bewaffnet mit einer Yamaha Tenerée, einer BMW 1200 GS und zwei iPhones. Besucht uns unter oben stehenden Link. Wird bestimmt spannend, viele Geschichten, Erlebnisse, Schicksale, hoffentlich auch was zum humorvolles, Tee, Dönerbüden <img src='http://www.afghanistan-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  und ganz viel Güllehülle&#8230;In diesem Sinne, bleiben Sie/ihr mir gewogen. <strong><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?p=4566" target="_blank">Und vielleicht sehen wir uns ja am 21. Mai in Maintal zur Preisverleihung und Benefizveranstaltung</a></strong>. Bis dahin, khoda hafez&#8230;</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_2388.jpg"  class="wmp" id="wmp116"><img class="aligncenter size-large wp-image-4573" title="IMG_2388" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_2388-764x1024.jpg" alt="" width="458" height="614" /></a></p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4572&amp;md5=9d11d534f56785700c8cb6e350ec4534" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Award für &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 17:33:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Barschow]]></category>
		<category><![CDATA[European Tolerance Award]]></category>
		<category><![CDATA[KulturForum Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Maintal]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute möchte ich Sie auf eine Afghnaistan-Benefizveranstaltung am 21. Mai 2011 in Maintal bei Frankfurt am Main aufmerksam machen. Weiter untern können Sie den Pressetext des KulturForums Europa lesen, das an diesem Abend den &#8220;European Tolerance Award&#8221; für &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221; verleihen wird. Boris Barschow, Chef vom Dienst des Fernsehsenders Phoenix, wird mit dem Europäischen Toleranz Preis, European Tolerance Award 2011, ausgezeichnet: - für das Engagement als Autor des Buches „Kabul, ich komme wieder“, Afghanistan Blogger und Hilfsaktionen, - „Toleranz“ vermitteln im Sinne von informieren, überzeugen, gewinnen - seine journalistisches Engagement bei Phoenix und - humanitäre Hilfe für Afghanistan, insbesondere für (Schul)Kinder. In der äußerst schwierigen Kriegssituation sind vertrauensbildende Maß-nahmen zwischen Bürgern direkt und besonders die Förderung von Bil-dung junger Menschen, darunter erstmalig wieder die Ausbildung von Mädchen, ein bedeutender Aspekt. Deutsches Engagement in Afghanistan ist auch unter diesem Aspekt zu sehen. Bildung schafft Freiheit und Toleranz. Unter diesem Slogan stehen die Hilfs-maßnahmen: Hilfe zur Selbsthilfe und Förderung von Ausbildung der unter-stützten) Schule in AFG wird langfristig eine Möglichkeit sein, den demokrati-schen Friedensaspekt in Aussicht zu stellen. Veranstaltung in Frankfurt-Maintal am 21.5.2011, 19.00 Uhr Ort: Bürgerhaus-Bischofsheim, Dörningheimer Weg 21, 63477 Maintal Christine Peters Leiterin AFG-Projekt beim KulturForum Europa KFE-Verwaltung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute möchte ich Sie auf eine Afghnaistan-Benefizveranstaltung am 21. Mai 2011 in Maintal bei Frankfurt am Main aufmerksam machen. Weiter untern können Sie den Pressetext des KulturForums Europa lesen, das an diesem Abend den &#8220;<strong><a href="http://www.kfe.de/index.php?navi=2&amp;submenu=5&amp;year=2010" target="_blank">European Tolerance Award</a></strong>&#8221; für &#8220;<strong><a href="http://www.boris-barschow.de" target="_blank">Kabul, ich komme wieder</a></strong>&#8221; verleihen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/222617_221072684576096_100000200971809_1053831_3955611_n.jpg"  class="wmp" id="wmp119"><img class="aligncenter size-full wp-image-4568" title="222617_221072684576096_100000200971809_1053831_3955611_n" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/222617_221072684576096_100000200971809_1053831_3955611_n.jpg" alt="" width="412" height="590" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Boris Barschow, Chef vom Dienst des Fernsehsenders Phoenix, wird mit dem Europäischen Toleranz Preis, European Tolerance Award 2011, ausgezeichnet:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>-	für das Engagement als Autor des Buches „Kabul, ich komme wieder“, Afghanistan Blogger und Hilfsaktionen, </strong><br />
<strong>-	„Toleranz“ vermitteln im Sinne von informieren, überzeugen, gewinnen</strong><br />
<strong>- seine journalistisches Engagement bei Phoenix und</strong><br />
<strong>-	humanitäre Hilfe für Afghanistan, insbesondere für (Schul)Kinder.<br />
</strong><br />
In der äußerst schwierigen Kriegssituation sind vertrauensbildende Maß-nahmen zwischen Bürgern direkt und besonders die Förderung von Bil-dung junger Menschen, darunter erstmalig wieder die Ausbildung von Mädchen, ein bedeutender Aspekt.<br />
Deutsches Engagement in Afghanistan ist auch unter diesem Aspekt zu sehen. Bildung schafft Freiheit und Toleranz. Unter diesem Slogan stehen die Hilfs-maßnahmen: Hilfe zur Selbsthilfe und Förderung von Ausbildung der unter-stützten) Schule in AFG wird langfristig eine Möglichkeit sein, den demokrati-schen Friedensaspekt in Aussicht zu stellen.<br />
Veranstaltung in Frankfurt-Maintal am 21.5.2011, 19.00 Uhr<br />
Ort: Bürgerhaus-Bischofsheim, Dörningheimer Weg 21, 63477 Maintal<br />
Christine Peters<br />
Leiterin AFG-Projekt<br />
beim KulturForum Europa</p>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0" width="211">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">KFE-Verwaltung</p>
<p>Haus   Jakobholz 10, 52391 Vettweiß</p>
<p>fon   +49 (0) 2424 / 9 40 40</p>
<p>fax   +49 (0) 2424 / 9 40 428</p>
<p>e-mail: <a href="mailto:team@kfe.de">team@kfe.de</a></p>
<p>internet: <a href="http://www.kfe.de" target="_blank">www.kfe.de</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4566&amp;md5=33b828fa86d2b899ec5022340aa9bdc7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Brückenschlagen in Bad Kötzting</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4556&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=afghanischer-botschafter-in-bad-kotzting</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 19:59:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghnaistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Kötzting]]></category>
		<category><![CDATA[Botschafter]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Ingrids Mentschl-Schmolke]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Ashraf]]></category>

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		<description><![CDATA[(Videos) Es gibt Bloggertage, die sind außergewöhnlich. Wie im vorherigen Post schon erwähnt, meldete sich eine eifrige Leserin bei mir und berichtet mir vom bevorstehenden Vortrag des afghanischen Botschafters aus Berlin in Bad Kötzting. &#8220;Ingrid, da mußt Du hin, mach uns einen Blogebericht. Klasse.&#8221; Gesagt &#8211; getan. Danke Ingrid. Und nun ist er endlich fertig inklusive Videointerviews und Fotos. Bisiar ziad taschakor Ingrid jan Wenn ich noch an meinen ersten Bloggertag vor knapp vier Jahren zurück denke, wäre mir damals schwindelig geworden, wenn ich gewusst hätte wie sich das alles mal entwickeln würde. Das Brückenschlagen funktioniert also &#8211; auch Dank Ihnen hier liebe Leserinnen und Leser. Miteinander reden, Aufmerksamkeit schenken und zuhören. Das sollte immer das Prinzip unseres Blog sein und das wird es auch bleiben. Die aktuellen Ereignisse in Libyen und Japan lassen Afghanistan fast vergessen &#8211; hier findet es dennoch statt.Mich macht es ein wenig stolz, diesen Bericht von Ingrid veröffentlichen zu dürfen. Auch, dass sich der Botschafter für unser Blog Zeit genommen hat. Genauso ist es mir eine Ehre, dass seine Exzellenz meine Einladung zu einem interkulturellen Beieinander angenommen hat. Melmapalena reloaded quasi Hier nun der Blogbericht unserer Leserin Ingrid Mentschl- Schmolke: Besuch des afghanischen Botschafters Exzellenz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(Videos) Es gibt Bloggertage, die sind außergewöhnlich. Wie im <strong><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?p=4547" target="_blank">vorherigen Post schon erwähnt</a></strong>, meldete sich eine eifrige Leserin bei mir und berichtet mir vom bevorstehenden Vortrag des afghanischen Botschafters aus Berlin in Bad Kötzting. &#8220;Ingrid, da mußt Du hin, mach uns einen Blogebericht. Klasse.&#8221; Gesagt &#8211; getan. Danke Ingrid. Und nun ist er endlich fertig inklusive Videointerviews und Fotos. Bisiar ziad taschakor Ingrid jan <img src='http://www.afghanistan-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Wenn ich noch an meinen ersten Bloggertag vor knapp vier Jahren zurück denke, wäre mir damals schwindelig geworden, wenn ich gewusst hätte wie sich das alles mal entwickeln würde. Das Brückenschlagen funktioniert also &#8211; auch Dank Ihnen hier liebe Leserinnen und Leser. Miteinander reden, Aufmerksamkeit schenken und zuhören. Das sollte immer das Prinzip unseres Blog sein und das wird es auch bleiben. Die aktuellen Ereignisse in Libyen und Japan lassen Afghanistan fast vergessen &#8211; hier findet es dennoch statt.Mich macht es ein wenig stolz, diesen Bericht von Ingrid veröffentlichen zu dürfen. Auch, dass sich der Botschafter für unser Blog Zeit genommen hat. Genauso ist es mir eine Ehre, dass seine Exzellenz meine Einladung zu einem interkulturellen Beieinander angenommen hat. Melmapalena reloaded quasi <img src='http://www.afghanistan-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_4559" class="wp-caption aligncenter" style="width: 622px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/Ashraf_Buch1.jpg"  class="wmp" id="wmp123"><img class="size-full wp-image-4559" title="SONY DSC" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/Ashraf_Buch1.jpg" alt="" width="612" height="413" /></a><p class="wp-caption-text">Seine Exzellenz Prof. Dr. Abdul Rahman Ashraf, Botschafter der Islamischen Republik Afghanistan bekommt von Ingrid Mentschl-Schmolke &quot;Kabul, ich komme wieder&quot; überreicht.</p></div>
<p><object width="560" height="349"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/7qEAXAxtrB0?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="349" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/7qEAXAxtrB0?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Hier nun der Blogbericht unserer Leserin Ingrid Mentschl- Schmolke:</p>
<p><strong>Besuch des afghanischen Botschafters Exzellenz Prof. Dr. Abdul Rahman Ashraf in Bad Kötzting am 09. April 2011</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion</p>
<p style="text-align: justify;">Einführende Worte durch Herrn Christoph Czakalla, Vorsitzender ASP, Außen- Sicherheits- und Entwicklungspolitik in der CSU</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wieso Afghanistan und wieso in Bad Kötzting?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Afghanistan war in den letzten knapp 10 Jahren aufgrund des Einsatzes der deutschen Bundeswehr sehr präsent in den Medien. Derzeit hinten angestellt hinter Japan und Lybien.</p>
<p style="text-align: justify;"><em> Warum Bad Kötzting?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Derartige Veranstaltungen finden meist in Berlin oder anderen Großstädten statt. Herrn Czakalla war es jedoch ein Anliegen die Thematik Afghanistan aufs Land zu bringen. Denn das Bedürfnis nach Information ist überall; insbesondere da hier im Landkreis Cham viele Soldaten beheimatet sind, die schon in Afg im Einsatz waren. Die Meldungen aus Afg bewegen also viele Landkreisbürger und deshalb war es zwingend notwenig eine solche Veranstaltung zu ermöglichen.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/Ashraf2.jpg"  class="wmp" id="wmp124"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4560" title="SONY DSC" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/Ashraf2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Zur Vorstellung des Botschafters zitiert er den Botschafter selbst: „die Hälfte von mir ist die deutsch, die andere Hälfte afghanisch“!</p>
<p style="text-align: justify;">Den ersten Kontakt zu Deutschland hatte er in Bayern, nämlich in Prien am Chiemsee, als er vor Jahrzehnten dort einen Deutschkurs besuchte. Des Weiteren schrieb er seine Diplomarbeit über die südwestliche Eifel und das Schiefergebirge. Seine Promotion schrieb er ebenso in Deutschland. Seine wissenschaftliche Arbeit behandelte insbesondere erneuerbare Energien und Rohstoffe.</p>
<p style="text-align: justify;">Als 1978 die kommunistischen Sowjets in Afg einfielen, blieb ihm der Weg zurück nach Afg verwehrt und er war einer der ersten von etwa 90.000 Afg die in Deutschland lebten und auch teilweise politisches Asyl beantragten. 2004 ging er nach veränderter politischer Lage in seinem Heimatland zurück.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/Zeitung.jpg"  class="wmp" id="wmp125"><img class="aligncenter size-large wp-image-4562" title="Zeitung" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/Zeitung-1024x938.jpg" alt="" width="614" height="563" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">2009 erhielt er für seine Bemühungen in afg-dt Freundschaftsarbeit das große Verdienstkreuz mit Stern von der Bundesrepublik Deutschland</p>
<p style="text-align: justify;">Als nächstes stellte Herr Czakalla den parlamentarischen Staatssekretär des Verteidigungsministeriums Herrn Christian Schmidt vor. Geboren 1957 fungiere er inzwischen unter dem dritten Verteidigungsminister. Sein eigentlicher Beruf war Rechtsanwalt.</p>
<p style="text-align: justify;">Vervollständigt wurde die Runde durch den Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier CSU, Staatssekretär Markus Sackmann, Landrat Franz Löffler, Bürgermeister Wolfgang Ludwig und er begrüßte den Vorsitzenden den deutschen  Bundeswehrverbandes Herrn Stärk.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nun zur Rede des Botschafters:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">„Am 25.2. diesen Jahres haben wir in Regen drei gefallene deutsche Soldaten zu Grabe getragen, die aufgrund eines barbarischen Übergriffes zu Tode gekommen sind. Die Bevölkerung Afghanistans nimmt solche Vorfälle mit Bestürzung auf. Unsere Herzen und Gedanken sind ebenso bei den 6 Verletzten und wir wünschen ihnen von herzen baldige Genesung. Lieber Gott ich bitte Dich um Hilfe für Frieden und Vernunft in der Welt!“ (wörtliches Zitat des Botschafters)</p>
<p style="text-align: justify;">Im Anschluss bat er um eine Gedenkminute um alle in Afg gefallenen deutschen Soldaten!</p>
<p><object width="560" height="349"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/tdT1Q7AbUYI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="349" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/tdT1Q7AbUYI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Weiterführend berichtete der Botschafter von Jahrzehnte langer afg-dt Freundschaft. So hätte Deutschland bereits 1919 großzügige Hilfsprojekte vollzogen. Erste Elektrizität und andere Betriebe wie Textilbetriebe seien Deutschland zu verdanken. Schmunzelnd ergänzte er, dass zwar einige Maschinen inzwischen museumsreif wäre, dieser aber Dank deutscher Wertarbeit nach wie vor reibungslos liefen!</p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem zweiten Weltkrieg leistet Deutschland erneut Entwicklungshilfe. Indem es erneut zum Wiederaufbau diverser Firmen und Werke mithilf.</p>
<p style="text-align: justify;">Leider sei es aufgrund dieser Maßnahmen zu Spannungen zwischen Land und Stadt gekommen, die dadurch zum kalten Krieg und schlussendlich zum Sturz der damaligen Regierung führte.</p>
<p style="text-align: justify;">Was folgte war die Errichtung einer kommunistischen Regierung. Weihnachten 1979 seinen deswegen x-ig Afghanen Gefoltert und getötet worden.</p>
<p style="text-align: justify;">Es kam zu einem Massenflucht der Afghanen in die Nachbarländer und 90.000 Afghanen in etwa flohen in die Bundesrepublik.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Jirgazelt wurde 2003 die erste Verfassung Afghanistan beschlossen. 2009 der Volksfrieden. Für die Afghanen ist dieses Zelt deshalb der deutsche Himmel und im afg Volk gilt die Devise: möge das Zelt der Ort der wichtigen Entscheidungen sein!</p>
<p style="text-align: justify;">Derzeit wird die afg Polizei durch die deutschen Kollegen ausgebildet; die Nationalarmee ebenfalls durch deutsche Kameraden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die ISAF-Präsenz hat der Weltöffentlichkeit gezeigt, wie wichtig deutsche Kräfte in Afghanistan sind. Auch wird die Uni Kabul technisch von Deutschland unterstützt, wie auch das Krankenhaus das von der ISAF erbaut worden ist.</p>
<p style="text-align: justify;">In einer westlichen Provinz Afghanistans war eine Zeit lang eine kleine deutsche Polizeigruppe stationiert; inzwischen sind zwar die dortigen Kräfte abgezogen worden, das Haus wird jedoch weiterhin als das &#8220;deutsche Haus&#8221; verehrt!</p>
<p><object width="560" height="349"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/Mncvnh_tVw0?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="349" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/Mncvnh_tVw0?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>&#8220;In den Herzen der Afghanen sind die Deutschen sehr wichtig&#8221;.</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Fast alle Entwicklungsprozesse wären ohne deutsche Hilfe nicht möglich; damit gemeint: der Weg der zum Frieden führt!</p>
<p style="text-align: justify;">Seit 40 Jahren befindet sich Afg in ewiger Revolution/Krieg; in Afg galt lang der Glaube, dass durch Krieg keine Sicherheit wieder erlangt werden kann. Es ist auch irrealistisch zu glauben, dass von heute auf morgen eine funktionierende Sicherheitslage Afg erreicht werden kann. Dies ist mit ein Grund warum die deutsche Bundeswehr in Ag so wichtig ist. Die Verteidigung Afg ist jedoch langsam immer mehr Aufgabe Afg selbst.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch ist der Kampf gegen Drogen und Terror nicht Aufgaben Afg allein, sondern ist dies für die internationale Sicherheit notwendig. Er zitierte hier den ehemaligen Verteidigungsminister Struck, der damals schon festhielt: &#8220;Deutschland muss sich am Hindukusch behaupten&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>&#8220;Freiheit und Frieden ist global bedingt&#8221;</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Aufgrund der reich vorkommenden und wertvollen Bodenschätze die Afg vorweisen kann, hätte es die nächsten 50 Jahre die besten Vorraussetzungen und Möglichkeiten. Afg musste in den letzten Jahren der Kriege und Revolutionen 2 Mio getötete Afg beklagen und ca 1 Mio gelten als kriegstraumatisiert. Das bedeutet die Welt darf die afg Opfer nicht vergessen oder ignorieren Die nächsten Generationen sollen in Frieden leben können.</p>
<div id="attachment_4561" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/Ashraf3.jpg"  class="wmp" id="wmp126"><img class="size-medium wp-image-4561" title="SONY DSC" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/Ashraf3-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Ingrid Mentschl-Schmolke im Interview mit dem Botschafter Afghnaistans.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ein generelles Problem sei die sehr negative Darstellung Afg in den Medien; seltenst wird dort von Erfolgsmeldungen aus Afg berichtet. Es gibt in der Weltöffentlichkeit nichts Positives aus Afg.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber eine Demokratie und eine freie Marktwirtschaft sind neu für Afg; die Menschen müssen erst lernen und erfahren sie zu leben, dies kann die Regierung und Bevölkerung nur mithilfe Deutschland lernen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwingend notwendig sind hierfür jedoch auch gut ausgebildete junge Afg; sein Appell deshalb an in D lebende junge Afg: &#8220;Kommt wenigstens für ein paar Jahre nach Afg und helft uns! Was hilft eine neue Schule an der die Lehrer fehlen?&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>&#8220;Auch Deutschland wurde auch von Deutschen wiederaufgebaut!&#8221;</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>&#8220;In guten Zeiten hat man viele Freunde, in schlechten Zeiten nur echte Freunde&#8221;</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>&#8220;Afghanistan braucht Deutschland!&#8221;</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">In der anschließenden Podiumsdiskussion kamen folgende Fragen von den Zuhörern:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ist die Jugend hart genug gegen die alte Generation?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Antwort Botschafter</strong>: diese Elite gibt es in Afg nicht. Grund hierfür: jetzige junge Generation hat alles unter 0 angefangen, keine Schulen; jedoch die 90.000 Agh die in D leben haben mithilfe deutsche Steuergelder eine fundierte und gute Ausbildung genießen dürfen, z.B.: Ingenieure, Professoren und Lehrer. &#8220;Meine Aufgabe als Botschafter ist es auch, die hier lebenden Afg zurück nach Afg zu holen!&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wohin geht Afg? Aufgrund verschiedener ethnischer Gruppen in dem Land dürfte doch eine Demokratie schwer umsetzbar sein?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Antwort Botschafter</strong>: Jeder erwartet dass über Nacht in Afg alles demokratisch sei; dies ist aber kein realistischer Wunsch. Afg sollte schon im Lauf seiner Geschichte ständig die Regierungsform wechseln: von Monarchie zum Kommunismus zum Taliban-Regime. Dies ging auch alles daneben. &#8220;Das Puzzle &#8220;Afghanistan&#8221; muss man so lang schleifen bis es passt und das dauert Generationen&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Die 47 deutschen Experten sind Helden für uns!&#8221;</p>
<p><object width="560" height="349"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/RzUwJKKjvLE?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="349" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/RzUwJKKjvLE?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Die Amerikaner bewachen und betreiben den Mohnanbau. Wie geht das weiter?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Antwort Botschafter</strong>: Der kalte Krieg wurde z. B. mit dem Mohnanbau finanziert. Auch finden damit wirtschaftliche Kontakte zu den Nachbarländern statt. Zu Zeiten des kalten Krieges war es halt für die Bauern ein leichtes den Mohn 1x zu säen und 1x zu ernten. Dazwischen Krieg. Heute wird immer mehr Safran oder Rosen angebaut.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Anmerkunken von Schmidt</strong>: Die USA waren nie zuständig für die Drogen, sondern die Briten. Und diese seien an der Aufgabe gescheitert: Die Briten dachten nämlich, da fliegen wir jetzt mal drüber und fackeln alles ab. Problem daran war aber, dass der Agent der die Ware bei den Bauern abholen wollte dem Bauern mit Tod drohte, sollte er die Nicht-Lieferung nicht nachholen. Aus Angst um sich und seine Familie baute er deshalb erneut Drogen an. Alternativen mussten also her. Inzwischen ist der Drogenanbau auf 2/3 der ehemaligen Fläche reduziert worden. Viele Gebiete gelten inzwischen als drogenfrei.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch sei der Drogenanbau ein Weltproblem; solange die Nachfrage besteht wird es Drogenanbau geben. Andernfalls woanders auf der Welt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Verlängerung BW-Mandat sinnvoll?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Antwort Botschafter</strong>:</p>
<p style="text-align: justify;">Wir müssen immer mehr selbst aktiv werden, aber die Präsenz ist gut. Sonst schluckt uns der Nachbar!</p>
<p><object width="560" height="349"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/3WI6n-CkEdc?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="349" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/3WI6n-CkEdc?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object>
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<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp126"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4556&amp;md5=f5f264dc0778694e0fc64709dee24c37" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Afg. Botschafter in Bad Kötzting&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 07:56:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Kötzing]]></category>
		<category><![CDATA[Botschafter]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. Ashraf]]></category>

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		<description><![CDATA[Themenabend  Afghanistan in Bad Kötzing &#8211; zu Gast: der afghanische Botschafter Abdul Rahman Ashraf aus Berlin. Der ASP-Kreisvorsitzende Christoph Czakalla, der CSU-Kreisvorsitzende und Staatssekretär Markus Sackmann, MdL, sowie der CSU-Bundestagsabgeordnete Karl Holmeier, MdB, laden daher am 9. April 2011 um 19:00 Uhr zu einem „Themenabend Afghanistan“ in das Haus der Begegnung auf dem Kasernengelände in Bad Kötzting ein. An diesem Abend soll es eine Diskussionsrunde mit den anwesenden Gästen geben. Das Afghanistan-Blog hat vorab schon ein Exklusiv-Video-Interview mit dem Botschafter Prof. Dr. Ashraf vereinbaren lassen und eine eifrige Blogleserin wird es für führen. Besonderheit: posten Sie jetzt hier Ihre Fragen hier, die Ihnen unter den Fingernägeln brennen und wir werden Sie dem Botschafter stellen. Interaktiver geht es nicht Vielen Dank vorab an Ingrid.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Themenabend  Afghanistan in Bad Kötzing &#8211; zu Gast: der afghanische Botschafter Abdul Rahman Ashraf aus Berlin. <em>Der ASP-Kreisvorsitzende Christoph Czakalla, der CSU-Kreisvorsitzende und Staatssekretär Markus Sackmann, MdL, sowie der CSU-Bundestagsabgeordnete Karl Holmeier, MdB, laden daher am 9. April 2011 um 19:00 Uhr zu einem „<strong><a href="http://www.holmeier.de/Pressemitteilungen/articles/AFgh_Botsch_Vert_Schmidt.html" target="_blank">Themenabend Afghanistan</a></strong>“ in das Haus der Begegnung auf dem Kasernengelände in Bad Kötzting ein.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/Zeitungsartikel.jpg"  class="wmp" id="wmp130"><img class="aligncenter size-full wp-image-4548" title="Zeitungsartikel" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/Zeitungsartikel.jpg" alt="" width="654" height="388" /></a><br />
</em></p>
<p style="text-align: justify;">An diesem Abend soll es eine Diskussionsrunde mit den anwesenden Gästen geben. Das Afghanistan-Blog hat vorab schon ein Exklusiv-Video-Interview mit dem <strong><a href="http://www.botschaft-afghanistan.de/index.php?id=28" target="_blank">Botschafter Prof. Dr. Ashraf </a></strong>vereinbaren lassen und eine eifrige Blogleserin wird es für führen. Besonderheit: posten Sie jetzt hier Ihre Fragen hier, die Ihnen unter den Fingernägeln brennen und wir werden Sie dem Botschafter stellen. Interaktiver geht es nicht <img src='http://www.afghanistan-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Vielen Dank vorab an Ingrid.</p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4547&amp;md5=23c7b0394d46125c46133379a193099a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>ARD in Afghanistan nicht mehr empfangbar?</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4544&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ard-in-afghanistan-nicht-mehr-empfangbar</link>
		<comments>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4544#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 19:27:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghnaistan]]></category>
		<category><![CDATA[ard]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Soldaten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ARD verzichtet offenbar aus Kostengründen auf die Satellitenübertragung ihres Programmes nach Afghanistan. Auf Facebook gründet sich deshalb nun die erste Protestgruppe. Die WELT berichtet heute: Ab 1. April müssen die Bundeswehrsoldaten in Afghanistan fast auf das komplette ARD-Programm verzichten. Dem Sender ist die Übertragung zu teuer. Die Bundeswehrsoldaten in Afghanistan müssen künftig fast komplett auf das ARD-Programm aus der Heimat verzichten. Die Ausstrahlung werde schon ab Freitag gestoppt, die Satellitenübertragung aus Kostengründen eingestellt, teilte die ARD am Mittwoch in Köln mit. Sehen können die Soldaten im Afghanistan-Einsatz nur noch die &#8220;Tagesschau&#8221;, die &#8220;Tagesthemen&#8221; und einzelne Regionalnachrichten der dritten Programme. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) kritisierte den Stopp für die mehr als 5000 betroffenen Soldaten, die auch Gebührenzahler seien. Schon 2010 war dasl abgeschaltet, nach Protesten aber wieder übertragen worden. Die ARD betonte, die jetzige Entscheidung sei im Einvernehmen  dem Verteidigungsministerium gefallen. Die Nachrichtensendungen würden der Bundeswehr kostenlos zur Ausstrahlung über ihren eigenen Fernsehsender bwtv bereitgestellt. Sportliche Großveranstaltungen könnten die Soldaten so auch weiterhin dann sehen, wenn die ARD dafür die Ausstrahlungsrechte habe. &#8220;Damit wird die Informationsversorgung für die Soldatinnen und Soldaten des deutschen Einsatzkontingentes ISAF in Afghanistan garantiert&#8221;, erklärte die ARD-Geschäftsführung. Beck, der auch Vorsitzender der Rundfunkkommission der Länder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die ARD verzichtet offenbar aus Kostengründen auf die Satellitenübertragung ihres Programmes nach Afghanistan. Auf Facebook gründet sich deshalb nun die <strong><a href="https://www.facebook.com/ARD.protest.soldaten?sk=wall" target="_blank">erste Protestgruppe</a></strong>. <em>Die WELT berichtet heute:</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ab 1. April müssen die Bundeswehrsoldaten in Afghanistan fast auf das komplette ARD-Programm verzichten. Dem Sender ist die Übertragung zu teuer. Die Bundeswehrsoldaten in Afghanistan müssen künftig fast komplett auf das ARD-Programm aus der Heimat verzichten. Die Ausstrahlung werde schon ab Freitag gestoppt, die Satellitenübertragung aus Kostengründen eingestellt, teilte die ARD am Mittwoch in Köln mit. Sehen können die Soldaten im Afghanistan-Einsatz nur noch die &#8220;Tagesschau&#8221;, die &#8220;Tagesthemen&#8221; und einzelne Regionalnachrichten der dritten Programme.</p>
<div id="attachment_4545" class="wp-caption aligncenter" style="width: 477px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/03/ard.jpg"  class="wmp" id="wmp132"><img class="size-full wp-image-4545" title="ard" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/03/ard.jpg" alt="" width="467" height="359" /></a><p class="wp-caption-text">Ab 1.April keine ARD mehr in AFG für Soldaten empfangbar?</p></div>
<p style="text-align: justify;">Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) kritisierte den Stopp für die mehr als 5000 betroffenen Soldaten, die auch Gebührenzahler seien. Schon 2010 war dasl abgeschaltet, nach Protesten aber wieder übertragen worden. Die ARD betonte, die jetzige Entscheidung sei im Einvernehmen  dem Verteidigungsministerium gefallen. Die Nachrichtensendungen würden der Bundeswehr kostenlos zur Ausstrahlung über ihren eigenen Fernsehsender bwtv bereitgestellt. Sportliche Großveranstaltungen könnten die Soldaten so auch weiterhin dann sehen, wenn die ARD dafür die Ausstrahlungsrechte habe.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Damit wird die Informationsversorgung für die Soldatinnen und Soldaten des deutschen Einsatzkontingentes ISAF in Afghanistan garantiert&#8221;, erklärte die ARD-Geschäftsführung. Beck, der auch Vorsitzender der Rundfunkkommission der Länder ist, sagte dagegen laut Mitteilung der Staatskanzlei in Mainz: &#8220;Die ARD hat einen öffentlichen Auftrag, der auch für unsere Soldaten gilt. Die müssen schließlich auch während ihres Einsatzes GEZ-Gebühren zahlen.&#8221; ARD und Verteidigungsministerium sollten eine Lösung erarbeiten, die den Soldaten im Einsatz dauerhaft den Empfang des ARD-Programms sichere.</p>
<p style="text-align: justify;">Ausschlaggebend seien Sparbemühungen, betonte die ARD. Die bisherige Ausstrahlung des Programms über den Satelliten Eutelsat habe die ARD jeden Monat 32.000 Euro netto gekostet. Auch die Bundeswehr habe von einem &#8220;befriedigenden Kompromiss&#8221; gesprochen. (<strong><a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13016438/ARD-schaltet-der-Bundeswehr-das-Programm-ab.html" target="_blank">weiter auf welt.de</a></strong>)</p>
<p style="text-align: justify;">Gott sei Dank gibt es ja noch das ZDF.</p>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp132"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4544&amp;md5=e7289499fb38d8974b261d00b1082e36" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>PTBS: Kriegsfilm-Endlosschleife&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 11:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[PTBS]]></category>
		<category><![CDATA[vergessen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit online]]></category>

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		<description><![CDATA[(Video) Deutschland und der Umgang mit Kriegsveteranen: Dieser Artikel von Hauke Friederichs von Zeit Online ist ein &#8220;Must Read&#8221;. Sehr lobenswert, dass manche Medien sich jetzt etwas prominenter mit dem Thema PTBS beschäftigen. Hier im Blog tun wir es ja immer wieder &#8211; schon seit Jahren. Gefangen in der Kriegsfilm-Endlosschleife Der traumatisierte Afghanistan-Veteran Robert Sedlatzek-Müller ringt mit der Bundeswehr um den Grad seiner Wehrbeschädigung. Im Mai wird er Vater, im Juni arbeitslos. Seit knapp einem Jahr begleiten wir den traumatisierten Bundeswehr-Veteran Robert Sedlatzek-Müller, der sich mit seiner Krankheit allein gelassen fühlt. Bisher sind folgende Artikel zu seinem Schicksal, das exemplarisch für die Situation vieler traumatisierten Bundeswehr-Soldaten steht, erschienen: Deutschlands kranke Krieger Ein traumatisierter Soldat kämpft mit seiner Armee Gegen den Krieg im Kopf Die Arme zittern, die Finger brennen. Doch Robert Sedlatzek-Müller ignoriert den Schmerz, er wirft einen Arm nach oben, hangelt nach dem nächsten Griff, packt zu, findet Halt. Dann zieht sich weiter in die Höhe. Sein ausgemergelter Körper klebt in fünf Metern Höhe an einer Kletterwand. Von unter sichert ihn der beste Freund mit einem Seil gegen den freien Fall. Solch ein Seil vermisst Sedlatzek-Müller in seinem Leben. Der Bundeswehr-Veteran, der in Afghanistan und im Kosovo gedient hat, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(Video) Deutschland und der Umgang mit Kriegsveteranen: Dieser Artikel von Hauke Friederichs von Zeit Online ist ein &#8220;Must Read&#8221;. Sehr lobenswert, dass manche Medien sich jetzt etwas prominenter mit dem Thema PTBS beschäftigen. Hier im Blog tun wir es ja immer wieder &#8211; schon seit Jahren.</p>
<p><strong> Gefangen in der Kriegsfilm-Endlosschleife </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der traumatisierte Afghanistan-Veteran Robert Sedlatzek-Müller ringt mit der Bundeswehr um den Grad seiner Wehrbeschädigung. Im Mai wird er Vater, im Juni arbeitslos.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Seit knapp einem Jahr begleiten wir den traumatisierten Bundeswehr-Veteran Robert Sedlatzek-Müller, der sich mit seiner Krankheit allein gelassen fühlt. Bisher sind folgende Artikel zu seinem Schicksal, das exemplarisch für die Situation vieler traumatisierten Bundeswehr-Soldaten steht, erschienen:<br />
</em></p>
<ul>
<li><em><a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-04/Veteranen_traumatisiert">Deutschlands kranke Krieger</a><br />
</em></li>
<li><em><a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-06/ptbs-soldat-bundeswehr">Ein traumatisierter Soldat kämpft mit seiner Armee</a><br />
</em></li>
<li><a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-07/veteranen-bundeswehr"><em>Gegen den Krieg im Kopf</em></a></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Die Arme zittern, die Finger brennen. Doch Robert Sedlatzek-Müller ignoriert den Schmerz, er wirft einen Arm nach oben, hangelt nach dem nächsten Griff, packt zu, findet Halt. Dann zieht sich weiter in die Höhe. Sein ausgemergelter Körper klebt in fünf Metern Höhe an einer Kletterwand. Von unter sichert ihn der beste Freund mit einem Seil gegen den freien Fall.</p>
<div id="attachment_4538" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/03/robert_mueller-540x304.jpg"  class="wmp" id="wmp133"><img class="size-full wp-image-4538" title="robert_mueller-540x304" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/03/robert_mueller-540x304.jpg" alt="" width="540" height="304" /></a><p class="wp-caption-text">Afghanistan-Veteranen: Robert Sedlatzek-Müller mit Diensthund Idor/Fotoquelle: zeit.de - privat</p></div>
<p style="text-align: justify;">Solch ein Seil vermisst Sedlatzek-Müller in seinem Leben. Der Bundeswehr-Veteran, der in Afghanistan und im Kosovo gedient hat, leidet an einer <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-03/bundeswehr-soldaten-trauma-betreuung?page=1">Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS</a>). Die Kriegserlebnisse lassen ihn nicht los. In seinem Kopf mischen sich Bilder vom Kampf gegen die UCK auf dem Balkan, vom Verirren im Minenfeld, von der verzweifelten Suche nach einer Geisel mit der Erinnerung an die Raketenexplosion bei Kabul. Sie zerfetzte Sedlatzek-Müllers Trommelfelle, tötete vier seiner Kameraden und änderte das Leben des Elite-Soldaten radikal. In seinen Träumen in der Nacht und den Flashbacks am Tag, läuft ein ganz privater Kriegsfilm in Endlosschleife. (<strong><a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-03/veteran-afghanistan-ptbs" target="_blank">weiterlesen auf zeit.de</a></strong>)</p>
<p>Passend zum Thema darf ich das <strong><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?p=2764" target="_blank">Exklusiv-Blog Interview mit Ex-Zeitsoldat Christian B. in Erinnerung rufen</a></strong>.<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="349" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/vV51xVElRWw?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="349" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/vV51xVElRWw?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>27.05.2010:</strong><br />
Zeitzünder in der Seele: Ex-Soldat Christian B. über seine Traumata im Irakeinsatz 2003. Heute war VM KTG im Pressegespräch im PTBS Traumazentrum in Berlin. Seine Gespräche mit den Patienten unter Ausschluss der Kameraöffentlichkeit. Zuhören ist Aufmerksamkeit und &#8220;heilt&#8221;. Im Afghanistan-Blog gibt es eine Öffentlichkeit und Betroffene kommen zu Wort. Gehört zu werden ist wichtig. Deshalb hat sich Christian einem Kurzinterview zur Verfügung gestellt. Sechs Stunden haben wir uns heute ausgetauscht. Es war enes der wichtigsten und intensivsten Gespräche, die ich seit meiner Einsatzrückkehr aus AFG geführt habe. Soviele Gemeinsamkeiten, Erfahrungen und Erlebnisse. Danke Christian!!!!!!</p>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp133"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4537&amp;md5=a15847533ad9718ead12317cf0c2870d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Schwere Vorwürfe gegen Bundeswehr</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4525&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=schwere-vorwurfe-gegen-bundeswehr</link>
		<comments>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4525#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 11:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Kundus]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Taliban]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilisten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Polizei in Afghanistan hat schwere Vorwürfe gegen die Bundeswehr erhoben. Wie die Polizei im nordafghanischen Kundus mitteilte, sollen deutsche Soldaten während einer Patrouille eine Frau erschossen haben. Der Polizeichef des Distrikts Char Darah, Gulam Mahidin, sagte eine weitere Frau sei durch die Schüsse verletzt worden. Die Soldaten hätten einen &#8220;Fehler&#8221; gemacht. Bundeswehr: Fall ist noch nicht geklärt Ein Sprecher der Bundeswehr sagte dazu, der Fall werde untersucht. Es sei nicht erwiesen, dass Deutsche die Zivilistin erschossen hätten. Er verwies zugleich auf Kämpfe, die sich in der Region abgespielt hatten: Die Patrouille sei unter anderem mit Panzerfäusten beschossen worden und habe das Feuer erwidert. Später sei einer zweiten Patrouille rund 1.400 Meter vom Angriffsort entfernt eine Frau mit einer Kopfverletzung übergeben worden. Bei der Kopfverletzung habe es sich aber nicht um eine Schussverletzung gehandelt. (mehr auf mdr.de) Patrouille war unter Beschuss Nach Angaben eines Bundeswehr-Sprechers wurde eine Patrouille in der Gegend unter anderem mit Panzerfäusten beschossen. Sie habe das Feuer erwidert. Später sei einer zweiten Patrouille rund 1400 Meter entfernt eine Frau mit einer Kopfverletzung übergeben worden. Dabei habe es sich aber nicht um eine Schussverletzung gehandelt. Die Frau sei sofort von einer deutschen Ärztin behandelt und dann ins Feldlazarett [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Polizei in Afghanistan hat schwere Vorwürfe gegen die Bundeswehr erhoben. Wie die Polizei im nordafghanischen Kundus mitteilte, sollen deutsche Soldaten während einer Patrouille eine Frau erschossen haben. Der Polizeichef des Distrikts Char Darah, Gulam Mahidin, sagte eine weitere Frau sei durch die Schüsse verletzt worden. Die Soldaten hätten einen &#8220;Fehler&#8221; gemacht.</p>
<div id="attachment_4526" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/03/5101709714_d9675a8efc_z.jpg"  class="wmp" id="wmp134"><img class="size-full wp-image-4526" title="German Police train Afghan National Police at Camp Shaheen" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/03/5101709714_d9675a8efc_z.jpg" alt="" width="448" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bildquelle: ISAF Media Flickr - Polizei bei Kundus erhebt schwere Vorwürfe gegen die Bundeswehr</p></div>
<h2>Bundeswehr: Fall ist noch nicht geklärt</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein Sprecher der Bundeswehr sagte dazu, der Fall werde untersucht. Es sei nicht erwiesen, dass Deutsche die Zivilistin erschossen hätten. Er verwies zugleich auf Kämpfe, die sich in der Region abgespielt hatten: Die Patrouille sei unter anderem mit Panzerfäusten beschossen worden und habe das Feuer erwidert. Später sei einer zweiten Patrouille rund 1.400 Meter vom Angriffsort entfernt eine Frau mit einer Kopfverletzung übergeben worden. Bei der Kopfverletzung habe es sich aber nicht um eine Schussverletzung gehandelt. (<strong><a href="http://www.mdr.de/nachrichten/8324856.html" target="_blank">mehr auf mdr.de</a></strong>)</p>
<div>
<div>
<div>
<h2>Patrouille war unter Beschuss</h2>
<p style="text-align: justify;">Nach Angaben eines Bundeswehr-Sprechers wurde eine Patrouille in der Gegend unter anderem mit Panzerfäusten beschossen. Sie habe das Feuer erwidert. Später sei einer zweiten Patrouille rund 1400 Meter entfernt eine Frau mit einer Kopfverletzung übergeben worden. Dabei habe es sich aber nicht um eine Schussverletzung gehandelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Frau sei sofort von einer deutschen Ärztin behandelt und dann ins Feldlazarett im Camp gebracht worden, sagte der Sprecher. Dort sei sie an ihrer Verletzung gestorben. Die zweite Frau sei mit einer leichten Splitterverletzung am Fuß selbstständig ins Krankenhaus in Kundus-Stadt gekommen. Bei ihr &#8220;liegt der Verdacht nahe&#8221;, dass die Verletzung bei dem Feuergefecht verursacht worden sei.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Verstärkte Angriffe der Taliban?</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Sicherheitslage in Kundus hatte sich in den vergangenen Monaten deutlich verbessert. Mit Beginn des Frühjahrs wird aber erwartet, dass die Taliban ihre Angriffe und Anschläge wieder verstärken. Sie hatten im vergangenen Jahr in der Region schwere Verluste erlitten. (<strong><a href=" http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/31/0,3672,8219807,00.html" target="_blank">mehr auf heute.de</a></strong>)</p>
</div>
</div>
</div>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp134"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4525&amp;md5=9c715e49b3ab65fd6ee31b7431d5f3d5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Schlechter Umgang mit traumatisierten Soldaten</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4517&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=schlechter-umgang-mit-traumatisierten-soldaten</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 15:06:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[bund deutscher veteranen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[evangelische Akademie Bad Boll]]></category>
		<category><![CDATA[timmermann-levanas]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Pressemeldung möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Der Bund Deutscher Veteranen kristisiert: “Abenteuerlicher Umgang mit traumatisierten Soldaten” Der Bund Deutscher Veteranen kritisiert Bundeswehr und ziviles Versorgungssystem Bad Boll – Der Bund Deutscher Veteranen (BDV) hat auf einer Tagung vom 4. bis 6. März in der evangelischen Akademie Bad Boll scharfe Kritik am Umgang von Bundeswehr und zivilem Versorgungssystem mit traumatisierten Soldaten geübt. „Die Hilfsangebote reißen ab, wenn die Soldaten aus der Armee ausscheiden“, sagte Andreas Timmermann-Levanas, Vorsitzender des BDV. Ehemalige Soldaten würden im Behördendschungel zwischen militärischer und ziviler Administration  allein gelassen. Posttraumatische Belastungsstörungen träten nachweislich häufig erst Monate oder Jahre nach dem aktiven Dienst auf. Genau dann, wenn die ehemaligen Soldaten die Hilfe am meisten benötigten, fühle sich ausgerechnet ihr ehemaliger Dienstherr, die Bundeswehr, nicht mehr zuständig. Militärische und zivile Verwaltung schöben einander die Verantwortung zu. „Was wir im Umgang mit Behörden erleben, ist zum Teil abenteuerlich“, so Timmermann-Levanas, der selbst jahrelang im Ausland stationiert war und mit einem posttraumatischen Belastungssyndrom (PTBS) aus der Armee als dienstunfähig entlassen wurde. Er gründete im Herbst 2010 den BDV als Vertretung von Soldaten, die in Auslandseinsätzen der Bundeswehr waren. Oberstarzt Dr. Peter Zimmermann sagte, es gebe noch Defizite bei der Betreuung PTBS-kranker Soldaten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Pressemeldung möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Der Bund Deutscher Veteranen kristisiert:</p>
<p><strong>“Abenteuerlicher Umgang mit traumatisierten Soldaten”</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der<strong> <a href="http://bund-deutscher-veteranen.de/" target="_blank">Bund Deutscher Veteranen</a></strong> kritisiert Bundeswehr und ziviles Versorgungssystem</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bad Boll – Der Bund Deutscher Veteranen (BDV) hat auf einer Tagung vom 4. bis 6. März in der <strong><a href="http://bund-deutscher-veteranen.de/newsreader/items/veteranen-seminar-mit-experten-und-veteranenverband.html" target="_blank">evangelischen Akademie Bad Boll</a></strong> scharfe Kritik am Umgang von Bundeswehr und zivilem Versorgungssystem mit traumatisierten Soldaten geübt.</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Hilfsangebote reißen ab, wenn die Soldaten aus der Armee ausscheiden“, sagte Andreas Timmermann-Levanas, Vorsitzender des BDV. Ehemalige Soldaten würden im Behördendschungel zwischen militärischer und ziviler Administration  allein gelassen. Posttraumatische Belastungsstörungen träten nachweislich häufig erst Monate oder Jahre nach dem aktiven Dienst auf. Genau dann, wenn die ehemaligen Soldaten die Hilfe am meisten benötigten, fühle sich ausgerechnet ihr ehemaliger Dienstherr, die Bundeswehr, nicht mehr zuständig. Militärische und zivile Verwaltung schöben einander die Verantwortung zu.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/03/veteranenverband.png"  class="wmp" id="wmp136"><img class="aligncenter size-full wp-image-4518" title="veteranenverband" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/03/veteranenverband.png" alt="" width="200" height="70" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">„Was wir im Umgang mit Behörden erleben, ist zum Teil abenteuerlich“, so Timmermann-Levanas, der selbst jahrelang im Ausland stationiert war und mit einem posttraumatischen Belastungssyndrom (PTBS) aus der Armee als dienstunfähig entlassen wurde. Er gründete im Herbst 2010 den BDV als Vertretung von Soldaten, die in Auslandseinsätzen der Bundeswehr waren.</p>
<div id="attachment_4519" class="wp-caption aligncenter" style="width: 130px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/03/timmermann-ff867df9.jpg"  class="wmp" id="wmp137"><img class="size-full wp-image-4519" title="timmermann-ff867df9" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/03/timmermann-ff867df9.jpg" alt="" width="120" height="137" /></a><p class="wp-caption-text">A. Timmermann-Levanas</p></div>
<p style="text-align: justify;">Oberstarzt Dr. Peter Zimmermann sagte, es gebe noch Defizite bei der Betreuung PTBS-kranker Soldaten, in den vergangenen zwei Jahren habe sich jedoch vieles verbessert. „Die Bundeswehr macht vieles richtig, aber vor allem bei der Einbindung von Angehörige der Betroffenen müssen wir noch besser werden“, sagte der Leiter des Traumazentrums der Bundeswehr im Bundeswehrkrankenhaus Berlin, das 2009 in Berlin gegründet wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">„Wir sehen zwar seit Jahren steigende Zahlen von PTBS-Patienten, jüngste Studien zeigen aber, dass wir nicht vor einem riesigen Berg unerkannter Fälle stehen“, so Zimmermann. Die Dunkelziffer liege laut einer Studie seines Instituts in Zusammenarbeit mit der TU Dresden deutlich unter fünf Prozent. Im Jahr 2010 habe es 729 PTBS-Patienten in Bundeswehr-Krankenhäusern gegeben.</p>
<p style="text-align: justify;">Der BDV kritisiert jedoch die Datenlage und bemängelt, es fehlten verlässlich Langzeitstudien. „Warum gibt erst Jahrzehnte nach den ersten Auslandseinsätzen der Bundeswehr erste große Studien? Warum beginnt man erst jetzt, Konzepte für die Einbindung der Angehörigen in die Therapie zu entwickeln?“, so Timmermann-Levanas.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der Tagung „Draußen vor der Tür &#8211; Ehemalige Soldaten nach dem Afghanistan-Einsatz“ diskutierten vom 4. bis 6. März Bundestagsabgeordnete, Experten und Betroffene den Umgang mit Veteranen der Bundeswehr in der Evangelischen Akademie Bad Boll.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp137"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4517&amp;md5=41458715a37c6e22b4bb590c03a95ac2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Pakistan: Kinder spielen Suicide-Bomber&#8230;</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4512&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=pakistan-kinder-spielen-suicide-bomber</link>
		<comments>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4512#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 14:47:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Suicide Bomber]]></category>
		<category><![CDATA[Taliban]]></category>

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		<description><![CDATA[(Video) Um mal nach der ganzen Guttenberg-Diskussion zum Thema zurück zu kommen: ein neues Video kursiert seit heute bei youtube. Pakistanische Kinder spielen Suicide-Bomber. Mit Sicherheit etwas anderes als Cowboy &#38; Indianer hierzulande. A new and disturbing video posted on YouTube that has been viewed hundreds of thousands of times shows a group of Afghan or Pakistani boys role-playing the last moments in the life of a suicide bomber. Whether it is meant as a rehearsal or as a form of propaganda for the Taliban is impossible to say, but the message is clear: This is something to aspire to. Wenn Sie das Video oben geschaut haben, werfen Sie bitte einen Blick in folgende FRONTLINE Dokumentation: The Children of the Taliban, damit Sie den Kontext dieseer Doku richtig einordnen können. Um die Kinder in diesem Film zu schützen, kann dieser Film in Pakistan nicht gesehen werden. Beachtenswert sind zwei befreundete Kinder in diesem Film: das eine will zur Pakistanischen Armee, das andere zu den Taliban. Noch sielen sie Fussball miteinander. Aber getrennt von einander befragt, würden sie sich später gegenseitig töten, wenn es sein müsste. Inhaltsangabe von FRONTLINE: The city of Peshawar is on high alert. The Taliban are closing in, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="eow-description" style="text-align: justify;">(Video) Um mal nach der ganzen Guttenberg-Diskussion zum Thema zurück zu kommen: ein neues Video kursiert seit heute bei youtube. Pakistanische Kinder spielen Suicide-Bomber. Mit Sicherheit etwas anderes als Cowboy &amp; Indianer hierzulande.</p>
<div id="attachment_4514" class="wp-caption aligncenter" style="width: 364px">
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<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/03/Kinder.jpg"  class="wmp" id="wmp139"><img class="size-full wp-image-4514" title="Kinder" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/03/Kinder.jpg" alt="" width="354" height="288" /></a><p class="wp-caption-text">So übt der Taliban-Nachwuchs...</p></div>
<p style="text-align: justify;"><em>A new and disturbing video posted on YouTube that has been viewed hundreds of thousands of times shows a group of Afghan or Pakistani boys role-playing the last moments in the life of a suicide bomber. Whether it is meant as a rehearsal or as a form of propaganda for the Taliban is impossible to say, but the message is clear: This is something to aspire to.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="390" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/H09-5DLs-S0?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="390" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/H09-5DLs-S0?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wenn Sie das Video oben geschaut haben, werfen Sie bitte einen Blick in folgende FRONTLINE Dokumentation: <strong><a href=" http://www.pbs.org/frontlineworld/stories/pakistan802/video/video_index.html" target="_blank">The Children of the Taliban</a>, </strong>damit Sie den Kontext dieseer Doku richtig einordnen können.<strong> </strong>Um die Kinder in diesem Film zu schützen, kann dieser Film in Pakistan nicht gesehen werden. <strong>Beachtenswert sind zwei befreundete Kinder in diesem Film: das eine will zur Pakistanischen Armee, das andere zu den Taliban. Noch sielen sie Fussball miteinander. Aber getrennt von einander befragt, würden sie sich später gegenseitig töten, wenn es sein müsste.</strong></p>
<p><strong>Inhaltsangabe von FRONTLINE:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">The city of Peshawar is on high alert. The Taliban are closing in, regularly attacking police convoys, kidnapping diplomats, and shooting foreigners. The fighting across this volatile region has driven thousands of families from their homes and many have found shelter in Peshawar.</p>
<p>Correspondent Sharmeen Obaid-Chinoy is traveling across her fractured homeland to investigate the rising popularity of a new Pakistani branch of the Taliban, now threatening the major cities, blowing up girls’ schools and declaring war on the Pakistani state.</p>
<p>Her journey begins at a rehabilitation center in Peshawar, where she talks with many young victims caught in the crossfire of this war.</p>
<p>“We saw the dead body of a policeman tied to a pole,” an articulate young girl named Qainat tells the reporter quietly.  “His head had been chopped off. It was hanging between his legs. There was a note saying that if anyone moved the dead body, they would share its fate.”</p>
<p>Before the Taliban took control of Qainat’s village, the women in her family attended university and worked. But now the Taliban has banned girls from going to school.</p>
<p>Qainat is from Swat, a 100-mile-long valley in the north of Pakistan, three hours drive from Peshawar. Until recently, Swat was known as the Switzerland of the east, and had a thriving tourist industry.</p>
<p>Two years ago, hundreds of Taliban fighters moved into the valley from the adjoining tribal areas, when the Pakistani Army drove them out.</p>
<p>Driving through the streets of Swat filming surreptitiously, Obaid-Chinoy sees Swati women wearing the burqa. This never used to be the case.</p>
<p>The Taliban often use radio broadcasts to drive home their message.</p>
<p>In one typical address, a preacher proclaims:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>“Sharia Law is our right, and we will exercise this right whatever happens. We will make ourselves suicide bombers! I swear to God if our leader orders me, I will sacrifice myself… and blow myself up in the middle of our enemies.“</em></p>
<p style="text-align: justify;">The Taliban have destroyed more than 200 government schools in Swat since they took control of the region.  Walking through the rubble of a school that once taught 400 girls, the reporter comes across two nine-year-old girls who used to study there.</p>
<p>“Why did you like school?” she asks one of them.</p>
<p>“Because education is like a ray of light and I want that light,” she replies.</p>
<p>When the sound of mortar fire cuts the conversation short, the film crew leaves quickly, passing through the main square. Locals have renamed it “Khooni Chowk” (“bloody square”) for all the public beheadings the Taliban now carry out there.</p>
<p>Several weeks after <strong>FRONTLINE/World</strong> filmed in Swat, the Pakistani government signed a peace deal with the Taliban, allowing the imposition of a brutal brand of Shania Law on a million people across the valley.</p>
<p style="text-align: justify;">It’s a significant deal, reports Obaid-Chinoy. Swat lies outside the tribal area, showing that Taliban influence is growing, and the militants now have a new safe haven.</p>
<p style="text-align: justify;">In Taliban strongholds near the Afghan border, they have been running their own schools for years, targeting poor families and often providing food and shelter.</p>
<p style="text-align: justify;">One Swat teenager explains how he joined the Taliban a year ago, when he was 13. First it was the sermons at the mosque, then being recruited to a madrassa, and finally spending months in military training.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>“</strong>They teach us to use a machine gun, Kalashnikov…Then they teach us how to do a suicide attack,” he tells our reporter.</p>
<p style="text-align: justify;">Despite the Swat peace deal, the Pakistan Army has been battling the Taliban for several months, deep inside the tribal belt.</p>
<p>In Bajaur, just 10 miles from the Afghan border, flattened buildings are all that remain of this former trading hub, once home to 7,000 people.</p>
<p style="text-align: justify;">The Army claims it destroyed the town because it was the only way to free it from militants. This hard line approach has left hundreds of thousands of refugees, many winding up in makeshift camps on the edge of the Tribal belt.</p>
<p style="text-align: justify;">It’s the largest internal displacement Pakistan has ever seen, Obaid-Chinoy reports. Almost a million people have been forced to leave their homes.</p>
<p style="text-align: justify;">Visiting one such camp in Peshawar, we meet two young men among the 15,000 children displaced there. Wasifullah and Abdurrahman are best friends, but they have different ideas of who is to blame for this war. Both boys fled their village when the Pakistani Army began bombing. Their district was also targeted by American missile strikes. In one of those strikes, Wasifullah’s 12-year-old cousin was killed.</p>
<p style="text-align: justify;">“We brought his remains home in bags,” he explains with little expression. “We could only find his legs so we buried them in our village.”</p>
<p style="text-align: justify;">There have been more than 30 U.S. missile strikes in the tribal areas in the last year. They target Taliban and Al Qaeda leaders, but civilians are often killed as well. It’s an easy recruiting tool for the Taliban, and Wasifullah is eager to sign up.</p>
<p style="text-align: justify;">But his best friend Abdurrahman blames Al Qaeda for the destruction of their village. He would prefer to become a captain in the Pakistan Army. The two friends sadly represent the fault lines in this unstable nation.</p>
<p style="text-align: justify;">The Army has also suffered in its campaign against the Taliban. In the last five years, thousands of Pakistani soldiers have been wounded. And more than 1,500 have been killed.</p>
<p style="text-align: justify;">Visiting some of the wounded in a local hospital, Obaid-Chinoy asks one soldier why the Taliban hate the Pakistani Army so much.</p>
<p style="text-align: justify;">“The American policies we adopted; that’s why the Taliban are angry at the Army.<br />
That’s why we’re suffering,” he whispers.</p>
<p style="text-align: justify;">Meanwhile, the Taliban are growing bolder by the day, openly inviting journalists to the heart of the tribal areas for a show of strength. As a woman, Obaid-Chinoy is told she is not welcome and that she will be killed if she goes. A local cameraman sets out to film there instead.</p>
<p>In a village 6 hours from Peshawar, it is the first time that the new deputy leader of the Pakistani Taliban, Hakimullah Mehsud, has been filmed.</p>
<p style="text-align: justify;">Arriving in an American Humvee his men have just captured in an attack on a NATO convoy, he tells the cameraman, “If America continues bombing the tribal areas… and martyrs innocent people…then we are compelled to attack them.” He also sends a message to Islamabad: “If the Pakistani leaders and army maintain their stance… then we will take control of Peshawar and other cities.”</p>
<p style="text-align: justify;">This is no empty threat. The war has already arrived in the capital and Pakistan’s largest city, Karachi.</p>
<p style="text-align: justify;">Back in Karachi, Obaid-Chinoy finds that her native city has become a new safe haven for the Taliban. She visits one of the city’s poorest neighborhoods, which local police concede has become heavily infiltrated by the Taliban. Most of the children here already study at small madrassas.</p>
<p style="text-align: justify;">After their lessons, some of the boys play cricket on a strip of wasteland close to school. One of them is Shaheed, which means “martyr.” He is 14 and one of 200 pupils at the school, most of whom come from extremely poor families.</p>
<p style="text-align: justify;">The state education system in Pakistan has virtually collapsed, leaving more than 1.5 million children studying at schools like this one. Sitting down to be interviewed, Shaheed explains what Sharia Law has taught him about women.</p>
<p>“The government should forbid women and girls from wandering around outside,” he says calmly.  “Just like the government banned plastic bags &#8212; no one uses them any more &#8212; we should do the same with women.”</p>
<p style="text-align: justify;">Shaheed’s teacher defends the school, saying it promotes only peace and harmony, not terrorism, but away from the camera, he tells another story.</p>
<p style="text-align: justify;">When asked who he thinks will win this war, his response is chilling:</p>
<p style="text-align: justify;">“No matter how many Muslims die, we will never run out of sacrificial lambs.”</p>
<p style="text-align: justify;">It also confirms something Shaheed said during his interview: “When I look at suicide bombers younger than me, or my age, I get so inspired by their terrific attacks.”</p>
<p style="text-align: justify;">Leaving Karachi, the reporter tries to make contact with the Taliban leadership in the tribal areas. She wants to talk to the men who are recruiting children from these religious schools for suicide operations.</p>
<p style="text-align: justify;">After lengthy negotiations, she meets with Qari Abdullah, who makes no attempt to hide his face.</p>
<p style="text-align: justify;">“We never used to fight against Pakistan, because we thought the Army were Muslims,” he tells her. “But when they started bombing us, we had to do jihad against them.”</p>
<p style="text-align: justify;">When she asks him about using young children to carry out such attacks, he replies:</p>
<p>“Children are tools to achieve God’s will. And whatever comes your way, you sacrifice it.” He then reveals that he recruits children as young as 5, 6, and 7 years old.</p>
<p>Coming to the end of her bleak journey, Obaid-Chinoy reminds us that there are 80 million children in Pakistan, many of them living in poverty. If the militants continue to expand their war and to recruit children freely, as they do now, then Pakistan may soon belong to them.</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>&#8220;Afghanistan, meine Heimat&#8230;&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 23:39:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Elham]]></category>
		<category><![CDATA[Heimat]]></category>
		<category><![CDATA[kabul]]></category>
		<category><![CDATA[Kabul ich komme wieder]]></category>
		<category><![CDATA[zurück in die Heimat]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Post ist ein ganz besonderer wie ich finde. Er stammt von der jungen Afghanin Elham, die zusammen mit ihren Eltern ihre Heimat Afghanistan während der Kriegswirren verlassen hat. Nun hat sie hier in Deutschland ihr Studium abgeschlossen und ihr größter Wunsch war es, danach so schnell wie möglich ihre Heimat wieder sehen zu können. Zurück in eine Heimat, die sie als kleines Kind verlassen musste. Kabul, ich komme wieder mal ganz anders. Elham jan, tashakor ke duniayta as cashmaye khod mara neshan dadi.Maqbutarin gol da watan meroyat! Es ist alles so schwer zu beschreiben, weil ich emotional betroffen bin. Über 17 Jahre ist es her, dass ich meine Heimat Afghanistan verlassen habe. Nicht freiwillig. Ich habe immer noch viele schöne Erinnerungen, aber auch unschöne&#8230;Erinnerungen an schlaflose Nächte in den Kellern, an verstorbene Bekannten und Verwandte, an Bombardierungen vor unserem Haus, an unsere Flucht aus Afghanistan nach Pakistan &#8230; Doch jedes mal, wenn ich an meine Heimat dachte, dachte ich an sie mit einen Lächeln um die Mundwinkeln herum. Ich dachte an die schönen Momente, Momente, die meine Kindheit prägten und meine Gegenwart mit einen schmerzhaften Sehnsucht füllten. So schwor ich mir nach meinem Studium, mein Land zu besuchen, um diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Dieser Post ist ein ganz besonderer wie ich finde. Er stammt von der jungen Afghanin Elham, die zusammen mit ihren Eltern ihre Heimat Afghanistan während der Kriegswirren verlassen hat. Nun hat sie hier in Deutschland ihr Studium abgeschlossen und ihr größter Wunsch war es, danach so schnell wie möglich ihre Heimat wieder sehen zu können. Zurück in eine Heimat, die sie als kleines Kind verlassen musste. <em>Kabul, ich komme wieder</em> mal ganz anders. Elham jan, tashakor ke duniayta as cashmaye khod mara neshan dadi.Maqbutarin gol da watan meroyat!</p>
<div id="attachment_4505" class="wp-caption aligncenter" style="width: 272px">
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<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/03/IMG_0183.jpg"  class="wmp" id="wmp140"><img class="size-medium wp-image-4505" title="IMG_0183" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/03/IMG_0183-262x300.jpg" alt="" width="262" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die Autorin dieses Posts Elham M.</p></div>
<p style="text-align: justify;"><em>Es ist alles so schwer zu beschreiben, weil ich emotional betroffen bin. Über 17 Jahre ist es her, dass ich meine Heimat Afghanistan verlassen habe.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Nicht freiwillig. Ich habe immer noch viele schöne Erinnerungen, aber auch unschöne&#8230;Erinnerungen an schlaflose Nächte in den Kellern, an verstorbene Bekannten und Verwandte, an Bombardierungen vor unserem Haus, an unsere Flucht aus Afghanistan nach Pakistan &#8230;</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Doch jedes mal, wenn ich an meine Heimat dachte, dachte ich an sie mit einen Lächeln um die Mundwinkeln herum. Ich dachte an die schönen Momente, Momente, die meine Kindheit prägten und meine Gegenwart mit einen schmerzhaften Sehnsucht füllten.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>So schwor ich mir nach meinem Studium, mein Land zu besuchen, um diese Sehnsucht zu stillen und um die Leere  in mir zu füllen. Diese Reise bedeutete für mich viel. Ich bin hin in der Hoffnung, die Ruhe zu finden, die ich zum Leben brauche und mich überzeugen, dass ich dort eine Zukunft haben könnte, dass ich mich zu Hause fühle und endlich ankomme&#8230;</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ich habe solange auf das Wiedersehen mit meiner Heimat gewartet, um erst mein Studium  abzschließen und  dann dort eine Existenz für mich aufzubauen, und mit dem Gelernten meinem Land auch dienen zu können.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ich dachte: endlich wird die Sehnsucht nach Zugehörigkeit gestillt werden und &#8211;  wie schon erwähnt &#8211; nach soviel hin und her werde ich ankommen.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Die Überraschung war sehr GROSS. Im Flugzeug von oben betrachtete ich meinen Geburtsstadt und ich fühlte nichts&#8230;ich bekam Angst, denn ich sah nur verwüstete Landschaften, überall Brachstellen und das aller schlimmste war für mich meine Unempfindlichkeit. Ja ich fühlte nichts, ich war schockiert, schockiert über das, was ich sah und das was ich nicht empfand.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ich redete mir ein, Eli du bist angekommen, das ist deine Heimat, du bist da&#8230;keine Sehnsucht mehr&#8230;spürst du die Ruhe und die Fülle&#8230;nein ich spüre nichts. Es ist mir alles so fremd. Ich identifiziere mich weder mit der Umgebung noch mit den Menschen, die ich später dort sah. Ich bin nicht hier zu Hause. Ich fühle mich fremd, fremder denn je&#8230;</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Im Hotel angekommen, versuche ich mich zu beruhigen, indem ich meine Erwartungen runterschraubte und mich von meinen Kindheitserinnerungen bewusst verabschiedete und die Bilder, die in den Medien gezeigt werden, mir vor Augen führte.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Oh ja, wenn ich mich von meiner Kindheitserinnerung befreie und nur die Bilder aus den Medien vor Augen führe, dann bin ich positive überrascht. Die Strassen sind voller Menschen und mehr als 20%  davon sind Frauen, Frauen ohne männliche Begleitung, Frauen überwiegend ohne Tschadori, sondern mit Kopftüchern.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ein Bild, dass man nicht hier in Afghanistan erwartet. Es freut mich zu sehen, dass sich alles bewegt, nicht nur die Menschen.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Es sind so viele Baustellen, jedes zweites Haus wird neu gebaut. Ja, in jeder Ecke gibt es eine Baustelle und daneben eine Brachstelle und daneben eine Ruine&#8230; Hier erkennt man deutlich die Spuren des Krieges, aber auch die Schritte der Wiederaufbau.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Doch leider sehe ich viele pakistanische Architektur, die meine Meinung nach die Strassenansicht stören.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ich habe den Eindruck: jeder baut für sich ohne eine richtigen einheitlichen Plan.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Während ich im Auto sitze und die Strassen von Kabul überquere, fühle ich mich teilweise in eine andere Zeit versetzt. Es ist als ob ich im Mittelalter wäre. Man findet die Stadt des Mittelalters in 21. Jhr in Kabul wieder&#8230;</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Man hört trotz soviel Bewegung und Lärm den tiefgeankerten  Schmerz  und  die weitverbreiteten Armut um sich. Ein fremdes Bild, ein Bild, das ich aus meine Kindheitserinnerung nicht kenne oder vielleicht verdrängt habe?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Jedes Gesicht erzählt eine traurige Geschichte. Ich sehe mich umgeben von schmerzhaften Gesichtern. Das Straßenbild spiegelt Die den Schmerz der Menschen. Hier erkennt man deutlich die Spuren des Krieges, des Elends und  der Armut. Doch die Menschen sind trotzdem in der Bewegung, man spürt, dass sie das ganze Elend und Krieg satt haben und sich nach vorne bewegen&#8230;</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Dies gibt mir Hoffnung, Hoffnung auf eine friedliche Zukunft für alle Afghanen. Afghanen, die mir fremd sind, aber mir doch irgendwie sehr nahe stehen.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Afghanistan braucht uns, seine neue Generation, die Generation, die wiederaufbauen kann! Es gibt soviel zu tun!!!</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ich weiß, das vieles sich in Afghanistan ändern muss, ich weiß, je mehr von uns zurück gehen, desto schneller kann der Wiederaufbau vorankommen.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Doch es muss sich auch vieles in den Köpfen der Einwohner  und vor allem der wohlhabenden und regierenden ändern!</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Die Schere zwischen Arm und Reich weitet sich immer mehr aus und ist schon jetzt unglaublich groß.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Nicht nur die unterschiede zwischen den Ethnien sind stark sichtbar, sondern wie schon erwähnt zwischen Arm und Reich auch und dann gibt es auch Unterschied zwischen den wohlhabenden im Land und den Ausländern mit afghanischen Herkunft. Die letztere Gruppe hat sich eine westliche Welt hinter den verschlossenen  und verriegelten Türen erschaffen, wo jedes Wochenende Parties veranstaltet werden, Parties wie im westlichen Stil&#8230;mit DJ, Cocktails bzw. jegliche Art von Alkohol und House &amp;  Hiphop Musik.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Sie sind eine geschlossene Gesellschaft, die ihres gleichen suchen, man darf dort nur mit eine ausländischen Pass rein. Denn sie fühlen sich nur von ihres gleichen verstanden, Menschen mit afghanischer Herkunft, aber geprägt von westlicher Kultur. In solchen Orten schenken sie sich  eine Art Anerkennung, die sie von Afghanen im Land nicht bekommen und ein Zuhause, das sie verlassen haben und in Afghanistan vermissen.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Das ist die Generation, die sich vielleicht nirgends zu Hause fühlt, die heimatlose Generation. Doch dadurch entfernen sie sich noch mehr von den Afghanen im Lande. Sie schließen sich gegenseitig aus. Afghanen müssen zusammen arbeiten und nicht  wie jetzt nur an sich und an ihre eigenen Vorteile denkend.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ich frage mich wieso sie Afghanistan nicht als ihr Zuhause sehen und sich nicht so darum kümmern wie in ihren eigenen vier Wänden.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Denn die Häuser sind von innen teilweise sehr aufwendig und königlich eingerichtet, doch nach außen vor allem der Eingangsbereich und die Strassen lassen vieles zu wünschen übrig. Der Außenbereich, d.h. Straße und Fußgängerbereich, sind in einem sehr schlimmen Zustand, voller Matsch und Müll. Wenn jeder sich verantwortlich für den Eingangbereich seines Hauses fühlt bzw. jeder, der sich ein neues Haus baut, den Eingangsbereich mit bedenkt, dann sind die Nebenstrassen auch fertig gebaut und somit sind wir ein Schritt weiter beim Wiederaufbau unseres Landes.</em></p>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp140"></div>
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		<title>Rücktrittsrede und ein Blogkommentar&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 20:56:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
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		<category><![CDATA[zu Guttenberg]]></category>

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		<description><![CDATA[(Rücktrittsvideo und Blog TV Kommentar) Der Rücktritt des Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg: Sehen und hören Sie sich seine Rede vom heutigen Vormittag noch einmal an. Ist eine Schlammschlacht nun zu Ende oder startet jetzt eine Grundsatzwertedebatte? Wie Sie bemerkt haben, hat sich das Blog aus dieser Diskussion bisher herausgehalten. Denn in meiner Brust schlagen zwei Herzen. Und dazu stehe ich auch. Am Thema komme ich an diesem heutigen Tage nicht vorbei. Richtig. Deshalb nun so und nicht anders. Bin auf eine weitere Diskussion sehr gespannt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(Rücktrittsvideo und Blog TV Kommentar) Der Rücktritt des Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg: Sehen und hören Sie sich seine Rede vom heutigen Vormittag noch einmal an. Ist eine Schlammschlacht nun zu Ende oder startet jetzt eine Grundsatzwertedebatte? Wie Sie bemerkt haben, hat sich das Blog aus dieser Diskussion bisher herausgehalten. Denn in meiner Brust schlagen zwei Herzen. Und dazu stehe ich auch. Am Thema komme ich an diesem heutigen Tage nicht vorbei. Richtig. Deshalb nun so und nicht anders. Bin auf eine weitere Diskussion sehr gespannt.</p>
<p style="text-align: justify;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="390" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/dTIhRBMqcjA?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="390" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/dTIhRBMqcjA?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">
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<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/03/183106_10150146535749804_706604803_8167056_3109326_n.jpg"  class="wmp" id="wmp142"><img class="aligncenter size-full wp-image-4509" title="183106_10150146535749804_706604803_8167056_3109326_n" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/03/183106_10150146535749804_706604803_8167056_3109326_n.jpg" alt="" width="476" height="475" /></a></p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4501&amp;md5=40e321b7e4cc5922e1d57dcf9369fd0f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Trauerfeier in Regen ab 15 Uhr bundesweit live&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 15:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[PHOENIX]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
		<category><![CDATA[Trauerfeier]]></category>

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		<description><![CDATA[PHOENIX überträgt die Trauerfeier in Regen morgen live &#8211; ab 15 Uhr. Das AFG-Blog trauert um drei Soldaten, die am vergangenen Freitag im afghanischen Norden einem Anschlag zum Opfer fielen. Einer davon war Mitglied des Verbandes in der Reservistenkameradschaft Langdorf/Brandten im Bayerischen Wald. Die drei Gefallenen sind Angehörige des Panzergrenadierbataillons 112 aus dem bayerischen Regen. Es handelt sich um einen 30-jährigen Hauptfeldwebel, einen 22-jährigen Stabsgefreiten und einen 21-jährigen Hauptgefreiten der Bayerwaldkaserne. In Regen findet morgen um 15 Uhr die zentrale Trauerfeier der Bundeswehr statt. Anschließend werden die Toten zu ihren Heimatorten überführt, um dort im Kreise der Angehörigen beigesetzt zu werden. Für die Trauerfeier in der Stadtkirche St. Michael haben sich  Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, Ministerpräsident Horst Seehofer und der Generalinspekteur der Bundeswehr, Generalleutnant Volker Wieker angekündigt. Anlässlich der Trauerfeier der Bundeswehr in Regen hat der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer eine bayernweite Trauerbeflaggung angeordnet. Meines Erachtens nach passiert dies erstmals in Deutschland?!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/ereignisse/vor_ort:_aktuelles/360790?datum=2011-02-25" target="_blank"><strong>PHOENIX überträgt die Trauerfeier in Regen morgen live &#8211; ab 15 Uhr.</strong></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das AFG-Blog trauert um drei Soldaten, die <strong><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?p=4492" target="_blank">am vergangenen Freitag im afghanischen Norden</a></strong> einem Anschlag zum Opfer fielen. Einer davon war Mitglied des Verbandes in der Reservistenkameradschaft Langdorf/Brandten im Bayerischen Wald. Die drei Gefallenen sind Angehörige des Panzergrenadierbataillons 112 aus dem bayerischen Regen. Es handelt sich um einen 30-jährigen Hauptfeldwebel, einen 22-jährigen Stabsgefreiten und einen 21-jährigen Hauptgefreiten der Bayerwaldkaserne.</p>
<div id="attachment_4497" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/02/Helm_Trauer1.jpg"  class="wmp" id="wmp144"><img class="size-full wp-image-4497" title="Helm_Trauer" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/02/Helm_Trauer1.jpg" alt="" width="491" height="314" /></a><p class="wp-caption-text">Wegen der Trauerfeier für die gefallenen Soldaten ist die Innenstadt von Regen am Freitag ab 12 Uhr für den motorisierten Verkehr weiträumig abgesperrt, wie die Stadtverwaltung mitgeteilt hat. Gesperrt ist die Zufahrt in die Innenstadt ab folgenden Stellen: Ludwigsbrücke, Falter-Parkplatz, Parkdeck, Amtsgerichtsstraße, Mirebeauplatz. Gegen 18 Uhr soll die Sperrung wieder aufgehoben sein. Damit der Schulbusverkehr bis zur Mittagszeit abgewickelt werden kann, endet der Unterricht der Regener Schulen am heutigen Freitag schon eher, die Schulbusse fahren früher.  Für Besucher von außerhalb, die an der Übertragung der Trauerfeier auf die Großleinwand am Regener Stadtplatz teilnehmen wollen, stehen am Freibad und am Landratsamt Auffangparkplätze zur Verfügung, von denen es auch einen Busservice in Richtung Stadtplatz gibt.   Die Trauerfeier beginnt um 15 Uhr und wird auch im Bayerischen Fernsehen live übertragen.</p></div>
<p style="text-align: justify;">In Regen findet morgen um 15 Uhr die zentrale Trauerfeier der Bundeswehr statt. Anschließend werden die Toten zu ihren Heimatorten überführt, um dort im Kreise der Angehörigen beigesetzt zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die Trauerfeier in der Stadtkirche St. Michael haben sich  Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, Ministerpräsident Horst Seehofer und der Generalinspekteur der Bundeswehr, Generalleutnant Volker Wieker angekündigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Anlässlich der Trauerfeier der Bundeswehr in Regen hat der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer eine bayernweite Trauerbeflaggung angeordnet. <em>Meines Erachtens nach passiert dies erstmals in Deutschland?!</em></p>
<p style="text-align: justify;">
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp144"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4495&amp;md5=7cb588f2d8efec3d9e6c4e049eeb5388" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>OP North: Zwei Bundeswehrsoldaten gefallen</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4492&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=op-north-zwei-bundeswehrsoldaten-gefallen</link>
		<comments>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4492#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 17:42:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bitte verzeihen Sie mir, dass ich erst jetzt zur traurigen Vermeldung, dass zwei Bundeswehrsoldetn in Afghanistan gefallen sind, komme. Tagsüber bin ich leider nicht mehr so flexibel zu bloggen, bin ich doch selber mit dem politischen Tagesgeschäft beschäftigt. Eber wird in den Nachrichten gemeldet, dass ein zweiter Soldat seinen Verletzungen erlegen ist. Aus Respekt vor den Kameraden und deren Anghörigen werde ich mich heute in diesem Blog nicht den Plagiatsvorwürfen, die gegen den Verteidungsministers aufgeworfen wurden und heute zu einem Eklat in der Bundespressekonferenz führt beteilgen. Wenn Sie mögen, verfolgen Sie die Entwicklungen bitte beim Kollegen vom Blog Augen geradaus. Die Zahl der bei einer Schießerei im Bundeswehr-Außenposten OP North in der afghanischen Provinz Baghlan getöteten deutschen Soldaten hat sich auf zwei erhöht. Dies bestätigte Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) am Nachmittag in Berlin. Drei Soldaten seien schwer verletzt und schwebten in Lebensgefahr. Vier weitere Bundeswehrsoldaten seien leicht verletzt worden. Zunächst war von einem toten und acht verletzten deutschen Soldaten die Rede gewesen. Der genaue Hergang des Zwischenfalls war zunächst unklar. Nach ersten Berichten soll der Täter eine Uniform der afghanischen Streitkräfte getragen und eine Handwaffe benutzt haben. Unklar war, ob er ins Lager eingedrungen war, oder ob er von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Bitte verzeihen Sie mir, dass ich erst jetzt zur traurigen Vermeldung, dass zwei Bundeswehrsoldetn in Afghanistan gefallen sind, komme. Tagsüber bin ich leider nicht mehr so flexibel zu bloggen, bin ich doch selber mit dem politischen Tagesgeschäft beschäftigt. Eber wird in den Nachrichten gemeldet, dass ein zweiter Soldat seinen Verletzungen erlegen ist. Aus Respekt vor den Kameraden und deren Anghörigen werde ich mich heute in diesem Blog nicht den Plagiatsvorwürfen, die gegen den Verteidungsministers aufgeworfen wurden und heute zu einem Eklat in der Bundespressekonferenz führt beteilgen. Wenn Sie mögen, verfolgen Sie die Entwicklungen bitte beim Kollegen vom Blog <strong><a href=" http://augengeradeaus.net/2011/02/die-guttenberg-erklarung/" target="_blank">Augen geradaus</a></strong>.</p>
<div id="attachment_2128" class="wp-caption aligncenter" style="width: 554px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/kerze_blume.jpg"  class="wmp" id="wmp145"><img class="size-full wp-image-2128 " title="Kerze_Blume" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/kerze_blume.jpg" alt="" width="544" height="408" /></a><p class="wp-caption-text">R.I.P.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Zahl der bei einer Schießerei im Bundeswehr-Außenposten OP North in der afghanischen Provinz Baghlan getöteten deutschen Soldaten hat sich auf zwei erhöht. Dies bestätigte Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) am Nachmittag in Berlin. Drei Soldaten seien schwer verletzt und schwebten in Lebensgefahr. Vier weitere Bundeswehrsoldaten seien leicht verletzt worden. Zunächst war von einem toten und acht verletzten deutschen Soldaten die Rede gewesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der genaue Hergang des Zwischenfalls war zunächst unklar. Nach ersten Berichten soll der Täter eine Uniform der afghanischen Streitkräfte getragen und eine Handwaffe benutzt haben. Unklar war, ob er ins Lager eingedrungen war, oder ob er von außerhalb auf die deutschen Soldaten schoss. Da das Lager im Moment ausgebaut wird, befinden sich dort zahlreiche afghanische Lagerarbeiter und Soldaten. Erst einen Tag zuvor hatte Guttenberg das Lager besucht und im OP North übernachtet.</p>
<p style="text-align: justify;">Die internationale Afghanistan-Truppe Isaf hatte in Kabul zunächst nur bestätigt, dass es im Distrikt Baghlan einen Toten gegeben habe. Die Soldaten hätten das Feuer erwidert und den Schützen schwer verletzt. Guttenberg hatte in einem ersten Statement lediglich gesagt: &#8220;Ich trage die Verantwortung für die Soldaten im Einsatz, wie ein Ereignis am heutigen Tag einmal mehr auf bittere Weise zeigt.&#8221; (<strong><a href=" http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-02/afghanistan-bundeswehr-anschlag" target="_blank">mehr auf zeit.de</a></strong>)</p>
<p style="text-align: justify;">Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung waren die Bundeswehrsoldaten damit beschäftigt, einen „Marder“-Schützenpanzer instand zu setzen. Sie befanden sich auf dem Abstellplatz ihrer Einheit, der nahe dem Eingang zum „Observation Point (OP) North“ liegt. Dabei seien sie überraschend und aus kurzer Distanz beschossen worden, hieß es bei Verteidigungspolitikern in Berlin. Einer der beiden Toten ist ein 30 Jahre alter Hauptfeldwebel. Drei Soldaten wurden schwer, weitere vier mittelschwer verwundet. Die Soldaten seien allesamt in Bayern im Raum Regen stationiert gewesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Schütze war offenbar ein Angehöriger der afghanischen Streitkräfte, nicht ein feindlicher Kämpfer, wie es in ersten Meldungen geheißen hatte. Ob sich der Angreifer innerhalb des Lagers befunden hat, war zunächst ungewiss, doch deutete nach Darstellungen aus der Bundeswehr alles darauf hin.</p>
<p style="text-align: justify;">Das „OP North“ befindet sich auf einer Anhöhe nahe der Stadt Pul-i-Kumri, 70 Kilometer südlich von Kundus. Dort sind 500 Soldaten eines sogenannten Ausbildungs- und Schutzbataillons stationiert, das die afghanische Armee im Einsatz ausbilden soll. Die Soldaten der internationalen Isaf-Truppe gehen gemäß dem Grundsatz des „Partnering“ gemeinsam mit afghanischen Sicherheitskräften in Operationen gegen Aufständische. (<strong><a href="http://www.faz.net/s/Rub0CCA23BC3D3C4C78914F85BED3B53F3C/Doc~E6A85AFCF1CF140CC831C8EE4A1C7356E~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">mehr auf faz.net</a></strong>)</p>
<p style="text-align: justify;">
<p><object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/bzQB3ivIZVM?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/bzQB3ivIZVM?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="390"></embed></object>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp145"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4492&amp;md5=70a20867c8543d434ca47c651351cfbb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Europ. Toleranz Preis für &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221;</title>
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		<comments>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4487#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 16:56:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afhganistan Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Barschow]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Europäischer Toleranz Pries 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Kabul ich komme wieder]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 1993 wird der Kultur Preis Europa verliehen, in dessen Umfeld der Europäische Toleranz Preis seit 2005 hinzu gekommen ist. Damit werden Personen ausgezeichnet, die sich besonders um Minderheiten im europäischen und europäisch-internationalen Verhältnis verdient gemacht haben, deren Engagement dazu beiträgt, soziale und kulturelle Barrieren im zwischenmenschlichen Bereich abzubauen, Vertrauen zu schaffen und im Sinne des europäischen Gedankens ein positives Signal in der EU und darüber hinaus zu setzen. „Für die Form des Weitblicks und das Engagement im afghanisch-europäischen Verhältnis wird der Journalist Boris Barschow 2011  mit dem Europäischen Toleranz Preis im Rahmen des KulturPreis Europa ausgezeichnet werden. Boris Barschow bringt in seinem Buch „Kabul, ich komme wieder“ das Kriegsland den Menschen &#8211; besonders in Deutschland &#8211; näher und trägt so zu einem positiven Verständnis in der westlichen Bevölkerung bei. Die Bedeutung dieses Buches und natürlich auch der Erlös, der der Bildung von Kindern in Afghanistan zu Gute kommt wird deutlich von Wolf von Lojewski hervorgehoben: Wolf von Lojewski über  Kabul, ich komme wieder &#8220;An Afghanistan sind schon viele gescheitert: Briten, Russen und Missionare aller Art. Kann die Bundeswehr es schaffen, eines Tages erhobenen Hauptes heimwärts zu ziehen? Täglich lesen wir von Entführungen und Attentaten. Eine Stammesgesellschaft bäumt sich dagegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">S<strong>eit 1993 wird der <a href="http://kfe.de" target="_blank">Kultur Preis Europa</a> verliehen, in dessen Umfeld der <a href="http://www.kfe.de/index.php?navi=1&amp;submenu=1" target="_blank">Europäische Toleranz Preis</a> seit 2005 hinzu gekommen ist. </strong><strong>Damit werden Personen ausgezeichnet, die sich besonders um Minderheiten im europäischen und europäisch-internationalen Verhältnis verdient gemacht haben, deren Engagement dazu beiträgt, soziale und kulturelle Barrieren im zwischenmenschlichen Bereich abzubauen, Vertrauen zu schaffen und im Sinne des europäischen Gedankens ein positives Signal in der EU und darüber hinaus zu setzen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/02/Kulturpreis.jpg"  class="wmp" id="wmp148"><img class="aligncenter size-full wp-image-4488" title="Kulturpreis" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/02/Kulturpreis.jpg" alt="" width="87" height="100" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Für die Form des Weitblicks und das Engagement im afghanisch-europäischen Verhältnis wird der Journalist Boris Barschow 2011  mit dem Europäischen Toleranz Preis im Rahmen des KulturPreis Europa ausgezeichnet werden.</em></p>
<p style="text-align: center;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/09/Buch_Verlosung.jpg"  class="wmp" id="wmp149"><img class="size-full wp-image-3573 aligncenter" title="Buch_Verlosung" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/09/Buch_Verlosung.jpg" alt="" width="413" height="591" /></a></p>
<p><em>Boris Barschow bringt in seinem Buch „Kabul, ich komme wieder“ das Kriegsland den Menschen &#8211; besonders in Deutschland &#8211; näher und trägt so zu einem positiven Verständnis in der westlichen Bevölkerung bei. Die Bedeutung dieses Buches und natürlich auch der Erlös, der der Bildung von Kindern in Afghanistan zu Gute kommt wird deutlich von Wolf von Lojewski hervorgehoben:</em></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Wolf von Lojewski</strong> über  <em><a href="http://www.boris-barschow.de" target="_blank">Kabul, ich komme wieder</a></em></p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;<em>An Afghanistan sind schon viele gescheitert: Briten, Russen und Missionare aller Art. Kann die Bundeswehr es schaffen, eines Tages erhobenen Hauptes heimwärts zu ziehen? Täglich lesen wir von Entführungen und Attentaten. Eine Stammesgesellschaft bäumt sich dagegen auf, dem 21. Jahrhundert angepasst zu werden. &#8211; Politiker, Journalisten und Fernsehzuschauer haben längst ihr Urteil über diesen Einsatz gefällt: Schnell raus, rufen die einen, Ausdauer und Geduld fordern die anderen ein. Boris Barschow hat etwas für Journalisten Ungewöhnliches getan: Er hat sich eine Uniform angezogen und tauchte so in ein Krisengebiet ein. Verengt das den Blick? Vielleicht. Aber der Leser hat hier die  Möglichkeit, einmal einen längeren, intensiveren Blick auf ein Land zu werfen, von dem es heißt, dort entscheide sich auch unser Schicksal. Aus einem Abenteuer entstand persönliche Beziehung &#8211; eine Art &#8220;Kabul, mon amour&#8230;&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">D<em>iese Einstellung zu transportieren ist eine wichtige Säule, auf welcher auch im öffentlichen Ansehen das deutsche Engagement in Afghanistan zu sehen sein möge.</em> (<strong><a href="http://www.kfe.de" target="_blank">www.kfe.de</a></strong>)</p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4487&amp;md5=43f4e710fa9c7d9c79b9fbdcc1334c8e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>NATO´s Web 2.0 Roundtable: Embedded Blogger?</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 23:06:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanist]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggers Roundtable]]></category>
		<category><![CDATA[embedded?an]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>
		<category><![CDATA[StratComm]]></category>

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		<description><![CDATA[(Video) Und nun sitze ich wieder daheim und sinniere über den heutigen Tag bei der NATO in Brüssel, die zu einem Bloggers Roundtable geladen hatte. Bisher einmalig und seit Jahren überfällig wie die sogenannten NATO High-Representives selber feststellten. Dass wir unsere Gesprächspartner namentlich nicht nennen sollten, hatte sich für mich schon deswegen erledigt, weil ich ja im vorherigen Post aus Transparenz-Gründen die Tagesordnung gepostet hatte. Und ich denke, das war auch gut so. Manchem muss man eben zu seinem persönlichen Glück verhelfen&#8230;zumindest bedankte sich ein hoher deutscher Diplomat in der NATO für diesen Service hier bei uns. Strategic Communication? Mobiltelefone und Laptop mussten wir nicht abgeben, hatten sogar WLAN im Conference Room. Astreine Verbindung. Tashakor. Hat schon gefunzt. Von meiner Liveberichterstattung bei Facebook mal ganz abgesehen. Ein Blogger-Kollege meinte heute, er würde keine Konferenzberichterstattung machen. Ich schon. Und ich denke, das ist auch gut so, zeigt uns der heutige Tag doch, dass sich etwas tut hinter den Kulissen eines Transatlantischen Bündnisses, das in seinen Entscheidungsfindungen z.B. bzgl. Afghanistan mittlerweile auf 48 verschiedene Regierungen Rücksicht nehmen muss. Kein leichter Job. Das Meeting heute kann man ganz schnell auf einen Punkt bringen: es hatte etwas mit Aufmerksamkeit zu tun. Noch nicht ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(Video) Und nun sitze ich wieder daheim und sinniere über den heutigen Tag bei der NATO in Brüssel, die zu einem Bloggers Roundtable geladen hatte. Bisher einmalig und seit Jahren überfällig wie die sogenannten NATO High-Representives selber feststellten. Dass wir unsere Gesprächspartner namentlich nicht nennen sollten, hatte sich für mich schon deswegen erledigt, weil ich ja im vorherigen Post aus Transparenz-Gründen die Tagesordnung gepostet hatte. Und ich denke, das war auch gut so. Manchem muss man eben zu seinem persönlichen Glück verhelfen&#8230;zumindest bedankte sich ein hoher deutscher Diplomat in der NATO für diesen Service hier bei uns. Strategic Communication? <img src='http://www.afghanistan-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Mobiltelefone und Laptop mussten wir nicht abgeben, hatten sogar WLAN im Conference Room. Astreine Verbindung. Tashakor. Hat schon gefunzt. Von meiner Liveberichterstattung bei Facebook mal ganz abgesehen. Ein Blogger-Kollege meinte heute, er würde keine Konferenzberichterstattung machen. Ich schon. Und ich denke, das ist auch gut so, zeigt uns der heutige Tag doch, dass sich etwas tut hinter den Kulissen eines Transatlantischen Bündnisses, das in seinen Entscheidungsfindungen z.B. bzgl. Afghanistan mittlerweile auf 48 verschiedene Regierungen Rücksicht nehmen muss. Kein leichter Job. Das Meeting heute kann man ganz schnell auf einen Punkt bringen: es hatte etwas mit Aufmerksamkeit zu tun. Noch nicht ganz auf Augenhöhe zwar, aber ein erster Schritt ist getan: Kontaktaufnahme.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/02/184097_201960956487269_100000200971809_883768_4370231_n.jpg"  class="wmp" id="wmp154"><img class="aligncenter size-full wp-image-4479" title="184097_201960956487269_100000200971809_883768_4370231_n" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/02/184097_201960956487269_100000200971809_883768_4370231_n.jpg" alt="" width="576" height="430" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die ersten fünf Panels glichen einer schnöden Info-Pressekonferenz für Journalisten. Was macht die NATO, wozu ist sie da etc.pp. Hochrangige NATO-Repräsentanten, bekommt man auch nicht alle Tage vor die Linse, aber neue Erkenntnisse waren für mich nicht dabei. Lediglich eine: welche sind die offiziellen Zahlen zum Stand Mannzahl bei der Afghan Natinal Army (ANA) und Afghan National Police (ANP) &#8211; und da hat sich offenbar etwas getan:</p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><strong>Tony White, Media Operations Center (MOC), Press &amp; Media Section, Public Diplomacy Division</strong></span><br />
</em><br />
<em>&#8220;Die Afghan National Army Anteile in den sogenannten Partnering Missions der ISAF sind auf 50 % gestiegen &#8211; 50 % ANA Soldaten und 50 % ISAF Soldaten &#8211; (2009 waren es nur 20%). Die ANA hat jetzt eine Stärke von 171000 Soldaten und die Polizei (ANP) zirka 130000 Polizisten.&#8221;</em></p>
<p>So weit &#8211; so gut.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie im richtigen Leben finden die wirklich wichtigen Gespräche beim Essen statt. Und das hatte es wirklich in sich. Ich habe sogar Fisch gegessen <img src='http://www.afghanistan-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Zwischen Hauptgang und Nachtisch kam folgendes iPhone-Interview zustande, das mich wirklich hoffen lässt <img src='http://www.afghanistan-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="390" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/Jc1h1bVAwSw?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="390" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/Jc1h1bVAwSw?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Natürlich habe ich sofort an anderer Stelle nachgehakt: beim <strong>Executive Officer for Afghnaistan, Media Operations Centre, Public Diplomacy Division:</strong></p>
<p><em>&#8220;Ja, Boris, das hört sich nach einer wunderbaren Idee an, ich werde sie prüfen und melde mich dann bei Dir. Versprochen!</em>&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Woow. Weiß der Mann, was er sich da aufbürdet? Ich werde ihn beim Wort nehmen (müssen)  ;-) Nevertheless: that´s the NEWS for today &#8211; Bloggers on the Battlefield. Das wäre echt etwas Neues und ein mutiger Schritt, signalisierten die High Representives doch immer wieder einvernehmend, dass die Massenmedien-Berichterstattung nicht immer Richtiges publiziere, sondern sich eher lieber auf die Bad-News kaprizierten. Bringt ja auch mehr Quote und Auflage <img src='http://www.afghanistan-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Deshalb auch Herausforderung Strategic Communications (StratComm). Warum? Sehen Sie selbst:</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_2424.jpg"  class="wmp" id="wmp155"><img class="aligncenter size-large wp-image-4482" title="IMG_2424" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_2424-1024x764.jpg" alt="" width="502" height="375" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<div style="text-align: justify;">Ich könnte jetzt hier noch zig weitere Details ausbreiten, das führte aber zu weit und wäre Fachsimpelei auf hohem Niveau und einem Hintergrundgespräch nicht angemessen. Zum Beispiel, dass die Referenten das Wort &#8220;Blog&#8221; erstmals 20 Minuten vor dem Ende der Veranstaltung über ihre Zunge rollen ließen. Aber diese 20 Minuten und das Lunch (sh. Video oben) haben sich gelohnt.</div>
<div style="text-align: justify;">
Liebe NATO High Representives, Ihr habt eine kleine Welle losgetreten heute &#8211; zumindest aus meiner Sicht. Lasst sie bitte nicht wieder abebben.</div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4481&amp;md5=e5df97dbd16bd117affab11744ea284e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>AFG-Blog beim NATO Bloggers Roundtable&#8230;</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4458&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=afg-blog-beim-nato-bloggers-rountable</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 11:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Barschow]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Imformationspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute befinde ich mich im NATO-Heaquarter in Brüssel. Damit Sie auch eine gewisse Transparenz haben, wo und wann ich mich auf Recherchereise befinde, sollen Sie auch wissen wieso, weshalb und warum. Also: es passiert gerade irgendwie Neues &#8211; oft haben wir Blogger nach einem sicherheitspolitischen Roundtable gerufen und haben dabei natürlich an erster Stelle an die Bundeswehr appelliert und nun ruft die NATO in ihr Hauptquartier: eine Art internationaler Roundtable der wichtigsten sicherheitspolitschen Blogs aus Großbritannien und Deutschland. Die deutschen Blogs wurden im Auftrag der NATO von der Atlantic Community Deutschland ausgewählt. Eingeladen hat das Informations Office Canada, Germany, Greece, Austria. Kosten für Anreise und Übernachtung werden von der NATO übernommen. Ob alle deutschen Blogger erscheinen werden, entzieht mich meiner Kenntnis. Lediglich www.bendler-blog.de kann nicht erscheinen. Schade eigentlich! Bisher ist mir nur bekannt, daß die NATO ihre Web 2.0 Aktivitäten neu ausrichten möchte und dafür von uns Bloggern wissen möchte, wie sie ihre Informationpolitik verbessern kann. Da fallen mir natürlich gleich einige Möglichkeiten ein. Natürlich wird es jetzt wieder Bedenkenträger geben, die vermuten, Blogs würden insrumentalisiert oder in irgendwelche Strategiepläne eingebunden. Dennoch ist es beachtenswert, daß eine solche Veranstaltung überhaupt stattfindet. Meinen Lesern werde ich versprechen, Kontakte zu suchen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute befinde ich mich im NATO-Heaquarter in Brüssel. Damit Sie auch eine gewisse Transparenz haben, wo und wann ich mich auf Recherchereise befinde, sollen Sie auch wissen <em>wieso, weshalb und warum</em>. Also: es passiert gerade irgendwie Neues &#8211; oft haben wir Blogger nach einem sicherheitspolitischen Roundtable gerufen und haben dabei natürlich an erster Stelle an die Bundeswehr appelliert und nun ruft die NATO in ihr Hauptquartier: eine Art internationaler Roundtable der wichtigsten sicherheitspolitschen Blogs aus Großbritannien und Deutschland.</p>
<div id="attachment_4459" class="wp-caption aligncenter" style="width: 541px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/02/NATO_Brüssel.jpg"  class="wmp" id="wmp159"><img class="size-full wp-image-4459" title="Nato-Skulptur vor dem Hauptquartier in Brüssel" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/02/NATO_Brüssel.jpg" alt="" width="531" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">NATO Hauptquartier in Brüssel</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die deutschen Blogs wurden im Auftrag der NATO von der <strong><a href="http://www.atlantic-community.org/" target="_blank">Atlantic Community </a></strong>Deutschland ausgewählt. Eingeladen hat das <em>Informations Office Canada, Germany, Greece, Austria. </em>Kosten für Anreise und Übernachtung werden von der NATO übernommen. Ob alle deutschen Blogger erscheinen werden, entzieht mich meiner Kenntnis. Lediglich <strong><a href="www.bendler-blog.de" target="_blank">www.bendler-blog.de</a></strong> kann nicht erscheinen. Schade eigentlich!</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/02/184097_201960956487269_100000200971809_883768_4370231_n.jpg"  class="wmp" id="wmp160"><img class="aligncenter size-full wp-image-4479" title="184097_201960956487269_100000200971809_883768_4370231_n" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/02/184097_201960956487269_100000200971809_883768_4370231_n.jpg" alt="" width="432" height="322" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Bisher ist mir nur bekannt, daß die NATO ihre Web 2.0 Aktivitäten neu ausrichten möchte und dafür von uns Bloggern wissen möchte, wie sie ihre Informationpolitik verbessern kann. Da fallen mir natürlich gleich einige Möglichkeiten ein. Natürlich wird es jetzt wieder Bedenkenträger geben, die vermuten, Blogs würden insrumentalisiert oder in irgendwelche Strategiepläne eingebunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch ist es beachtenswert, daß eine solche Veranstaltung überhaupt stattfindet. Meinen Lesern werde ich versprechen, Kontakte zu suchen und zu knüpfen, damit ich zusätzliche neue und vorallem kurze Informationswege auftun kann, damit Sie davon profitieren können. Interessant wäre auch, ob sich die NATO davon überzeugen läßt, <em>embedded Blogger </em>in ihre Einsatzgebiete mitzunehmen, um von dort unabhängig berichten zu können. Denn aus journalistischer Sicht wären solche Blogberichte authentischer und viel näher dran als das tägliche Stöbern im Netz und Zweit- und Drittverwertung tagesaktueller Medien, die ja manchmal total am Thema vorbei berichten und nicht über das nötige Hintergrundwissen verfügen.</p>
<p style="text-align: justify;">Eingentlich hätte ich mir so einen Runden Tisch von der Bundeswehr gewünscht. Aber vielleicht ist dieses Projekt ein erster Schritt in eine richtige Richtung. Gespannt bin ich natürlich auch auf die Netzwerkmöglichkeiten mit den britischen Bloggern. Ich denke es werden sich auf jeden Fall verwertbare Synergien auftun.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich wird es ein Fotografier und Aufnahmeverbot geben, aber ich denke, das Informationsoffice wird uns mit &#8220;blogbarem&#8221; Material versorgen.</p>
<p><strong>Video-Debatte: Die neuen Medien &#8211; Hilfe oder Hindernis in Konfliktsituationen?<br />
<span style="font-weight: normal;"><a href="http://www.nato.int/docu/review/2008/02/DEBATE/DE/index.htm" target="_blank">Sehen oder lesen Sie hier eine NATO Brief Media Debatte</a></span><a href="http://www.nato.int/docu/review/2008/02/DEBATE/DE/index.htm" target="_blank"> </a></strong><a href="http://www.nato.int/docu/review/2008/02/DEBATE/DE/index.htm" target="_blank">zum Thema </a><em><a href="http://www.nato.int/docu/review/2008/02/DEBATE/DE/index.htm" target="_blank"><strong>Neue Medien</strong></a></em></p>
<p>Und hier nun eine Liste der eingeladenen Blogger aus Großbritannien und Deutschland:</p>
<p><strong>Blogs aus Großbritannien:</strong></p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="219" valign="bottom">Guardian</td>
</tr>
<tr>
<td width="219" valign="bottom">NATO Monitor</td>
</tr>
<tr>
<td width="219" valign="bottom">Chatham House</td>
</tr>
<tr>
<td width="219" valign="bottom">Telegraph</td>
</tr>
<tr>
<td width="219" valign="bottom">NATO Watch</td>
</tr>
<tr>
<td width="219" valign="bottom">Think   Strategically</td>
</tr>
<tr>
<td width="219" valign="bottom">Sky News</td>
</tr>
<tr>
<td width="219" valign="bottom">Royal United   Services Institute</td>
</tr>
<tr>
<td width="219" valign="bottom">Defence Red Box   Daily</td>
</tr>
<tr>
<td width="219" valign="bottom">UK Defence Forum</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;"><strong>Blogs aus Deutschland:</strong></p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="219" valign="bottom">Afghanistan Blog</td>
</tr>
<tr>
<td width="219" valign="bottom">Geopowers</td>
</tr>
<tr>
<td width="219" valign="bottom">Atlantic   Community</td>
</tr>
<tr>
<td width="219" valign="bottom">Antibürokratieteam.net</td>
</tr>
<tr>
<td width="219" valign="bottom">Free University   Berlin/Atlantic Community</td>
</tr>
<tr>
<td width="219" valign="bottom">FAU Erlangen-Nuremberg</td>
</tr>
<tr>
<td width="219" valign="bottom">Seidlerssicherheitspolitik.blogspot</td>
</tr>
<tr>
<td width="219" valign="bottom">Bendler Blog</td>
</tr>
<tr>
<td width="219" valign="bottom">Atlantic Review/Atlantic   Community</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>PROGRAMME</strong></p>
<p><strong>VISIT BY GERMAN &amp; U.K. BLOGGERS</strong></p>
<p><strong>17<sup>th</sup> FEBRUARY 2011</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">CONFERENCE ROOM: LANGE</span></em></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;">09:15     Arrival and security check &#8211; please note that neither cameras nor mobile phones with cameras are allowed on site</p>
<p style="text-align: justify;">09:45     Briefing and discussion on <strong><em>NATO post Lisbon Summit </em></strong>by <strong>Mr. James Appathurai</strong>, Deputy Assistant Secretary General, Political Affairs and Security Policy Division</p>
<p style="text-align: justify;">10:45     Coffee break</p>
<p style="text-align: justify;">11:15      Briefing and discussion on <strong><em>NATO in Afghanistan: Communicating through the Media Operations Centre </em></strong>by <strong>Mr. Chris Riley, </strong>Executive Officer for Afghanistan, Media Operations Centre, Public Diplomacy Division</p>
<p style="text-align: justify;">12:30     Lunch as guests of the Public Diplomacy Division in the NATO restaurant</p>
<p style="text-align: justify;">14:00     Panel meeting and discussion with <strong>Mr. Ekkehard Brose</strong>, Minister Plenipotentiary, Deputy Permanent Representative of Germany to NATO and <strong>Mr. Paul Flaherty</strong>, CBE, Deputy Permanent Representative of the United Kingdom to NATO</p>
<p style="text-align: justify;">15:00     Briefing and discussion on <strong><em>NATO’s Strategic Communication </em></strong>by <strong>Mr.</strong> <strong>Michael Ulveman, </strong>Special Advisor to the NATO Secretary General on Strategic Communications, Private Office of the Secretary General</p>
<p style="text-align: justify;">16:00     Briefing and discussion on <strong><em>NATO’s Engagement with New Media </em></strong>by <strong>Mr. Steven Mehringer, </strong>Head/<strong>Mr. Chris Scheurweghs, </strong>Deputy Head, Communications Technologies Section and <strong>Dr. Gerlinde Niehus, </strong>Head, Corporate Communications Section, Public Diplomacy Division</p>
<p>17:15      Departure
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp159"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4458&amp;md5=f40a1053f3fe4bb2da341c62ff9da19e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<slash:comments>7</slash:comments>
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	</item>
		<item>
		<title>Plagiatsvorwurf oder Hetzkampagne?</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4467&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=plagiatsvorwurf-oder-hetzkampagne</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 13:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Doktorarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[guttenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Hetzkampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Plagiatsvorwürfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg soll seine Doktorarbeit teilweise abgeschrieben haben. Nach Angaben des Bremer Juraprofessors Andreas Fischer-Lescano hat der CSU-Politiker in seiner Dissertation einige Passagen wortwörtlich von anderen Autoren übernommen, ohne dies wie vorgeschrieben zu kennzeichnen. Die Arbeit sei an mehreren Stellen „ein dreistes Plagiat“ und „eine Täuschung“, sagte Fischer-Lescano der „Süddeutschen Zeitung“. Der Minister verwahrte sich gegen die Vorwürfe, die von der Universität Bayreuth derzeit geprüft werden. (mehr auf welt.de) Hier der angebliche Beweis der Süddeutschen Zeitung: http://www.sueddeutsche.de/app/subchannel/politik/guttenberg/ Film am 16-02-2011 um 13.46]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg soll seine Doktorarbeit teilweise abgeschrieben haben. Nach Angaben des Bremer Juraprofessors Andreas Fischer-Lescano hat der CSU-Politiker in seiner Dissertation einige Passagen wortwörtlich von anderen Autoren übernommen, ohne dies wie vorgeschrieben zu kennzeichnen. Die Arbeit sei an mehreren Stellen „ein dreistes Plagiat“ und „eine Täuschung“, sagte Fischer-Lescano der „Süddeutschen Zeitung“. Der Minister verwahrte sich gegen die Vorwürfe, die von der Universität Bayreuth derzeit geprüft werden. (<strong><a href="http://www.welt.de/aktuell/article12562130/Die-pikanten-Plagiatsvorwuerfe-gegen-Dr-Guttenberg.html" target="_blank">mehr auf welt.de</a></strong>)</p>
<p style="text-align: justify;">Hier der angebliche Beweis der Süddeutschen Zeitung:<br />
<strong><a href="http://www.sueddeutsche.de/app/subchannel/politik/guttenberg/" target="_blank">http://www.sueddeutsche.de/app/subchannel/politik/guttenberg/</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/02/Film-am-16-02-2011-um-13.46.mov"  class="wmp" id="wmp163">Film am 16-02-2011 um 13.46</a></p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4467&amp;md5=dbc9f163cf731231c69e486b24724030" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Blog &amp; Buch auf Payam-e Afghani TV</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 17:52:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan-Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Brückenschlagens]]></category>
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		<category><![CDATA[Hakim Sepas]]></category>
		<category><![CDATA[Kabul ich komme wieder]]></category>
		<category><![CDATA[Payame e Afghani TV; Donya Porkar]]></category>

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		<description><![CDATA[(Videos) Brückenschlagen &#8211; so das gemeinsame Motto des Afghanistan-Blogs und der Donya Porkar Show auf Payam-e Afghani TV im nationalen landesweiten Satelliten Fernsehen in Afghanistan. Dieser Sender wird auch weltweit von vielen Auslandsafghanen, vorallem in Europa und Canada, gesehen. So hat das Buch Kabul, ich komme wieder &#8220;weltweite&#8221; Beachtung erhalten. Dafür geht mein Dank an Sayed Hakim &#38; Donya Porkar. Tashakor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(Videos) <em>Brückenschlagen</em> &#8211; so das gemeinsame Motto des Afghanistan-Blogs und der <em>Donya Porkar Show</em> auf Payam-e Afghani TV im nationalen landesweiten Satelliten Fernsehen in Afghanistan. Dieser Sender wird auch weltweit von vielen Auslandsafghanen, vorallem in Europa und Canada, gesehen. So hat das Buch <em>Kabul, ich komme wieder</em> &#8220;weltweite&#8221; Beachtung erhalten. Dafür geht mein Dank an Sayed Hakim &amp; Donya Porkar. Tashakor.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="390" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/gfHJCNZ0Fb8?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="390" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/gfHJCNZ0Fb8?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="390" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/k91znvvkRiQ?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="390" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/k91znvvkRiQ?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4462&amp;md5=cee24cba715ba1d212968fbf1afd7e28" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Deutscher Soldat nach Anschlag verwundet&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 11:47:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Fuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Kundus]]></category>
		<category><![CDATA[Sprengstoffanschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Verwundung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 13. Februar wurde gegen 05.50 Uhr mitteleuropäischer Zeit (09.20 Uhr Ortszeit) circa 40 Kilometer nordwestlich des Regionalen Wiederaufbauteams (PRT) Kundus ein Sprengstoffanschlag auf eine deutsche Patrouille verübt. Dabei wurde ein Soldat leicht verwundet. Ein Fahrzeug vom Typ Transportpanzer Fuchs wurde leicht beschädigt. (Quelle: Bundeswehr.de)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am 13. Februar wurde gegen 05.50 Uhr mitteleuropäischer Zeit (09.20 Uhr  Ortszeit) circa 40 Kilometer nordwestlich des Regionalen  Wiederaufbauteams (<abbr title="Provincial Reconstructionteam" lang="en">PRT</abbr>) Kundus ein Sprengstoffanschlag auf eine deutsche Patrouille verübt. Dabei wurde ein Soldat leicht verwundet. Ein Fahrzeug vom Typ Transportpanzer Fuchs wurde leicht beschädigt. (<a href=" http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLd443DnQHSYGZASH6kTCxoJRUfW99X4_83FT9AP2C3IhyR0dFRQCsXOUq/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfQ180QzU!?yw_contentURL=%2FC1256EF4002AED30%2FW28E2DAE855INFODE%2Fcontent.jsp" target="_blank"><strong>Quelle: Bundeswehr.de</strong></a>)</p>
<div id="attachment_4454" class="wp-caption aligncenter" style="width: 430px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/02/GrafikBW.jpg"  class="wmp" id="wmp165"><img class="size-full wp-image-4454" title="GrafikBW" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/02/GrafikBW.jpg" alt="" width="420" height="315" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: Bundeswehr.de</p></div>
<p style="text-align: center;">
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp165"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4455&amp;md5=f61051c6191e38e113d443b167f1387b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Afghanistandebatte heute auf zdf.login.de</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 18:20:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Afghanistandebatte im Internet: Friedensmission um jeden Preis &#8211; oder sollen unsere Soldaten endlich abziehen? Bei &#8220;ZDF log in&#8221; könnten Sie heute Ihre Fragen stellen. Am 26. Januar gibt&#8217;s die Antworten von CDU-Politiker Philipp Mißfelder &#8211; live im Internet und im ZDF.infokanal um 21.45 Uhr. ZDF log in-Moderator Wolf-Christian Ulrich will wissen: Was brennt Ihnen in Sachen Afghanistan-Einsatz unter den Nägeln? Schicken Sie jetzt Ihre Videofragen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Afghanistandebatte im Internet: Friedensmission um jeden Preis &#8211; oder sollen unsere Soldaten endlich abziehen? Bei &#8220;<strong><a href="http://login.zdf.de/" target="_blank">ZDF log in</a></strong>&#8221; könnten Sie heute Ihre Fragen stellen. Am 26. Januar gibt&#8217;s die Antworten von CDU-Politiker Philipp Mißfelder &#8211; live im Internet und im ZDF.infokanal um 21.45 Uhr.</p>
<div id="attachment_4448" class="wp-caption aligncenter" style="width: 486px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/069927192605-render-Y2-00.jpg"  class="wmp" id="wmp166"><img class="size-full wp-image-4448" title="0,6992,7192605-render-Y2-,00" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/069927192605-render-Y2-00.jpg" alt="" width="476" height="176" /></a><p class="wp-caption-text">Friedensmission um jeden Preis - oder sollen unsere Soldaten endlich abziehen? Bei &quot;ZDF log in&quot; könnt ihr eure Fragen stellen. Am 26. Januar gibt&#39;s die Antworten von CDU-Politiker Philipp Mißfelder - live im Internet und im ZDF.infokanal.</p></div>
<p style="text-align: justify;">ZDF log in-Moderator <strong><a href="http://www.studivz.net/Profile/DqjGb1-StQZsED434rCPVBkXl-GsySNZ3ClsVcKcx4o/tid/102" target="_blank">Wolf-Christian Ulrich</a></strong> will wissen: Was brennt Ihnen in Sachen Afghanistan-Einsatz unter den Nägeln? Schicken Sie jetzt Ihre <strong><a href="http://www.studivz.net/Profile/DqjGb1-StQZsED434rCPVBkXl-GsySNZ3ClsVcKcx4o/tid/102" target="_blank">Videofragen</a></strong>!</p>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp166"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4447&amp;md5=f6abf592a1ac53b73148267c4afeb2ab" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Guttenberg: Das große Web-Schweigen&#8230;?</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 17:02:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
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		<category><![CDATA[aktuelle Stunde]]></category>
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		<category><![CDATA[Feldpostbriefe]]></category>
		<category><![CDATA[Gorch Fock]]></category>
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		<category><![CDATA[Verteidigungsausschuss]]></category>
		<category><![CDATA[zu Guttenberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt so Tage, die kündigen sich ziemlich spektakulär an und sind es dann irgendwie doch nicht: der Verteidigungsminister sollte sich heute vor dem Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages zu den jüngsten Vorfällen in der Bundeswehr äußern (Feldpostbriefe, toter Soldat bei Kunduz, Gorch Fock). Vier Stunden dauerte die Befragung &#8211; nichts Neues. Die Opposition kapriziert sich dabei auf die Frage, warum der Minister den Kommandanten der Gorck Fock, Kapitän z. See Norbert Schatz, noch bevor die internen Ermittlungsteams das Segelschulschiff erreicht haben, vorzeitig von seiner Aufgabe entbindet, obwohl der Minister kurz zuvor noch vor einer Vorverurteilung desselben gewarnt hat. Allgemeines in Nebel stochern? Auch die aktuelle Stunde im Bundestag brachte nicht wirklich Neues. Allgemeine Empörung und ein &#8220;entspannter&#8221; Minister, der für die nächsten Wochen eine umfassende Aufklärung der Vorfälle versprach. Im Ausschuss soll sich zu Guttenberg zuvor über die Länge der Sitzung &#8220;beschwert&#8221; haben, berichtet  der ZDF-Hauptstadtkorrespondent in der 17 Uhr heute Sendung und interpretiert dieses ungewöhnliche Verhalten des sonst so souveränen Ministers als &#8220;angekratzt&#8221; (?). zu Guttenberg steht im Verteidungsausschuss Rede und Antowort &#8211; mehr dazu hier in der ZDF-Mediathek. Zudem war es heute relativ schwierig für mich, einen kompetenten Gesprächspartner fürs Thema zu gewinnen. Etliche BW-Pensionäre wollten sich heute nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es gibt so Tage, die kündigen sich ziemlich spektakulär an und sind es dann irgendwie doch nicht: der Verteidigungsminister sollte sich heute vor dem Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages zu den jüngsten Vorfällen in der Bundeswehr äußern (Feldpostbriefe, toter Soldat bei Kunduz, Gorch Fock). Vier Stunden dauerte die Befragung &#8211; nichts Neues. Die Opposition kapriziert sich dabei auf die Frage, warum der Minister den Kommandanten der Gorck Fock, Kapitän z. See Norbert Schatz, noch bevor die internen Ermittlungsteams das Segelschulschiff erreicht haben, vorzeitig von seiner Aufgabe entbindet, obwohl der Minister kurz zuvor noch vor einer Vorverurteilung desselben gewarnt hat. Allgemeines in Nebel stochern? Auch die aktuelle Stunde im Bundestag brachte nicht wirklich Neues. Allgemeine Empörung und ein &#8220;entspannter&#8221; Minister, der für die nächsten Wochen eine umfassende Aufklärung der Vorfälle versprach. Im Ausschuss soll sich zu Guttenberg zuvor über die Länge der Sitzung &#8220;beschwert&#8221; haben, berichtet  der ZDF-Hauptstadtkorrespondent in der 17 Uhr heute Sendung und interpretiert dieses ungewöhnliche Verhalten des sonst so souveränen Ministers als &#8220;angekratzt&#8221; (?).</p>
<p style="text-align: justify;">zu Guttenberg steht im Verteidungsausschuss Rede und Antowort &#8211; <strong><a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1242882/Guttenberg-steht-Rede-und-Antwort" target="_blank">mehr dazu hier in der ZDF-Mediathek.</a> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zudem war es heute relativ schwierig für mich, einen kompetenten Gesprächspartner fürs Thema zu gewinnen. Etliche BW-Pensionäre wollten sich heute nicht befragen lassen&#8230;&#8221;ganz schwieriges Thema&#8221;, hieß es bei vielen. Mmmh&#8230;? Un der sonst so medienpräsente Verteidigungsminister fehlt offenbar an einer nicht unwichtigen Front: nämlich an der im Internet. Seit 22.Dezember keine neue Statusmeldung des Web-Ministers in seiner Facebookgruppe, stellt das ZDF fest:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>heute.de über &#8220;abstinenten&#8221; Web-Minister:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Komisch. Alle Welt redet über den Verteidigungsminister. Nur bei Twitter und Facebook ist Guttenberg kaum Thema. Und auch er selbst geht online nicht in die Offensive. Auf seiner Facebook-Seite wünschte er bis vor kurzem &#8220;gesegnete Weihnachten&#8221;.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/zuguttenberg-jpg_4462771.jpg"  class="wmp" id="wmp168"><img class="aligncenter size-full wp-image-4442" title="zuguttenberg-jpg_446277" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/zuguttenberg-jpg_4462771.jpg" alt="" width="420" height="315" /></a><br />
</em></p>
<div style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>Karl-Theodor zu Guttenberg hat fast 60.000 Fans auf seiner Facebook-Seite. Ihnen allen könnte er sagen, warum er in der Gorch Fock-Affäre richtig gehandelt hat. Doch sein letzter Eintrag war lange ein Video vom 22. Dezember 2010: &#8220;Ich wünsche allen ein gesegnetes Weihnachten, die ruhigen Tage, die man sich selbst wünscht, erhofft und vorstellt.&#8221; Erst am heutigen Mittwochnachmittag wurde die Seite thematisch in Richtung Afghanistan aktualisiert.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Die lange gewünschten ruhigen Tage wären aktuell auch eher ein frommer Wunsch. Im Verteidigungsausschuss muss er ebenso Rede und Antwort stehen wie im Deutschen Bundestag. &#8220;Interessant, dass zu Guttenberg Kommunikationskanäle wie seine Facebook-Seite nicht nutzt&#8221;, sagt Online-Experte Malte Krohn. Gerade Facebook würde von seiner Zielgruppe genutzt &#8211; von jungen Soldaten in Afghanistan etwa, die über soziale Netzwerke Kontakt zur Heimat hielten.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Dabei nutzt die Bundeswehr soziale Netzwerke durchaus gekonnt, um sich in Szene zu setzen. Auf der Internetseite Flickr hat sie auch Bilder von der Gorch Fock hochgeladen &#8211; natürlich schöne, die das Schiff im Sonnenschein zeigen. Das Bild wurde bereits vor dem 7. November 2010, dem Todestag der jungen Frau auf dem Schiff, hochgeladen. </em>(<strong><a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/25/0,3672,8202041,00.html" target="_blank">mehr auf heute.de</a></strong>)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E1FE8A7E17A48485DA91E3F42EA8C65A0~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Tag des Donners </a></strong>titelt die F.A.Z.eben gerade:</p>
<p>Verteidigungsminister zu Guttenberg schien in der Defensive zu sein &#8211; dann trat er im Bundestag auf. Nun fürchtet die Opposition, dass der Minister selbst aus Vorwürfen noch Profit ziehen kann.</p>
<p>Guttenberg räumt Pannen ein, aber keine Fehler, schreibt  DIE WELT:</p>
<p>Der Verteidigungsminister spricht bei den Bundeswehr-Skandalen von Informationspannen. Doch persönliches Fehlverhalten weist er von sich. (<strong><a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article12351914/Guttenberg-raeumt-Panne-ein-aber-keine-Fehler.html" target="_blank">weiter hier auf welt.de</a></strong>)</p>
</div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4440&amp;md5=399d4c38854451f8abf5932e3ab1d4eb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Tatort &#8220;Heimatfront&#8221;: PTBS Pilotstudie zum Download</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Jan 2011 20:39:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Download]]></category>
		<category><![CDATA[Pilotstudie]]></category>
		<category><![CDATA[PTBS]]></category>
		<category><![CDATA[Tatort]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Ulm]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade läut der TATORT vom Saarländischen Rundfunk in ARD &#8211; das Thema Bundeswehr und Einsatzbelastungen bei Soldaten wird uns zur besten Sendezeit vorgesetzt. Doch ist das Thema PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) schon wirklich in den Köpfen unserer Gesellschaft angekommen? Lesen Sie hier kurz den Inhalt der Tatort-Geschichte und danach eine PTBS-Pilotstudie der Universitätsklinik Ulm. &#8220;Das Miterleben aggressiver und konflikt- hafter Handlungen und menschlichen Elends in Einsatzgebieten führen zu Grenzerfahrungen, die über den Alltag weit hinausgehen. Zurück im Heimatland geraten die betroffenen Soldaten nicht selten in die Isolation, denn kaum jemand aus der Familie oder dem Freundeskreis kann diese Erfahrungen und Erlebnisse nachvollziehen.&#8221; Tatort des Saarländischen Rundfunks im ARD mit dem Titel “Heimatfront”. Während einer Kunstperformance wird die junge Viktoria Schneider erschossen. Schnell ist für die Hauptkommissare Kappl und Deininger klar, dass nur ein geübter Schütze diesen Mord begangen haben kann, denn der Schuss wurde aus weiter Entfernung abgegeben. Da die Performance sich zudem kritisch mit dem Engagement der Bundeswehr in Afghanistan auseinandersetzte, fällt der Verdacht bald auf eine Gruppe von vier traumatisierten Soldaten. Ein deutliches Indiz sind Videos von deren Therapiesitzungen, die die Künstlerin für ihre Performance benutzt hat. Somit hat jeder der vier ein Motiv. Trotzdem gestalten sich die Ermittlungen schwierig, weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Gerade läut der TATORT vom Saarländischen Rundfunk in ARD &#8211; das Thema Bundeswehr und Einsatzbelastungen bei Soldaten wird uns zur besten Sendezeit vorgesetzt. Doch ist das Thema <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/PTBS" target="_blank">PTBS</a> </strong>(Posttraumatische Belastungsstörung)<strong> </strong>schon wirklich in den Köpfen unserer Gesellschaft angekommen? Lesen Sie hier kurz den Inhalt der Tatort-Geschichte und danach eine PTBS-Pilotstudie der Universitätsklinik Ulm.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Das Miterleben aggressiver und konflikt- hafter Handlungen und menschlichen Elends in Einsatzgebieten führen zu Grenzerfahrungen, die über den Alltag weit hinausgehen. Zurück im Heimatland geraten die betroffenen Soldaten nicht selten in die Isolation, denn kaum jemand aus der Familie oder dem Freundeskreis kann diese Erfahrungen und Erlebnisse nachvollziehen.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Tatort des Saarländischen Rundfunks im ARD mit dem Titel “<strong><a href="http://www.daserste.de/tatort/sendung_bildergalerie_dyn~galerie,tatortsendung_23012011~navi,3~back,%2Ftatort%2Fsendung%2Easp%3Fdatum%3D23%2E01%2E2011~titel,Heimatfront~navi,3~cm.asp" target="_blank">Heimatfront</a></strong>”. Während einer Kunstperformance wird die junge Viktoria Schneider erschossen. Schnell ist für die Hauptkommissare Kappl und Deininger klar, dass nur ein geübter Schütze diesen Mord begangen haben kann, denn der Schuss wurde aus weiter Entfernung abgegeben. Da die Performance sich zudem kritisch mit dem Engagement der Bundeswehr in Afghanistan auseinandersetzte, fällt der Verdacht bald auf eine Gruppe von vier traumatisierten Soldaten. Ein deutliches Indiz sind Videos von deren Therapiesitzungen, die die Künstlerin für ihre Performance benutzt hat. Somit hat jeder der vier ein Motiv. Trotzdem gestalten sich die Ermittlungen schwierig, weil die Soldaten eine starke Kameradschaft bilden und sich gegenseitig Alibis geben. Für Kappl und Deininger stellt sich die Frage, wie sie diese eingeschworene Gruppe knacken können. Und nicht zuletzt lösen die Ermittlungen im Soldatenmilieu auch Kontroversen zwischen den Kommissaren aus. Denn zum Bundeswehreinsatz in Afghanistan haben sie durchaus unterschiedliche Ansichten.</p>
<div id="attachment_4432" class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/Heimatfront.jpg"  class="wmp" id="wmp170"><img class="size-full wp-image-4432" title="Heimatfront" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/Heimatfront.jpg" alt="" width="470" height="265" /></a><p class="wp-caption-text">Bildquelle: Manuela Meyer/SR &quot;Heimatfront&quot;</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><strong>Belastung durch traumatische Erfahrungen bei Soldaten in Kriseneinsätzen<br />
</strong><strong>Ergebnisse aus einer Pilotstudie der Universtätsklinik Ulm<br />
</strong>von<br />
<em><strong>LUCIA JERG-BRETZKE VLADIMIR HRABAL STEFFEN WALTER HARALD C. TRAUE</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Vorgestellt werden die Ergebnisse einer Pilotstudie zur traumatischen Belastung von Soldaten in Kriseneinsätzen. Eine Stichprobe von Soldaten wurde vor, wäh- rend und nach dem Einsatz in einem Kri- sengebiet untersucht. Für die Erhebung wurden das Harvard Trauma Question- naire (HTQ), das Beck Depressionsinventar (BDI) und ein in Zusammenarbeit mit ein- satzerfahrenen Soldaten ausgearbeiteter Fragebogen zur Erfassung der speziellen Belastung von Soldaten in Kriseneinsät- zen eingesetzt. Die Ergebnisse der Unter- suchung zeigen, dass sich alle 66 befrag- ten männlichen Soldaten nach ihrem Einsatz im Kosovo oder Afghanistan von den traumatischen Ereignissen belastet fühlten, 80 % sogar stark bis sehr stark. Eine klinisch relevante Höhe des HTQ erreichten die Befragten im Mittel jedoch nicht. Allerdings wird der Cutt-off des HTQ von einzelnen Variablen von knapp einem Viertel der Soldaten erreicht. Ebenfalls niedrige Werte zeigen die Ergebnisse des BDI, den Cutt-off für eine klinisch rele- vante Depression überschreiten vor dem Einsatz 5 % der Befragten, eine Auffällig- keit erreichen 16 %. Nach dem Einsatz erreicht keiner der Soldaten diese Grenzen. Die belastendsten Situationen des Einsatzes oder Ereignisses erhob der Fra- gebogen zur speziellen Belastung: Minen- felder; Gefahr von Verletzung und Tod; gesundheitliche Risiken im Einsatzland; undurchschaubare politische Verhält- nisse; Elend der Bevölkerung; Spionage und ABC-Bedrohung machten vor, wäh- rend und nach dem Einsatz den Soldaten am meisten zu schaffen.</p>
<p><strong><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/Soldaten-in-Kriseneinsätzen-TuG-3-2010.pdf" rel="width:900,height:750"  target="_blank" class="wmp" id="wmp1">Laden Sie sich die komplette Studie hier als pdf-datei herunter.</a></strong>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp170"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4430&amp;md5=7523e7800f800f344651204119cd17d6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Öffentliche Diskussion über die Medien?</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4428&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=offentliche-diskussion-uber-die-medien</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Jan 2011 09:40:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Gorch Fock]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[öffentliche Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchungskommission]]></category>
		<category><![CDATA[zu Guttenberg]]></category>

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		<description><![CDATA[(Video) Nun hat Minister zu Guttenberg gestern den Kommandanten der Gorch Fock von seinen Aufgaben entbunden und das Segelschulschiff in seinen Heimathafen zurück befohlen und heute kündigt er in der Welt am Sonntag, die komplette Bundeswehr auf Fehlverhalten überprüfen zu lassen. Wer einen Vorfall zu beklagen hat, darf ihn mir gerne mailen (admin@afghnaistan-blog.de), ich leite ihn dann gerne weiter Interessant ist eine Pressekonferenz von gestern, die bwtv (Bundeswehr TV) gestern hat. zu Guttenberg verspricht, den Gorch Fock Fall aufklären zu lassen und die Ergebnisse darüber auch in der Öffentlichkeit zu kommunizieren und meint: &#8220;Es ist ebenso so wichtig (&#8230;), dass man mal sammelt, was es so an Überzeichnungen gab, was es an Aussagen gab, die nicht nur der Truppe im Einsatz und dem Blick der Gesellschaft auf die Bundeswehr dienen, dass man mal überprüft, traf das dann zu und auch darüber mal eine öffentliche Diskussion führt.&#8221; Wie verstehen Sie diesen Satz? Meint er vielleicht, genau die Medien vorführen zu wollen, die quoten- und auflagentechnisch lieber im Nebel herumgestochert haben als selbstrecherchierte Fakten zu präsentieren? Wir dürfen gespannt sein, ob das &#8220;Imperium&#8221; zurückschlägt&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(Video) Nun hat Minister zu Guttenberg gestern den Kommandanten der Gorch Fock von seinen Aufgaben entbunden und das Segelschulschiff in seinen Heimathafen zurück befohlen und heute kündigt er in der Welt am Sonntag, <strong><a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article12303636/Guttenberg-laesst-komplette-Bundeswehr-ueberpruefen.html" target="_blank">die komplette Bundeswehr auf Fehlverhalten überprüfen zu lassen</a></strong>. Wer einen Vorfall zu beklagen hat, darf ihn mir gerne mailen (<strong>admin@afghnaistan-blog.de</strong>), ich leite ihn dann gerne weiter <img src='http://www.afghanistan-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify;">Interessant ist eine Pressekonferenz von gestern, die bwtv (Bundeswehr TV) gestern hat. zu Guttenberg verspricht, den Gorch Fock Fall aufklären zu lassen und die Ergebnisse darüber auch in der Öffentlichkeit zu kommunizieren und meint:</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>&#8220;Es ist ebenso so wichtig (&#8230;), dass man mal sammelt, was es so an Überzeichnungen gab, was es an Aussagen gab, die nicht nur der Truppe im Einsatz und dem Blick der Gesellschaft auf die Bundeswehr dienen, dass man mal überprüft, traf das dann zu und auch darüber mal eine öffentliche Diskussion führt.&#8221;</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Wie verstehen Sie diesen Satz? Meint er vielleicht, genau die Medien vorführen zu wollen, die quoten- und auflagentechnisch lieber im Nebel herumgestochert haben als selbstrecherchierte Fakten zu präsentieren? Wir dürfen gespannt sein, ob das &#8220;Imperium&#8221; zurückschlägt&#8230;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/m_mpPymiXZk?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/m_mpPymiXZk?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4428&amp;md5=f56e51983e974a52e821916886ea1778" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Nachtweis aktueller AFG-Newsletter</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 23:12:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[AFG Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[ISAF]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>
		<category><![CDATA[Rundreise]]></category>
		<category><![CDATA[Taliban]]></category>
		<category><![CDATA[Winfried Nachtwei]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute habe ich wieder den AFG-Reisebericht vom ehemaligen Grünen Bundestagsabgeordneten Winfried Nachtwei erhalten. Über 41 Seiten Informationen, über die wir in unseren Medien nie etwas lesen. Deshalb poste ich seinen Bericht hier in voller Länge im Blog und Sie können ihn  hier komplett downloaden. Besonders bemerkenswert: Gesprächsfetzen Ein Stabsoffizier: Verderblich sei der Einfluss des Wahabismus und saudischer Gelder. In Taloqan wird zzt. eine große Moschee gebaut. - Der Einfluss der Mullahs sei schlimm. Bei einer Versammlung des Gouverneur von Kunduz mit ca. 200 Ältesten und anderen Funktionsträgern nach der Friedens-Jirga habe ein Mullah gepredigt: Alle Übel kämen daher, dass nicht mehr gesteinigt, Hände abgehackt werden dürften. Es habe keinen Widerspruch gegeben. Auch bei den ca. 30 Frauen gab es nur ein leichtes Zucken. Ansonsten wurde einhellig auf die Regierung, ISAF und vor allem auf die USA geschimpft. Diese haben ein riesiges Glaubwürdigkeitsproblem: Keiner glaube ihnen, dass sie helfen wollen. Sehr verbreitet sei die Sicht, dass sie bleiben wollen und andere Ziele verfolgen. Auch kursieren Gerüchte, dass hochrangige Talibanführer ins ISAF-HQ kämen, dass Taliban von Hubschraubern abgesetzt würden. - Übergabe an wen?  Ausbildung von Sicherheitskräften &#8211; für welche Partikularinteressen? - Der ganze AFG-Einsatz sei der Versuch, ein leckes Boot mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute habe ich wieder den AFG-Reisebericht vom ehemaligen Grünen Bundestagsabgeordneten <strong><a href="http://www.nachtwei.de/" target="_blank">Winfried Nachtwei </a></strong>erhalten. Über 41 Seiten Informationen, über die wir in unseren Medien nie etwas lesen. Deshalb poste ich seinen Bericht hier in voller Länge im Blog und Sie können ihn  hier <strong><a title="Nachtwei AFG Bericht" href="http://www.afghanistan-blog.de/?attachment_id=4426" target="_blank">komplett downloaden</a></strong>.</p>
<div id="attachment_4421" class="wp-caption aligncenter" style="width: 477px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/bw-nachtwei-ramms.jpg"  class="wmp" id="wmp171"><img class="size-full wp-image-4421" title="bw-nachtwei-ramms" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/bw-nachtwei-ramms.jpg" alt="" width="467" height="311" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Boris Barschow Winfried Nachtwei zusammen mit General a.D. Egon Ramms (NATO) auf unserer Veranstaltung &quot;Melmapalena&quot; im Dez. 2008 in Frankfurt</p></div>
<p>Besonders bemerkenswert:</p>
<p><strong>Gesprächsfetzen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein Stabsoffizier: Verderblich sei der Einfluss des <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wahhabismus" target="_blank">Wahabismus</a></strong> und saudischer Gelder. In Taloqan wird zzt. eine große Moschee gebaut.</p>
<p style="text-align: justify;">- Der Einfluss der Mullahs sei schlimm. Bei einer Versammlung des Gouverneur von Kunduz mit ca. 200 Ältesten und anderen Funktionsträgern nach der Friedens-Jirga habe ein Mullah gepredigt: Alle Übel kämen daher, dass nicht mehr gesteinigt, Hände abgehackt werden dürften. Es habe keinen Widerspruch gegeben. Auch bei den ca. 30 Frauen gab es nur ein leichtes Zucken. Ansonsten wurde einhellig auf die Regierung, ISAF und vor allem auf die USA geschimpft. Diese haben ein riesiges Glaubwürdigkeitsproblem: Keiner glaube ihnen, dass sie helfen wollen. Sehr verbreitet sei die Sicht, dass sie bleiben wollen und andere Ziele verfolgen. Auch kursieren Gerüchte, dass hochrangige Talibanführer ins ISAF-HQ kämen, dass Taliban von Hubschraubern abgesetzt würden.</p>
<p style="text-align: justify;">- Übergabe an wen?  Ausbildung von Sicherheitskräften &#8211; für welche Partikularinteressen?</p>
<p style="text-align: justify;">- Der ganze AFG-Einsatz sei der Versuch, ein leckes Boot mit der Konservendose vor dem Kentern zu bewahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Militärischer und ziviler PRT-Leiter schätzen das Erreichbare recht unterschiedlich ein.  Ein Stabsoffizier: Man könne nur schaffen, dass von hier keine Bedrohung mehr ausgehe. Alles andere nicht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lesen Sie im folgenden Text seine Reisestationen und Gesprächspartner und danach eine Kurzzusammenfassung.</strong></p>
<p><em>(a) </em><em>Delegationsreise: </em></p>
<p><em>Mazar-e Sharif: &#8211; Police Training Center, Beamte des German Police Project Teams; </em></p>
<p>-  <em>Rektor, Kanzler, Studierendenvertreter der Balkh Universität und dt. Gastprofessor Finke;</em></p>
<p>-  <em>Im Stab RC North Kommandeur Generalmajor Fritz, Senior Civil Representative Kai Hennig, BMZ-Vertreterin Kerstin Lepper </em></p>
<p>-  <em>Soldaten der Quick Reaction Force mit Kommandeur und Chef 2. Kompanie. </em></p>
<p>-  <em>Offiziere des Stabes RC North, intensiver J9 zu CIMIC</em></p>
<p>-  <em>Sanitätseinsatzverband MES</em></p>
<p><em>Kabul</em></p>
<p>-  <em>Experten des AFG Analysts Network (AAN)</em></p>
<p>-  <em>Dt. Botschafter Rüdiger König und Botschafter Michael Steiner (Beauftragter der Bundesregierung für AFG und Pakistan) </em></p>
<p>-  <em>Ex-Außenminister Abdullah Abdullah</em></p>
<p>-  <em>Dr. Simar Samar, Vorsitzende der Unabhängigen Menschenrechtskommission</em></p>
<p><em>- Präsident Karzai; Nationaler Sicherheitsberater Dr. Rangin  Spanta; Außenminister Dr. Zhulmay Rasool</em></p>
<p>-  <em>(US-)Botschafter James Keith, Assistant Chief of Mission</em></p>
<p>-  <em>Goethe-Institut mit der Leiterin Anne Eberhard; Iftar-Essen der Böll-Stiftung mit VertrerInnen der Zivilgesellschaft</em></p>
<p>-  <em>UNHCR Country and Representative Directo. Ewen MacLead</em></p>
<p>-  <em>Dr. Kamar Kaltenborn, Gründerin des Afghanischen Frauenvereins</em></p>
<p>-  <em>Im GTZ-Gästehaus mit deutschen Durchführungsorgaisationen GTZ, DED, KfW, GTZ IS und NGO`s (Caritas, Johanniter, Medica Mondiale, AGEH)</em></p>
<p>-  <em>UNAMA: stv. Leiter Martin Kobler und Team </em></p>
<p>-  <em>Essen mit afghanischen und internationalen Journalisten</em></p>
<p>-  <em>Kapitän und Spielerin der afghanischen Fußball-Frauennationalmannschaft</em></p>
<p>-  <em>Aga Khan Development Network; Barbur Garden</em></p>
<p>-  <em>Deutsche Offziere im ISAF-Headquarter und ISAF-Pressesprecher Brigadegeneral Blotz</em></p>
<p>-  <em>Deputy ISAF Senior Civilian Representative Serge Labbé</em></p>
<p>-  <em>Ein Exilafghane, Tankstellenbesitzer in Claudias Heimatort Babenhausen</em></p>
<p><em>(b) Einzelreise</em></p>
<p><em>Mazar: &#8211; Patrouille Objektschutzkräfte Luftwaffe</em></p>
<p><em>- Trauerfeier für ungarische Soldatin; Radio Andernach </em></p>
<p>-  <em>Gespräch mit anderen Soldaten der QRF (mehr Mannschaften und Unteroffiziere)</em></p>
<p>-  <em>Ausfahrt mit Police Mentoring Team nach Mazar, Besuch verschiedener Polizeistationen, Camp Mike Spann</em></p>
<p>-  <em>AA-Vertreter</em></p>
<p>-  <em>Besuch von EZ-Projekten in Khulm (Ledergerberei, Wasser, Straßenbau), in Mazar (Workshop Rule of Law mit Polizeichefs und Staatsanwälten von sechs Distrikten, Teacher Training College), Flight Controller Training, Austausch mit elf Zivilexperten von EZ und AA</em></p>
<p><em>Kunduz</em></p>
<p>-  <em>PRT-Kommandeur, Ressortvertreter von AA, BMZ, BMI</em></p>
<p>-  <em>Stab Ausbildungs- und Schutzbataillon (Task Force) Kunduz, Runde mit Offizieren und Feldwebeldienstgraden</em></p>
<p>-  <em>Psychosoziales Netzwerk (Militärpsychologe, Militärpfarrer, Chef San-Zentrum, Stabsfeldwebel San-Kompanie und Schutzkompanie) </em></p>
<p>-  <em>OMLT, Besuch des neuen ANA-Camps</em></p>
<p><em>Im Unterschied zu früheren offiziellen Reisen erlebe ich jetzt einen erheblich geringerer Power-Point-Anteil. Somit ist auch das Aufkommen an harten Informationen geringer. Dafür gibt es aber viel mehr an offenen, bilateralen und nicht-offiziellen Gesprächen, viel weniger Korsett und „goldenen Käfig“. </em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kurzzusammenfassung:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">a) Wie bei Besuchen aus Deutschland üblich, bleiben die Hauptkonflikt- und Kriegszonen des Südens und Ostens weitestgehend ausgeklammert. Wir bekommen Berührung nur mit dem relativ helleren Teil der afghanischen Realität, dem weniger kriegerischen und relativ hoffnungsvolleren Norden.</p>
<p style="text-align: justify;">(b) Welten liegen zwischen dem aufgeräumt-munteren Präsident Karzai in seinem aufgeräumten menschenleeren Palast und den ausgesprochen düsteren politischen Bewertungen praktisch aller politischer Beobachter. Ihre Düsternis wird nur übertroffen von den Befürchtungen für den Fall eines übereilten Abzuges.</p>
<p style="text-align: justify;">(c) Gerade Militärs konstatieren erhebliche kontraproduktive Wirkungen der westlichen Abzugsankündigungen: Die Internationalen verlören an Vertrauen, viele Afghanen würden sich umorientieren. Unklar ist, ob damit der unter Afghanen verbreitete Verdacht, der Westen wolle gar nicht helfen, sondern auf Dauer im Land bleiben, relativiert wird.</p>
<p>(d) Politische Verhandlungen mit den Taliban und auch eine Machtbeteiligung werden meist für unumgänglich gehalten. Völlig offen ist aber, was dann von den menschenrechtlichen und Entwicklungsfortschritten übrig bleibt, ob dann „alles umsonst“ war.Wiederholt wird aber gemeldet, dass verhandlungsbereite Kommandeure attackiert, dass Mullah Omar solchen mit dem Tod gedroht haben soll.</p>
<p style="text-align: justify;">(e) Bei der Sicherheitslage ist der Verschärfungstrend ungebrochen. Aufständische terrorisieren inzwischen zunehmend Zivilpersonen, die angeblich nicht genügend mit ihnen kooperieren. Zugleich erweitern sie ihre Rolle als nicht korrupter „Ordnungsfaktor“.</p>
<p style="text-align: justify;">(f) Im Rahmen des Strategiewandels und der gewachsenen Rolle der USA praktiziert die Internationale Gemeinschaft soviel Kohärenz wie nie zuvor. Aber strategische Dissense sind trotzdem unübersehbar. Vor allem an der massiven Bekämpfung der mittleren Führungskader der Aufständischen scheiden sich die Geister: USA/ISAF wollen damit eine „starke Verhandlungsposition“ gewinnen; UNAMA und unanhängige AFG-Analysten befürchten dagegen eine Chaotisierung der Gewalteskalation und eine Zerstörung von Verhandlungsoptionen.</p>
<p style="text-align: justify;">(g) Die dicken Wolken von Kabul reißen bei der Landung am Boden im Norden ein wenig auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Mazar ist weiter eine Boomregion. Die erste Eisenbahnstrecke von Heiraton nach Mazar ist ein Signal. Der systematische Aufbau von Teacher Trainer Colleges geht weit über den berühmten Tropfen auf den heißen Stein hinaus. Erkennbar massiv sind die Bemühungen zum Aufbau der afghanischen Sicherheitskräfte. Erst in jüngster Zeit laufen umfassendere Maßnahmen zur Förderung von subnationaler Governance und Verwaltungskapazitäten an. Gespannt kann man sein auf die Umsetzung des District Delivery Program.</p>
<p style="text-align: justify;">(h) Trotz der personellen Verstärkung der AA-Säule ist diese immer noch die bei weitem  am schwächste ausgestattete Komponente des deutschen Engagements. Wo das AA den Primat der Politik repräsentieren soll und Führungsverantwortung bei der Governance-Förderung trägt, ist das eine Lücke von strategischer Bedeutung. (Hier lebt die personelle Unterausstattung fort, die die ersten Jahre der deutschen Polizeiaufbauhilfe so massiv beeinträchtigt hat.) Mir ist unbegreiflich, warum dieser Mangel in Politik und Öffentlichkeit praktisch nicht thematisiert wird.</p>
<p style="text-align: justify;">(i) Operationsweise und Aufstellung der Bundeswehr: Seit 2007 hatte Bundeswehr in der Provinz Kunduz gegenüber den einsickernden Aufständischen zunehmend die Initiative verloren, hatte mit den vorhandenen Kräften und der bisherigen Taktik den Auftrag, ein sicheres Umfeld zu schaffen, nicht mehr erfüllen können. In die ehemalige Hoffnungsprovinz Kunduz kehrte der (Guerilla)Krieg zurück. Im Laufe des Jahres 2010 versucht die Bundeswehr, parallel zum massiven Einstieg der US-Streitkräfte im Norden durch eine Umgliederung der Kräfte und eine andere Operationsweise die Initiative zurückzugewinnen Seit dem Frühjahr nahm die deutsche Quick Reaction Force (QRF) tragend an einer Operation zur Rückgewinnung eines Taliban-Rückzugsgebietes teil. (Straßendreieck in Baghlan) In der Provinz Kunduz hat die Bundeswehr Abschied genommen von dem Ansatz einer flüchtigen Patrouillenpräsenz und ist nun im Hauptunruhedistrikt Chahar Darreh punktuell präsent. Aber im Sommer herrschte ein Patt, das allein mit eigenen Kräften nicht verändert werden konnte. In beiden Einsatzgebieten wird das Partnering mit den afghanischen Sicherheitskräften (ANSF) praktiziert.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Bundeswehr agiert im Rahmen der ISAF-Counterinsurgency-Strategie mit den Phasen shape, clear, hold und build. Ihre Operationsweise ist offensiver als die frühere, rein reaktive. Nach allen bisherigen Informationen scheint sie aber nicht aggressiv vorzugehen. Schutz und Unterstützung der Zivilbevölkerung scheinen jetzt sogar mehr im Fokus zu stehen. Mehr Nachhaltigkeit ist beabsichtigt. Ob sie auch erreicht wird, lässt sich erst im nächsten Frühsommer beurteilen.</p>
<p style="text-align: justify;">(j) Zwiespältig wird der gigantische US-Aufwuchs bewertet. Wahrscheinlich hat die „US-Inter-vention“ in Kunduz das weitere Wegkippen der Provinz gestoppt und das Patt im Sommer erst ermöglicht. Ohne den massiven Personal- und Materialeinsatz der USA bliebe die Aufbauhilfe für die afghanischen Sicherheitskräfte (ANSF) spärlich und aussichtslos. Die von den USA  hineingebrachte Hubschrauberflotte, darunter allein 15 MEDEVAC-Hubschrauber, verschaffen ISAF ganz andere Operationsmöglichkeiten. Die Flut der Ausstattungshilfe und immenser Projektmittel eröffnet enorme Möglichkeiten, steht aber in Gefahr, Korruption zu fördern und Nachhaltigkeit zu verhindern. Fraglich ist auch, wie die massive US-Präsenz bei einer Bevölkerung ankommt, bei der die USA als sehr verhasst gelten. Und äußerst strittig ist die völkerrechtliche Zulässigkeit US-geführter Anti-Terroroperationen.</p>
<p style="text-align: justify;">(k) Auffällig ist, wie unterschiedlich und z.T. sehr skeptisch viele Offiziere (unterhalb der Generalsebene) den Einsatz und seine Perspektiven bewerten.</p>
<p style="text-align: justify;">(l) Immer drängender wird die Frage der „jungen Veteranen“: der inzwischen vierstelligen Zahl junger Männer, die als Einsatzsoldaten härteste Gewalt- und Gefechtserfahrungen gemacht, die Verwundungen und Sterben erlebt, die verwundet und getötet haben. Junge Soldaten, die ihre Erfahrungen mit kaum jemand teilen können, erst Recht nicht, wenn sie als Kurz-Zeitsoldaten auf sich gestellt sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Über diese „jungen Veteranen“ dürfen aber nicht die AFG-Rückkehrer insgesamt vergessen werden – die anderen Soldaten, Entwicklungshelfer, Polizisten, Diplomaten. Sie alle brauchen mit ihren Erfahrungen und Belastungen Aufmerksamkeit, Anerkennung und Unterstützung.</p>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp171"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4420&amp;md5=59656b9be7445a0bd0478f03de00a912" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>&#8220;Tu´ was für Dein Land&#8230;&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 11:24:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Gelbe Schleife]]></category>
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		<description><![CDATA[Pressemitteilung: Reservistenverband verteilt Gelbe Schleife über seine Landesgruppen Bonn – Der Reservistenverband verteilt ab sofort über seine 16 Landesgruppen kostenlos die „Gelbe Schleife der Solidarität mit den Truppen im Einsatz“. Mit dieser symbolträchtigen Aktion will der Verband die Öffentlichkeit auf den gefährlichen Dienst der Soldaten und Reservisten in den Auslandseinsätzen der Bundeswehr aufmerksam machen. Das Motto der Gelben Schleife, „Tu` was für Dein Land“, soll gleichzeitig dazu beitragen, freiwilliges Engagement stärker zu würdigen. Die Gelbe Schleife hat sich als das Symbol für die Solidarität zu den Soldaten im Einsatz bereits etabliert. Mit der Schleife des Reservistenverbandes und dem Motto „Tu´ was für Dein Land“, geben die Reservisten ihrer Solidarität öffentlichen Ausdruck.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pressemitteilung: Reservistenverband verteilt Gelbe Schleife über seine Landesgruppen</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bonn </strong>– Der Reservistenverband verteilt ab sofort über seine 16 Landesgruppen kostenlos die „Gelbe Schleife der Solidarität mit den Truppen im Einsatz“. Mit dieser symbolträchtigen Aktion will der Verband die Öffentlichkeit auf den gefährlichen Dienst der Soldaten und Reservisten in den Auslandseinsätzen der Bundeswehr aufmerksam machen. Das Motto der Gelben Schleife, „Tu` was für Dein Land“, soll gleichzeitig dazu beitragen, freiwilliges Engagement stärker zu würdigen.</p>
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/gelbschleife.jpg"  class="wmp" id="wmp174"><img class="aligncenter size-large wp-image-4414" title="gelbschleife" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/gelbschleife-1024x953.jpg" alt="" width="419" height="391" /></a></p>
<p>Die Gelbe Schleife hat sich als das Symbol für die Solidarität zu den Soldaten im Einsatz bereits etabliert. Mit der Schleife des Reservistenverbandes und dem Motto „Tu´ was für Dein Land“, geben die Reservisten ihrer Solidarität öffentlichen Ausdruck.</p>
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/schleife.jpg"  class="wmp" id="wmp175"><img class="aligncenter size-full wp-image-4416" title="schleife" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/schleife.jpg" alt="" width="415" height="310" /></a></p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4413&amp;md5=a6b4f8eb962bb91949ddfe442b1f29a9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Theaterpremiere: &#8220;Potsdam &#8211; Kundus&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 10:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und ein weiteres Mal hat es das Thema &#8220;Afghanistan&#8221; auf die Bühne geschafft. Der schwierige Weg zum Frieden in Afghanistan Dokumentarischer Theateraben.  Es ist ein Abend, der daran erinnert, dass die internationale Gemeinschaft – und mit ihre Deutschland – in Afghanistan eine große Verantwortung übernommen hat. Deutsche Welle. Viel aktueller kann Theater nicht sein. Berliner Morgenpost. „Potsdam – Kundus“ kann und will nicht mehr sein als Anstoß, sich selbst mit dem Konflikt zu beschäftigen. Was schwierig genug ist. Aber es gelingt. Märkische Allgemeine Zeitung. Es ist gut, dass diese authentischen Texte sechs gute Schauspieler spielen. … Sie räumen den Blick frei auf die Widersprüche, in die jede ernsthafte Beschäftigung mit dem Afghanistan-Krieg führt, führen muss. Berliner Zeitung. Nicht aus dem Einzelschicksal, sondern aus dem Geflecht der unterschiedlichen Perspektiven entwickelt sich die Verfahrenheit und Ausweglosigkeit, um das es hier geht. nachtkritik.de. So simpel und gleichzeitig so wuchtig, packend und erschütternd. Potsdamer Neueste Nachtrichten Seit 2001/2002 engagiert sich die Bundesrepublik als Teil einer internationalen Staatengemeinschaft in Afghanistan. Die Bundeswehr befindet sich in Afghanistan im Auslandseinsatz und wird in den seit mehr als zehn Jahren anhaltenden Konflikt zwischen Taliban und anderen bewaffneten Gruppen auf der einen Seite und westlichen und afghanischen Truppen auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Und ein weiteres Mal hat es das Thema &#8220;<em>Afghanistan</em>&#8221; auf die Bühne geschafft. Der schwierige Weg zum Frieden in Afghanistan Dokumentarischer Theateraben.  <em>Es ist ein Abend, der daran erinnert, dass die internationale  Gemeinschaft – und mit ihre Deutschland – in Afghanistan eine große  Verantwortung übernommen hat.</em> <strong>Deutsche Welle</strong>. Viel aktueller kann Theater nicht sein.  <strong>Berliner Morgenpost</strong>. <em>„Potsdam – Kundus“ kann und will nicht mehr sein als Anstoß,  sich selbst mit dem Konflikt zu beschäftigen. Was schwierig genug ist.  Aber es gelingt. </em><strong>Märkische Allgemeine Zeitung</strong><em>. Es ist gut, dass diese authentischen Texte sechs gute  Schauspieler spielen. … Sie räumen den Blick frei auf die Widersprüche,  in die jede ernsthafte Beschäftigung mit dem Afghanistan-Krieg führt,  führen muss.  <strong> Berliner Zeitung</strong><em>. Nicht aus dem Einzelschicksal, sondern aus dem Geflecht der  unterschiedlichen Perspektiven entwickelt sich die Verfahrenheit und  Ausweglosigkeit, um das es hier geht.  nachtkritik.de. So simpel und gleichzeitig so wuchtig, packend und erschütternd.</em> <strong>Potsdamer Neueste Nachtrichten</strong></em></p>
<div id="attachment_4406" class="wp-caption aligncenter" style="width: 534px"><em>
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/kundus-streifen.jpg"  class="wmp" id="wmp179"><img class="size-full wp-image-4406" title="kundus-streifen" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/kundus-streifen.jpg" alt="" width="524" height="214" /></a></em><p class="wp-caption-text">Uraufführung Potsdam - Kundus</p></div>
<p style="text-align: justify;"><em><em>Seit 2001/2002 engagiert sich die Bundesrepublik als Teil einer  internationalen Staatengemeinschaft in Afghanistan. Die Bundeswehr  befindet sich in Afghanistan im Auslandseinsatz und wird in den seit  mehr als zehn Jahren anhaltenden Konflikt zwischen Taliban und anderen  bewaffneten Gruppen auf der einen Seite und westlichen und afghanischen  Truppen auf der anderen Seite verwickelt.</em></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><em>Vor den Toren Potsdams, in Geltow, hat das Einsatzführungskommando  der Bundeswehr seinen Sitz. Von hier aus wird auch der Einsatz in  Afghanistan koordiniert. Nach einer zunehmenden Zahl tödlicher Anschläge  gegen Bundeswehrsoldaten, spätestens aber seit der Bombardierung zweier  Tanklastzüge bei Kundus auf deutschen Befehl am 4. September 2009, wird  hierzulande die Situation in Afghanistan als »Krieg« diskutiert. In  dieser Diskussion kommen auch die unterschiedlichen Perspektiven von  Wahrnehmung und Entscheidung vor Ort und in Deutschland zum Ausdruck.  Die Fragen, die sich aus dem Konflikt, besser: den Konflikten, in  Afghanistan ergeben, stehen symptomatisch für eine Vielzahl von Fragen,  die sich auch künftig im Zusammenhang mit Konflikten in einer  globalisierten Welt stellen werden.</em></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><em>Das Afghanistan-Engagement der Bundesrepublik hat neben dem  militärischen eine Reihe weiterer Aspekte. Dazu zählen die Aufgaben des  Staatsaufbaus, der humanitären und der Entwicklungshilfe. Dazu zählen  auch die Positionen des öffentlichen Diskurses hierzulande und natürlich  die Blickwinkel ganz persönlicher Erfahrung.<br />
Auf der Grundlage von Recherchen und Gesprächen mit Partnern aus  verschiedenen Feldern der deutschen Gesellschaft wird der Theaterabend  die Facetten des deutschen Afghanistan-Engagements von der Petersberger  Konferenz 2001 bis heute aus vielen Perspektiven und in vielen Stimmen  betrachten. Auf der Bühne stehen in diesem Uraufführungs-Projekt eine  Akteurin aus dem authentischen Umfeld und Schauspieler. </em></em></p>
<p><em><em>
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/potsdam-kunduspresse2.jpg"  class="wmp" id="wmp180"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4408" title="potsdam-kunduspresse2" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/potsdam-kunduspresse2-300x199.jpg" alt="" width="469" height="311" /></a><br />
</em></em></p>
<p><em><em>Der Regisseur Clemens Bechtel erarbeitete in den vergangenen  Spielzeiten am <a href=" http://www.hansottotheater.de/ " target="_blank"><strong>Hans Otto Theater </strong></a>die dokumentarischen Theaterabende  »Staats-Sicherheiten« und »Vom Widerstehen«.</em></em></p>
<p><em><em>Konzept, Buch und Regie Clemens Bechtel<br />
Premiere 12. Januar 2011 Spielort Reithalle</em></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong><a href=" Uraufführung Potsdam - Kundus">Zum Spielplan von Potsdam -Kundus geht es hier.</a></strong></em></p>
<p>Ein Premierenbericht der Schauspielerin Kathrin Ost:</p>
<p><em>What do I know about Afghanistan? I’m afraid not enough. For that reason I find it hard to form my own view on the current  situation in this country and the efforts in the so-called peace  process. Almost every day I try to classify the non-transparent and confusing  news on a conflict which pile up more and more in front of me. However,  I’m still trying. But sometimes I even just shrug my shoulders&#8230; It’s a  disgrace!</em> (<a href=" http://www.aan-afghanistan.org/index.asp?id=1441" target="_blank"><strong>weiter auf aan-afghanistan.org</strong></a>)
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp179"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4405&amp;md5=9d6969c39defd4439091e0ad69e303bc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Hart am Wind: Stürmische Zeiten für die Bundeswehr?</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 10:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie meinte ein Kollege heute:  &#8220;Mit der Bundeswehr geht es bergab! Feldpostbriefe, Gorch Fock, Waffenreinigung!&#8221;  Eine typische Backstage Medienhethorik &#8211; viel reden, aber nichts wissen! Schrecklich. Seit Jahren werbe ich für eine gesellschaftspolitische Wahrnehmung unserer Soldaten &#8211; gerade wegen des Afghanistaneinsatzes &#8211; und diese Wahrnehmung kann nur funktionieren, wenn Medien ausgewogen berichten, recherchieren und Wahrnehmung wahrnehmbar machen. Deswegen freut mich der Kommentar des Bild-Redakteurs Jan Meyer heute besonders: &#8220;Wir sollten häufiger über unsere Soldaten sprechen (und schreiben), wenn alles gut läuft. Und nicht immer nur dann, wenn mal was schiefgeht.&#8221; Wenn er dann auch noch noch geschrieben hätte, dass die Medien nicht nur über Terror und Tod berichten sollten, sondern auch über die vielen Erfolge am Hindukusch, dann wäre das nicht mehr zu toppen gewesen. In der Tat ist die letzten Tage viel passiert. Viel wird derzeit spekuliert. Über die Umstände auf der Gorch Fock, das Öffnen von Feldpostbriefen aus Afghanistan und nun auch über den tragischen Tod eines Hauptgefreiten &#8211; heute debattiert der Bundestag über die Mandatsverlänerung für das deutsche ISAF Engagement. zu Guttenberg versprach heute früh im ARD Morgenmagazin eine lückenlose Aufklärung der einzelnen Vorfälle &#8211; auch, wenn Werner Sonne bemüht war, dem Minister mit seiner &#8220;investigativen&#8221; Art, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie meinte ein Kollege heute:  &#8220;Mit der Bundeswehr geht es bergab! Feldpostbriefe, Gorch Fock, Waffenreinigung!&#8221;  Eine typische Backstage Medienhethorik &#8211; viel reden, aber nichts wissen! Schrecklich. Seit Jahren werbe ich für eine gesellschaftspolitische Wahrnehmung unserer Soldaten &#8211; gerade wegen des Afghanistaneinsatzes &#8211; und diese Wahrnehmung kann nur funktionieren, wenn Medien ausgewogen berichten, recherchieren und Wahrnehmung wahrnehmbar machen. Deswegen freut mich der Kommentar des Bild-Redakteurs Jan Meyer heute besonders:</p>
<p><a href=" http://www.bild.de/BILD/news/standards/kommentar/2011/01/21/kommentar-von-jan-meyer.html" target="_blank"><em><strong>&#8220;Wir sollten</strong> häufiger über unsere Soldaten sprechen (und schreiben), wenn alles gut läuft.<strong> Und nicht immer nur dann, wenn mal was schiefgeht.</strong></em></a>&#8221;</p>
<p>Wenn er dann auch noch noch geschrieben hätte, dass die Medien nicht <em>nur</em> über Terror und Tod berichten sollten, sondern auch über die vielen Erfolge am Hindukusch, dann wäre das nicht mehr zu toppen gewesen.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Tat ist die letzten Tage viel passiert. Viel wird derzeit spekuliert. Über die Umstände auf der <a href=" http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1763263/Marine-ermittelt-auf-Segelschulschiff.html" target="_blank"><strong>Gorch Fock</strong></a>, das Öffnen von <a href=" http://www.sueddeutsche.de/politik/bundeswehr-in-afghanistan-feldpost-systematisch-geoeffnet-1.1048170" target="_blank"><strong>Feldpostbriefen</strong></a> aus Afghanistan und nun auch über den tragischen Tod eines Hauptgefreiten &#8211; heute debattiert der Bundestag über die Mandatsverlänerung für das deutsche ISAF Engagement. zu Guttenberg versprach heute früh im ARD Morgenmagazin eine lückenlose Aufklärung der einzelnen Vorfälle &#8211; auch, wenn Werner Sonne bemüht war, dem Minister mit seiner &#8220;investigativen&#8221; Art, etwas Skandalöses herauszulocken&#8230;es wird geredet über die Bundeswehr. Besser als gar nicht. Und nun werden wir ja sehen wie transparent die &#8220;neue&#8221; Bundeswehr  wirklich geführt wird. Wir müssen abwarten, warten auf  Ergebnisse&#8230;aber die sollten dann auch schnell komuniziert werden&#8230;sonst wird das nichts mit der Transparenz.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>War der Tod des Hauptgefreiten  ein tragischer Unfall?</strong></p>
<div id="attachment_4400" class="wp-caption aligncenter" style="width: 475px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/KundusWaffe.jpg"  class="wmp" id="wmp182"><img class="size-full wp-image-4400" title="KundusWaffe" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/KundusWaffe.jpg" alt="" width="465" height="262" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: Bild.de - Hauptgefreiter Oliver O. (21) Warum musste er sterben?</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zehn junge Soldaten sitzen in einem Mannschaftszelt, es ist der Abend des 17. Dezember 2010, die Frontstellung „OP North“ in <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/topics/bundeswehr-afghanistan/luftangriff-in-kunduz.html" target="btobody">Nordafghanistan</a>, der gefährlichste Außenposten der <a href="http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/" target="_blank">Bundeswehr</a> mitten im Gebiet der <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2010/09/22/afghanistan-bundeswehr-nimmt-taliban-fuehrer/malauwi-roshan-aus-kunduz-fest.html" target="btobody">Taliban</a>. Die jungen Männer hocken auf ihren Feldbetten, scherzen – doch plötzlich fällt ein Schuss! Der <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2010/12/22/soldat/letztes-geleit-fuer-toten-kameraden.html" target="btobody">Hauptgefreite Oliver O.</a> († 21) sacke tödlich am Kopf getroffen zusammen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein tragischer Unfall kurz vor Weihnachten. Am nächsten Tag trafen Kanzlerin <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/topics/angela-merkel/bundeskanzlerin-angela-merkel.html" target="btobody">Angela Merkel</a> und Verteidigungsminister <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2010/12/13/afghanistan-verteidigungsminister-karl-theodor-zu-guttenberg/mit-ehefrau-stephanie-ueberraschungsbesuch-in-kunduz.html" target="btobody">Karl-Theodor zu Guttenberg</a> in Afghanistan ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Merkel damals: „Es ist grausam, eine Woche vor Weihnachten die Nachricht vom Tod des geliebten Sohnes und Bruders zu bekommen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst hieß es in Bundeswehrkreisen, der Soldat habe sich beim Waffenreinigen versehentlich erschossen.</p>
<p style="text-align: justify;">GUTTENBERG: NICHTS VERTUSCHT</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nach dem Zwischenfall bei der Bundeswehr kündigte der Verteidigungsminister eine rückhaltlose Aufklärung an und schloss im ARD-„Morgenmagazin“ auch „harte Konsequenzen“ für den Fall nicht aus, dass die Ermittlungen Verfehlungen nachweisen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Guttenberg  sieht jedoch in den jüngsten Ereignissen kein generelles Versagen der  Streitkräfte-Führung. Zugleich wies er den Vorwurf der Vertuschung  zurück. „Es wurde am Tag danach (&#8230;) die Öffentlichkeit korrekt  unterrichtet“, sagte der Minister weiter.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bereits bei  seinem Besuch mit Kanzlerin Merkel in Afghanistan habe er darauf  hingewiesen, dass der tödliche Schuss aus der Waffe eines Kameraden  stamme. „Ich habe mir nichts vorzuwerfen.“</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Guttenberg  hatte damals gesagt: „Selbstverständlich ist es auch eine Herzensfrage,  diesen Kameraden, von dem das Unglück ausging, und seine Familie  aufzufangen.“</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Guttenberg zu dem Vorfall:  „Immer dann, wenn es tatsächlich Verfehlungen gibt und Verfehlungen auch  nachgewiesen werden können, hat die Bundeswehr diesen Verfehlungen  nachzugehen. Gleichzeitig wehre ich mich aber dagegen, dass wir  Pauschalurteile über Soldaten aussprechen.“</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im Bundestag  kommt es heute zu einer Regierungserklärung zum zivilen Wiederaufbau in  Afghanistan. Zunächst wird Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP)  sprechen. Im Anschluss ist eine 1,5-stündige Debatte zum Thema geplant. (<a href=" http://www.bild.de/BILD/politik/2011/01/21/afghanistan-deutscher-bundeswehr-soldat-tot/das-passierte-im-lager-wirklich-soldat-beim-pistolen-spiel-von-kameraden-erschossen.html" target="_blank"><strong>weiter auf bild.de</strong></a>)</p>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp182"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4399&amp;md5=d6cad5d90c71eecea075221a07d5aa8c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Skandal: Bundeswehr öffnet Feldpostbriefe?</title>
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		<comments>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4389#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 08:41:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[BMVG]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehrverband]]></category>
		<category><![CDATA[Feldpost]]></category>
		<category><![CDATA[Skandal]]></category>
		<category><![CDATA[Soldaten]]></category>

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		<description><![CDATA[(aktualisiert) Bundeswehr verletzt Briefgeheimnis? Da gerät aber jemand unter Erklärungsnot. Wenn diese Geschichte stimmt, verliere ich jeden Glauben an demokratische Grundsätze mancher Offiziere im Einsatz. Wer das befohlen hat, gehört ausgemustert. Offenbar leiden einige Disziplinarvorgesetzte unter einer Einsatzparanoia. Ich war sprachlos als ich diese Meldung heute Morgen im Radio gehört habe. Wer diesen Verdacht bestätigen kann oder sogar denkt, seine Post wurde geöffnet &#8211; bitte bei mir melden: admin@afghanistan-blog.de. Briefe deutscher Soldaten in Afghanistan sind in großer Zahl geöffnet in der Heimat angekommen, manchmal waren die Kuverts sogar leer &#8211; der Bundeswehrverband spricht von Straftaten. Der Kontakt zu den Lieben in der Heimat ist Bundeswehrsoldaten im Auslandseinsatz heilig. Für einige von ihnen dürfte die folgende Nachricht deshalb ein Schock sein: Offenbar ist die Post deutscher Soldaten auf dem Weg vom Hindukusch nach Deutschland systematisch geöffnet worden. Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestags, Hellmut Königshaus (FDP), informierte Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) darüber in einem Brief und forderte Ermittlungen. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte in Berlin, der Sachverhalt werde &#8220;sehr ernst&#8221; genommen. Er sei bei seinem jüngsten Besuch in Afghanistan von Soldaten des Ausbildungs- und Schutzbataillons im nordafghanischen Masar-i-Scharif darüber informiert worden, dass deren Briefe nach Deutschland offenbar in großer Zahl systematisch geöffnet worden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(aktualisiert) Bundeswehr verletzt Briefgeheimnis? Da gerät aber jemand unter Erklärungsnot. Wenn diese Geschichte stimmt, verliere ich jeden Glauben an demokratische Grundsätze mancher Offiziere im Einsatz. Wer das befohlen hat, gehört ausgemustert. Offenbar leiden einige Disziplinarvorgesetzte unter einer Einsatzparanoia. Ich war sprachlos als ich diese Meldung heute Morgen im Radio gehört habe. Wer diesen Verdacht bestätigen kann oder sogar denkt, seine Post wurde geöffnet &#8211; bitte bei mir melden: <strong>admin@afghanistan-blog.de</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Briefe deutscher Soldaten in Afghanistan sind in großer Zahl  geöffnet in der Heimat angekommen, manchmal waren die Kuverts sogar  leer &#8211; der Bundeswehrverband spricht von Straftaten. Der Kontakt zu den Lieben in der Heimat ist Bundeswehrsoldaten  im Auslandseinsatz heilig. Für einige von ihnen dürfte die folgende  Nachricht deshalb ein Schock sein: Offenbar ist die Post deutscher Soldaten auf dem Weg vom Hindukusch nach Deutschland systematisch geöffnet worden.</p>
<div id="attachment_4390" class="wp-caption aligncenter" style="width: 347px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/feldpost.jpg"  class="wmp" id="wmp183"><img class="size-full wp-image-4390" title="feldpost" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/feldpost.jpg" alt="" width="337" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">Skandal: Bundeswehr öffnet Feldpost von Soldaten in Afghanistan?</p></div>
<p style="text-align: justify;">Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestags, Hellmut Königshaus (FDP), informierte Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) darüber in einem Brief und forderte  Ermittlungen. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte in  Berlin, der Sachverhalt werde &#8220;sehr ernst&#8221; genommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Er sei bei seinem jüngsten Besuch in Afghanistan von Soldaten des Ausbildungs- und Schutzbataillons im nordafghanischen Masar-i-Scharif darüber informiert worden, dass deren Briefe nach Deutschland offenbar  in großer Zahl systematisch geöffnet worden seien, schreibt Königshaus  in einem auf den 17. Januar datierten Brief an Guttenberg. Die Briefe  der Soldaten seien bei den Adressaten in der Heimat teilweise mit  Inhalt, aber geöffnet, teilweise auch ohne Inhalt angekommen. (<a href=" http://www.sueddeutsche.de/politik/bundeswehr-in-afghanistan-feldpost-systematisch-geoeffnet-1.1048170" target="_blank"><strong>Fundstelle sueddeutsche.de</strong></a>)</p>
<p style="text-align: justify;">Unter den Soldaten gehen bereits Gerüchte um: Die Briefe könnten aus  Sicherheitsgründen geöffnet worden sein, damit durch der Feldpost keine  sensiblen Daten über Operationen oder Stellungen der Bundeswehr an die  Öffentlichkeit gelangen, sagten Einsatzkräfte, die namentlich nicht  genannt werden wollten, SPIEGEL ONLINE. Eine solche Maßnahme würde aber  möglicherweise gegen das Briefgeheimnis verstoßen. Vereinzelt wird sogar  &#8211; bisher ohne jeden Beleg &#8211; gemutmaßt, dass die Bundeswehrführung die  Post von der Front aus Angst vor drastischen Berichten der Soldaten habe  zensieren wollen. (<a href=" http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,740237,00.html" target="_blank"><strong>mehr auf spiegel.de</strong></a> und <a href=" http://www.bild.de/BILD/politik/2011/01/19/bundeswehr-brief-skandal/heimatpost-von-afghanistan-soldaten-heimlich-ge_C3_B6ffnet.html" target="_blank"><strong>auch auf bild.de</strong></a>)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://augengeradeaus.net/2011/01/brieffreunde-im-op-north-nichts-genaues-weis-man-nicht/" target="_blank">Das Blog Augen geradeaus war heute auf der Bundespressekonferenz und berichtet:</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Der Vorfall mit den</em><a href="http://augengeradeaus.net/2011/01/brieffreunde-im-op-north/"><em> <strong>geöffneten Briefen aus dem Afghanistan-Einsatz </strong></em></a><em>bleibt vorerst völlig ungeklärt. Die Aussagen des Verteidigungsministeriums heute sind noch sehr knapp: Außer den Hinweisen des Wehrbeauftragten gibt es noch keine weiteren Informationen, und die Ermittlungen stehen am Anfang.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Klar ist allerdings: Das Postgeheimnis, sagt das Ministerium, gilt für die Feldpostbriefe in gleicher Weise wie für jeden Brief, der in Deutschland in die Post gegeben wird. Und das nicht erst, wenn das Feldpostamt den Brief übernimmt. </em><em>Das G-10-Gesetz gilt auch für die Bundeswehr</em><em>, sagt der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Steffen Moritz.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Jetzt ermittelt FüS IV – also die Logistik-Abteilung im Führungsstab der Streitkräfte und damit das Ministerium, also nicht die Truppe.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wer reinhören mag – dazu die Aussagen heute in der Bundespressekonferenz in Berlin; neben Moritz kommt kurz auch Regierungssprecher Steffen Seibert zu Wort:</em></p>
<p><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><object id="boo_player_1" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="129" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://boos.audioboo.fm/swf/fullsize_player.swf" /><param name="scale" value="noscale" /><param name="salign" value="lt" /><param name="bgColor" value="#FFFFFF" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="window" /><param name="FlashVars" value="mp3=http%3A%2F%2Faudioboo.fm%2Fboos%2F258189-ermittlungen-feldpost-bundespressekonferenz-19-1-2011.mp3%3Fsource%3Dembed&amp;mp3Author=augengeradeaus.net&amp;mp3LinkURL=http%3A%2F%2Faudioboo.fm%2Fboos%2F258189-ermittlungen-feldpost-bundespressekonferenz-19-1-2011&amp;mp3Title=Ermittlungen+Feldpost%3A+Bundespressekonferenz+19.1.2011&amp;mp3Time=02.19pm+19+Jan+2011&amp;rootID=boo_player_1" /><param name="src" value="http://boos.audioboo.fm/swf/fullsize_player.swf" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="flashvars" value="mp3=http%3A%2F%2Faudioboo.fm%2Fboos%2F258189-ermittlungen-feldpost-bundespressekonferenz-19-1-2011.mp3%3Fsource%3Dembed&amp;mp3Author=augengeradeaus.net&amp;mp3LinkURL=http%3A%2F%2Faudioboo.fm%2Fboos%2F258189-ermittlungen-feldpost-bundespressekonferenz-19-1-2011&amp;mp3Title=Ermittlungen+Feldpost%3A+Bundespressekonferenz+19.1.2011&amp;mp3Time=02.19pm+19+Jan+2011&amp;rootID=boo_player_1" /><embed id="boo_player_1" type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="129" src="http://boos.audioboo.fm/swf/fullsize_player.swf" flashvars="mp3=http%3A%2F%2Faudioboo.fm%2Fboos%2F258189-ermittlungen-feldpost-bundespressekonferenz-19-1-2011.mp3%3Fsource%3Dembed&amp;mp3Author=augengeradeaus.net&amp;mp3LinkURL=http%3A%2F%2Faudioboo.fm%2Fboos%2F258189-ermittlungen-feldpost-bundespressekonferenz-19-1-2011&amp;mp3Title=Ermittlungen+Feldpost%3A+Bundespressekonferenz+19.1.2011&amp;mp3Time=02.19pm+19+Jan+2011&amp;rootID=boo_player_1" wmode="window" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" salign="lt" scale="noscale" data="http://boos.audioboo.fm/swf/fullsize_player.swf"></embed></object>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp183"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4389&amp;md5=dea402b5b02329a2ea01a34624ff7a40" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Blog TV: Donya Porkar im Interview</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 17:26:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanische Journalistin]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan-Blog TV]]></category>
		<category><![CDATA[Blog TV]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Barschow]]></category>
		<category><![CDATA[Brücken schlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Donya Porkar]]></category>
		<category><![CDATA[kabul]]></category>
		<category><![CDATA[Pamir Studios]]></category>
		<category><![CDATA[Payame TV]]></category>
		<category><![CDATA[Seyed hakim Sepas]]></category>
		<category><![CDATA[Taliban]]></category>

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		<description><![CDATA[(Video) So: nun darf ich Ihnen die afghanische Journalistin Donya Porkar kurz vorstellen, über die ich schon im August vergangenen Jahres im Blog geschrieben hatte  als auf sie in der Nähe von Swisttal ein Attentat verübt wurde, wie der Bonner Generalanzeiger damals berichtete. Donya Porkar arbeitet seit vier Jahren als Journalistin hier in Deutschland und produziert Gespräche und Reportagen für das afghanische Fernsehen. Erst letzten Samstag war ich Gast in in ihrer Sendung, in der sie mein Buch &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221; vorstellte. Nach der Aufzeichnung hatte ich Gelegenheit, ein kurzes Gespräch mit ihr zu führen, das mir die Pamir Studios freundlicherweise geschnitten und auf ihrem Youtubekanal zur Verfügung gestellt haben. Tashakor. Dies soll der erste Versuch eines Blog Fernsehens werden &#8211; eine Kooperation mit den Pamir Studios. Wir sind noch am feilen und basteln und wenn dann alles fertig geplant ist, werden Sie hier regelmäßig gemeinsame Produktionen exklusiv im deutschen Internet sehen und eben auch im afghanischen TV. Donya Porkars Sendung über &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221; können Sie morgen ab 21.30 Uhr (MEZ) auf Payame Afghanistan TV sehen. Wenn Sie mögen, registrieren Sie sich auf www.glwiz.com, klicken danach auf  den Button TV, danach auf den Reiter AKTAA TV Channels [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(Video) So: nun darf ich Ihnen die afghanische Journalistin Donya Porkar kurz vorstellen, über die ich schon im August vergangenen Jahres im Blog geschrieben hatte  als auf sie in der Nähe von Swisttal ein Attentat verübt wurde, wie der <strong><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?p=3280" target="_blank">Bonner Generalanzeiger</a></strong> damals berichtete. Donya Porkar arbeitet seit vier Jahren als Journalistin hier in Deutschland und produziert Gespräche und Reportagen für das afghanische Fernsehen. Erst letzten Samstag war ich Gast in in ihrer Sendung, in der sie mein Buch &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221; vorstellte. Nach der Aufzeichnung hatte ich Gelegenheit, ein kurzes Gespräch mit ihr zu führen, das mir die Pamir Studios freundlicherweise geschnitten und auf ihrem <strong><a href="http://www.youtube.com/user/PamirEntertanmant" target="_blank">Youtubekanal </a></strong>zur Verfügung gestellt haben. Tashakor. Dies soll der erste Versuch eines Blog Fernsehens werden &#8211; eine Kooperation mit den Pamir Studios. Wir sind noch am feilen und basteln und wenn dann alles fertig geplant ist, werden Sie hier regelmäßig gemeinsame Produktionen exklusiv im deutschen Internet sehen und eben auch im afghanischen TV.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/BZwx_SsCdDM?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/BZwx_SsCdDM?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Donya Porkars Sendung über &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221; können Sie morgen ab <strong>21.30 Uhr (MEZ) </strong>auf Payame Afghanistan TV sehen. Wenn Sie mögen, registrieren Sie sich auf <strong><a href="http:/www.glwiz.com" target="_blank">www.glwiz.com</a>, </strong>klicken danach auf  den Button TV, danach auf den Reiter AKTAA TV Channels und dann auf den ersten Eintrag in der Liste <strong>PAYAME Afghanistan TV</strong> und schon können Sie die Sendung live sehen. Das eigentliche Interview beginnt irgendwann nach 21.30 Uhr &#8211; je nachdem wieviel Werbung vorher noch gesendet wird &#8211; inshaallah <img src='http://www.afghanistan-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Zur Verdeutlichung, wo Sie klicken müssen anbei noch ein Screenshot &#8211; bitte achten Sie auf die roten Pfeile, die Sie nach der Anmeldung klicken müssen, um den Livestream zu erreichen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/payametv.jpg"  class="wmp" id="wmp185"><img class="aligncenter size-full wp-image-4383" title="payametv" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/payametv.jpg" alt="" width="384" height="287" /></a></p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4382&amp;md5=1b63c981ca8a7691dcfabb43de4872f5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221; auf Payame TV</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 20:05:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[afghanisches Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Barschow]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Donyar Porkar]]></category>
		<category><![CDATA[Kabul ich komme wieder]]></category>
		<category><![CDATA[Payame TV]]></category>
		<category><![CDATA[Seyed hakim Sepas]]></category>

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		<description><![CDATA[(TV-Tipp) &#8211; &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221; erstmals landesweit im afghanischen Fernsehen. Wer es empfangen kann: Payame TV Afghanistan &#8211; am kommenden Dienstag um 21.30 Uhr (MEZ).Moderation: Donya Porkar oder einfach auf glwiz.com anmelden und unter &#8220;TV&#8221; Payame TV als Livetream anklicken&#8230; Die Sendung ist auch auf deutsch zu hören und wurde während des Gespräches von Seyed Hakim Sepas übersetzt. Für mich ist das eine große Ehre und ich bin gespannt auf die Reaktionen. Sobald ich die Sendung habe, werde ich Sie hier posten und dazu noch ein Interview mit der afghanischen Moderatorin Donya Porkar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(TV-Tipp)<em> &#8211; &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221;</em> erstmals landesweit im afghanischen Fernsehen. Wer es empfangen kann: Payame TV Afghanistan &#8211; am kommenden Dienstag um 21.30 Uhr (MEZ).Moderation: Donya Porkar oder einfach auf glwiz.com anmelden und unter &#8220;TV&#8221; Payame TV als Livetream anklicken&#8230;</p>
<div id="attachment_4378" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/Foto-4.jpg"  class="wmp" id="wmp188"><img class="size-medium wp-image-4378" title="Foto-4" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/Foto-4-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">v.l.n.r.: Seyed Hakim Sepas, Donya Porkar und &quot;mio&quot;</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Sendung ist auch auf deutsch zu hören und wurde während des Gespräches von Seyed Hakim Sepas übersetzt. Für mich ist das eine große Ehre und ich bin gespannt auf die Reaktionen. Sobald ich die Sendung habe, werde ich Sie hier posten und dazu noch ein Interview mit der afghanischen Moderatorin Donya Porkar.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/Payam-TV.jpg"  class="wmp" id="wmp189"><img class="aligncenter size-full wp-image-4379" title="Payam-TV" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/Payam-TV.jpg" alt="" width="132" height="99" /></a></p>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp188"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4377&amp;md5=59e10b3b9f12a826779940e699466a09" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Interview: &#8220;Die Entscheidung naht&#8230;&#8221; (?)</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 09:36:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Gabriel]]></category>
		<category><![CDATA[Mandat]]></category>
		<category><![CDATA[Strukturreform]]></category>
		<category><![CDATA[Welt am Sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Westerwelle]]></category>
		<category><![CDATA[zu Guttenberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Nächsten Freitag stimmt der Bundestag über das vom Kabinett beschlossene Afghanistan-Mandat ab. Kurz vor Wochenbeginn fragt die &#8220;Welt am Sonntag&#8221; eine Wasserstandsmeldung beim Verteidigungsminister ab: Mandat, Krieg, Struktureform, Westerwelle, Gabriel und Katzenberger: Welt am Sonntag: Sie waren der Erste, der die Situation in Afghanistan als Krieg bezeichnet hat. Warum klingt das im Mandat nicht an? Karl-Theodor zu Guttenberg: Das Mandat muss ja auch rechtlich fundiert sein, und da funktioniert aus völkerrechtlichen Gründen der Begriff Krieg nicht. Das hindert aber die Bundesregierung und mich nicht daran, mit diesem Wort zu arbeiten. Ich lasse keine Gelegenheit aus, zu sagen, dass die Soldaten täglich in Kampfhandlungen stehen. Und die werden vom Mandat schon seit Jahren gedeckt. Das ist kein Einsatz zum Buddeln von Brunnen. Welt am Sonntag: Der zentrale Satz des Mandats lautet: &#8220;Die Bundesregierung ist zuversichtlich, die Präsenz der Bundeswehr Ende 2011 reduzieren zu können.&#8221; Ist das angesichts der militärisch heiklen Lage nicht doch wieder die Schönfärberei der vergangenen Jahre? Karl-Theodor zu Guttenberg: Der zentrale Satz geht etwas länger. Da wird Wert darauf gelegt, dass der berechtigte Wunsch, frühestmöglich Soldaten nach Hause bringen zu können, auch an die Lage vor Ort gebunden ist &#8211; und daran, dass man die Sicherheit der verbliebenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nächsten Freitag stimmt der Bundestag über das vom Kabinett beschlossene Afghanistan-Mandat ab. Kurz vor Wochenbeginn fragt die &#8220;Welt am Sonntag&#8221; eine Wasserstandsmeldung beim Verteidigungsminister ab: Mandat, Krieg, Struktureform, Westerwelle, Gabriel und Katzenberger:</p>
<div id="attachment_4374" class="wp-caption aligncenter" style="width: 485px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/Katzenberger-und-Gabriel.jpg"  class="wmp" id="wmp191"><img class="size-full wp-image-4374" title="Katzenberger-und-Gabriel" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/Katzenberger-und-Gabriel.jpg" alt="" width="475" height="356" /></a><p class="wp-caption-text">Karl-Theodor zu Guttenberg: Der Motivation der Soldaten dienen solche Besuche, wenn sie ohne parteipolitisches Kalkül, ohne Taktikerei und mit dem notwendigen Ernst stattfinden.</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Welt am Sonntag:</strong> Sie waren der Erste, der die Situation in Afghanistan als Krieg bezeichnet hat. Warum klingt das im Mandat nicht an?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Karl-Theodor zu Guttenberg:</strong> Das Mandat muss ja auch rechtlich fundiert sein, und da funktioniert aus völkerrechtlichen Gründen der Begriff Krieg nicht. Das hindert aber die Bundesregierung und mich nicht daran, mit diesem Wort zu arbeiten. Ich lasse keine Gelegenheit aus, zu sagen, dass die Soldaten täglich in Kampfhandlungen stehen. Und die werden vom Mandat schon seit Jahren gedeckt. Das ist kein Einsatz zum Buddeln von Brunnen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Welt am Sonntag:</strong> Der zentrale Satz des Mandats lautet: &#8220;Die Bundesregierung ist zuversichtlich, die Präsenz der Bundeswehr Ende 2011 reduzieren zu können.&#8221; Ist das angesichts der militärisch heiklen Lage nicht doch wieder die Schönfärberei der vergangenen Jahre?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Karl-Theodor zu Guttenberg:</strong> Der zentrale Satz geht etwas länger. Da wird Wert darauf gelegt, dass der berechtigte Wunsch, frühestmöglich Soldaten nach Hause bringen zu können, auch an die Lage vor Ort gebunden ist &#8211; und daran, dass man die Sicherheit der verbliebenen Soldaten und Helfer nicht gefährdet. Den Grad der Gefährdung bestimmen die Gegebenheiten vor Ort &#8211; und nicht Erfolgsaussichten von Wahlen eines Bündnispartners. Insofern zeichnet das Mandat keineswegs unrealistische Bilder.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Welt am Sonntag:</strong> Gefechte der Intensität und Dauer, wie sie die Bundeswehr seit Herbst bestehen muss, haben deutsche Soldaten seit Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr geführt. Der Regionalkommandeur im Norden Afghanistans, Hans-Werner Fritz, rechnet in den bevorstehenden Wochen und Monaten mit weiteren harten Gefechten und warnt: Man müsse sich darauf einstellen, dass es noch schlimmer kommen könne als bisher.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Karl-Theodor zu Guttenberg:</strong> Dieses Jahr wird ein hochintensives bleiben. Die Verantwortlichen vor Ort schätzen die Lage im Moment so ein, dass wir uns einer Art Kulminationspunkt nähern. Die Aufständischen spüren den zunehmenden Druck unserer Truppen, ihre Reaktionen werden immer verzweifelter und damit gewalttätiger. Die Taliban machen anders als früher auch keinen Winterschlaf mehr. Gleichzeitig ist das aber auch Ausdruck unseres Erfolgs. Jetzt gewinnen wir Terrain, dadurch ist die Gegenwehr entsprechend groß. Und positiv ist zum Beispiel auch, dass sich mehr und mehr Afghanen bereit erklären, den Aufständischen abzuschwören. Das ist auch einer der Gründe, weshalb es so wichtig ist, nicht das Gefühl zu vermitteln, die internationale Gemeinschaft verabschiedet sich gänzlich &#8211; und ab einem gewissen Datum X übernehmen die Taliban dann wieder die Macht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Welt am Sonntag:</strong> Aber genau das wird doch mit dem Mandat suggeriert: 2011 geht der Abzug los, 2014 ist er abgeschlossen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Karl-Theodor zu Guttenberg:</strong> Durch die eben beschriebene Konditionierung weckt man eben keine falschen Erwartungen, sondern man richtet den Blick auf die Wirklichkeit. Der Beginn der Reduzierung muss verantwortbar und vertretbar sein. Derzeit jedenfalls wären wir noch nicht so weit. Das widerspricht aber nicht der geäußerten Zuversicht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Welt am Sonntag:</strong> Hat der Verteidigungsminister bei der Entscheidung über den Abzugsbeginn ein Veto-Recht?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Karl-Theodor zu Guttenberg:</strong> Richtig ist, dass die militärische Einschätzung vom Verteidigungsminister kommen muss, der sich auf die Expertise seiner Fachleute stützt. Aber das Kabinett ist zu einer gemeinsamen Position aufgerufen, und ich bin optimistisch, dass wir die auch finden werden. Wir haben im vergangenen Jahr zu einer Zusammenarbeit gefunden, die besser ist denn je.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Welt am Sonntag:</strong> Gilt das auch für die Kooperation mit Guido Westerwelle?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Karl-Theodor zu Guttenberg:</strong> Natürlich. Sowohl der Außenminister als auch ich tragen dieses Mandat mit. Und ich begrüße es auch sehr, dass Guido Westerwelle sich gerade vor Ort selbst ein Bild der Situation in Kundus gemacht hat. Die Rückmeldungen aus der Truppe über seinen Besuch waren ausgesprochen positiv.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Welt am Sonntag:</strong> Auch SPD-Chef Sigmar Gabriel weilt in diesen Tagen in Afghanistan. Haben Sie Erkenntnisse, ob er seine Muse <strong><a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2011/01/07/bundeswehr-mustert-daniela-katzenberger-aus/kein-ticket-fuer-soldaten-besuch-in-afghanistan.html" target="_blank">Daniela Katzenberger</a></strong> zur Motivation der Soldaten dabei hat?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Karl-Theodor zu Guttenberg:</strong> Der Motivation der Soldaten dienen solche Besuche, wenn sie ohne parteipolitisches Kalkül, ohne Taktikerei und mit dem notwendigen Ernst stattfinden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Welt am Sonntag:</strong> Gabriel hatte Ihnen empfohlen, statt Ihrer Frau lieber das Starlet Katzenberger mitzunehmen &#8211; offenbar hat er klare Vorstellungen von den Bedürfnissen der Soldaten &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Karl-Theodor zu Guttenberg:</strong> Es kann durchaus sein, dass er den Soldaten diesbezüglich die eine oder andere Frage zu beantworten hat. Aber das wird er sicher mit Freude tun.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Welt am Sonntag:</strong> Wer wird Sie denn das nächste Mal nach Afghanistan begleiten?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Karl-Theodor zu Guttenberg:</strong> Wen ich mitnehme, lasse ich mir von niemandem vorschreiben. Da können dann auch wieder Überraschungen dabei sein. Und selbstverständlich plane ich, auch in diesem Jahr vor Weihnachten wieder meine Frau mitzunehmen. Darüber können sich jetzt schon mal alle aufregen!</p>
<p style="text-align: justify;">(<strong><a href="http://www.welt.de/print/wams/politik/article12183560/Die-Entscheidung-naht.html?fb_ref=artikelende&amp;fb_source=profile_multiline" target="_blank">weiter auf welt.de</a></strong>)</p>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp191"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4372&amp;md5=2752c6b56e1c10072b9d6df58c9e55eb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Kunduz&#8221;: Hörbuchautor Meffire im Interview</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 23:28:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbuchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Kundus]]></category>
		<category><![CDATA[Samuel Meffire]]></category>

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		<description><![CDATA[(Video) Heute stelle ich Ihnen erstmals ein Hörbuch vor. Ein besonderes, das in die heutige Zeit paßt, in der sich viel zu wenig Menschen Gedanken über den Bundeswehreinsatz in Afghanistan machen. Titel: &#8220;Kunduz&#8221; &#8211; ein Roman, der irgendwie in die Zeit paßt. Ein fiktives Szenario, das aus deutscher Sicht im Chaos endet. Das US-Militär läßt die Bundeswehr im Norden Afghanistans im Stich. Der Grund: Wirtschaftskrise und Staatsbankrott in den USA. Plötzlich ist die Bundeswehr auf sich allein gestellt. Kostenlose Hörproben finden Sie hier. Die Autoren: Samuel Njankouo Meffire, geb. 11. Juli 1970 in Zwenkau bei Leipzig. Nach Leistungssport und sozialem Engagement Fachschulaus- bildung Kriminalistik und Arbeit für die Polizei in Sachsen, wurde zum landesweit bekannten Gesicht einer Werbekampagne gegen Ausländerfeindlichkeit. 1992 quittierte er desillusioniert den Polizeidienst, beging mehrere Raubüberfalle und wurde zu fast 10 Jahren Haft verurteilt. Nach seiner Haftentlassung engagierte er sich mehrere Jahre in der Arbeit mit schwerstauffälligen Jugendlichen und wurde zum Protagonisten der international erfolgreichen ZDF-Film-Dokumentationen &#8220;Dreckfresser&#8220;. Heute sieht er sich selbst als &#8220;Ex-Held, Ex-Knacki und sprachbegabten Autodidakten&#8221;. Mehr Hintergründe über Meffires vorangegangene Kriminalromane und deren Rezensionen finden Sie bei stadtkrieger.de Beraten und unterstützt wurde Samuel Meffire von Marc Lindemann &#8211; Politologe und Ex-Feldnachrichtenoffizier für die Bundeswehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(Video) Heute stelle ich Ihnen erstmals ein Hörbuch vor. Ein besonderes, das in die heutige Zeit paßt, in der sich viel zu wenig Menschen Gedanken über den Bundeswehreinsatz in Afghanistan machen. Titel: &#8220;Kunduz&#8221; &#8211; ein Roman, der irgendwie in die Zeit paßt. Ein fiktives Szenario, das aus deutscher Sicht im Chaos endet. Das US-Militär läßt die Bundeswehr im Norden Afghanistans im Stich. Der Grund: Wirtschaftskrise und Staatsbankrott in den USA. Plötzlich ist die Bundeswehr auf sich allein gestellt. <strong><a href="http://vorleser.net/html/kunduz.html" target="_blank">Kostenlose Hörproben finden Sie hier.</a></strong></p>
<div id="attachment_4363" class="wp-caption aligncenter" style="width: 326px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://vorleser.net/html/kunduz.html" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4363" title="Hoerbuch-Kunduz" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/Hoerbuch-Kunduz.jpg"  alt="" width="316" height="448" / class="wmp" id="wmp192"></a><p class="wp-caption-text">Im Sommer 2012 erklären die USA ihren Staatsbankrott und beginnen mit der Rückholung ihrer Truppen aus aller Welt. Die deutschen Soldaten rund um Kunduz kämpfen und sterben, alsbald auf sich allein gestellt und auf immer aussichtsloseren Missionen, gegen einen ebenso fanatischen wie tödlichen Feind. Samuel Meffire und Marc Lindemann schicken den Anti-Helden ihrer Geschichte auf eine Höllentour, eine &quot;Tour de Force&quot;. Das Autorenduo mischt dabei Polaroidaufnahmen öffentlicher Stimmung, Politfiktion und tatsächliche Ereignisse mit atemberaubendem Tempo zu einem provozierendem Puzzlebild, zu einer schonungslosen Endzeit-Vision des Afghanistan-Krieges. (vorleser.net)</p></div>
<p style="text-align: center;"><strong>Die Autoren:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1292589324395&amp;calledPageId=987490165154" target="_blank">Samuel Njankouo Meffire</a></strong>, geb. 11. Juli 1970 in Zwenkau bei Leipzig. Nach Leistungssport und sozialem Engagement Fachschulaus- bildung Kriminalistik und Arbeit für die Polizei in Sachsen, wurde zum landesweit bekannten Gesicht einer Werbekampagne gegen Ausländerfeindlichkeit. 1992 quittierte er desillusioniert den Polizeidienst, beging mehrere Raubüberfalle und wurde zu fast 10 Jahren Haft verurteilt. Nach seiner Haftentlassung engagierte er sich mehrere Jahre in der Arbeit mit schwerstauffälligen Jugendlichen und wurde zum Protagonisten der international erfolgreichen ZDF-Film-Dokumentationen &#8220;<a href="http://www.stadtkrieger.de/downloads/presse/zdf_dkfs.pdf" rel="width:900,height:750"  target="_blank" class="wmp" id="wmp1">Dreckfresser</a>&#8220;. Heute sieht er sich selbst als &#8220;Ex-Held, Ex-Knacki und sprachbegabten Autodidakten&#8221;. Mehr Hintergründe über Meffires vorangegangene Kriminalromane und deren Rezensionen finden Sie bei <strong><a href="http://stadtkrieger.de/" target="_blank">stadtkrieger.de</a></strong></p>
<div id="attachment_4362" class="wp-caption aligncenter" style="width: 359px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/PrortraitMeffire.jpg"  class="wmp" id="wmp193"><img class="size-full wp-image-4362" title="PrortraitMeffire" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/PrortraitMeffire.jpg" alt="" width="349" height="265" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Boris Barschow - Samuel Njankouo Meffire, Autor &quot;Kundus&quot;</p></div>
<p style="text-align: justify;">Beraten und unterstützt wurde Samuel Meffire von <strong>Marc Lindemann &#8211; </strong>Politologe und Ex-Feldnachrichtenoffizier für die Bundeswehr in Afghanistan. Er war für die Gewinnung und Aufbereitung sicherheitsrelevanter Informationen zuständig und stand in engem Kontakt zur afghanischen Bevölkerung sowie zu befreundeten Streitkräften und Geheimdiensten und schrieb nach seinem Einsatz das Buch &#8220;<em><strong><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,673196,00.html" target="_blank">Unter Beschuss &#8211; Warum Deutschland in Afghanistan scheitert</a></strong></em>&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Samuel Njankouo Meffire im Interview mit dem Afghanistan-Blog:</strong><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/gHV0wmh4FKs?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/gHV0wmh4FKs?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>„Kunduz“ ist im Buchfunkverlag Leipzig erschienen und kostet pro <a href="http://vorleser.net/html/kunduz.html" target="_blank">Download </a>4,99 Euro (10 Stunden inkl. <em>Unsere Feinde Teil 1.) </em><strong><a href="http://www.shareit.com/affiliateintro.html?sessionid=1820777223&amp;random=76305b281436b7795ab34313f812c57c " target="_blank">Zur Anmeldung zum im Interview genannten Affiliate-Link geht es hier.</a></strong>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp193"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4365&amp;md5=534577842dfc054cf54b3899373b4bc5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ziviler Blickwinkel: Das andere Afghanistan&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 14:20:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Das andere AFG]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Positivmeldung]]></category>
		<category><![CDATA[Wasseraufbereitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Während das  Kabinett heute die Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes beschlossen hat, welches dem Bundestag noch diesen Momat zur Abstimmung vorgelegt wird, streiten sich die Experten noch darum, wann denn nun der Abzug der Bundeswehr vom Hindukusch eingeleitet werden soll. Ende 2011 und 2014 dann ganz rauß sein?! Meine Meinung dazu kennen Sie. Alles verfrüht, Afghanistan wird uns noch länger brauchen als die nächsten vier Jahre. Nevertheless: diese Diskussion haben wir die Jahre schon oft geführt, ich möchte sie nicht wieder von vorne beginnen. Stattdessen an diesem denkwürdigen Tage eine völlig andere Geschichte, die mir aus der Seele spricht: Das andere Afghanistan von Günter Flegel Eine fränkische Baufirma hat sich auf die Sanierung von Trinkwasserbehältern spezialisiert. Der Facharbeiter Thorsten Menge berichtet von seiner Arbeit in Afghanistan. Er war überrascht wie sehr sich die Realität in Kabul vom Bild in den Medien unterscheidet. Wie bringt man Frieden in ein fernes Land? Die Frage wird sich wohl gerade in Afghanistan, wenn überhaupt, dann nur sehr schwer beantworten lassen. Thorsten Menges Friedenspaket für das Land im &#8220;kriegsähnlichen Zustand&#8221; besteht aus ein paar Sack Zement und einigen hundert Metern Absperrband, fränkisch rot-weiß. Der Pfarrweisacher sorgt dafür, dass in einem Land, in dem nur die Kriegsmaschine tadellos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Während das  Kabinett heute die Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes beschlossen hat, welches dem Bundestag noch diesen Momat zur Abstimmung vorgelegt wird, streiten sich die Experten noch darum, wann denn nun der Abzug der Bundeswehr vom Hindukusch eingeleitet werden soll. Ende 2011 und 2014 dann ganz rauß sein?! Meine Meinung dazu kennen Sie. Alles verfrüht, Afghanistan wird uns noch länger brauchen als die nächsten vier Jahre. Nevertheless: diese Diskussion haben wir die Jahre schon oft geführt, ich möchte sie nicht wieder von vorne beginnen. Stattdessen an diesem denkwürdigen Tage eine völlig andere Geschichte, die mir aus der Seele spricht:</p>
<p><strong>Das andere Afghanistan</strong><br />
<em>von Günter Flegel</em></p>
<p style="text-align: justify;">Eine  fränkische Baufirma   hat sich auf die Sanierung von  Trinkwasserbehältern spezialisiert. Der Facharbeiter Thorsten Menge    berichtet von seiner Arbeit in Afghanistan.   Er  war überrascht wie  sehr sich die Realität in Kabul vom Bild in den Medien unterscheidet. Wie bringt man Frieden in ein fernes Land? Die Frage wird sich wohl  gerade in Afghanistan, wenn überhaupt, dann nur sehr schwer beantworten  lassen. Thorsten Menges Friedenspaket für das Land im &#8220;kriegsähnlichen  Zustand&#8221; besteht aus ein paar Sack Zement  und einigen hundert Metern  Absperrband, fränkisch rot-weiß.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/Wasserbehälter.jpg"  class="wmp" id="wmp195"><img class="aligncenter size-full wp-image-4355" title="Wasserbehälter" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/Wasserbehälter.jpg" alt="" width="527" height="332" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Pfarrweisacher sorgt dafür, dass in einem  Land, in dem  nur die Kriegsmaschine tadellos zu funktionieren scheint,  das Wasser wieder friedlich aus den Hähnen plätschert. Der  45 Jahre alte Techniker der Firma Von der Forst  aus Pfarrweisach  (Landkreis Haßberge)  war  schon einmal  dort, vor gut 25 Jahren.  Damals, als Deutschland auch im Krieg war, im Kalten Krieg,  wenige  Jahre vor dem Fall der Mauer,  musste der  Thüringer bei der Nationalen  Volksarmee einrücken.   &#8220;Zum Schießen&#8221;, erzählt er, fuhren die  Soldaten  aus dem Ostblock  auf Übungsplätze in Kasachstan, irgendwo bei  Turkmenistan, Usbekistan, Afghanistan&#8230; Dass er jetzt, ein  Vierteljahrhundert später,  in friedlicher Mission in den Flieger   steigen durfte, hat  Thorsten Menge  nicht kalt gelassen.</p>
<p>Sein  Chef, Erwin von der Forst,  hat schon mehrfach als Subunternehmer   großer Konsortien, die im Auftrag der Weltgemeinschaft den Wiederaufbau  in  Afghanistan  stemmen sollen, Mitarbeiter &#8220;nüber&#8221; geschickt.</p>
<p>Zuletzt  war wegen der angespannten  Sicherheitslage mehrere Jahre Pause, heuer  kam wieder eine Anfrage, wie der Firmenchef erzählt.  &#8220;Lange nachdenken  musste ich nicht&#8221;, sagt von der Forst.  Zwar &#8220;verdient man sich dabei  keine goldene  Nase&#8221;, aber wer  sich wie das Pfarrweisacher Unternehmen  in einer schmalen Nische engagiert, &#8220;tut gut daran, auch international  im Geschäft zu bleiben&#8221;, sagt der Chef.  Und: &#8220;Wenn man einmal eine  Anfrage ausgeschlagen hat, wird man am Ende vielleicht gar  nicht mehr  gefragt.&#8221; Zugute kommen dem Pfarrweisacher Unternehmen seine  Erfahrung auch im Ausland und das technische Rüstzeug, um notfalls  selbst von  Granaten getroffene Wasserbehälter wieder dicht zu bekommen. (<a href=" http://www.infranken.de/nachrichten/lokales/hassberge/Kabul-Wirtschaft-Gesellschaft-Hassberge-Pfarrweisach-Krieg-Frieden-Das-andere-Afghanistan;art217,118866" target="_blank"><strong>weiter auf infranken.de</strong></a>)</p>
<p style="text-align: justify;">Den <a href=" http://augengeradeaus.net/2011/01/das-neue-isaf-mandat-die-begrundung/#more-1818" target="_blank"><strong>beschlossenen Mandatstext</strong></a> des Kabinetts können sie beim Blogkollegen von <em>Augen geradeaus</em> nachlesen.</p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4354&amp;md5=f656297a4c43ed778f73d04c5566b682" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Skandal: Batcha Bazi &#8211; Knabenspiele in Afghanistan&#8230;</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4348&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=skandal-bacha-bazi-knabenspiele-in-afghanistan</link>
		<comments>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4348#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 17:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghnaistan]]></category>
		<category><![CDATA[Buka Bazi]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Knabenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[seueller Missbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[war Lords]]></category>

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		<description><![CDATA[(Video) Auf ein mir bisher noch unbekanntes Problem in Afghanistan bin ich meiner Buchgruppe &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221; bei Facebook aufmerksam geworden. Dort hat ein 19jähriger afghanischer Abiturient diesen Post veröffentlicht: Ein zur Zeit nicht so bekanntes, aber dennoch großes Problem in Afghanistan: Batcha Bazi. Wer English gut genug beherrschen kann, der soll sich mal diese Doku reinziehen. Es ist nicht nur die Armut bzw die fehlende Infrastruktur&#8230;.Es sind Probleme und Sachen, von denen manche selbst nichts wissen bzw gewusst haben. Allein: die da tanzen und betören, sind alles Jungen. Eine verkehrte Welt, halb verborgen, aber auch nicht gänzlich geheim. Die Welt des Batscha Bazi, des &#8220;Knabenspiels&#8221;. Von Kundus im Norden bis Kandahar im Süden halten sich Reiche, vor allem Milizführer, ihre privaten Knaben, die Milch und Hühnerfleisch bekommen und neben den Frauengemächern wohnen. Die vor Freunden tanzen, für Unsummen gehandelt werden und bei denen niemand fragt, ob sie Jungfrauen sind. Im Gegenteil: Den Lieblingsknaben eines großen Commanders von hinten zu nehmen, ist eine Trophäe. Begehrte, bekannte Buhlknaben werden für Zehntausende Dollar ver- und gekauft, ihretwegen wird gemordet. &#8220;Ich bin verheiratet, aber ich bevorzuge Jungen&#8221;, bekennt der ehemalige Mudschahedin-Kommandeur Allah Daad aus Kundus ungerührt: &#8220;Hier kann man ja keine Frauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(Video) Auf ein mir bisher noch unbekanntes Problem in Afghanistan bin ich <a href=" http://www.facebook.com/#!/home.php?sk=group_126672227391377&amp;ap=1" target="_blank"><strong>meiner Buchgruppe &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221; bei Facebook</strong></a> aufmerksam geworden. Dort hat ein 19jähriger afghanischer Abiturient diesen Post veröffentlicht:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ein zur Zeit nicht so bekanntes, aber dennoch großes Problem in Afghanistan: <a href=" http://en.wikipedia.org/wiki/Bacha_bazi" target="_blank"><strong>Batcha  Bazi</strong></a>.   Wer English gut genug beherrschen kann, der soll sich mal diese  Doku reinziehen. Es ist nicht nur die Armut bzw die fehlende  Infrastruktur&#8230;.Es sind Probleme und Sachen, von denen manche selbst  nichts wissen bzw gewusst haben.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Allein: die da tanzen und betören, sind alles Jungen. Eine verkehrte    Welt, halb verborgen, aber auch nicht gänzlich geheim. Die Welt des    Batscha Bazi, des &#8220;Knabenspiels&#8221;. Von Kundus im Norden bis Kandahar im    Süden halten sich Reiche, vor allem Milizführer, ihre privaten Knaben,    die Milch und Hühnerfleisch bekommen und neben den Frauengemächern    wohnen. Die vor Freunden tanzen, für Unsummen gehandelt werden und bei    denen niemand fragt, ob sie Jungfrauen sind. Im Gegenteil: Den    Lieblingsknaben eines großen Commanders von hinten zu nehmen, ist eine    Trophäe. Begehrte, bekannte Buhlknaben werden für Zehntausende Dollar    ver- und gekauft, ihretwegen wird gemordet. &#8220;Ich bin verheiratet, aber    ich bevorzuge Jungen&#8221;, bekennt der ehemalige Mudschahedin-Kommandeur    Allah Daad aus Kundus ungerührt: &#8220;Hier kann man ja keine Frauen mit zu    Partys nehmen und sie tanzen lassen. Mit Jungs geht das. Damit kann  man   angeben! Ich hatte mal einen, der tanzte so schön wie eine  fliegende   Taube! Keiner kam nach ihm, der so war &#8211; ach. &#8221; Seufzen.  &#8220;Ich habe ihn   drei Jahre lang bei mir behalten und gehen lassen, als  sein Bart   spross.&#8221; Schwul sei niemand, beteuern die Eingeweihten, es  gehe nur um   einen Ersatz für die Frauen, die Gespielinnen, um die man  beneidet, für   die man bewundert wird.</p>
<p>Die Tür zu der anderen Welt ist an  diesem heißen Abend aus Holz,   unscheinbar, und liegt in einem  verwinkelten Wohnviertel unterhalb der   Ruine des Kabuler  Dar-ul-Aman-Palastes. Sie öffnet sich nach einem   kurzen Anruf beim  Gastgeber, und die Welt leuchtet bonbonfarben: ein   Garten, groß wie ein  Fußballfeld, in der Mitte ein riesiges Zelt, an   den Seiten offen,  Lametta, Lampions und Scheinwerfer, die Band spielt   auf. Erst zwei, dann  vier Jungen in hautengen Leibchen und Röcken, über   deren Saum der Rand  des Slips ragt, tänzeln auf die Bühne. Die   Zuschauer johlen, die Jungen  tanzen, winden lasziv hauchdünne Tücher um   Kopf und Hals und wackeln mit  dem Po. Sie umtänzeln die vordersten  der  40 mit Kalaschnikows  bewaffneten Soldaten, die hier sind, um die  Gäste  in Schach zu halten.</p>
<p>Als  der Star der Nacht in einer Tunika auf die Bühne wirbelt und seine    dichten, halbmeterlangen Locken aus dem Tuch schüttelt, brüllt die   Menge  vor Begeisterung: &#8220;Sabi!&#8221; Sabi, der tanzt und aussieht wie eine   Frau,  ist der Star der Kabuler Buhlknabenszene. Die Soldaten müssen    Aufspringende zurückdrängen, während Sabi und die anderen sie wie    flirtende Ballerinas umkreisen. Und um halb drei Uhr morgens plötzlich    verschwinden, diskret zu einem Wagen gebracht werden, bevor die Gäste  so   recht merken, dass sie fort sind.</p>
<div id="attachment_4349" class="wp-caption aligncenter" style="width: 467px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/Bacha_Bazi.jpg"  class="wmp" id="wmp197"><img class="size-full wp-image-4349" title="Bacha_Bazi" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/Bacha_Bazi.jpg" alt="" width="457" height="443" /></a><p class="wp-caption-text">Bacha Bazi: Dacing Boys in Afghanistan. Knaben in Frauenkleidern müssen für War Lords tanzen und werden sexuell missbraucht.</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dacing Boys in Afghanistan:</strong><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">Kinder, die fast wie Sklaven gehalten, in Mädchenkleider gesteckt  und überwiegend von War Lords als tanzende Püppchen missbraucht werden &#8211; von sexuellen Übergriffen ganz zu schweigen. Über diesen menschenunwürdigen Skandal am Hindukusch ist hier noch nicht viel bekannt. In deutschen Medien lesen wir bisher nichts darüber. Die  TV Produktionsfirma Frontline hat sich nun erstmals Ende letzten Jahres an dieses Thema heran getraut. Mit Sicherheit keine ungefährliche Arbeit. Sie verdient unseren Respekt. Weil sich in einer Facebookgruppe, in zirka 80 Prozent aller Mitglieer Afghanen sind, und sich dort gerade eine heftige Debatte des Protestes entwickelt, möchte ich ihnen diesen Film nicht vorenthalten. Sehen Sie die vierteilige You-Tube Doku jetzt hier:</p>
<p style="text-align: justify;">
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/nvPquUOejrU?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/nvPquUOejrU?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Frontline schreibt:</strong></p>
<p><em>As the United States deepens its commitment to Afghanistan, FRONTLINE  takes viewers inside the war-torn nation to reveal a disturbing practice  that is once again flourishing in the country: the organized sexual  abuse of adolescent boys.</em></p>
<p><em>In The Dancing Boys of Afghanistan,  Afghan journalist Najibullah Quraishi (Behind Taliban Lines) returns to  his native land to expose an ancient practice that has been brought back  by powerful warlords, former military commanders and wealthy  businessmen. Known as &#8220;bacha bazi&#8221; (literal translation: &#8220;boy play&#8221;),  this illegal practice exploits street orphans and poor boys, some as  young as 11, whose parents are paid to give over their sons to their new  &#8220;masters.&#8221; The men dress the boys in women&#8217;s clothes and train them to  sing and dance for the entertainment of themselves and their friends.  According to experts, the dancing boys are used sexually by these  powerful men.</em></p>
<p><em>In detailed conversations with several bacha bazi  masters in northern Afghanistan and with the dancing boys they own,  reporter Quraishi reveals a culture where wealthy Afghan men openly  exploit some of the poorest, most vulnerable members of their society.</em></p>
<p><em>&#8220;What  was so unnerving about the men I had met was not just their lack of  concern for the damage their abuse was doing to the boys,&#8221; Quraishi  says. &#8220;It was also their casualness with which they operated and the  pride with which they showed me their boys, their friends, their world.  They clearly believed that nothing they were doing was wrong.&#8221;</em></p>
<p><em>Under  the guise of doing a documentary on similar practices in Europe,  Quraishi gained the confidence of Dastager, a former mujahideen  commander and wealthy businessman whose business interests include  importing autos from the Far East. With Dastager as his guide, Quraishi  takes viewers inside the world of bacha bazi, where prominent men  compete to own and use the boys.</em></p>
<p><em>&#8220;I had a boy because every  commander had a partner,&#8221; says Mestary, a former senior commander who is  well connected with major Afghan warlords. &#8220;Among the commanders there  is competition, and if I didn&#8217;t have one, then I could not compete with  them.&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;I go to every province to have happiness and pleasure  with boys,&#8221; says an Afghan man known as &#8220;The German,&#8221; who acts as a  bacha bazi pimp, supplying boys to the men. &#8220;Some boys are not good for  dancing, and they will be used for other purposes. &#8230; I mean for sodomy  and other sexual activities.&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;It&#8217;s a disgusting practice. &#8230;  It&#8217;s a form of slavery, taking a child, keeping him. It&#8217;s a form of  sexual slavery,&#8221; says Radhika Coomaraswamy. U.N. special representative  for Children and Armed Conflict. &#8220;The only way to stop bacha bazi is if  you prosecute the people who commit the crime, and that&#8217;s what we need,  because the laws are there in the books against this practice.&#8221;</em></p>
<p><em>In  the documentary, Quraishi interviews local police officials who insist  that men who participate in bacha bazi will be arrested and punished  regardless of their wealth or powerful connections. Later that day,  however, Quraishi&#8217;s cameras catch two officers from the same police  department attending an illegal bacha bazi party.</em></p>
<p><em>&#8220;Many of the  people who do this work for the government,&#8221; says Nazir Alimy, who  compiled a report on bacha bazi for UNICEF. &#8220;They speak out against it  but are abusers themselves. &#8230; I personally cannot mention any names  because I am scared.&#8221;</em></p>
<p><em>Quraishi speaks with some dancing boys who  fear they will be beaten or killed. &#8220;If they stray, they get killed,&#8221;  says a 13-year-old dancing boy. &#8220;Sometimes fighting happens among the  men who own the boys. If you don&#8217;t please them, they beat you, and  people get killed.&#8221;</em></p>
<p><em>Quraishi also talks with the family of  15-year-old Hafiz, who reportedly was murdered after trying to escape  from his master, a well-known drug baron and warlord. In Hafiz&#8217;s case, a  suspect &#8212; the policeman who supplied the gun that killed Hafiz &#8212; was  arrested and convicted. Sentenced to 16 years in prison, the officer was  released after serving only a few months. Hafiz&#8217;s family says they  suspect the boy&#8217;s former owner bribed local officials to win his  release.</em></p>
<p><em>&#8220;If only these people were punished, this kind of thing  wouldn&#8217;t happen,&#8221; Hafiz&#8217;s mother says. &#8220;Whoever commits these crimes  doesn&#8217;t get punished. Power is power.&#8221;</em></p>
<p><em>The program will conclude  with a detailed update of attempts to arrange the rescue of one of the  dancing boys profiled in the film, an 11-year-old boy bought by Dastager  from an impoverished rural family. It is a dramatic final chapter, full  of new shocks and surprises, and, in the end, provides a measure of  justice for the boy and his master.</em></p>
<p style="text-align: justify;">
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/7IEZo1u3wTY?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/7IEZo1u3wTY?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/lE6SYE-PTmE?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/lE6SYE-PTmE?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/T_VB3PwCrlE?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/T_VB3PwCrlE?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Mein Co-Moderator bei Facebook schreibt:</p>
<p><strong>Elijah 24, Student/Rapper</strong>, Hannover</p>
<p><em>Die Kinder sind Säulen eines Landes,  sie tragen die Zukunft eines Landes. Eine Gesellschaft kann man daran  messen, wie sie ihre Kinder  behandelt.  In Afghanistan wurde den  Kindern ihre Kindheit gestohlen. Es war nicht nur der Krieg, sondern  auch die Armut und „Menschen“, die ihre Armut ausgenutzt haben. „Batcha  Bazi“, ist nicht nur pervers und krank, sondern es verstößt gegen  unsere Religion und Kultur. Es verstößt gegen die Menschlichkeit. Die  afghanische Gesellschaft muss  das Thema enttabuisieren und ihre  Schweigen brechen. Das Volk muss sensibilisiert werden und eine  Verantwortungsgefühl entwickeln. Wir alle sind alle davon betroffen auch  wenn nicht direkt. Diese Kinder könnten unsere kleinen Brüder sein oder  unsere Söhne. Das Opfer der Armut darf nicht die Menschlichkeit sein.   Die  Kinder haben immer Priorität und wir dürfen nicht zulassen, dass solche  kranke Praktiken zu einem Teil unserer Kultur werden. Die betroffene  Kinder, meist Jungen zwischen 10 und 16 Jahre können nicht ihre Stimme  heben und für sich kämpfen aber wir haben die Möglichkeiten und müssen  unsere Stimmen diesen Kindern geben und für sie sprechen. Wir müssen für  sie kämpfen und für ihre Grundrechte und für ein besseres Afghanistan.</em>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp197"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4348&amp;md5=196490f7fddabc2230b2295b2104f9c4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Frauen packen aus: Schock TV in Kabul</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4344&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=frauen-packen-aus-schock-tv-in-kabul</link>
		<comments>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4344#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 20:21:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[CNN]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[TV Show]]></category>

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		<description><![CDATA[Frauenrechte in Afghanistan? Gibt es diese? Nein, werden jetzt viele sagen. Andere werden jetzt einige Suren aus dem Koran über die Rolle der Frau im Islam zitieren. Erst neulich durfte ich einer muslimischen Diskussion hier in Deutschland zwischen einer Iranerin und einem Afghanen verfolgen. Kein umkompliziertes Thema Egal. Interessant ist diese folgende Geschichte, die Bild.de heute publiziert hat: Vergewaltigung, Missbrauch, Zwangsehe: Hinter einer Maske sprechen sie im TV über ihr Schicksal. Es sind schockierende Schicksale, erschütternde Szenen, traurige Momente. In einer neuen TV-Show erzählen afghanische Frauen, wie sie als junge Mädchen mit alten Männern verheiratet, wie sie gedemütigt und vergewaltigt wurden. „Niqab“ (dt. „Schleier“) heißt die sensationelle Sendung, die jetzt in Kabul produziert wird. Der US-Nachrichtensender „CNN“ zitiert vorab aus einer der Folgen. Darin erzählt die Afghanin Saraya hinter einer Maske, wie sie mit 15 Jahren zwangsverheiratet wurde. Ihr Ehemann: ein 58 Jahre alter Afghane, bekannt als Vergewaltiger. „Als mein jüngstes Kind gerade erst vier Jahre alt war, brachte mein Mann verschiedene Frauen mit nach Hause und vergewaltigte sie“, erzählt Saraya. „Meine Kinder fragten mich, wer diese Frauen seien, aber ich konnte nichts sagen – mein Mann hätte mich verprügelt.“ Schon drei Tage nach der Hochzeit, zu der sie ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Frauenrechte in Afghanistan? Gibt es diese? Nein, werden jetzt viele sagen. Andere werden jetzt einige Suren aus dem Koran über die Rolle der Frau im Islam zitieren. Erst neulich durfte ich einer muslimischen Diskussion hier in Deutschland zwischen einer Iranerin und einem Afghanen verfolgen. Kein umkompliziertes Thema Egal. Interessant ist <em>diese </em>folgende Geschichte, die <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2011/01/03/afghanistan-so-grausam-werden-frauen-misshandelt/neue-schock-tv-show.html" target="_blank"><strong>Bild.de</strong></a> heute publiziert hat:</p>
<p style="text-align: justify;">Vergewaltigung, Missbrauch, Zwangsehe: Hinter einer Maske sprechen sie im TV über ihr Schicksal. Es sind schockierende Schicksale, erschütternde Szenen, traurige  Momente. In einer neuen TV-Show erzählen afghanische Frauen, wie sie als  junge Mädchen mit alten Männern verheiratet, wie sie gedemütigt und  vergewaltigt wurden.</p>
<p>„Niqab“ (dt. „Schleier“) heißt die sensationelle Sendung, die jetzt in Kabul produziert wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Der US-Nachrichtensender „CNN“ zitiert vorab aus einer der Folgen. Darin erzählt die Afghanin Saraya hinter einer Maske, wie sie mit 15 Jahren zwangsverheiratet wurde. Ihr Ehemann: ein 58 Jahre alter Afghane, bekannt als Vergewaltiger.</p>
<div id="attachment_4345" class="wp-caption aligncenter" style="width: 475px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/Frauen.jpg"  class="wmp" id="wmp198"><img class="size-full wp-image-4345" title="Frauen" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/Frauen.jpg" alt="" width="465" height="349" /></a><p class="wp-caption-text">(Bild.de) Foto: Eros Hoagland/Redux/Redux/laif</p></div>
<p>„Als mein jüngstes Kind gerade erst vier Jahre alt war, brachte mein Mann verschiedene Frauen mit nach Hause und vergewaltigte sie“, erzählt Saraya. „Meine Kinder fragten mich, wer diese Frauen seien, aber ich konnte nichts sagen – mein Mann hätte mich verprügelt.“</p>
<p>Schon drei Tage nach der Hochzeit, zu der sie ihr Vater gezwungen hatte, habe sie bemerkt, dass ihr Ehemann ein Unmensch sei.</p>
<p>In den Ehejahren dachte sie immer wieder über  Weglaufen nach, doch die Angst, dass ihr Mann sie und ihre drei Kinder  finden und töten könnte, war zu groß.</p>
<p>DOCH JETZT SPRICHT SIE IM TV!</p>
<p><em>Rechtsexperten  und Menschenrechtler stehen Saraya bei. Andere Frauen machen ihr Mut.  „Dich in so einem jungen Alter mit einem so alten Mann zu verheiraten  ist gegen den Islam“, hat ihr sogar ein Religions-Experte erklärt.</em></p>
<p>Die  Idee zu der Sendung stammt von Sami Mahdi (28). Der junge TV-Produzent  wollte laut „CNN“ schon immer eine Sendung ins afghanische Fernsehen  bringen, in der Frauen über „ihre Schwierigkeiten und Probleme und die  Gewalt, die sie zu Hause erleben“ sprechen können.</p>
<p>Die  Idee hinter der Idee sei aber eine ganz persönliche, so Mahdi zu „CNN“.  Sie stammt aus seiner Kindheit und dem, was er bei seiner Mutter  beobachten konnte . (<a href=" http://www.bild.de/BILD/politik/2011/01/03/afghanistan-so-grausam-werden-frauen-misshandelt/neue-schock-tv-show.html" target="_blank"><strong>Fundstelle: Bild.de</strong></a>)
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp198"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4344&amp;md5=72ecf8b47b0336fdf32b7ef3fd1048d3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Jahresrückblick 2010&#8230;</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4337&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=jahresruckblick-2010</link>
		<comments>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4337#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 15:41:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ganz im Geheimen sprachen der Weise und ich. Ich bat ihn: Nenne mir die Geheimnisse der Welt. Er sprach: Schweig &#8230; und lass dir von der Stille die Geheimnisse der Welt erzählen. Dschalal ad-Din ar-Rumi, afghanischer Dichter aus der Provinz Balkh, 30. Sept. 1207 &#8211; 17. Dez. 1273 Ob ein Jahresrückblick ein Blick in die falsche Richtung ist, können nur Sie selber beurteilen. Nur noch wenige Stunden und ein neues Jahr beginnt. Dieses Mal habe ich mir auch wirklich bis zum Moment Zeit dafür gelassen Andernsorts wird darauf verwiesen, dass es diese Jahresrückblicke ja zur Genüge gäbe&#8230;nun: hier haben Sie einen gefunden.  Wenn auch ein persönlicher, hat dieses Blog den Anspruch, zu sensibilisieren, zu interessieren, andere Blickwinkel aufzeigen, die es hier und dort nicht gibt. Drei verschiedene Statistik-Programme laufen hier im Hintergrund, verschiedenartig zählen sie allemal: die eine zwischen 10 und vierzigtausend Besucher pro Monat, die andere über 850.000 monthly Pageviews, die dritte Leser aus 70 Ländern der Welt. Ich blicke da nicht wirlich durch. Egal: hier geht es nicht um Impressionsprahlerei, die überlasse ich anderen&#8230;ein Rückblick hat für mich auch immer etwas mit Respekt und einer gewissen Demut zu tun. Vorallem mein Respekt vor den im April diesen Jahres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Ganz  im Geheimen sprachen der Weise und ich. Ich bat ihn: Nenne mir die  Geheimnisse der Welt. Er sprach: Schweig &#8230; und lass dir von der Stille  die Geheimnisse der Welt erzählen.</em><strong> Dschalal ad-Din ar-Rumi, afghanischer Dichter aus der Provinz Balkh, 30. Sept. 1207 &#8211; 17. Dez. 1273 </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ob ein Jahresrückblick ein Blick in die falsche Richtung ist, können nur Sie selber beurteilen. Nur noch wenige Stunden und ein neues Jahr beginnt. Dieses Mal habe ich mir auch wirklich bis zum Moment Zeit dafür gelassen <img src='http://www.afghanistan-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> Andernsorts wird darauf verwiesen, dass es diese Jahresrückblicke ja zur Genüge gäbe&#8230;nun: hier haben Sie einen gefunden.  Wenn auch ein persönlicher, hat dieses Blog den Anspruch, zu sensibilisieren, zu interessieren, andere Blickwinkel aufzeigen, die es hier und dort nicht gibt. Drei verschiedene Statistik-Programme laufen hier im Hintergrund, verschiedenartig zählen sie allemal: die eine zwischen 10 und vierzigtausend Besucher pro Monat, die andere über 850.000 monthly Pageviews, die dritte Leser aus 70 Ländern der Welt. Ich blicke da nicht wirlich durch. Egal: hier geht es nicht um Impressionsprahlerei, die überlasse ich anderen&#8230;ein Rückblick hat für mich auch immer etwas mit Respekt und einer gewissen Demut zu tun. Vorallem mein Respekt vor den im April diesen Jahres in Afghanistan gefallenen Kameraden, das hat mich arg mitgenommen und meine Gedanken sind in diesem Moment bei den vielen Angehörigen dieser Soldaten, deren Pflichterfüllung fast im Nichts der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden sind.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Die nächste Trauerfeier kommt bestimmt&#8221;, höhnte dieses Jahr ein Journalistenkollege abfällig. Ein Indikator dafür, dass noch nicht wirlich alle Mulitplikatoren verstanden haben, worum es geht. Aufmerksamkeit scheint für viele Menschen immer noch ein Fremdwort zu sein. Das politische Interesse der Gesellschaft, scheint seit Stuttgart 21 gestiegen zu sein, ich wünschte mir eine ähnliche Aufmerksamkeit für das Thema Sicherheitsolitik in Deutschland. Staatsbürger in Uniform als verlängerter Arm der Politiker, um deren Interessen durchzusetzen &#8211; unter Einsatz des eigenen Lebens: der Beruf des Soldaten. Ja. Ein neuer Verteidigungsminister, der einen anderen Wind in die Medienlandschaft bringt. Ob  nun mit oder ohne Gattin am Hindukusch, wen sollte das schon jucken? Verstehe den Medienhype um diese Kerner-Sendung immer noch nicht. Und die, die dagegen wetterten, haben immer noch nicht verstanden. Und dann noch die Strukturreform der Bundeswehr. Keine Wehrpflicht mehr? Entfernt sich die Gesellschaft jaetzt noch mehr von ihrer Armee? Weniger Soldaten im Gesamten, aber künftig mehr Kameraden im Einsatz. Diese Gleichung verstehe ich immer noch nicht. Sind wir auf dem Wege zu einer EU-Armee, in der sich verschiedene Mitgliedsländer künftig nur auf spezielle Aufgaben kümmern? Deutsche ABC-Abwehr dann in Madrid, weil wir es am besten können?</p>
<div id="attachment_4338" class="wp-caption aligncenter" style="width: 515px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/2010.jpg"  class="wmp" id="wmp200"><img class="size-large wp-image-4338" title="2010" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/2010-1024x764.jpg" alt="" width="505" height="378" /></a><p class="wp-caption-text">Ausblicke? Rückblicke? Schönfärberei?</p></div>
<p style="text-align: justify;">Meine Fingerkuppen jucken und wollen eigentlich politisieren. Ich halte mich aber bewußt damit zurück &#8211; zumal ich davon ausgehe, dass meine Leser eine eigene Meinung haben über das Gesamtgeschehen am Hindukusch. Dennoch sei mir hier ein politisches Wort gestattet: die Afghanistan-Konferenz 2010 in London war für mich ein Hohn. Eine Rückzugsdebatte. Falsch. Gemein. Verantwortungslos. Deutschland im Krieg? Das will keiner. Also nennen wir die Kinder einfach bei einem anderen Namen. Jetzt heißt es ASB&#8230;Ausbildungsschutzbataillion. Quick Reaction Force klingt auch irgendwie zu martialisch. Und schon sind wir alle wieder politsch korrekt. Bekommt aber auch niemand so wirlich mit. 2014 raus aus Afghanistan? Ich wette dagegen. Westerwelle und zu Guttenberg wetteifern untereinander. Der eine hü, der andere hott. Das Superwahljahr 2011 steht an. Und wie erklärte uns Ex-Minister Struck (SPD) in einer ARD-Talkshow: &#8220;Wir konnten es nicht Krieg nennen, weil wir sonst Versicherungsprobleme bekommen hätten&#8230;&#8221;  Ich könnte k&#8230;..!!! Sorry. Ist mir gerade so rausgerutscht <img src='http://www.afghanistan-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify;">Wie sie vielleicht bemerkten, hat sich die Schlagzahl der Posts etwas verändert. Einerseits hatte ich fast zwei Monate einen Blogpraktikanten von der Bundeswehr Universität in Hamburg und damit einen Ausbildungsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Afghanistan-Blog (das Ding hängt bald an meiner Wand), andererseits hatte ich mich dazu entschieden, nicht jede Wendung eines Mosaiksteinchens zu diskutieren. Das läßt meine Zeit leider nicht zu. Im Zuges des Kundus-Untersuchungsausschusses, der BW Materialdebatte um Panzerhaubitze 2000 &amp; Co. sind viele andere wichtige Aspekte aus afghanischer Sicht untergegangen. Lassen wir ein Land im Stich? Um das eigene Gesicht zu wahren? Das der NATO? Afghanistan hat es nicht verdient, allein gelassen zu werden. Eine völlig neue These habe ich erst jüngst von einem jungen Afghanen aufgestellt bekommen: &#8220;Wäret ihr nicht in meiner Heimat, würde ein noch viel schlimmerer Krieg ausbrechen. Die NATO ist quasi ein Puffer zwischen bevorstehenden Schwelbränden verfeindeter Interessengruppen Afghanistans.&#8221; Habe ich auch noch nirgendwo so gelesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aufmerksamkeit haben sie geschenkt liebe Leserinnen und Leser. Dafür vielen herzlichen Dank. Ohne Sie wäre dieses Blog nichts. Aber: wir haben auch Aufmerksamkeit erhalten. Insgesamt zwei Mal verlinkte die Bundeswehr auf unser Blog- auf Leafs Tagebuch, einer Soldatenfrau, die uns monatelang Einblick in ihr Seelenleben gestattet  hatte als ihr Mann am Hindukusch im Einsatz war. Auch, wenn der eine oder andere darüber nur grinsen konnte und vielleicht verständnislos den Kopf geschüttelt haben mag, viele andere Angehörige fanden sich in Leafs Zeilen wieder&#8230;verbunden mit den gleichen Ängsten&#8230;und somit erfuhren sie, dass sie mit ihrer Gedankenwelt nicht alleine sind. Vielen Dank nochmal Leaf&#8230;besonders an dieser Stelle hier. Dein Tagebuch war ein Jahreshighlight.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber auch BILD und ZEITonline haben uns mehrfach verlinkt. Für zeit.de habe ich sogar meine eyesblog-Tour wiederholen dürfen &#8211; auf der Suche nach dem gesellschaftspolitischen Desinteresse. Auch eine Form der Aufmerksamkeit, für die ich mich bedanken möchte.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Brief, den mir der Kabuler Schmuckhändlers Abdullah 2007 geschrieben hat und der auch in meinem Buch &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221; erschienen ist, wurde ein weiteres Mal veröffentlicht. Und zwar in Hellmuth Karaseks Buch &#8220;Briefe bewegen die Welt&#8221; &#8211; Abduallah  zwischen Adenauer und Bismarck.</p>
<p style="text-align: justify;">Viele neue Freunde habe ich dieses Jahr kennen und schätzen lernen dürfen. Unter ihnen auch der junge Afghane Elijah Escobar &#8211; so sein Künstlername, ein Hannoveraner Rapper, der sich als Pashtune nach einer vierjährigen Flucht aus Kabul mittlerweile eine respektable Existenz hier in Deutschland aufgebaut hat. Dieses Jahr durfte ich seiner Theaterpremiere &#8220;Tariqs Auftrag&#8221; miterleben: die wahre Geschichte eines jungen Afghanen, der auf seiner Flucht aus Afghnaistan über ein griechisches Flüchtlingslager auf dem Weg nach Italien ums Leben kam. Sehr ergreifend und eine tränenriche Theaterpremiere.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/dg85Wz41JEY?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/dg85Wz41JEY?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Da schönste Kompliment des Jahres habe ich erst gestern erhalten&#8230;von einem jungen 19jährigen Afghanen aus Neu-Isenburg, einem Gruppenteilnehmer der Facebook Buchgruppe &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221;:</p>
<p><em>Eine gute freundin von  mir hat mir erklärt dass deine absicht die ist afg aufzubauen ohne dabei  die kultur zu vernachlössigen =)<img src="http://static.ak.fbcdn.net/images/blank.gif" alt="=)" /> das find ich einfach toll =)<img src="http://static.ak.fbcdn.net/images/blank.gif" alt="=)" /> ich liebe meine kultur sehr und schätze sie da ich ja hier lebe und   nicht soviel zu tun habe mit ihr aber ich lebe sie zu hause jeden tag.   ich trag afg klamotten, esse afg, rede afghanisch, schaue afghansiches   fernsehen, höre afg musik </em></p>
<div id="msg_100001049408058_undefined"><em>ich will die kultur beibehalten</em></div>
<div id="msg_100001049408058_undefined"><em>weist du bei anderen projekten ging es immer poltiisch zu sache</em></div>
<div id="msg_100001049408058_undefined"><em>es hieß immer &#8220;demokratie&#8221; hier &#8220;denmokratie&#8221; da</em></div>
<div id="msg_100001049408058_undefined"><em>und das hat mich nie wirklich berührt</em></div>
<div id="msg_100001049408058_undefined"><em>bei dir sieht man resultate</em></div>
<div id="msg_100001049408058_undefined"><em>politische resultate</em></div>
<div><em><br />
ich danke dir vielmals, das tut echt gut sowas zu lesen, wir kennen uns   zwar nicht persönlich aber ich hab das gefühl dass wir uns schon kennen   mein Freund =)<img src="http://static.ak.fbcdn.net/images/blank.gif" alt="=)" /> du hast einfach total recht, wenn man sihc selbst vergisst dann   beginnt die wahre liebe. Glaueb mir mein freund mein vater war so&#8230;er   war da gewesen und als er sich was gekauft hat zu trinken und die armen   kinder sah, da war er lieber durstig und hat den kleinen kindern was zu   trinken gegeben und ihnen alles gegeben anstatt selbst was zu sich zu   nehmen. er war so selbstlos gewesen und nun hab ich das auch aufeinmal,   ich denke kaum an mich&#8230;was mir manche sogar unter die nase reiben =)<img src="http://static.ak.fbcdn.net/images/blank.gif" alt="=)" /></em></div>
<p>Diese Worte motivieren mich. Und wenn wir uns alle ein bischen mehr interessieren, dann erreichen unsere Gedanken auch eine jüngere Generation von Auslandsafghanen, denen die Zukunft ihrer Heimat nicht egal ist. Irgendwann werden sie sich aufbäumen und werden ihre Ärmel hochkrempeln. Die Zeit wird kommen. Helfen wir ihnen dabei.</p>
<p>Mittlerweile bin ich ein wenig in die afghanische Community hier in Deutschland eingedrungen und habe dort viele neue Freunde kennenlernen dürfen. Viele neue An- und Einsichten, viele Gespräche, Tonnen an Tee <img src='http://www.afghanistan-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  und Radio HamaWas war neugierig:</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/StudioHamawas.jpg"  class="wmp" id="wmp201"><img class="aligncenter size-full wp-image-4252" title="StudioHamawas" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/StudioHamawas.jpg" alt="" width="458" height="344" /><br />
</a>Hören Sie hier, was die beiden Damen alles wissen wollten:</p>
<p style="text-align: justify;">Das Jahr hatte viele Höhen und Tiefen. Aber unterm Strich war es ein sehr schönes Jahr. Sowohl privat als auch beruflich. Und einem Menschen möchte ich hier besonders danken. Ich danke Dir von ganzem Herzen, dass es Dich gibt.  Du bist und warst immer etwas ganz besonderes für mich. Trotz allem&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Meine Projekte fürs nächste Jahr: Dari oder Pashtu lernen, eine Motorradtour nach Istanbul, nach Afghanistan zurückkehren, ein neues Buch schreiben, Ballast zurücklassen, mehr kochen <img src='http://www.afghanistan-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  und meinem neuen Kameraden Django die große weite Welt am Rhein näherbringen&#8230;</p>
<div id="attachment_4340" class="wp-caption aligncenter" style="width: 507px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/Django1.jpg"  class="wmp" id="wmp202"><img class="size-large wp-image-4340" title="Django" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/Django1-1024x764.jpg" alt="" width="497" height="370" /></a><p class="wp-caption-text">Blogkater Django</p></div>
<p style="text-align: justify;">Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich hier an dieser Stelle viel Frieden im Kopf, Geduld, Zeit fürs Wesentliche, Liebe, Toleranz, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Herzlichst,<br />
Ihr</p>
<p style="text-align: justify;">Boris Barschow</p>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp200"></div>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp202"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4337&amp;md5=fb769b46a26fcca51c86e02d943d6d39" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Alle Jahre wieder: Frohe und friedliche Weihnachten&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 11:27:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser, und wieder mal ist es soweit: Weihnachten steht vor der Tür. Ein so absehbares  Ereignis und ich melde mich erst jetzt, mögen Sie vielleicht gerade denken. Recht haben Sie, ein wenig zumindest. Andererseits freut es mich sehr, dass die Aufmerksamkeit für unsere Soldaten im Einsatz spürbar größer geworden ist. Diverse Facebook Gruppen haben sich gegründet, immer mehr Menschen, die sich für unsere Staatsbürger in Uniform engagieren. Weiter so. Vielleicht haben wir hier im Blog ja schon vor drei jahren einen kleinen Anstoß dafür geben können. Danke dafür. Nichtsdestotrotz ist dieses Weihnachten für mich auch ein besonderes. Es wird ein interkulturelles Fest. Mein lieber afghanischer Freund Sabur, der für mich wie ein Bruder ist, kommt mich besuchen und er wird die gleiche Gastfreundschaft erleben, die ich in seinem Heimatland spüren durfte. Und unterm Strich haben wir ja beide etwas zu feiern: im islamischen Glauben ist Jesus ein Prophet.  Und wenn ich mich zurück erinnere, dass ich im Einsatz mal mit einem Afghanen darüber spekuliert habe, wann die ersten Olympischen Winterspiele in Afghanistan stattfinden könnten &#8211; und ich mich damals dafür als fast &#8220;geisteskrank&#8221; eingestuft hatte &#8211; dann freut es mich um so mehr, wenn ich folgende Geschichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserinnen und Leser,</p>
<p style="text-align: justify;">und wieder mal ist es soweit: Weihnachten steht vor der Tür. Ein so absehbares  Ereignis und ich melde mich erst jetzt, mögen Sie vielleicht gerade denken. Recht haben Sie, ein wenig zumindest. Andererseits freut es mich sehr, dass die Aufmerksamkeit für unsere Soldaten im Einsatz spürbar größer geworden ist. Diverse Facebook Gruppen haben sich gegründet, immer mehr Menschen, die sich für unsere Staatsbürger in Uniform engagieren. Weiter so. Vielleicht haben wir hier im Blog ja schon vor drei jahren einen kleinen Anstoß dafür geben können. Danke dafür. Nichtsdestotrotz ist dieses Weihnachten für mich auch ein besonderes. Es wird ein interkulturelles Fest. Mein lieber afghanischer Freund Sabur, der für mich wie ein Bruder ist, kommt mich besuchen und er wird die gleiche Gastfreundschaft erleben, die ich in seinem Heimatland spüren durfte. Und unterm Strich haben wir ja beide etwas zu feiern: im islamischen Glauben ist Jesus ein Prophet.  Und wenn ich mich zurück erinnere, dass ich im Einsatz mal mit einem Afghanen darüber spekuliert habe, wann die ersten Olympischen Winterspiele in Afghanistan stattfinden könnten &#8211; und ich mich damals dafür als fast &#8220;geisteskrank&#8221; eingestuft hatte &#8211; dann freut es mich um so mehr, wenn ich folgende Geschichte lese &#8211; zwei Frauen, eine Britin und eine Italienerin, auf Skitour in Afghanistan:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Two women on a horse ski mountaineering odyssey in  Afghanistan. Sounds bonkers? With no maps or photos to guide them, they  travel along the krux of the Silk Route through the Hindu Kush and  Pamirs, stopping wherever a snowy mountain tickles their fancy. A part  of the World where only a handful of Westerners have been since Marco  polo in 1271, they discover a place where no one has climbed or seen  skis, far away from the bombs and burkas of this beautiful country.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;The Wakhan Valley is the deepest darkest pit of hell.   You&#8217;ll never get out of there alive.  I hope you&#8217;re good with horses.&#8221;  A  bold statement from the wizened Brit, who looked like he had spent a  lot of time sneaking around as some ex spy military type.  &#8220;It&#8217;s a place  for madmen, missionaries and mercenaries.&#8221;  ‘And mountaineers&#8217; I  thought to myself.  It sounded fabulous. </em>(<strong><a href=" http://www.suzymadge.com/?page=adventures" target="_blank">mehr hier</a></strong>)</p>
<div id="attachment_4330" class="wp-caption aligncenter" style="width: 580px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/Hudu_Kush.jpg"  class="wmp" id="wmp204"><img class="size-full wp-image-4330" title="Hudu_Kush" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/Hudu_Kush.jpg" alt="" width="570" height="283" /></a><p class="wp-caption-text">Skifahren am Hindu Kush...?</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ich wünsche allen Leserinnnen und Lesern dieses Blogs eine frohe und besinnliche und friedliche Weihnacht, egal, wo Sie gerade sind&#8230;im Einsatz, bei ihren Lieben oder allein. Bleiben Sie mir gewogen, denn ohne Sie wäre dieses Blog nicht das, was es ist. Und zwischen den Jahren werden Sie hier wieder meinen Jahresrückblick lesen können. Bis dahin&#8230;</p>
<p>Khoda hafez,</p>
<p>Ihr/Euer</p>
<p>Boris Barschow
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp204"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4329&amp;md5=8c06821912d14b2f020870e4afa2178a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Film: Kalter Krieg &#8211; Afghanistan 1975 bis 1988</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4325&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=film-kalter-krieg-afghanistan-1975-bis-1988</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 10:56:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[AFG]]></category>
		<category><![CDATA[geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kalter Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Mudshaheddin]]></category>
		<category><![CDATA[Russen]]></category>

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		<description><![CDATA[(Video/Dokumantation) Der Kalte Krieg &#8211; Mudshaheddin Afghanistan &#8211; 1975 bis 1988: eine sehr informative Dokumantation, die versucht zu erklären, welche geostrategischen Interessen in Afghanistan während des Russenkrieges am Hindukusch verfolgt wurden. Die Sowjetunion und die Vereinigten Staaten &#8211; ein Stellvertreter Krieg. Wer sich für die jüngere Geschichte Afghanistans interssiert, sollte sich diesen Film einfach mal anschauen. Die &#8220;jüngere&#8221; Geschichte Afghanistans.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(Video/Dokumantation) Der Kalte Krieg &#8211; Mudshaheddin Afghanistan &#8211; 1975 bis 1988: eine sehr informative Dokumantation, die versucht zu erklären, welche geostrategischen Interessen in Afghanistan während des Russenkrieges am Hindukusch verfolgt wurden. Die Sowjetunion und die Vereinigten Staaten &#8211; ein Stellvertreter Krieg. Wer sich für die jüngere Geschichte Afghanistans interssiert, sollte sich diesen Film einfach mal anschauen. Die &#8220;jüngere&#8221; Geschichte Afghanistans.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3er8xw6scFg?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/3er8xw6scFg?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/iuK0skPfO_g?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/iuK0skPfO_g?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6t89sT_KZng?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/6t89sT_KZng?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/VbV2v88sVa8?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/VbV2v88sVa8?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4325&amp;md5=2ac22721bdd4280786f9f688c0f49770" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Pol-e Khumri: Bundeswehrsoldat gefallen</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4318&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=pol-e-khumri-bundeswehrsoldat-gefallen</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 00:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Pol- e Kumri]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein deutscher Soldat starb nach BILD-Informationen bei einem Unfall mit seiner Dienstwaffe! Um 21 Uhr 30 Ortszeit wurde der Hauptgefreite mit einer Kopfverletzung im sogenannten „OP-North&#8221;, einem Außenposten der Bundeswehr 70 Kilometer südlich von Kunduz, aufgefunden. Der Verletzte wurde sofort ins Feldlager Pol-e Khumri gebracht. Dort versuchten Ärzte noch, sein Leben zu retten. Aber der Soldat erlag wenig später seiner schweren Verletzung. Die Bundeswehr untersucht den Vorfall. Vermutlich löste sich ein Schuss, als der Soldat gerade seine Waffe reinigte. Der Soldat ist bereits der neunte Tote, den die Bundeswehr dieses Jahr zu beklagen hat. Insgesamt starben damit 45 deutsche Soldaten in den neun Jahren seit Beginn des Afghanistan-Einsatzes. (berichtet bild.de) Ein Sprecher des Einsatzführungskommandos sagte der Nachrichtenagentur AFP, es handle sich vermutlich um einen &#8220;Unfall&#8221;. Der genaue Vorgang müsse aber noch untersucht werden. Pol-e-Khumri liegt in der an Kundus angrenzenden Provinz Balkh. (weiter auf spiegel.de)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ein deutscher Soldat starb nach BILD-Informationen bei einem  Unfall mit seiner Dienstwaffe! Um 21 Uhr 30 Ortszeit wurde der  Hauptgefreite mit einer Kopfverletzung im sogenannten „OP-North&#8221;, einem  Außenposten der Bundeswehr 70 Kilometer südlich von Kunduz, aufgefunden. Der Verletzte wurde sofort ins Feldlager Pol-e Khumri gebracht. Dort  versuchten Ärzte noch, sein Leben zu retten. Aber der Soldat erlag wenig  später seiner schweren Verletzung. Die Bundeswehr untersucht  den Vorfall. Vermutlich löste sich ein Schuss, als der Soldat gerade  seine Waffe reinigte. Der Soldat ist bereits der neunte Tote, den die  Bundeswehr dieses Jahr zu beklagen hat. Insgesamt starben damit 45  deutsche Soldaten in den neun Jahren seit Beginn des  Afghanistan-Einsatzes. (<a href=" http://www.bild.de/BILD/politik/2010/12/17/afghanistan-deutscher-bundeswehr-soldat/tot-tragischer-dienstwaffen-unfall.html" target="_blank"><strong>berichtet bild.de</strong></a>)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em> </em></strong>Ein Sprecher des Einsatzführungskommandos sagte der Nachrichtenagentur  AFP, es handle sich vermutlich um einen &#8220;Unfall&#8221;. Der genaue Vorgang  müsse aber noch untersucht werden. Pol-e-Khumri liegt in der an Kundus  angrenzenden Provinz Balkh. (<a href=" http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,735393,00.html" target="_blank"><strong>weiter auf spiegel.de</strong></a>)</p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4318&amp;md5=8adb8aed9fb9862454494818e603afd7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Danke: Eine bisher nie dagewesene Aufmerksamkeit&#8230;</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4310&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=danke-eine-bisher-nie-dagewesene-aufmerksamkeit</link>
		<comments>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4310#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 08:57:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kerner Spezial]]></category>
		<category><![CDATA[Mazar-e Sharif]]></category>
		<category><![CDATA[Talkshow]]></category>
		<category><![CDATA[zu Guttenberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern gab es nun die in manchen Medien vorabgescholtene Kerner Spezial Sendung aus Mazar-e Sharif, für die der Minister eine SAT.1 Crew mit nach Afghanistan nahm, um diese Sendung aufzuzeichnen. Ich bin auf Ihre Meinung zur Senung gespannt. Mein Fazit: Chapeau an alle Beteiligten! Mit Sicherheit haben Bundeswehrangehörige nichts Neues erfahren &#8211; dennoch: mit dieser Sendung wurde deutschen Soldaten am Hindukusch eine bisher nie dagewesene Aufmerksamkeit geschenkt. Unter dem vorherigen Minister Jung wäre solch eine Sendung undenkbar gewesen. Meines Erachtens nach hat Minister zu Guttenberg nun erstmals seine immer wieder geforderte Einsatztransparenz vorgelebt und eingelöst und machte eine solche Talksshow erstmals möglich. Natürlich kann man darüber streiten, ob man das auch nicht hätte anders machen können, ob Talksshows in Kriegsbieten auf gezeichnet werden müssen. Egal. Das ist ein guter Anfang. Weiter so&#8230; Wer die Sendung nicht gesehen hat&#8230;dann bitte diesem Link zu Sat.1 folgen. Der Bundeswehreinsatz am Hindukusch verliert bei der deutschen Bevölkerung an Rückhalt: 71 Prozent der Deutschen fordern einen Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan laut einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag von SAT.1. Im Vergleich zum April 2010 ist das eine Steigerung um 9 Prozentpunkte. In der Facebook Gruppe dieses Blogs schrieb ein Leser zur Kerner Sendung: Vielleicht sollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Gestern gab es nun die in manchen Medien vorabgescholtene<a href=" http://www.youtube.com/watch?v=rKhKSLcOuYo" target="_self"><strong> Kerner Spezial Sendung </strong></a>aus Mazar-e Sharif, für die der Minister eine SAT.1 Crew mit nach Afghanistan nahm, um diese Sendung aufzuzeichnen. Ich bin auf Ihre Meinung zur Senung gespannt. Mein Fazit: Chapeau an alle Beteiligten! Mit Sicherheit haben Bundeswehrangehörige nichts Neues erfahren &#8211; dennoch: mit dieser Sendung wurde deutschen Soldaten am Hindukusch eine bisher nie dagewesene Aufmerksamkeit geschenkt. Unter dem vorherigen Minister Jung wäre solch eine Sendung undenkbar gewesen. Meines Erachtens nach hat Minister zu Guttenberg nun erstmals seine immer wieder geforderte Einsatztransparenz vorgelebt und eingelöst und machte eine solche Talksshow erstmals möglich. Natürlich kann man darüber streiten, ob man das auch nicht hätte anders machen können, ob Talksshows in Kriegsbieten auf gezeichnet werden müssen. Egal. Das ist ein guter Anfang. Weiter so&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/Kerner.jpg"  class="wmp" id="wmp206"><img class="aligncenter size-large wp-image-4309" title="Kerner" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/Kerner-1024x764.jpg" alt="" width="546" height="407" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wer die Sendung nicht gesehen hat&#8230;<a href=" http://www.sat1.de/kerner/video/clips/clip_karl-theodor-zu-guttenberg-im-interview_38211/" target="_blank"><strong>dann bitte diesem Link zu Sat.1 folgen</strong></a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Bundeswehreinsatz am Hindukusch verliert bei der deutschen  Bevölkerung an Rückhalt: 71 Prozent der Deutschen fordern einen Rückzug  der Bundeswehr aus Afghanistan laut einer aktuellen forsa-Umfrage im  Auftrag von SAT.1. Im Vergleich zum April 2010 ist das eine Steigerung  um 9 Prozentpunkte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>In der <a href=" http://www.facebook.com/profile.php?id=1145274236#!/AfghanistanBlog" target="_blank">Facebook Gruppe</a> dieses Blogs schrieb ein Leser zur Kerner Sendung:<br />
</strong><br />
<em>Vielleicht sollte ich meine negative Meinung  zurückziehen was Guttenbergs Besuch betrifft. Die Sendung aus Mazar war  ziemlich unverblümt!! Und das ist ein Punkt der viel zählt&#8230; Was mich  aber geschockt hat war die Statistik zu dem Thema so&#8230;fortiger  Abzug&#8230;. Ich weiss nicht ob die 71 % wirklich überlegen was sie sich  d&#8230;a wünschen oder ob sie einfach mal der Meinung aller sich  anschliessen. Ich persönlich zähle mich dann eher zu den 21%, obwohl  ich meinen besten Freund dort unten verloren habe, denke ich trotzdem  das es wichtig ist diesen Einsatz weiterzuführen im Sinne aller. Würde  man sofort abziehen wären sogar die Gefallen umsonst gefallen und ihr  Tod hätte keinen Sinn, dies sollten sich die Leute auch vor Augen  halten. Deswegen danke ich allen Soldatinnen und Soldaten das sie  ihren Dienst leisten!!! Ich wünsche ihnen trotz des Einsatzes und der  Entfernung zur Familie eine schöne Weihnacht unter Kameraden und das die  Tage zur Heimkehr schnell vergehen.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Karl Theodor zu Guttenberg im Tagesspiegel Interview: &#8220;<a href=" http://www.tagesspiegel.de/medien/ich-muss-meine-quote-nicht-am-hindukusch-verteidigen/3625848.html" target="_blank"><strong>Ich muss meine Quote nicht am Hindukusch verteidigen</strong></a>&#8220;</p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4310&amp;md5=8c44c9bd8cd1866b800b177d8e8893b3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Fortschrittsbericht Afghanistan&#8230;Abzug 2011?</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4300&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=fortschrittsbericht-afghanistan-abzug-2011</link>
		<comments>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4300#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 14:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fortschrittsebericht Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[PHOENIX]]></category>
		<category><![CDATA[Truppenabzug AFG]]></category>
		<category><![CDATA[Westerwelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Folgenden fasse ich hier die Informationen des Fortschrittberichtes Afghanistan der Bundesregierung zusammen. Die Rede des Außenministers Westerwelle im Plenum zeigt uns Wählern die deutsche &#8220;Road Map&#8221; für die nächsten vier Jahre bis 2014 auf. Meiner Meinung nach eine falsche Entscheidung. Kontinuität und Langfristigkeit, das waren die Worte, mit denen ich 2007 noch in den ersten Einsatz gegangen bin. Jetzt ganz schnell wieder raus? Wofür sind dann all die Kameraden im Einsatz gefallen? Nach der Rede Westerwelles von heute sieht die Zukunft Afghnaistans nicht unbedingt besser aus&#8230; Der Fortschrittsbericht der Bundesregierung zur Lage in Afghanistan dient der Unterrichtung des Deutschen Bundestags. Dort wurde die Forderung erhoben, eine umfassende Bestandsaufnahme des deutschen Engagements vorzunehmen. Die Bundesregierung hat sich dieser Aufgabe gerne gestellt und legt ihren Bericht als öffentliches Dokument vor. Lesen Sie den Fortschrittsbericht Afghanistan der Bundesregierung (Kurzversion hier): &#8220;Afghanistan bleibt für die Staatengemeinschaft aber auch nach dem Abzug ihrer Kampftruppen eine langfristige Aufgabe. Eine dauerhafte regionale Stabilisierung erfordert eine konstruktive Einbindung der Nachbarstaaten und aller in der Region einflussreichen Akteure. Dazu gibt es bisher nur Ansätze. Das Land wird absehbar mehr Sicherheitskräfte benötigen, als es sich selbst finanziell leisten kann. Ihre Ausbildung und Unterstützung wird fortgesetzt werden müssen. Die zivile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im Folgenden fasse ich hier die Informationen des <strong>Fortschrittberichtes Afghanistan</strong> der Bundesregierung zusammen. Die Rede des Außenministers Westerwelle im Plenum zeigt uns Wählern die deutsche &#8220;Road Map&#8221; für die nächsten vier Jahre bis 2014 auf. Meiner Meinung nach eine falsche Entscheidung. <strong><em>Kontinuität und Langfristigkeit</em></strong>, das waren die Worte, mit denen ich 2007 noch in den ersten Einsatz gegangen bin. Jetzt ganz schnell wieder raus? Wofür sind dann all die Kameraden im Einsatz gefallen? Nach der Rede Westerwelles von heute sieht die Zukunft Afghnaistans nicht unbedingt besser aus&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Afghan-Reconstruction-d93b6.jpg"  class="wmp" id="wmp209"><img class="aligncenter size-full wp-image-3034" title="Afghan-Reconstruction-d93b6" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Afghan-Reconstruction-d93b6.jpg" alt="" width="380" height="380" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Fortschrittsbericht der Bundesregierung zur Lage in  Afghanistan dient der Unterrichtung des Deutschen Bundestags. Dort wurde  die Forderung erhoben, eine umfassende Bestandsaufnahme des deutschen  Engagements vorzunehmen. Die Bundesregierung hat sich dieser Aufgabe  gerne gestellt und legt ihren Bericht als <a href=" http://www.bundesregierung.de/nn_1264/Content/DE/Artikel/2010/12/2010-12-13-fortschrittsbericht-afghanistan.html" target="_blank"><strong>öffentliches Dokument</strong></a> vor.  Lesen Sie den <a href=" http://www.bundesregierung.de/Content/DE/__Anlagen/2010/2010-12-13-fortschrittsbericht-afghanistan,property=publicationFile.pdf" rel="width:900,height:750"  target="_blank" class="wmp" id="wmp1"><strong>Fortschrittsbericht</strong></a> Afghanistan der Bundesregierung (Kurzversion <a href=" http://www.bundesregierung.de/Content/DE/__Anlagen/2010/2010-11-13-kurzfassung-fortschrittsbericht,property=publicationFile.pdf" rel="width:900,height:750"  target="_blank" class="wmp" id="wmp1"><strong>hier</strong></a>):</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>&#8220;Afghanistan bleibt für die Staatengemeinschaft  aber auch nach dem Abzug ihrer Kampftruppen eine langfristige Aufgabe.  Eine dauerhafte regionale Stabilisierung erfordert eine konstruktive  Einbindung der Nachbarstaaten  und aller in der Region einflussreichen Akteure. Dazu gibt es bisher  nur Ansätze. Das Land wird absehbar mehr Sicherheitskräfte benötigen,  als es sich selbst finanziell leisten kann. Ihre Ausbildung und  Unterstützung wird fortgesetzt werden müssen. Die zivile Aufbauhilfe  wird weiter an Bedeutung gewinnen. Die Bundesregierung hat daher ab 2010  die Mittel für Wiederaufbau und Entwicklung auf jährlich bis zu 430  Mio. Euro verdoppelt.&#8221;</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=IhKQz81xMyQ&amp;feature=player_embedded" target="_blank"><strong>Die Rede Westerwelles heute im deutschen Bundestag:</strong></a></p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Ende 2011 werden wir unser Bundeswehr-Kontingent in Afghanistan  erstmals reduzieren können&#8221;, sagte Westerwelle am Donnerstag in einer  Regierungserklärung zur Lage am Hindukusch. Der Minister ging damit  weiter als der Fortschrittsbericht der Bundesregierung, der zwar den  Abzugsbeginn für Ende 2011 anstrebt, den Schritt allerdings auch erst  2012 für möglich hält. US-Präsident Barack Obama will im Laufe des Tages seine überarbeitete  Strategie für den Afghanistan-Krieg vorstellen. Mit einem Kurswechsel  wird allerdings trotz des Todes des einflussreichen US-Beauftragten für  Afghanistan und Pakistan, Richard Holbrooke, nicht gerechnet. Im Gegensatz zu Westerwelle ist Verteidigungsminister Karl-Theodor zu  Guttenberg bisher sehr zurückhaltend mit der Ankündigung eines  Abzugstermins. &#8220;Ich bin nicht derjenige, der sagt, nächstes Jahr ziehen  wir hier oder da Soldaten ab. Das wäre auch unverantwortlich&#8221;, zitierte  Spiegel Online Aussagen des Ministers am Montag bei einem Kurzbesuch in  Afghanistan. Es gebe noch keine konkreten Pläne für den Abzug der  Bundeswehr aus einzelnen Provinzen im deutschen Verantwortungsbereich im  Norden des Landes. (<a href=" http://www.phoenix.de/content//345391" target="_blank"><strong>mehr auf phoenix.de</strong></a>)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Obama:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Weiße Haus kündigte an, am Donnerstag eine für die Öffentlichkeit  bestimmte Version eines Fortschrittsbericht über den Konflikt am  Hindukusch herauszugeben. Obama werde dazu am späten Vormittag  (Ortszeit) eine Erklärung abgeben. Medienberichten zufolge zeigt der  Report neben Erfolgen im Kampf gegen die radikalislamischen Taliban auch  viele Probleme auf. Das Papier mache deutlich, dass der Abzug der US-Truppen wie geplant  im Juli 2011 beginnen könne, hieß es. Der Kampfeinsatz von derzeit rund  130 000 internationalen Soldaten in Afghanistan soll 2014 auslaufen. Das  Tempo des Rückzuges sei aber noch offen und werde auch von den  Ergebnissen des Reports bestimmt, an dem viele Top-Verantwortliche in  der Regierung und bei den Streifkräften mitarbeiteten. Kritisch äußere sich der Report vor allem zur Rolle Pakistans als  Rückzugsgebiet für die islamistischen Kämpfer. Das Nachbarland  Afghanistans habe seine Strategie &#8220;nicht fundamental geändert&#8221;,  kritisiere das Papier. Der Unwille der Pakistaner, gegen Verstecke  vorzugehen, sei ein &#8220;ernsthaftes Hindernis&#8221; für den Militäreinsatz,  zitiert die &#8220;New York Times&#8221; am Mittwoch aus Geheimdienstberichten.  Terroristen könnten ungehindert die Grenze zwischen den Ländern  überqueren, Anschläge verüben und internationale Truppen angreifen. (<a href=" http://www.phoenix.de/content//345448"><strong>mehr auf phoenix.de</strong></a>)</p>
<p style="text-align: justify;"><a href=" http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/345246" target="_blank"><strong>Sehen Sie heute um 22.15 Uhr dazu die PHOENIX-Runde:</strong></a> Raus aus Afghanistan? Aber wann?</p>
<p style="text-align: justify;">- <strong>Rainer Stinner</strong> (FDP)<br />
- <strong>Hans-Christian Ströbele</strong> (B90/Grüne)<br />
- <strong>Thomas Nehls</strong> (WDR-Journalist)<br />
- <strong>Marc Lindemann</strong> (Ex-Soldat in Kundus)</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Ein Journalisten-Kollege stellte mir heute folgende Fragen:<br />
</strong><br />
**Gregor Mayer**In Deutschland hört man überwiegend dann von  Afghanistan, wenn irgendwo Gefechte stattfinden oder Anschläge verübt  werden. Wie ist aus Ihrer Sicht die aktuelle Lage in Afghanistan?</p>
<p>**Boris  Barschow** Grundsätzlich erfahren wir hierzulande viel zu wenig über  die Erfolge in Afghanistan. Ich war in drei Einsätzen insgesamt 10  Monate dort unten und ich bin so vielen erfolgreichen Projekten  begegnet, die in unserer Medienlandschaft eigentlich nie auftauchen.  Wenn ich die Anschläge in Nordafghanistan &#8211; also dort, wo die Deutschen  zuständig sind &#8211;  mit denen aus anderen Bezirken vergleiche, dann stelle  ich fest, dass die Bundeswehr die geringsten Verluste zu verzeichnen  hat. Wenn wir dann über unsere Medien nur über die Anschläge erfahren,  aber nichts über die eigentliche Arbeit der Aufbauhelfer, der Bundeswehr  und ISAF, dann ist das eigentlich nur eine Seite der Medaille.</p>
<p>**Gregor  Mayer**Der Bundesaußenminister hat heute im Parlament angekündigt, dass  die Bundeswehr Ende 2011 mit dem Abzug aus Afghanistan anfangen soll.  Sind die afghanischen Sicherheitskräfte Ihrer Meinung nach schon so  weit, dass das Land anschließend stabil bleiben kann?</p>
<p>**Barschow**  Die Ausbildung der Sicherheitskräfte muss man immer differenziert  betrachten. Zum einen herrscht immer noch ein großer Analphabetismus im  Land, was die eigentliche Ausbildung nicht vereinfacht. Zum anderen ist  auch die Aufgabe, die Afghanistan National Army (ANA) aufzubauen und aus  den Soldaten &#8220;The Afghan Face&#8221; zu formen, vom Gesichtspunkt der  Unterschiedlichkeiten der verschiedenen Ethnien sehr, sehr schwierig.  Nicht zuletzt ist die Bezahlung der Soldaten der afghanischen  Sicherheitskräfte immer noch so gering ist, dass es schon vorkommt, dass  die Taliban nach der Ausbildung einfach das doppelte Entgelt bieten und  die Soldaten dann die Seiten wechseln und nicht mehr wieder kommen.  Insgesamt sind eigentlich zu wenig eigene Soldaten in Afghanistan, die  die afghanischen Soldaten ausbilden können.  Das Entscheidende Werkzeug ,  was man dort unten nutzen muss, ist, den Afghanen Aufmerksamkeit zu  schenken, sie ernst zu nehmen und sie nicht &#8220;nach unserer Pfeife tanzen  zu lassen&#8221;.</p>
<p>**Gregor Mayer**Was muss Ihrer Meinung nach in Afghanistan noch getan werden, um die gewünschte Stabilität zu erreichen?</p>
<p>**Barschow**  Meiner persönlichen Meinung nach ist der Entschluss, sich 2014 aus  Afghanistan zurückziehen zu wollen, falsch. Die Taliban und die  Aufständischen müssen bis dahin eigentlich nur Däumchen drehen und  abwarten, wie der Westen Geld ins Land bringt, Schulen baut und  Infrastrukturhilfe leistet. Nach einem Abzug droht das Land, Gefahr zu  laufen und in seine alten Strukturen zurück zu fallen, so dass sich dann  die mehr als zehnjährige Aufbauleistung selbst ad absurdum führen  würde. Und in so einem Fall frage ich mich dann schon, wofür Deutsche  und andere Soldaten in dem Land gefallen sind. Solange es gegen die  Korruption und den Drogenanbau keine greifenden Konzepte gibt, wird sich  in Afghanistan nicht viel in Richtung einer neuen Zukunft ändern. Auch  der &#8220;Krieg um Bildung&#8221; wird in Afghanistan momentan nicht gewonnen.  Solange wir hier nicht vorankommen, wird die Chance, dass irgendwann die  nachwachsende Generation einmal die Geschicke im Land übernehmen kann  und sich dann etwas ändert, immer geringer. Es ist deshalb wichtig, mit  dem Einsatz eine Kontinuität aufzuzeigen. Eigentlich müsste die NATO  eher noch viel mehr Soldaten nach Afghanistan schicken, um die  ursprünglich gesetzten zu erreichen.</p>
<p>**Gregor Mayer**Welches Ziele sind das denn?</p>
<p>**Barschow**  Dem Land dazu zu verhelfen, für seine eigene Sicherheit zu sorgen, d.h.  Ausbildung der eigenen Polizei und der Militärkräfte. Außerdem die  Koordination von Hilfsleistungen zu sichern. Hierzu ein Beispiel: Alle  Hilfsgelder laufen aktuell über die Amerikaner. Da stellt sich natürlich  die Frage, warum man die finanziellen Mittel nicht direkt an die  Afghanen austeilt? Und dabei wird man dann wieder sofort mit dem Problem  der Korruption konfrontiert. Letztlich sind aber eigentlich die inneren  Zustände in Pakistan ursächlich für die  fehlenden Stabilität in der  Region.</p>
<p>**Gregor Mayer**Der Bundesverteidigungsminister zu  Guttenberg besucht öfter die in Auslandseinsätzen befindlichen Soldaten.  Diese Reisen sind immer wieder mit einem hohen logistischen und  sicherheitstechnischen Aufwand verbunden. Sind solche häufigen Reisen  wirklich erforderlich?</p>
<p>**Barschow** Um den letzten Besuch hat es  ja eine große mediale Aufmerksamkeit gegeben. Aus Sicht des Soldaten ist  es eine super Sache, wenn sich der zuständige Minister in regelmäßigen  Abständen bei der Truppe blicken läst. Das hat auch was mit Wahrnehmung  und Aufmerksamkeit zu tun. Dass sich dann für die Medien erst während  des Besuchs herausstellt, dass der Minister einen großen Medientross zur  Erstellung einer Talkshow dabei hat, erzeugt bei anderen  nachvollziehbar auch Neid. Sind wir doch mal ehrlich: Unter der alten  Egide des letzten Verteidigungsministers (Jung) wäre so etwas undenkbar  gewesen. Zu Guttenberg ist der erste und einzige Minister, der eine  umfassende Transparenz für diesen Afghanistan-Einsatz bei jeder sich  bietenden Gelegenheit einfordert und dafür wirbt – und das ist gut so.  Nach meiner ganz persönlichen Meinung wird das aber natürlich erst dann  glaubhaft, wenn diese geforderte Transparenz auch auf den Kasernenhöfen  der Bundeswehr ankommt.</p>
<p>**Gregor Mayer**Was genau verstehen Sie darunter?</p>
<p>**Barschow**  Der Wille scheint da zu sein, die Umsetzung klappt nicht: Der Minister  hat dieses Jahr beispielsweise auf einer Buchpräsentation ohne  Aufforderung oder Nachfrage davon gesprochen, dass er beispielsweise  nichts gegen &#8220;Embedded Journalists&#8221; hätte, also Journalisten, die die  Truppe mehrere Wochen auf ihren Einsätzen begleiten. Darauf haben viele  Hauptstadtjournalisten Anträge im Ministerium für mehrwöchige  Gefechtstruppenbegleitungen gestellt. Diese wurden vom Ministerium  abgelehnt mit der Begründung, aus Gründen des Schutzes des eigenen  Lebens (der Journalisten) findet dieses grundsätzlich nicht statt.</p>
<p>**Gregor  Mayer**Sehen Sie Unterscheide in der Wahrnehmung der Deutschen und  beispielsweise der US-Amerikaner, wenn es  um die im Auslandseinsatz  befindlichen Soldaten geht?</p>
<p>**Barschow** Wir haben in Deutschland  noch kein richtiges sicherheitspolitisches Selbstbewusstsein  entwickelt, d.h. die Gesellschaft ist immer noch nicht in der Lage, sich  mit ihren Truppen zu identifizieren, wie das beispielsweise in den USA  oder Großbritannien der Fall ist. Dort gibt es sicher auch viele  Einsatzgegner. Die Menschen identifizieren sich aber trotzdem mit ihren  Soldaten, weil in den Uniformen eben auch Menschen stecken. Ich glaube,  dass sich ein solches Denken in Deutschland noch nicht wirklich  verbreitet hat. Deshalb ist es meiner Meinung nach auch die Aufgaben der  Politik und der Medien, dem geneigten Leser soviel an Information zu  bieten, damit er nicht nur seine eigen Meinung bilden kann, sondern  auch, dass er für sich langfristig entscheiden kann, ob er sich mit  deutscher Sicherheitspolitik identifizieren will oder nicht. Sind wir  doch mal ehrlich: Hätte Herr zu Guttenberg seine Frau nicht mitgenommen,  dann hätte es nicht so einen Medien-Hype gegeben. Unter dem Strich war  es also positiv. Dennoch: Viele Journalisten, die hierzulande über die  Nachrichten entscheiden, waren selber noch nie in Afghanistan.</p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4300&amp;md5=894b9fd6d9101f2a7e36d6c146ae03ba" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Lesung: Krieg &amp; Medien &#8211; Wahrheit in Gefahr?</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 17:26:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Barschow]]></category>
		<category><![CDATA[Burg Nideggen]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg &Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Lesung]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Jertz]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Kulturreferat der Stadt Düren hatte auf die Burg Nideggen eingeladen zum Vortrag von General a.D. Walter jertz  &#8220;Der Krieg und die Medien &#8211; Wahrheit in Gefahr?&#8220;. Jertz, ehemaliger Befehlshaber der Luftwaffe, lud mich als Co-Referent zu seiner Lesung ein. Das war eine spannende Veranstaltung, vorallem, weil auch viele Schüler zugegen waren, die ungewöhnlich interessiert waren am Thema Sicherheitspolitik. Anbei der Artikel der Dürener Zeitung zur Veranstaltung:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Kulturreferat der Stadt Düren hatte auf die Burg Nideggen eingeladen zum Vortrag von General a.D. Walter jertz <em> &#8220;<strong>Der Krieg und die Medien &#8211; Wahrheit in Gefahr?</strong>&#8220;</em>. Jertz, ehemaliger Befehlshaber der Luftwaffe, lud mich als Co-Referent zu seiner Lesung ein. Das war eine spannende Veranstaltung, vorallem, weil auch viele Schüler zugegen waren, die ungewöhnlich interessiert waren am Thema Sicherheitspolitik. Anbei der Artikel der Dürener Zeitung zur Veranstaltung:</p>
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/DürenerZeitung.jpg"  class="wmp" id="wmp212"><img class="aligncenter size-large wp-image-4295" title="DürenerZeitung" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/DürenerZeitung-1024x693.jpg" alt="" width="846" height="572" /></a></p>
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		<title>Grundsätzliches aus der Vorweihnachtszeit&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 13:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Sie sicherlich bemerken, hat die Schlagzahl der Posts hier im Blog etwas nachgelassen. Sie brauchen sich deshalb aber keine Sorgen machen. Ich stelle für mich fest, dass sich in der Vergangenheit &#8220;viel&#8221; getan hat&#8230;allerdings noch nicht genug! Zwar stecken wir in einer sicherheitspolitischen Gesamtdebatte, die auch von den Medien gespiegelt wird &#8211; Stichwort Strukturreform der Bundeswehr &#8211; aber verstehen tut dies offenbar nicht jeder. Nun könnte ich hier über jeden Mosaikstein bloggen, doch ich denke, derjenige, der sich dafür interessiert, kann an genügend anderen Stellen seine Wissenslücken füllen. Allein kann ich nicht allen Themen so nachkommen wie ich das gerne möchte. Mut zur Lücke. Die Zeit meines Blogpraktikanten ist leider zu Ende &#8211; also sitze ich wieder allein am Ruder. Der Kapitän kennt sein Schiff eh am besten. Und als ich neulich in der Bonner Innenstadt unterwegs war, sah ich auffällig viele Schilder verschiedener Geschäfte, dass nicht nur Studenten, sondern auch Bundeswehrsoldaten Spezialrabatte eingeräumt werden. Das ist doch mal etwas. Wer hätte das von knapp drei Jahren noch vermutet, dass es so mal werden könnte? Die Wikileaksdebatte beherrscht Medien &#38; Politik, man kann sich darüber streiten, ob das Handeln von Assange richtig ist oder nicht &#8211; oder: ob die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie Sie sicherlich bemerken, hat die Schlagzahl der Posts hier im Blog etwas nachgelassen. Sie brauchen sich deshalb aber keine Sorgen machen. Ich stelle für mich fest, dass sich in der Vergangenheit &#8220;<em>viel</em>&#8221; getan hat&#8230;allerdings noch nicht genug! Zwar stecken wir in einer sicherheitspolitischen Gesamtdebatte, die auch von den Medien gespiegelt wird &#8211; <em>Stichwort Strukturreform der Bundeswehr</em> &#8211; aber verstehen tut dies offenbar nicht jeder. Nun könnte ich hier über jeden Mosaikstein bloggen, doch ich denke, derjenige, der sich dafür interessiert, kann an genügend anderen Stellen seine Wissenslücken füllen. Allein kann ich nicht allen Themen so nachkommen wie ich das gerne möchte. Mut zur Lücke. Die Zeit meines Blogpraktikanten ist leider zu Ende &#8211; also sitze ich wieder allein am Ruder. Der Kapitän kennt sein Schiff eh am besten. Und als ich neulich in der Bonner Innenstadt unterwegs war, sah ich auffällig viele Schilder verschiedener Geschäfte, dass nicht nur Studenten, sondern auch Bundeswehrsoldaten Spezialrabatte eingeräumt werden. Das ist doch mal etwas. Wer hätte das von knapp drei Jahren noch vermutet, dass es so mal werden könnte? Die Wikileaksdebatte beherrscht Medien &amp; Politik, man kann sich darüber streiten, ob das Handeln von Assange richtig ist oder nicht &#8211; oder: ob die eigentlichen Verräter nicht die sind, die die Unterlagen gestohlen haben. Aber niemand stellt die <em>eine</em> Frage: wer hat eigentlich etwas von diesem Wiki-Hype? Darüber könnte man auch endlos philosophieren. Viele sprechen davon, Assange wäre verhaftet worden. Nein! Er hat sich gestellt. Ein kleiner feiner Unterschied. Und vielleicht tat er das auch nur, um Schlimmeres zu verhindern&#8230;wer weiß. Aber auch das ist nur Spekulation.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich werde dieses Jahr in Ruhe dahin und zu Ende plätschern lassen.  Zur Zeit tauche ich ein wenig in die afghanische Community in Deutschland ein und es er geben sich Perspektiven, die ich zuvor so noch nicht hatte, Meinungen, die ich noch nicht kannte und Geschichten, die ich derzeit sammel. Afghanistan hinterläßt Spuren, nicht nur bei den zurückkehrenden Soldaten, sondern auch bei deren Angehörigen. Und manchmal will man gar nicht wahr haben, was dabei alles so passieren kann.</p>
<p>Ach ja: ganz vergessen&#8230;wie kann ich nur <img src='http://www.afghanistan-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Unser Blog hat jetzt einen &#8220;Blogwart&#8221;: Django, ein junger wilder Kartäuser-Kater, der mir am liebsten über die Schulter guckt, wenn ich am Laptop hänge. Er hält mich natürlich auch ein wenig von der gewohnten Post-Schlagzahl ab, aber ich denke, Sie werden dafür Verständnis haben. Er ist ja gerade mal knapp 5 Monate alt.</p>
<div id="attachment_4289" class="wp-caption aligncenter" style="width: 362px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/Django.jpg"  class="wmp" id="wmp214"><img class="size-full wp-image-4289" title="Django" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/Django.jpg" alt="" width="352" height="470" /></a><p class="wp-caption-text">(afg.) Djang = Kämpfer, Django = Kämpferchen</p></div>
<p style="text-align: justify;">Auch dieses Jahr werde ich hier wieder meinen Jahresrückblick gestalten, werde meine Buch-Homepage erneuern und hier integrieren, ich taste mich an ein neues Werk heran. Und bei all diesem Geschehen vergesse ich fast die Vor-Weihnachtszeit und möchte an dieser Stelle nicht vergessen, allen Soldatinnen und Soldaten im Einsatz einen ruhigen, besinnlichen und einem den Umständen entsprechende friedlichen Moment zu wünschen, in dem sie in Gedanken ihren Lieben ganz nah sein können. Sie und ihr könnt alle stolz auch Euch sein, was ihr da im Einsatz leistet. Und wir vergessen auch nicht die Angehörigen aller gefallener Soldaten, deren erstes Weihnachten ohne ihre Lieben wahrscheinlich besonders schwer fallen wird&#8230;</p>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp214"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4287&amp;md5=d34997cd44fa27c3650e50bfaaae92ce" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Dem Mann gegeben, der Frau genommen&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 10:10:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistangeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[persönliche Berichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Facebook habe ich in der Buchgruppe von &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221; meine afghanischen Leser dazu aufgerufen, mir ihr Geschichten über ihre Heimat Afghanistan zu schicken, ihre persönlichen Erlebnisse, schöne und unschöne Erfahrungen&#8230;einfach alles, was sie bewegt&#8230;hier &#38; da&#8230;früher oder heute. Ich sammle diese Geschichten für ein neues Projekt und möchte auch hier meine Leser dazu animieren, mir ihre persönkiche Afghanistangeschichte zu mailen. Das dürfen selbstredend auch Soldaten und deren Angehörige sein, die mir erzählen, was sie mit Afghanistan verbindet oder nicht. Lesen sie hier die erste Geschichte von einer Afghanin aus Marburg: Wenn dem Mann viel gegeben und der Frau alles genommen wird. Als ich im vergangenen  Sommer das erste Mal nach 18 Jahren meine Familie in Afghanistan besuchte, war ich von der schönen Landschaft des Landes beeindruckt. Wenn man sich nicht bedroht oder unterdrückt fühlt, kann man sich in diesem Land an der wunderschönen Natur erfreuen und fernab von Stress und Hektik das Leben genießen. Die Zeit vergeht viel langsamer, ich hatte das Gefühl, dass meine Sinne nicht so reiz überflutet waren, wie in Deutschland.  Zeitweise fühlte ich mich wie im Paradies. Dieses Gefühl währte allerdings nicht sehr lange. Als ich mit meinen Verwandten intensiver ins Gespräch kam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Auf Facebook habe ich in der Buchgruppe von &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221; meine afghanischen Leser dazu aufgerufen, mir ihr Geschichten über ihre Heimat Afghanistan zu schicken, ihre persönlichen Erlebnisse, schöne und unschöne Erfahrungen&#8230;einfach alles, was sie bewegt&#8230;hier &amp; da&#8230;früher oder heute. Ich sammle diese Geschichten für ein neues Projekt und möchte auch hier meine Leser dazu animieren, mir ihre persönkiche Afghanistangeschichte zu mailen. Das dürfen selbstredend auch Soldaten und deren Angehörige sein, die mir erzählen, was sie mit Afghanistan verbindet oder nicht. Lesen sie hier die erste Geschichte von einer Afghanin aus Marburg:</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/frauenrechte.jpg"  class="wmp" id="wmp216"><img class="aligncenter size-full wp-image-4282" title="frauenrechte" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/frauenrechte.jpg" alt="" width="391" height="391" /></a></p>
<h3><em>Wenn dem Mann viel gegeben und der Frau alles genommen wird.</em></h3>
<p style="text-align: justify;"><em>Als ich im vergangenen  Sommer das erste Mal nach 18 Jahren meine Familie in Afghanistan besuchte, war ich von der schönen Landschaft des Landes beeindruckt. Wenn man sich nicht bedroht oder unterdrückt fühlt, kann man sich in diesem Land an der wunderschönen Natur erfreuen und fernab von Stress und Hektik das Leben genießen. Die Zeit vergeht viel langsamer, ich hatte das Gefühl, dass meine Sinne nicht so reiz überflutet waren, wie in Deutschland.  Zeitweise fühlte ich mich wie im Paradies.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Dieses Gefühl währte allerdings nicht sehr lange. Als ich mit meinen Verwandten intensiver ins Gespräch kam wurde mir sehr schnell deutlich, dass das gute Gefühl wohl nur Frauen vergönnt ist, welche das Land wieder verlassen können. Für  viele Frauen erscheint das Leben in Afghanistan eher dem Leben in der Hölle zu gleichen. Die meisten Frauen sind immer noch ungebildet, da die Taliban den Frauen während ihrer Herrschaft verboten hatten, die Schule zu besuchen.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Auch gegenwärtig haben die Frauen dort auch noch wenig Rechte. So konnte ich erleben, dass viele Frauen ihre Männer immer noch um Erlaubnis bitten müssen, ob sie alleine auf die Straße gehen dürfen. Sehr häufig ist das Schicksal einer muslimischen Frau von ihren Männern vorbestimmt. In der Regel wird sie im Alter zwischen 14 und 18 Jahren gezwungen einen Mann zu heiraten, den sie nicht kennt, weil die Eltern davon ausgehen, dass die Töchter dann im heiratsfähigen Alter sind. Oft haben Sie Angst, dass sie ansonsten zu alt zum Heiraten sind. Die Frauen werden dann oft geschlagen, misshandelt, manchmal verstümmelt oder Körperteile werden abgeschnitten.Die meisten akzeptieren das.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Aber warum? Sie haben Angst alleine zu sein, ohne Arbeit und Geld, verstoßen von den Familien, denn auch die eigene Familie würde akzeptieren, wenn sie alleine leben würden. Frauen, die sich scheiden lassen, werden diskriminiert. In der afghanischen Gesellschaft wird das als Schande für die Familie angesehen. Sie würden mit diesem Verhalten die Würde der Familie entehren. Häufig werden Frauen, die sich den traditionellen Regeln nicht unterwerfen wollen auch ermordet. Nur wenige mutige Frauen fliehen aus dem Haus ihres Mannes, wie zum Beispiel Aisha(18). Sie sagt, wenn sie nicht geflohen wäre, hätte die Familie ihres Mannes sie umgebracht. Sie wurde von ihrem Mann und dessen Familie geschlagen, beleidigt und ist deshalb geflohen. Sie wurde von den Taliban gefasst und zu ihren Mann gebracht, der sie bestrafen musste. Dieser schnitt ihre Nase und die Ohren  ab. Nun lebt sie unter Schutz einer Hilfsorganisation für Frauen in Kabul.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Was geht durch die Köpfe dieser muslimischen Männer? Sie scheinen oft emotional kühl, arrogant,  oder depressiv zu sein. Es scheint, als ob sie an einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung und mangelndem Selbstwertgefühl leiden. Auffallend ist bei den meisten muslimischen  Ehen, dass dem Mann gegeben wird und der Frau genommen wird. Ein Gleichgewicht scheint nicht zu existieren. obwohl die Frau ein besonderes Wesen ist und man vor ihr Respekt haben sollte. Im Islam wird sie auch oft als eine „zarte Blume“ bezeichnet, die der Mann beschützen soll. Ehrenmord und häusliche Gewalt ist international weit verbreitet.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ich denke, dass es möglich ist, dass die Unterdrückung der Frauen und die Ungleichbehandlung sich verändern könnte, wenn die junge  Generation damit beginnt die Traditionen infrage zustellen.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ich wünsche es mir so sehr.</em></p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4279&amp;md5=a9559fde1611fadd43316f2da2037ebb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Er ist wieder daheim: Leafs letzter Tagebucheintrag</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 09:53:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Leaf]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Lesen Sie nun Leafs letzten Tagebucheintrag: ihr Mann ist nun endlich aus Afghanistan zurück. Wünschen wir beiden eine erfolgreiche &#8220;Reintegrationsphase&#8221;. Diese Serie war und ist einzigartig in Deutschland. Ihr Inhalt war mutig und auch umstritten. Dennoch wurde diese Tagebuchserie von Bundeswehr.de verlinkt und brachte unserem Blog viele neue Leser und Interessierte. Ich möchte Leaf für ihre Einträge danken. Es war nicht immer einfach für sie: die Höhen und Tiefen einer Daheimgebliebenen bekam sie in einer vollen Breitseite mit. Einige Soldaten mailten mir, dass sie mit dieser Serie nichts anfangen konnten und dass sie das  eine oder andere &#8220;Wehwehchen&#8221; für übertrieben hielten. Ich sehe das anders: diese Serie legte offen, welche Sorgen und Nöte Angehörige haben, wenn ihre Lieben im Einsatz sind. In einschlägigen Soldatenforen im Web ist dies immer wieder Thema, aber nur in einem geschlossenen Kreis. Hier hat und hatte nun jeder Interessierte die Möglichkeit, die Gedanken einer Betroffenen zu lesen &#8211; und ich bekam auch viele Mails von anderen Angehörigen, denen es ähnlich erging. Nichtsdestotrotz: Leaf, ich sage DANKE. Ich wünsche Dir und Deinem Mann eine schöne Weihnachtszeit&#8230; Und dann hab Ich Ihn wieder… Es war ein Mittwoch. Ich war weder aufgeregt noch sonderlich hibbelig. Morgens wachte Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Lesen Sie nun Leafs letzten Tagebucheintrag: ihr Mann ist nun endlich aus Afghanistan zurück. Wünschen wir beiden eine erfolgreiche &#8220;Reintegrationsphase&#8221;. Diese Serie war und ist einzigartig in Deutschland. Ihr Inhalt war mutig und auch umstritten. Dennoch wurde diese Tagebuchserie von Bundeswehr.de verlinkt und brachte unserem Blog viele neue Leser und Interessierte. Ich möchte Leaf für ihre Einträge danken. Es war nicht immer einfach für sie: die Höhen und Tiefen einer Daheimgebliebenen bekam sie in einer vollen Breitseite mit. Einige Soldaten mailten mir, dass sie mit dieser Serie nichts anfangen konnten und dass sie das  eine oder andere &#8220;Wehwehchen&#8221; für übertrieben hielten. Ich sehe das anders: diese Serie legte offen, welche Sorgen und Nöte Angehörige haben, wenn ihre Lieben im Einsatz sind. In einschlägigen Soldatenforen im Web ist dies immer wieder Thema, aber nur in einem geschlossenen Kreis. Hier hat und hatte nun jeder Interessierte die Möglichkeit, die Gedanken einer Betroffenen zu lesen &#8211; und ich bekam auch viele Mails von anderen Angehörigen, denen es ähnlich erging. Nichtsdestotrotz: Leaf, ich sage DANKE. Ich wünsche Dir und Deinem Mann eine schöne Weihnachtszeit&#8230;</p>
<div id="attachment_3222" class="wp-caption aligncenter" style="width: 523px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Leaf_schreiben.jpg"  class="wmp" id="wmp218"><img class="size-full wp-image-3222" title="Leaf_schreiben" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Leaf_schreiben.jpg" alt="" width="513" height="519" /></a><p class="wp-caption-text">Leaf, 25 J. aus Norddeutschland schreibt exklusiv für das Afghanistan-Blog über ihre Gedanken und Gefühle, während ihr Lebenspartner im Einsatz am Hindukusch ist.</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: justify;"><em>Und dann hab Ich Ihn wieder…</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Es war ein Mittwoch. Ich war weder aufgeregt noch sonderlich hibbelig. Morgens wachte Ich auf und erledigte noch restliche Dinge. Klebte ein Plakat an die Haustür und um 13.00Uhr fiel die Tür hinter mir ins Schloss. Ich fuhr zu den Eltern meines Freundes, dort warteten wir auf seinen kleinen Bruder und fuhren um 14.30Uhr Richtung Flughafen. 250Kmh ca. hatten wir zu meistern und im Nacken saß ständig der Feierabendverkehr auf einer stark frequentierten Autobahn.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Um 16.30 erreichten wir den Flughafen, seine Mama war sehr nervös und hielt es kaum noch aus. Ich war immer noch die Ruhe selbst. Am Flughafen angekommen versuchte Ich seinem Vater klar zu machen das es der falsche Flughafen sei, das Dauergerede des Bruders hatte alle irritiert. Auch war er sich ja so sicher dass wir am richtigen Flughafen seien. Ich rief den Spieß an und erläuterte ihm dass wir trotz Navi falsch gefahren sind, dieser erklärte mir den Weg zum militärischen Teil. Wieder hörte Niemand zu (Ich liebe Niemand…wenigstens er ist immer bei mir und hört zu *haha*)  Wildes Gerede, teilweise Gekeife. Der Vater hält mitten auf der Autobahn auf einem Standstreifen… gute Idee *NICHT!*</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Hinter uns ertönte eine Stimme „Dies ist KEIN Parkplatz, bitte fahren sie weiter!“ Alle drehten sich erschrocken um. Polizei, wo kamen DIE DENN HER?! Egal wo man sie nicht braucht, sie sind da…und wo man sie benötigen könnte sieht man nicht einen. Aber recht hatten sie, es war KEIN Parkplatz. Also überzeugte Ich den Vater endlich mal die Autobahn zu verlassen damit das Ziel ins Navi eingegeben werden konnte. Scheiß Technik funktioniert logischerweise nur im Stand *nerv*</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Die Mutter wurde immer nervöser, endlich hatten wir die richtige Route und fuhren weiter. Am ersten Kasernentor bog sein Vater ab und parkte, für mich war klar „ Dies ist KEIN Flughafen“ keiner wollte mir glauben schenken, also bin ich zur Wache gestiefelt habe mein Anliegen erläutert und ihn gebeten möglichst laut zu sprechen das auch Jeder ihn hören kann. Als alle überzeugt waren das dies NICHT der Flughafen war folgten wir seinen Instruktionen und landeten man möge es fast nicht glauben am Flughafen.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Dort konnten wir ohne große Prüfung durch die Kontrollen und standen dann in einer erbärmlich stinkenden Wartehalle. Ich bin fast rückwärts wieder raus gelaufen. Wahnsinn, es hat so furchtbar nach faulen Eiern gerochen, keine Ahnung woher der Gestank kam.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ich setzte mich erst einmal auf eine Bank und dann klingelte im Minuten Takt das Telefon (teilweise sogar während Ich noch mit Anderen telefonierte.) Alle wollten natürlich auf dem neusten Stand gehalten werden. Ich telefonierte mit meinen Schwestern, mit meiner Mutter, mit meiner besten Freundin, drei guten Freundinnen aus Berlin. Meine Freundinnen waren etwas brüskiert über meine Gelassenheit, so habe Ich es zwei Wochen zuvor doch geschafft sie auf einen Puls von 180 zu bringen, während sie auf ihre Männer am Flughafen warteten. Sie schafften es nicht.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ich witzelte mit ihnen, dass der Gestank sicherlich durch die Lüftungsanlage des Flughafens kam und ein gemeiner Biogasanschlag von Terroristen sei. Neben mir saß eine nette junge Frau und es „schlief“ ein Hauptfeldwebel. Dieser lachte ab und an weil ich doofe Kommentare und Witze Riss. Später kamen wir ins Gespräch, er holte seine Jungs Heim. Die Frau kam zufällig aus derselben Ecke Deutschlands wie Ich. Nach sechs Monaten konnte sie ihren Mann endlich wieder Heim holen, SIE WAR AUFGEREGT! Die kurzweiligen Gespräche halfen Ihr und uns die Zeit zu überbrücken.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ständig wurde die Ankunftszeit verändert. Ständig landete der Flieger um eine andere Uhrzeit. Ich wartete auf den Spieß und die Kameraden, dieser war immer noch nicht da. Naja, er wird es schon schaffen, dachte Ich mir.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Plötzlich fiel mir auf das eine Treppe am Fenster vorbei fuhr. Eine solche wie sie an Flugzeugen befestigt wird damit man aussteigen kann. Ich erwähnte dies beiläufig im Gespräch mit den beiden Soldaten und der netten jungen Frau. Diese wurde noch nervöser und mein Kommentar „Naja die braucht man ja NUR wenn ein Flugzeug landet und heute kommt nur eins aus Afghanistan.“ Machte es nicht besser. Manchmal bin Ich gemein. Sie stand auf und lief hin und her.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Zwei Soldaten in Warnwesten liefen an uns vorbei und öffneten eine zuvor geschlossene Glastür. Es kam Bewegung in die Bude. Anscheinend hatten noch mehr Leute den Braten gerochen. Unsere Männer und Frauen waren tatsächlich im Landeanflug!</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Da standen wir, vor GLASSCHEIBEN wie im Zoo… die Kinder riefen ihre Väter. Dann kamen die ersten Männer und Frauen mit Bussen. Drei Stück an der Zahl. Durch das teilweise milchige Glas konnte man nur an manchen Stellen durchsehen. Als die Kinder ihre Väter und Mütter erblickten hielt sie nichts mehr, sie begannen zu weinen, schrien nach ihnen und schlugen gegen die Scheiben. Ein ganz furchtbarer Moment! Sie taten mir so unendlich leid, es zerriss einem fast das Herz. Nach so langer Zeit wurden sie noch einmal auf die Folter gespannt. Sie konnten ihre Eltern schon sehen, durften aber nicht zu ihnen. Keine gute Lösung.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Die junge Frau stand bei mir, begann zu weinen. Ich hielt ihre Hand und erzählte ihr viele tolle Sachen damit sie sich etwas beruhigte. Meinen Humor wusste sie anscheinend zu schätzen, denn sie lachte und das war besser als Tränen.  Zwischenzeitlich erschien der Spieß und machte Fotos von uns (heimlich) wie wir gespannt da standen und hofften es möge nicht noch länger dauern.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Dann ging ich aus dem vorderen Wartebereich und es dauerte genau noch eine Flasche ACE Schorle bis ich sah dass mein Mann von seinen Eltern und dem Bruder begrüßt wurde. Unwissend liefen sie zu uns hinaus. Mein Schatz wusste nicht dass ich am Flughafen sein würde. Er dachte Ich hätte keinen Urlaub bekommen und würde zu Hause auf ihn warten. Ich versteckte mich hinter einem seiner Kameraden und als er den Spieß begrüßt hatte trat ich nach vorn und sagte „Naaa, und was ist mit mir?!“  Seinen Blick werde Ich nicht vergessen. Die ersten Worte waren vielleicht nicht sonderlich aufschlussreich sie klangen in etwa so: „ Ähh, ähm ab..was  neee…“  und dann lagen wir uns in den Armen, nach vier langen Monaten.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> Nun ist er seit 1,5 Wochen wieder in Deutschland, wieder zu Hause, wieder bei Mir. Ich muss gestehen, es ist noch etwas befremdlich. Aber wir sind auf einem guten Weg!</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp218"></div>
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		<title>Tashakor an Radio Hamawas in Darmstadt</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 10:51:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Elham]]></category>
		<category><![CDATA[Kabul ich komme wieder]]></category>
		<category><![CDATA[Radio Hamawas]]></category>
		<category><![CDATA[radiodarmstadt.de]]></category>
		<category><![CDATA[Ramzia]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern fand nun die Sendung über &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221; bei radiodarmstadt.de in der Redaktion Hamawas statt. Für alle, die den Livestream nicht hören konnten, habe ich die Sendung nun komplett hier hochgeladen. Sie dauert eine Stunde und ich möchte Elham und Ramzia noch einmal herzlich für diese Sendung danken. Sie war auch für mich sehr schön, vorallem deshalb, weil ich erleben durfte, welche und was für Fragen Afghanen auf dem Herzen haben. Hier können Sie sich die Sendung anhören:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Gestern fand nun die Sendung über &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221; bei radiodarmstadt.de in der Redaktion Hamawas statt. Für alle, die den Livestream nicht hören konnten, habe ich die Sendung nun komplett hier hochgeladen. Sie dauert eine Stunde und ich möchte Elham und Ramzia noch einmal herzlich für diese Sendung danken. Sie war auch für mich sehr schön, vorallem deshalb, weil ich erleben durfte, welche und was für Fragen Afghanen auf dem Herzen haben.</p>
<div id="attachment_4252" class="wp-caption aligncenter" style="width: 521px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
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<p style="text-align: center;">Hier können Sie sich die Sendung anhören:</p>
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	</item>
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		<title>Heute: &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221; im Radio&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 10:27:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[HamAwas]]></category>
		<category><![CDATA[Kabul ich komme wieder]]></category>
		<category><![CDATA[Radio darmstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier nun ein kleiner Hinweis in eigener Sache &#8211; auf radiodarmstadt.de von 19 bis 20 Uhr: eine Stunde live über das Buch  &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221;, Afghanistan und mehr &#8211; Moderation: Elham Massoud. Über folgenden Link können Sie am 25. November ab 19 Uhr im Livestream mithören. In der Sendung werden drei Bücher verlost. Also: einfach reinhören und mitmachen. Neuerdings gibt es auch eine entsprechende Buchgruppe bei Facebook &#8211; wer dort ein Profil hat, kann dort Mitglied werden. Viele Afghanen und andere muslimische Leser tauschen sich dort über  &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221; aus. Die Auslandsredaktion von Radio Darmstadt gibt Migrantinnen und Migranten &#8211; und das sind in Darmstadt etwa 15% der Bevölkerung &#8211; die Möglichkeit, Inhaltliches wie Unterhaltsames in ihrer Muttersprache zu senden. Aus dem Feedback zu den einzelnen Sendungen lässt sich der Rückschluss ziehen, dass diese Sendungen zu den meist gehörten auf Radio Darmstadt, dem nichtkommerziellen Lokalradio, zählen. Mit den muttersprachlichen Sendungen von Radio Darmstadt wird ein Hörerinnen- und Hörerkreis erreicht, dem in der Regel aufgrund eingeschränkter Deutschkenntnisse der Zugang zu lokalen Medien verschlossen bleibt. Das Anliegen der Auslandsredaktion ist es, gezielt die nicht deutsch sprechenden Communitys in Darmstadt und der näheren Umgebung anzusprechen und in den gesellschaftlichen Meinungs- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Hier nun ein kleiner Hinweis in eigener Sache &#8211; auf <a href=" http://www.radiodarmstadt.de/redaktionen-sendungen/auslandsredaktion/hamawaas-afghanisch.html" target="_blank"><strong>radiodarmstadt.de</strong></a> von 19 bis 20 Uhr: eine Stunde live über das Buch  &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221;, Afghanistan und mehr &#8211; Moderation: <strong>Elham Massoud</strong>. Über folgenden Link können Sie <a href=" http://www.radiodarmstadt.de/redaktionen-sendungen/auslandsredaktion/hamawaas-afghanisch.html" target="_blank"><strong>am 25. November ab 19 Uhr im Livestream mithören</strong></a>. In der Sendung werden drei Bücher verlost. Also: einfach reinhören und mitmachen. Neuerdings gibt es auch eine entsprechende Buchgruppe bei <a href=" http://www.facebook.com/?ref=home#!/home.php?sk=group_126672227391377&amp;ap=1" target="_blank"><strong>Facebook</strong></a> &#8211; wer dort ein Profil hat, kann dort Mitglied werden. Viele Afghanen und andere muslimische Leser tauschen sich dort über  &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221; aus.</p>
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/HamAwas.jpg"  class="wmp" id="wmp222"><img class="aligncenter size-full wp-image-4198" title="HamAwas" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/HamAwas.jpg" alt="" width="552" height="357" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Die Auslandsredaktion von Radio Darmstadt gibt  Migrantinnen und Migranten &#8211; und das sind in Darmstadt etwa 15% der  Bevölkerung &#8211; die Möglichkeit, Inhaltliches wie Unterhaltsames in ihrer  Muttersprache zu senden. Aus dem Feedback zu den einzelnen Sendungen  lässt sich der Rückschluss ziehen, dass diese Sendungen zu den meist  gehörten auf Radio Darmstadt, dem nichtkommerziellen Lokalradio, zählen. Mit den muttersprachlichen Sendungen von  Radio Darmstadt wird ein Hörerinnen- und Hörerkreis erreicht, dem in der  Regel aufgrund eingeschränkter Deutschkenntnisse der Zugang zu lokalen  Medien verschlossen bleibt. Das Anliegen der Auslandsredaktion ist es,  gezielt die nicht deutsch sprechenden Communitys in Darmstadt und der  näheren Umgebung anzusprechen und in den gesellschaftlichen Meinungs-  und Willensbildungsprozess mit einzubeziehen. (</em><a href=" http://www.radiodarmstadt.de/redaktionen-sendungen/auslandsredaktion/hamawaas-afghanisch.html" target="_blank"><strong>hier geht´s zu HamAwas bei radiodarmstadt.de</strong></a><em>)</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/radiodarmstadt.png"  class="wmp" id="wmp223"><img class="aligncenter size-full wp-image-4200" title="radiodarmstadt" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/radiodarmstadt.png" alt="" width="554" height="335" /></a><br />
</em></p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4197&amp;md5=b2919e285b6ca58b3fe669f0149d0c15" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>AFG: Anonymer Bericht eines Reservisten</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 09:26:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Einsatzbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Oleg Schwartz]]></category>
		<category><![CDATA[Reservist]]></category>

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		<description><![CDATA[Das IMS-Magazin hat einen anonymen Autoren, der sich gerade als Reservist im Afghnaistaneinsatz befindet. Oleg Schwartz &#8211; Name von der Redaktion geändert &#8211; berichtet über seine Erfahrungen als Staatsbürger in Uniform. Zirka 10% aller Soldaten im AFG-Einsatz sind Reservisten &#8211; ohne die dieser Einsatz für die Bundeswehr nicht umsetzbar wäre.  Erstaunlich, was sie alles über sich ergehen lassen müssen: Einsatzbürkratie, Nicht-Wahrnehmung, Verwaltungschaos und vieles mehr. Ähnliches mußte ich auch mehrmals durchleben. Und dafür riskieren viele ihr Leben. Und was ist der Dank dafür? allgemeines Desinteresse. Machen Sie sich selbst ein Bild: von Oleg Schwartz Eigentlich wollte ich an dieser Stelle über die große Frage des große „Warum“ sinnieren. Allerdings ist seit dem letzten Blogeintrag ein ganze Weile vergangen und ich bin bereits im Einsatzland angekommen.  Die Einarbeitungsphase ist mittlerweile abgeschlossen und nun ist endlich wieder mehr Zeit zum schreiben. Und da mittlerweile eine Menge passiert ist, muss ich erst einmal ein anderes, grundlegenderes Thema abarbeiten. Wie im letzten Eintrag schon geschildert, wird man als Reservist im System Bundeswehr gar nicht wahrgenommen. Einerseits gut, andererseits aber sowohl eine Belastung für den Reservisten, als auch für die aktive Truppe. Reservisten bedürfen nun einmal in der Ein- als auch in der Ausschleusungsphase mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das IMS-Magazin hat einen anonymen Autoren, der sich gerade als Reservist im Afghnaistaneinsatz befindet. Oleg Schwartz &#8211; Name von der Redaktion geändert &#8211; berichtet über seine Erfahrungen als Staatsbürger in Uniform. Zirka 10% aller Soldaten im AFG-Einsatz sind Reservisten &#8211; ohne die dieser Einsatz für die Bundeswehr nicht umsetzbar wäre.  Erstaunlich, was sie alles über sich ergehen lassen müssen: Einsatzbürkratie, Nicht-Wahrnehmung, Verwaltungschaos und vieles mehr. Ähnliches mußte ich auch mehrmals durchleben. Und dafür riskieren viele ihr Leben. Und was ist der Dank dafür? allgemeines Desinteresse. Machen Sie sich selbst ein Bild:</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/ims.jpg"  class="wmp" id="wmp227"><img class="aligncenter size-full wp-image-1839" title="ims" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/ims.jpg" alt="" width="381" height="84" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><em>von Oleg Schwartz</em></p>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich wollte ich an dieser Stelle über die große Frage des große  „Warum“ sinnieren. Allerdings ist seit dem letzten Blogeintrag ein ganze  Weile vergangen und ich bin bereits im Einsatzland angekommen.  Die  Einarbeitungsphase ist mittlerweile abgeschlossen und nun ist endlich  wieder mehr Zeit zum schreiben. Und da mittlerweile eine Menge  passiert  ist, muss ich erst einmal ein anderes, grundlegenderes Thema  abarbeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie im letzten Eintrag schon geschildert, wird man  als Reservist im System Bundeswehr gar nicht wahrgenommen. Einerseits  gut, andererseits aber sowohl eine Belastung für den Reservisten, als  auch für die aktive Truppe. Reservisten bedürfen nun einmal in der Ein-  als auch in der Ausschleusungsphase mehr Koordination und  Vereinbarungen. Diese Informationen kommen aber nicht auf allen Ebenen  und bei allen beteiligten Stellen in dieser Form an bzw. stoßen dort auf  angemessene Berücksichtigung. In der Konsequenz wird dem Reservisten,  in diesem Falle mir, immer unterschwellig vermittelt, dass ich für das  ein oder andere Problem selbst verantwortlich sei. Einerseits sind die  Regularien durch die Bundeswehr vorgeschrieben, zum anderen werde ich  jetzt dafür kritisiert.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;&#8230;dort werden die Daten nur minderqualifiziert ausgewertet und verarbeitet.&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Irrtum  liebe Truppe! Ihr sammelt alle nur erdenklichen Informationen von mir.  Keine Ahnung, wie viele unzählige Dokumente ich schon zu allen nur  erdenklichen Fragen ausgefüllt habe. Das Problem liegt Truppe selbst,  denn dort werden die Daten nur minderqualifiziert ausgewertet und  verarbeitet.<br />
Aber was meine ich damit. Es ging bereits mit dem  Einberufungsbescheid los. Ich sollte mich abends bis 18 Uhr in der  Kaserne in Köln melden &#8211; obwohl der Abflug für den folgenden Tag 12:30  Uhr terminiert war. Nach Rücksprache mit dem Einsatzleitverband solle  die Zeit noch genutzt werden, um im Status Soldat letzte Vorbereitungen  vornehmen zu können. Diese Aussage klang so kompetent, dass ich mich  ohne weitere Gedanken zur Kaserne begab. Und da ging das Problem los:  Bereits am Kasernentor konnte keiner was mit mir anfangen. Meldekopf?  Sowas gibt es hier nicht. Unterkunft? War nicht angefordert. Ärztliche  Eingangsuntersuchung? Wenn dann überhaupt erst am nächsten Morgen,  jedoch nicht ohne 90/5, den ich allerdings vom nicht vorhandenen  Einsatzleitverband oder wahlweise vom Spieß bzw. der G1  Personalabteilung erhalte. Soviel zum Thema letzte Vorbereitungen!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;im Einsatzland werden grundsätzlich keine Einstellungsuntersuchungen vorgenommen! Ja und jetzt?&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In  Afghanistan angekommen, wurde ich von der G1 Abteilung sehnsüchtig  erwartet und mit der Frage begrüßt, was ich hier überhaupt mache, denn  ich wäre derzeit gar nicht für einen Einsatz vorgesehen. Aha! Dazu muss  ich anfügen, dass mir ca. fünf Wochen vor dem geplanten Beginn des  Einsatzes telefonisch mitgeteilt wurde, dass ich kurzfristig von der  Einsatzlist gestrichen wurde. Zwei Wochen später wurde diese  Entscheidung rückgängig gemacht bzw. das Datum des Abfluges sogar noch  vorverlegt. Wie auch immer, jetzt bin ich hier, wie es der  Einberufungsbescheid der Bundeswehr mir vorgeschrieben hat. Ich ziehe  mir ja nicht aus Langerweile eine Uniform an und fliege nach  Afghanistan. Also was soll bitte schön dieser subtile Unterton!? Fazit  des Gesprächs, ich solle jetzt in eine andere Abteilung. Der Einwand,  dass ich darauf fachlich nicht vorbereitet bin, fiel nur geringfügig ins  Gewicht. Einige Tage später konnte ich dann doch im Einsatz sowie in  der ursprünglichen Abteilung bleiben. Aufgrund der Übernahme bzw.  Einarbeitung war ich die ersten Tage gut ausgelastet. Irgendwann kam mir  aber der Gedanke, dass zu Beginn einer Wehrübung doch prinzipiell eine  ärztliche Untersuchung erforderlich ist. Ach ja, man wollte sich da noch  bei mir melden, wurde mir bei der G1 Abteilung auf Nachfrage mitgeteilt  und gleichzeitig die Frage gestellt, warum ich denn keine Untersuchung  vor Abflug in Deutschland gemacht hätte? Danke, dass ich mir jetzt  diesen Schuh anziehen darf. Dafür ist eigentlich der Einsatzleitverband  zuständig! Wie auch immer. 90/5 er geschnappt und ab zum Truppenarzt.  Der hat nicht schlecht geschaut und dann aber abgewiegelt, im  Einsatzland werden grundsätzlich keine Einstellungsuntersuchungen  vorgenommen! Ja und jetzt? Dass man irgendwann mal schlechte Laune auf  den Dienstherren bekommt, bleibt da nicht aus. Und dann wundern sich die  aktiven Soldaten, was denn nun schon wieder mit einem los sei. Immer  diese Reservisten. Jungs, das Problem liegt nicht bei mir, sondern bei  Euch. Nur ihr versteht das nicht, weil ihr Euch damit nie  auseinandersetzt.<br />
Ergo muss man den Aktiven das Reservethema mit dem  gesamten Spektrum, welches damit verbunden ist, erst einmal vermitteln.  Verständlich versteht sich und man muss sie davon auch noch überzeugen.  Das ist echt eine Herausforderung da man mit der Wehrpflicht anfangen  muss und das Bedarf Zeit, einer guten Vorbereitung der Argumente sowie  das richtige Vorgehen. Zu aller Anfang steht der Zugang zum Zuhörer  überhaupt. In diesem Falle dem langjährigen Angehörigen der Bundeswehr.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Trägt man eine Uniform, dann ist man Soldat. Isso!&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Man  muss sich das so vorstellen. Für aktive Soldaten gibt es nur schwarz  oder weiß &#8211; entweder man ist eben Soldat oder nicht. Trägt man eine  Uniform, dann ist man Soldat. Isso! So einfach geht das – ansprechen,  beurteilen, folgern. Nur schauen die Jungs oftmals nicht hinter die  Kulissen und das muss man ihnen dann anhand der Auswirkungen des eigenen  Handelns verdeutlichen. Und da das Prinzip Befehl und Gehorsam  vorherrscht, braucht es dann wieder einen, der ihnen das befiehlt. Den  gibt es allerdings was das Thema Reserve anbelangt nur sehr selten. Also  muss man das selbst machen – ran an den Feind. Im direkten  Verkaufsgespräch, wie ich so gern dazu sage. Aber wie, denn mein  Gegenüber will erstens gar nichts vom Thema wissen und zweitens finden  die meisten Gespräche nur zwischen Tür und Angel statt. Aber irgendwann  ist das aufgrund der vielen kleinen und subtilen Anspielungen das  Interesse geweckt. Und dann kann ich als Vermittler zwischen Bundeswehr  und Gesellschaft den Advokaten in eigener Sache spielen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie  gesagt, der Reservedienst ist an die Wehrpflicht gekoppelt. Und seit  einigen Jahren besteht im Bereich der Reserve ein  Freiwilligkeitsprinzip. Soll heißen, dass ich nun selbst entscheiden  kann, wann mich die Bundeswehr einberuft.<br />
Grundsätzlich muss ich nach  dem Ableisten des allgemeinen Grundwehrdienstes nicht mehr zu  Bundeswehr. Aber als Bürger in Uniform fühle ich mich weiterhin für mein  Land verantwortlich. Dazu aber in einem der nächsten Blogeinträge mehr.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ein &#8220;Run&#8221; durch die Dienststellen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie nun  weiter? Ach ja, vielleicht zähle ich mal alle Dienststellen auf, mit  denen ich so während eine Wehrübung zu tun habe, bevor ich auf den  gesamten Ablauf en detail eingehe. Zu aller Anfang steht die Absprache  mit dem Mob- bzw. Übungstruppenteil. Der wiederrum veranlasst, dass ich  einen Einberufungsbescheid erhalte. Mit diesem informiere ich  Krankenkasse, Arbeitgeber und Unterhaltssicherungsbehörde. Von letzterer  erhalte ich den Differenzbetrag zwischen zivilem Gehalt und Wehrsold,  den ich wiederrum von der Bundeswehr erhalte. Dann wäre es nicht  empfehlenswert, sich bereits um einen Termin zur Einkleidung als auch  zur ärztlichen Einstellungsuntersuchung zu beschaffen. Und die  dienstlichen Unterlagen wie Truppenausweis, Erkennungsmarke,  dienstliches Impfbuch sowie dienstlicher Führerschein sollten aus  langjähriger Erfahrung heraus ebenfalls eigenständig angefordert werden.  Das bedeutet letztendlich, dass man den gesamten Vorgang selbst im  Blick haben muss, obwohl es dafür eigentlich einen Verantwortlichen bei  der Bundeswehr geben sollte. Das ein oder andere Mal klappt es, aber  viel zu häufig läuft irgendetwas schief. Also muss man während man noch  Zivilist ist, sich um dienstliche Angelegenheiten kümmern. Entweder  während der Arbeit, der man ja nachgeht, wenn man nicht bei der  Bundeswehr ist, oder die Freizeit muss herhalten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Zumindest der zivile Arbeitgeber kürzt den Urlaubsanspruch&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die  Regularien sind natürlich auch immer so ein Thema für sich. Zum  Beispiel darf der Arbeitgeber ab vier Wochen Wehrübungszeitraum den  zivilen Urlaubsanspruch kürzen. Umgekehrt hat die Bundeswehr u.a. die  Regelung, dass bei einem Lehrgang kein Urlaubsanspruch gewährt wird.  Bedeutet in der Summe betrachtet, dass am Jahresende weniger Urlaub zur  Verfügung steht. Was ebenfalls nicht berücksichtigt wird, wenn mehrere  Wehrübungen aneinander anknüpfen und somit Urlaubsanspruch entstünde.  Zumindest der zivile Arbeitgeber kürzt den Urlaubsanspruch. Die  Bundeswehr hingegen argumentiert, dass kein zusammenhängender Dienst  geleistet wurde und demzufolge kein Anspruch besteht.</p>
<p style="text-align: justify;">Und das alles muss man sich als Reservist zumuten, will man seiner gesellschaftlichen Verpflichtung nachkommen.<br />
Das  ließe sich doch alles zusammenfassen und vereinfachen, höre ich dann  von den aktiven Soldaten, denen ich just das eigene System erkläre, mit  welchen Herausforderungen ich mich während jeder Einberufung rumschlage.  Und stressig klinge das ja auch, bei all den Ansprechpartnern und  Prozederen, die zu beteiligen bzw. zu berücksichtigen sind. Eine interne  Studie hat vor zwei Jahren herausgefunden, dass die Arbeitgeber der  Reservisten auf zahlreiche Ansprechpartner auf Seiten der Bundeswehr  treffen, was zu Friktionen führt. Gleiches gilt wohl teilweise auch für  den Reservisten. Den Trubel habe ich immer wieder aufs Neue, egal ob  eine Wehrübung drei Tage dauert oder ein Jahr. Ach nein, irgendwer hat  festgelegt, dass eine Wehrübung nicht länger als sieben Monate dauern  dürfe. Mit welcher Begründung eigentlich?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Ob die Truppe diesen Vorsatz halten kann, mich an diesem Tag bis 24 Uhr heil nach Deutschland zu bringen?&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie  auch immer, das Problem zwischen den vielen beteiligten Dienststellen  ist der Informationsverlust. So halte ich derzeit einen  Einberufungsbescheid in der Hand, dessen Datum exakt mit dem Datum des  Rückfluges zusammenfällt. Ob die Truppe diesen Vorsatz halten kann, mich  an diesem Tag bis 24 Uhr heil nach Deutschland zu bringen? Und was  passiert eigentlich, wenn dies nicht eingehalten werden kann? Bin ich  dann im Status Zivilist im Einsatz? Darf ich dann meine Uniform  ausziehen und einfach zum Tor rauslaufen und mir Afghanistan ganz in  Ruhe anschauen? Und was ist eigentlich mit dem Erholungsurlaub, der  ärztlichen Entlassungsuntersuchung und dem psychologischem  Nachbetreuungsseminar, dass ich zum Ende des Einsatzes absolvieren soll?  Macht sich hier überhaupt jemand mal ausführlich Gedanken dazu? Und  wann wird das Reservesystem generalüberholt und dabei vereinfacht?<br />
Ich  hoffe sehr, dass die laufende Strukturreform das Thema Reserve  umfassend beleuchtet, denn noch stehen genügend motivierte Reservisten  bereit.</p>
<p style="text-align: justify;">*Name des Verfassers von der Redaktion geändert (<a href=" http://ims-magazin.de/index.php?p=artikel&amp;id=1290587066,1,gastautor" target="_blank"><strong>Fundstelle ims-magazin.de</strong></a>)</p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4239&amp;md5=5d5b878137dffcd726a2e33061a42d24" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Abschied vom Minimum &#8211; Ergebnisse aus Dresden</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 21:27:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Meyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei der diesjährigen Bundeswehrtagung in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden diskutierte die Bundeswehrführung über die Reform der Streitkräfte. Sogar die Kanzlerin war angereist, um den mehr als 300 Generalen und Admiralen, sowie unzähligen Spitzenbeamten, die gewünschten Reformschritte zu erläutern und natürlich um für Verständnis zu werben. Das in der Presse immer wieder propagierte Ziel der Reform, die Einsparung von Milliardenbeträgen, trat bei dieser Tagung und der Berichterstattung in den Medien deutlich in den Hintergrund. Leistungsfähigkeit, Verschlankung und Optimierung sind die Schlagworte, die ins Plenum entsandt wurden. Die im Modell des Generalinspekteurs genannte zahl von 165000 Soldaten wurde nicht mehr genannt, stattdessen erklärte  Minister zu Guttenberg, es würden etwa 180000 bis 185000 Soldaten angestrebt. Ob in dieser Zahl schon Flugbereitschaft und Sportsoldaten enthalten sind, wurde nicht vermeldet. Das Ministerium solle, so meldet der SPIEGEL, auf etwa 2000 Angehörige verkleinert werden, immerhin 500 mehr als noch von der Weise-Kommission gefordert. Innerhalb von zwei Jahren wolle man den Umbau des Ministeriums, das dann vor allem um die Stäbe der Inspekteure und den Einsatzführungsstab erleichtert wäre, abschließen. Durch besondere Angebote und eine verbesserte Berufsförderung nach dem Dienst, treten die Streitkräfte den Versuch an, mehr Mannschaften als Zeitsoldaten zu verpflichten oder die neue Form des Freiwilligen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Bei der diesjährigen <a href="http://www.bmvg.de/portal/a/bmvg/sicherheitspolitik/bundeswehr?yw_contentURL=/C1256F1200608B1B/W28B9FB2854INFODE/content.jsp" target="_blank"><strong>Bundeswehrtagung</strong></a> in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden diskutierte die Bundeswehrführung über die Reform der Streitkräfte. Sogar die Kanzlerin war angereist, um den mehr als 300 Generalen und Admiralen, sowie unzähligen Spitzenbeamten, die gewünschten Reformschritte zu erläutern und natürlich um für Verständnis zu werben.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Das in der Presse immer wieder propagierte Ziel der Reform, die Einsparung von Milliardenbeträgen, trat bei dieser Tagung und der Berichterstattung in den Medien deutlich in den Hintergrund. Leistungsfähigkeit, Verschlankung und Optimierung sind die Schlagworte, die ins Plenum entsandt wurden. Die im Modell des Generalinspekteurs genannte zahl von 165000 Soldaten wurde nicht mehr genannt, stattdessen erklärte  Minister zu Guttenberg, es würden etwa 180000 bis 185000 Soldaten angestrebt. Ob in dieser Zahl schon Flugbereitschaft und Sportsoldaten enthalten sind, wurde nicht vermeldet.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 502px"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/gen-freers.jpg" alt="" width="492" height="368" /><p class="wp-caption-text">Gute Stimmung sieht anders aus - Der Inspekteur des Heeres auf der Tagung (Quelle: bundeswehr.de)</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Das Ministerium solle, so meldet der <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,730547,00.html" target="_blank"><strong>SPIEGEL</strong></a>, auf etwa 2000 Angehörige verkleinert werden, immerhin 500 mehr als noch von der Weise-Kommission gefordert. Innerhalb von zwei Jahren wolle man den Umbau des Ministeriums, das dann vor allem um die Stäbe der Inspekteure und den Einsatzführungsstab erleichtert wäre, abschließen.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch besondere Angebote und eine verbesserte Berufsförderung nach dem Dienst, treten die Streitkräfte den Versuch an, mehr Mannschaften als Zeitsoldaten zu verpflichten oder die neue Form des Freiwilligen Wehrdienstes für junge Menschen interessant zu machen. Insgesamt will man die Bundeswehr so in die Lage versetzen, etwa 10000 Soldaten in einen Einsatz hoher , oder zwei der mittleren Intensität zu verlegen. Welche Einsätze dies sein könnten und nach welchen Maßgaben die Bundesregierung von nun an die Armee einsetzen wolle, werde in den bald erscheinenden Verteidigungspolitischen Richtlinien und einem folgenden neuen Weißbuch beschrieben (Quelle: <a href="http://www.bmvg.de/portal/a/bmvg/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLd4k3Ng50BsmB2CZu5vqRcMGglFR9X4_83FR9b_0A_YLciHJHR0VFALu8sL0!/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfRF8zM1FD?yw_contentURL=%2FC1256F1200608B1B%2FW28BFN2U476INFODE%2Fcontent.jsp" target="_blank"><strong>bundeswehr.de</strong></a>).</p>
<p style="text-align: justify;">Die Wehrpflicht, mithin eines der heißesten Themen dieses Sommers, endet im Juli nächsten Jahres. Erfasst wird noch, die Musterung fällt aus. Dies führt neben anderen Sparmaßnahmen zu einem Abbau von zivilen Beschäftigten, was natürlich personalverträglich geschehen soll.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Die mehr als 300 Generale, Admirale und Spitzenbeamten hatten nach der Tagung die Möglichkeit, eventuell verbliebenes Unbehagen über Auswirkungen der Reform, mit einem Großen Zapfenstreich in der Stadt an der Elbe zu bekämpfen. Da kommt die Gänsehaut auch ohne Reformbemühungen.</p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4230&amp;md5=e69255abffa2f42a3b8338e733aac301" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Fennek angesprengt &#8211; Drei Mann verwundet</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 20:09:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Meyer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am heutigen frühen Morgen um 0648h MEZ wurde ein Spähpanzer FENNEK auf Patrouille, durch eine am Straßenrand versteckte IED beschädigt. Die aus drei Soldaten bestehende Besatzung wurde verwundet, ist aber außer Lebensgefahr. Derzeit werden die Männer im Feldlazarett in Kunduz behandelt, zwei von ihnen sollen bald nach Deutschland geflogen werden, so der Pressesprecher des Einsatzführungskommandos in Potsdam. Der beschädigte Spähwagen wurde durch eigene Kräfte geborgen. Von Gefechten während des Anschlags und bei der anschließenden Bergung wurde nichts berichtet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am heutigen frühen Morgen um 0648h MEZ wurde ein Spähpanzer FENNEK auf Patrouille, durch eine am Straßenrand versteckte IED beschädigt. Die aus drei Soldaten bestehende Besatzung wurde verwundet, ist aber außer Lebensgefahr. Derzeit werden die Männer im Feldlazarett in Kunduz behandelt, zwei von ihnen sollen bald nach Deutschland geflogen werden, so der Pressesprecher des <a href="http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLd443DnQHSYGZASH6kTCxoJRUfW99X4_83FT9AP2C3IhyR0dFRQCsXOUq/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfQ180QzU!?yw_contentURL=%2FC1256EF4002AED30%2FW28BFFNW323INFODE%2Fcontent.jsp" target="_blank"><strong>Einsatzführungskommandos in Potsdam</strong></a>.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 485px"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/Bundeswehr_Fennek_of_the_Provincial_Reconstruction_Team_Feyzabad.jpg" alt="" width="475" height="315" /><p class="wp-caption-text">Spähwagen Fennek im PRT Feyzabad (Quelle: ISAF)</p></div>
<p style="text-align: justify;">Der beschädigte Spähwagen wurde durch eigene Kräfte geborgen. Von Gefechten während des Anschlags und bei der anschließenden Bergung wurde nichts berichtet.</p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4224&amp;md5=806eadfd18e5fbeec42cc6c0f10922ca" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Elijah Escobar &#8211; ein Afghane mischt sich ein&#8230;</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4209&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=elijah-escobar-ein-afghane-mischt-sich-ein</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 18:32:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Elijah Escobar]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>

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		<description><![CDATA[Afghanistan. Bald fast 10 Jahre dauert nun dieser multinationale Einsatz am Hindukusch &#8211; schon länger als der 2. Weltkrieg. Viele Menschen reden über diese Mission, noch mehrere interessiert das alles gar nicht.  Es wird viel geredet über Afghnaistan:  Tagungen, Konferenzen, sogenannte Expertenrunden&#8230;ich habe viele selber mitgemacht. Aber Afghanen selber wurden wenig bis gar nicht gehört. Einen kenne ich mittlweile sehr gut und ist ein Freund fürs Leben geworden. Elijah Escobar alias Sabur S. aus Hannover. Er ist der Hauptdarsteller von dem Theaterstück  &#8220;Tariqs Auftrag&#8221;, über das ich hier kürzlich berichtet habe. Er, selber Flüchtling aus Afghanistan, mischt sich nun ein in eine Debatte. Lesen Sie hier seinen Bericht über eine Afghanistan-Diskussion, die die Grünen vergangene Woche veranstaltet haben, bei der Sabur als Gast eingeladen wurde. Der Traum vom Frieden. Dass es leicht wird, hat keiner gesagt. von Elijah Escobar alias Sabur S. Kurz vor 18 Uhr, mein  letztes Red Bull,  vor paar Stunden noch in Moringen und mit dem Schüler des KGS Moringen diskutiert über Tariqs Auftrag, Afghanistan und  den Krieg. Ich komme in das Gebäude der Kargah e.V. in Hannover an und ich muss wieder an Tariqs Geschichte denken. Ich stelle fest, dass es bei uns Afghanen tausende Schicksale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Afghanistan. Bald fast 10 Jahre dauert nun dieser multinationale Einsatz am Hindukusch &#8211; schon länger als der 2. Weltkrieg. Viele Menschen reden über diese Mission, noch mehrere interessiert das alles gar nicht.  Es wird viel geredet über Afghnaistan:  Tagungen, Konferenzen, sogenannte Expertenrunden&#8230;ich habe viele selber mitgemacht. Aber Afghanen selber wurden wenig bis gar nicht gehört. Einen kenne ich mittlweile sehr gut und ist ein Freund fürs Leben geworden. Elijah Escobar alias Sabur S. aus Hannover. Er ist der Hauptdarsteller von dem Theaterstück  &#8220;Tariqs Auftrag&#8221;, über das ich hier kürzlich <a href=" http://www.afghanistan-blog.de/?p=4020" target="_blank"><strong>berichtet </strong></a>habe. Er, selber Flüchtling aus Afghanistan, mischt sich nun ein in eine Debatte. Lesen Sie hier seinen Bericht über eine Afghanistan-Diskussion, die die Grünen vergangene Woche veranstaltet haben, bei der Sabur als Gast eingeladen wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/Plakat_Elijah.jpg"  class="wmp" id="wmp230"><img class="aligncenter size-full wp-image-4211" title="Plakat_Elijah" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/Plakat_Elijah.jpg" alt="" width="518" height="293" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Der Traum vom Frieden. Dass es leicht wird, hat keiner gesagt.<br />
</em></strong><em>von Elijah Escobar alias Sabur S.</em><strong><em></em></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Kurz vor 18 Uhr, mein  letztes Red Bull,  vor paar Stunden noch in Moringen und mit dem Schüler des KGS Moringen diskutiert über Tariqs Auftrag, Afghanistan und  den Krieg. Ich komme in das Gebäude der Kargah e.V. in Hannover an und ich muss wieder an Tariqs Geschichte denken. Ich stelle fest, dass es bei uns Afghanen tausende Schicksale gibt, die dem Tariqs gleichen. Ich muss ihre Geschichten erzählen, ich muss den Menschen deutlich machen, dass wir direkt von ihrer Politik betroffen sind, dass wir mehr als nur Kollateralschäden sind. Manchmal hab ich das Gefühl, dass die Weltmächte Afghanistan als ihren persönlichen Spielplatz sehen, sich eine Runde austoben und dann bye-bye. Afghanistan. Es hört sich so weit weg an und plötzlich ist es so nah. Tausende Probleme schießen durch meinen Kopf. Was ist ein Störfaktor für den Frieden in Afghanistan? Die internationalen Schutztruppen? Die Warlords? Die korrupte Regierung? Die Taliban oder doch  die fehlende Infrastruktur und die Perspektivlosigkeit der Menschen dort? Wo setze ich an? Jahrzehnte hat es nicht die Welt interessiert, wie es die Menschen in Afghanistan geht und plötzlich interessiert sich die ganze Welt für die Afghanen? Ganz selbstlos, mit reinem Herzen und natürlich ganz ohne Hintergedanken will man Afghanistan  helfen? Zu viele Fragen in meinem Kopf, aber ich finde keine Antworten.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Die Politik füttert uns mit der Wahrheit nur häppchenweise, wenn überhaupt. Als Herr von zu Guttenberg das erste Mal vom „Krieg“ sprach, dachten viele, er habe das Feuer neu erfunden. Was dachten die Menschen, was da unten los ist? Ein Lagerfeuerverein trifft sich und macht eine Schnitzeljagt durch Afghanistan? Die Wahrheit ist, man hat sich ein Feind erschaffen, in diesem  Fall die Taliban. Dass die USA durch Umwege die Taliban finanziert und beliefert haben, ist natürlich nie so gewesen. Wie dem auch sei, egal von welcher Strategie grade gesprochen wird, nichts ist so wie es wirklich scheint und man tut das alles sicher nicht aus dem Grund, weil man nur das Wohl der Afghanen im Auge und im Herzen hat.  Das wäre zu schön um wahr zu sein, aber die Welt ist leider  nicht immer schön. Dies hat mir die Welt bzw.  haben die Menschen oft bewiesen.</p>
<p>Vertieft in meinen Gedanken treffe ich Corina, eine sehr sympathische Mitarbeiterin von Sven Kindler. Sven Kindler selbst scheint ein Mensch zu sein, der sehr ehrgeizig ist und für seine Ziele kämpft. Einer, der die Welt verändern will, sie verbessern will und sei es auch nur einen Zentimeter. Gleich ist die organisatorische Besprechung des Abends. Sven Kindler ist Bundestagsabgeordneter für Bündnis 90/Die Grünen aus Hannover. Er ist Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestags u.a. zuständig für den Einzelplan des Auswärtigen Amtes. Wir gehen gemeinsam die ersten Fragen des Abends durch. Wir kommen auf die Darstellung der Deutschen Soldaten in den Medien. Die Medien haben das Bild der Deutschen ISAF Soldaten von Anfang an falsch vermittelt. Die deutsche Bevölkerung hat geglaubt, die Soldaten gingen runter nach Afghanistan und  könnten jedem einzelnen Afghanen den Mantel der Demokratie umhängen, shakehands und gehen da wieder raus. Das Bild, dass die deutschen Soldaten dort als Brunnenbauer aktiv sind und wenn sie schießen aus ihren Gewehren statt der Munition Rosen rauskommen stimmt nicht und diese Realität hat uns spätestens nach der Kunduz-Affäre eingeholt. Ich merke, es wird eine kontroverse Diskussion werden. </em></p>
<div id="attachment_4210" class="wp-caption aligncenter" style="width: 513px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/Elijah_Gruene.jpg"  class="wmp" id="wmp231"><img class="size-full wp-image-4210" title="Elijah_Gruene" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/Elijah_Gruene.jpg" alt="" width="503" height="286" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Elijah Escobar</p></div>
<p style="text-align: justify;"><em>Die zentrale Frage des Abends ist, wie kann Afghanistan befriedet werden und wie müsste ein Strategiewechsel aussehen, der den Traum vom Frieden Realität werden lässt.  Diese Frage soll nicht nur aus der bundespolitischen Sicht beantwortet werden. Die Stimme der Afghanen muss in jede weitere Entscheidung  wahrgenommen werden und einfließen. Was wollen die Afghanen also? Wer sind die Afghanen? Hier ist es interessant zu berücksichtigen, dass Afghanistan ein Vielvölkerstaat ist. Die Afghanen gehören zu einer Vielzahl ethnischer Gruppen und Stämme, wobei sich aus historischen Gründen die Paschtunen häufig als staatstragendes Volk ansehen. Außerdem gibt es die Tadschiken, die Hazara , die Usbeken und viele weitere Gruppierungen.  Diese komplexe Konstellation der Bevölkerung macht deutlich, dass es mehrere Gruppen gibt die berücksichtig werden müssen.  Mittlerweile gibt es mehr als 2000 bewaffnete Gruppen, die in und aus Afghanistan operieren. Gruppen, die aus dem Ausland gesteuert werden.  Privatarmeen der Drogenbosse, Warlords und kriminelle Vereinigungen. Sie alle verdienen am Krieg und haben kein Interesse am Frieden. Bekanntlich kann man von Krieg ganz gut leben, siehe Waffenlobby etc.</p>
<p>Ziehen wir eine Bilanz: ca. 5 Millionen Afghanen sind von Hunger und Durst direkt betroffen. Mehr als einer Million Kindern fehlt es  an ausreichender Ernährung. Die Analphabetenrate bei den Männern liegt bei zirka 70 % und bei den Frauen sind es sogar 90 %.  Unter den Taliban war es verboten Drogen anzubauen, somit hatte Afghanistan eine sehr geringe Rate an Opiumproduktion. Doch seitdem die internationale Schutztruppe da ist, kommt 92 % der Opiummenge auf der Welt aus Afghanistan. Das sind die Ausgangswerte in Afghanistan und die Gegenseite stellt eine von den USA installierte Regierung dar, die nicht fähig ist außerhalb Kabul zu reagieren. Die Menschen haben schon lange das Vertrauen an die Regierung verloren, nicht nur weil sie korrupt ist, sondern auch weil die Regierung nicht in der Lage war und nebenbei angemerkt es heute auch nicht ist, die politische Situation in Afghanistan nachhaltig zu verbessern.   Die Taliban gewinnen immer mehr ihrer Macht zurück. Naja , kein Wunder. Da bombardiert man Tanklaster und Hochzeiten, bezeichnet die Toten als Kollateralschäden, baut dann im Gegensatz drei Brunnen und gut ist. Kann man so langfristig Frieden erschaffen? Reicht ein „Sorry“ und wird so die Wut der Afghanen über die „Kollateralschäden“ besänftigt?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><br />
Irgendwas macht man im Afghanistan falsch. Die bisherige Strategie geht nicht auf und das wird von Tag zur Tag deutlicher. Wir brauchen einen Strategiewechsel, weniger Militär und mehr zivilen Aufbau. Die Politik muss das Vertrauen der Afghanen zurückgewinnen. Man muss starke und nachhaltige Zeichen setzen. Die Politik muss sich ihrer Fehler bewusst werden und an einem Neubeginn arbeiten. Eine sture Aufstandsbekämpfung und fragwürdige Angriffe können nicht den langersehnten Frieden bringen.  Nachhaltig muss man an einer  zivilen Konfliktlösung arbeiten und auf alle Ebenen muss verhandelt werden. Auch die Taliban müssen berücksichtigt und neu integriert werden.  Man muss zwischen den Talibankämpfern differenzieren. Viele kämpfen, weil sie von den Taliban besser bezahlt werden als von der Regierung. Daher muss man Anreize schaffen, an soziale Maßnahmen arbeiten und versuchen diese Menschen wieder in die Gesellschaft zu integrieren.</p>
<p>Ich denke das Wichtigste ist, dass man die Warlords entwaffnet und diese Menschen an Verhandlungstische bringt. Der Westen muss die Rolle des Vermittlers übernehmen und dieses Mal zur Abwechslung ohne Hintergedanken und Eigeninteressen. Afghanistan war zulange das Schachbrett der Weltmächte. Zu viele Kriege wurden auf dem Rücken der Afghanen ausgetragen. Frieden mit Gewehre zu bringen- paradox in sich. Afghanistan braucht humanitäre Hilfe, was ist die Basis für jede weitere Entwicklung ist. Dieser Krieg kann nicht allein mit militärischer Macht gewonnen werden. Man muss versuchen, die Herzen der  Menschen dort zu gewinnen und das tut man nur, wenn man die Afghanen als gleichberechtigte Partner ansieht,   ihre Religion, Kultur und Mentalität versteht und akzeptiert.</p>
<p>Um 21 Uhr geht die Diskussionsrunde zu Ende, Sven Kindler wie ich auch sind der festen Überzeugung, dass wir einen Strategiewechsel in der Afghanistan-Politik brauchen. Wir sind uns auch einig, dass wenn die Truppen sofort abziehen, das Land im Chaos versinken würde. Vielleicht ein etappenweiser Abzug? Mal ehrlich, sobald die Deutschen raus aus Afghanistan sind, wen interessiere dann noch das Land und die Afghanen, wie oft in der Geschichte hat man Afghanistan im Stich gelassen und einfach vergessen?  Wir gehen in Linden in einen Cafe und unterhalten uns über Politik, Gott und die Welt und je mehr ich darüber nach denke, desto mehr komme ich zu dem Entschluss, dass die Welt ziemlich krank ist und sie keiner heilen kann aber wer weiß, die Hoffnung stirbt zuletzt.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Es ist kurz nach 00 Uhr, ich muss zurück nach Hamburg, schon komisch, dass man für den Frieden kämpfen muss.  Es wird Zeit, dass der Frieden heimkehrt, es tut mir leid Frieden, Menschen kennen nicht deinen Wert.</p>
<p></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp231"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4209&amp;md5=1133cb3070b3f7576ee218096ab3d0c2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Countdown: Teil 16 von Leafs Live-Tagebuch</title>
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		<comments>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4205#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 17:56:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Leaf]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich möchte das Vergangene Revue passieren lassen, möchte mich damit auseinandersetzen was war. Ich habe viel nachgedacht, im Nachhinein vielleicht zu viel. Wäre es mir möglich gewesen dieses ständige Denken auszuschalten, es wäre mir sicherlich besser ergangen. Wie oft hat man gehört, mach Dir nicht so einen Kopf, hör auf darüber nach zu denken was sein könnte und als ich endlich aufhören konnte zu denken fühlte ich mich schlecht. Es kam mir so vor als wär einfach jedes Gefühl ersetzbar und dies machte mir schwer zu schaffen. Weg waren sie, die Schmetterlinge, hinfort das Herzklopfen. Irgendwann konnte ich auch einfach überhaupt kein Fernseh mehr gucken und somit blieb er jetzt die ganze Zeit einfach aus! Ich wollte nichts über Krieg, Terror oder Stars und Sternchen hören. Wollte einfach meine Ruhe, lag stundenlang einfach auf der Couch und habe nichts getan. Dieses Nichts tat mir gut, manchmal tat es weh und jetzt im Nachhinein wird es mir fehlen. Ich habe mich gerade so sehr daran gewöhnt allein zu sein, daran gewöhnt jedem Tag aufs Neue ins Gesicht zu lachen. Es ist quasi einfach alles von mir abgefallen. Die letzten vier Monate waren wahrlich nicht einfach. Als der Schmerz nachließ und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Ich möchte das Vergangene Revue passieren lassen, möchte mich damit auseinandersetzen was war. Ich habe viel nachgedacht, im Nachhinein vielleicht zu viel. Wäre es mir möglich gewesen dieses ständige Denken auszuschalten, es wäre mir sicherlich besser ergangen. Wie oft hat man gehört, mach Dir nicht so einen Kopf, hör auf darüber nach zu denken was sein könnte und als ich endlich aufhören konnte zu denken fühlte ich mich schlecht. Es kam mir so vor als wär einfach jedes Gefühl ersetzbar und dies machte mir schwer zu schaffen. Weg waren sie, die Schmetterlinge, hinfort das Herzklopfen. Irgendwann konnte ich auch einfach überhaupt kein Fernseh mehr gucken und somit blieb er jetzt die ganze Zeit einfach aus! Ich wollte nichts über Krieg, Terror oder Stars und Sternchen hören. Wollte einfach meine Ruhe, lag stundenlang einfach auf der Couch und habe nichts getan. Dieses Nichts tat mir gut, manchmal tat es weh und jetzt im Nachhinein wird es mir fehlen.</em></p>
<div id="attachment_2962" class="wp-caption aligncenter" style="width: 449px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Leaf.jpg"  class="wmp" id="wmp233"><img class="size-full wp-image-2962" title="Leaf" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Leaf.jpg" alt="" width="439" height="335" /></a><p class="wp-caption-text">Leaf, 25 J. aus Norddeutschland schreibt exklusiv für das Afghanistan-Blog über ihre Gedanken und Gefühle, während ihr Lebenspartner im Einsatz am Hindukusch ist.</p></div>
<p style="text-align: justify;"><em>Ich habe mich gerade so sehr daran gewöhnt allein zu sein, daran gewöhnt jedem Tag aufs Neue ins Gesicht zu lachen. Es ist quasi einfach alles von mir abgefallen. Die letzten vier Monate waren wahrlich nicht einfach. Als der Schmerz nachließ und die Trauer verflog machte sich Wut breit, Wut auf Alles und auf Jeden. Als die Wut verschwunden war, erreichte mich die Resignation. Ich resignierte vor meinen eigenen Gefühlen, so wusste Ich doch es hat eh alles keinen Sinn. Ich konnte nicht mehr heulen. Konnte nicht mehr traurig sein, es war alles wie weggeblasen. Ich verbrachte viel Zeit mit Freunden, wir redeten und lachten. Ich verbrachte noch mehr Zeit auf der Arbeit oder im Fitnessstudio und ich muss sagen, ich habe mich damit arrangiert.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Vermutlich bin ich ein ganzes Stück gewachsen, jetzt wo ich zurück blicke.  Vermutlich hat mich der Einsatz stärker gemacht als es mir überhaupt bewusst war. Manchmal habe ich das Gefühl, er hätte mich stärker gemacht als es mir lieb ist. Denn ich kann plötzlich Leben ohne jede Sekunde und Minute an ihn zu denken. Ich muss nicht mehr stundenlang am Pc hängen nur um auf eine Email zu hoffen. Ich brauche auch mein Handy nicht mehr jede Sekunde am Mann. Ich hab einfach h alles abgelegt… und manchmal wenn ich wieder anfange zu denken, viel zu viel zu denken, dann macht es mich traurig. Dann werde ich traurig weil ich mich irgendwie unnütz fühle. Ich fühle mich, als würde ich nicht mehr gebraucht.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Zu Beginn des Einsatzes habe ich viele viele Postkarten und Päckchen geschickt. Jetzt gegen Ende fehlte mir die Zeit dafür. Mein Zeitplan war so vollgestopft mit tollen Sachen, dass ich vergaß wer mich brauchte. Vielleicht wollte Ich auch einfach vergessen, wer vergisst hat es oft einfacher im Leben zumindest glaube ich das.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Auf der anderen Seite mach Vergessen einen unsagbar traurig. Es ist schlimm wenn man anfängt zu vergessen wie sich der Schlüssel im Schloss angehört hat, es ist aber noch viel schlimmer wenn man anfängt zu vergessen wie es sich anfühlt im Arm gehalten zu werden von einer Person die man eigentlich liebt. Liebe bedeutet nicht zu vergessen, Liebe bedeutet sich nah zu sein- egal wie viel Km einen trennen. Manchmal zweifelte Ich an unserer Liebe, zweifelte daran ob es alles so richtig war. Ich wusste nicht was uns der Morgen bringt und ich wusste auch nicht wie alles ausgehen wird. Also fing ich wieder an mir Gedanken zu machen. Ich dachte über Vergangenes nach, über tolle Erlebnisse, darüber was wir gemeinsam bestanden hatten, dann kamen die Erinnerungen wieder und es fing erneut an weh zu tun. Es war ein Teufelskreis, ich bin erleichtert dass ich diesen nun endlich verlassen kann.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ich stecke in den Vorbereitungen, soweit man sowas überhaupt vorbereiten kann. Ich habe geputzt, habe poliert, habe meinen Kopf abgelenkt. Ich bin gespannt wie das Wiedersehen hier zu Hause bei uns sein wird. Ich bin gespannt wie die nächsten Tage und Wochen verlaufen, ich bin gespannt über unsere Zukunft.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ich hätte mir mehr Unterstützung von Seiten der Bundeswehr gewünscht, hätte mir vll. jemanden gewünscht der mir sagt „Leaf, sie sind nicht verrückt. Das ist alles total normal und es wird wieder gut.“ Natürlich habe ich sowas von meinem Lebensgefährten gehört und natürlich haben es Leute gesagt die schon einmal einen Einsatz durchlebt haben, ABER ich hätte es gern von Jemandem gehört der sich Seelsorger nennt. Vll. hätte ich es dann eher glauben können. Ich weiß es nicht.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ich weiß aber, dass der Einsatz bei weitem kein Zuckerschlecken war. Weder für mich, noch für meinen Lebensgefährten. Von seiner Seite kann ich nichts berichten, denn er hat mir selbst nichts erzählt. Ich weiß gänzlich Nichts von dem was er tut oder tat. Und da wären wir wieder beim Denken. Wenn man nur grobe Kenntnisse hat, beginnt man diese Auszubauen. Man will lernen, man sucht Informationen und dann ist es da, das Kopfkino. Es begleitet einen ständig und will einfach nicht weg. Hätte es Jemanden gegeben, der sich mit einem zusammen setzt und einem erklärt was passiert. NICHT in einer Runde mit mehreren Angehörigen, nein mit einem Allein und genau auf die eigene Situation abgestimmt. Hätte dieser Jemand einem geholfen zu verstehen dann wäre vieles einfacher gewesen. Zumindest bilde ich mir dies ein.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ich werde nun die Ankunft meines Wüstenheldens (Ja, das ist er und jeder der unten war für mich) vorbereiten und berichten sobald etwas Luft ist.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Danke!</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Leaf</em></p>
<div style="display: none;" class="wmpDesc wmp233"></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4205&amp;md5=3213285b6eea93cb54e9b124ba8aa655" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>USA verlegen Panzer nach AFG</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 11:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[abrams]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Washington Post berichtet, dass die Vereinigten Staaten nun erstmals ihre Abrams Kampfpanzer in Afghanistan einsetzen wollen. Dieser Schritt, der von den im Süden eingesetzten Soldaten des Marine Corps schon seit dem Beginn ihres Einsatzes gefordert wird, passt in die immer lauter werdende Abzugsdiskussion der westlichen Welt. Allerdings ist die Entsendung von 16 Kampfpanzern, angesichts einer Gesamtstärke von etwa 80000 US-Soldaten, nicht allzu atemberaubend -  schließlich setzen die Kanadier seit langem 20 deutsche Leopard 2 Panzer im umkämpften Süden ein. Auch Dänen und Niederländer vertrauen auf das Rückgrat des Kalten Krieges, um ihren Soldaten bestmöglichen Schutz und überlegene Feuerkraft zu garantieren. Da die Diskussion um die Übergabe in Verantwortung und einen möglichen Abzugstermin sicherlich Auswirkungen auf die eine oder andere Wahl haben könnte, scheint man nun experimentierfreudiger zu werden, um ein Ziel, das die Politik jetzt auch immer häufiger und vor allem präziser nennt, zu erreichen. Interessant bleibt, dass gerade vor wenigen Tagen der afghanische Präsident Karzai  mehr Zurückhaltung bei den internationalen Truppen gefordert hatte. Dabei bezog er sich zwar eher auf &#8220;nächtliche Kommandoaktionen&#8221;, als auf die regulären Gefechte, dennoch könnte man die Bekanntmachung, nun Kampfpanzer zu entsenden, auch als Statement verstehen. Präsident Karzai, dessen Leistungsbilanz mit seinem Ansehen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Die <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/11/18/AR2010111806393_2.html" target="_blank"><strong>Washington Post</strong></a> berichtet, dass die Vereinigten Staaten nun erstmals ihre Abrams Kampfpanzer in Afghanistan einsetzen wollen. Dieser Schritt, der von den im Süden eingesetzten Soldaten des Marine Corps schon seit dem Beginn ihres Einsatzes gefordert wird, passt in die immer lauter werdende Abzugsdiskussion der westlichen Welt. Allerdings ist die Entsendung von 16 Kampfpanzern, angesichts einer Gesamtstärke von etwa 80000 US-Soldaten, nicht allzu atemberaubend -  schließlich setzen die Kanadier seit langem 20 deutsche Leopard 2 Panzer im umkämpften Süden ein. Auch Dänen und Niederländer vertrauen auf das Rückgrat des Kalten Krieges, um ihren Soldaten bestmöglichen Schutz und überlegene Feuerkraft zu garantieren. Da die Diskussion um die Übergabe in Verantwortung und einen möglichen Abzugstermin sicherlich Auswirkungen auf die eine oder andere Wahl haben könnte, scheint man nun experimentierfreudiger zu werden, um ein Ziel, das die Politik jetzt auch immer <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article11048905/Regierung-glaubt-nicht-mehr-an-Sieg-in-Afghanistan.html" target="_blank"><strong>häufiger und vor allem präziser</strong></a> nennt, zu erreichen.</p>
<p style="text-align: justify">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 615px"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/M1A1_Abrams_Tank_in_Camp_Fallujah_retouched.jpg" alt="" width="605" height="344" /><p class="wp-caption-text">Amerikanischer Abrams Kampfpanzer des Marine Corps (Quelle: USMC)</p></div>
<p style="text-align: justify">Interessant bleibt, dass gerade vor wenigen Tagen der afghanische Präsident Karzai  <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,729045,00.html" target="_blank"><strong>mehr Zurückhaltung</strong></a> bei den internationalen Truppen gefordert hatte. Dabei bezog er sich zwar eher auf &#8220;nächtliche Kommandoaktionen&#8221;, als auf die regulären Gefechte, dennoch könnte man die Bekanntmachung, nun Kampfpanzer zu entsenden, auch als Statement verstehen. Präsident Karzai, dessen Leistungsbilanz mit seinem Ansehen in der afghanischen Bevölkerung einhergeht, versucht offenbar die Stimmung im Land zu nutzen, um sich eventuelle Vorteile für die Verhandlungen mit ehemaligen Kontrahenten zu schaffen.</p>
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">Trotz aller politischer Ränkespiele und Abwägungen kann die Entscheidung, dieses Waffensystem nun einzusetzen, von den Truppen nur begrüßt werden. Ein Kampfpanzer bietet Schutz, hohe Mobilität und eine präzise, ständig verfügbare Feuerkraft. Er überschreitet und durchbricht die meisten denkbaren Hindernisse und zieht das Feuer auf sich. Wer weiß, vielleicht ändert sich im nächsten Jahr auch die Geländebeurteilung für den Norden Afghanistans? Denn wie sagt man so schön. Nichts ist so sicher wie die Lageänderung!</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Kleines Update vom 19.11.10, 1443h</strong></p>
<p style="text-align: justify">Zu hohe Belastung für Brücken und Wege, zu schmale Pfade und enge Gassen in den Dörfern, viel Gebirge. Ich weiß, ich weiß, ich weiß! Nach Anregung des Foristen &#8220;StFw d.R.&#8221; trotzdem mal ein schönes Bild von Gelände, dass nicht panzerhemmend aussieht <img src='http://www.afghanistan-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/1024.jpg" alt="" width="576" height="432" /><p class="wp-caption-text">Ein Fuchs prescht über staubige Pisten in Nordafghanistan. (Quelle: bundeswehr.de)</p></div>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4189&amp;md5=c0c5951ab9bcf0a36801731183c6b03e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Brückenschlagen: Tariqs Auftrag in der TAZ</title>
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		<comments>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4184#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 10:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<description><![CDATA[Es werden beghbare Brücken geschlagen: Ich bin mächtig stolz auf Elijah Escobar alias Sabur und auf Antonio Umberto  Ricco &#8211; mit ihrem Theaterstück &#8220;Tariqs Auftrag&#8221; machen sie nicht nur auf die afghanische Flüchtlingsproblematik aufmerksam, sondern mischen sich auch in eine Integrationsdebatte ein, die wir seit ein paar Monaten in Deutschland diskutieren. &#8220;Tariqs Auftrag&#8221; wird nun auch an deutschen Schulen gespielt und jetzt hat es das Stück in die TAZ geschaftt. Glückwunsch. Das Blog hatte hier und hier schon vorab über die beiden berichtet. Die TAZ schreibt: Antonio Riccò hat sich lange um die Integration junger Italiener in Hannover und Wolfsburg gekümmert. Bis er eines Tages einem Flüchtling begegnete und darüber eine Geschichte schrieb, die nun als Theaterstück aufgeführt wird. Die Hauptrolle spielt ein junger Afghane, der für seine Flucht nach Deutschland vier Jahre brauchte. Eines Morgens im September 2005 nahm Antonio Riccòs Leben mal wieder eine neue Wendung. Riccò arbeitete damals als Leiter einer Schule in Meran, gelegen im gesegneten, vom Obstanbau und Edel-Tourismus geprägten Südtirol. An jenem Morgen nun traten zwei Erzieher eines SOS-Kinderdorfs aus der Umgebung bei ihm ins Büro. Wenig später stellten sie ihm einen afghanischen Jungen mit Namen Alidad vor, dessen Geschichte, eine moderne Odyssee, Riccò [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es werden beghbare Brücken geschlagen: Ich bin mächtig stolz auf Elijah Escobar alias Sabur und auf Antonio Umberto  Ricco &#8211; mit ihrem Theaterstück &#8220;Tariqs Auftrag&#8221; machen sie nicht nur auf die afghanische Flüchtlingsproblematik aufmerksam, sondern mischen sich auch in eine Integrationsdebatte ein, die wir seit ein paar Monaten in Deutschland diskutieren. &#8220;Tariqs Auftrag&#8221; wird nun auch an deutschen Schulen gespielt und jetzt hat es das Stück in die <a href=" http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/angekommen-in-der-ferne/" target="_blank"><strong>TAZ</strong></a> geschaftt. Glückwunsch. Das Blog hatte<strong><a href=" http://www.afghanistan-blog.de/?p=4020" target="_blank"> hier</a></strong> und<strong> <a href=" http://www.afghanistan-blog.de/?p=3642" target="_blank">hier</a></strong> schon vorab über die beiden berichtet.</p>
<div id="attachment_4019" class="wp-caption aligncenter" style="width: 484px">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/3.jpg"  class="wmp" id="wmp234"><img class="size-full wp-image-4019" title="3" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/3.jpg" alt="" width="474" height="355" /></a><p class="wp-caption-text">Antonio Umberto Ricco (links), Elijah Escobar (rechts)</p></div>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Die TAZ schreibt:</strong></em></p>
<p>Antonio  Riccò hat sich lange um die Integration junger Italiener in Hannover und  Wolfsburg gekümmert. Bis er eines Tages einem Flüchtling begegnete und  darüber eine Geschichte schrieb, die nun als Theaterstück aufgeführt  wird. Die Hauptrolle spielt ein junger Afghane, der für seine Flucht  nach Deutschland vier Jahre brauchte.</p>
<p style="text-align: justify;">Eines  Morgens im September 2005 nahm Antonio Riccòs Leben mal wieder eine  neue Wendung. Riccò arbeitete damals als Leiter einer Schule in Meran,  gelegen im gesegneten, vom Obstanbau und Edel-Tourismus geprägten  Südtirol. An jenem Morgen nun traten zwei Erzieher eines SOS-Kinderdorfs  aus der Umgebung bei ihm ins Büro. Wenig später stellten sie ihm einen  afghanischen Jungen mit Namen Alidad vor, dessen Geschichte, eine  moderne Odyssee, Riccò erst für frei erfunden hielt: Der Junge wollte  allein von Afghanistan, über die Türkei ins griechische Patras, mit  einem Schiff nach Ancona, und von dort, auf der Achse eines Lastwagens,  bis nach Meran gekommen sein.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/dg85Wz41JEY?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/dg85Wz41JEY?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">2005 drückte Elijah, auch ein Flüchtling aus  Afghanistan, noch in Hannover die Schulbank und schluckte den täglichen  Ärger der Diskriminierung herunter. &#8220;Ich musste immer doppelt so gut  sein wie mein blonder Sitznachbar, um die gleichen Noten zu bekommen wie  er&#8221;, erinnert er sich. Und dass er von seinen Lehrern trotzdem noch zu  hören bekam: &#8220;Junge, mach doch mal KFZ-Lehre.&#8221; Aber ach, wie herrlich  harmlos war das doch im Vergleich zu dem, was er etwa zuvor, auf seiner  vierjährigen Flucht zu Fuß von Afghanistan über Moskau nach Deutschland,  durchgemacht hatte; im Vergleich auch zu dem, was er während seines  ersten Jahres in Deutschland in einem Auffanglager bei Leipzig erleben  musste: die Angst vor marodierenden Neonazis, die sich einen Spaß daraus  machten, ins Lager einzudringen, und alles kurz und klein zu schlagen.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute studiert Elijah in Hamburg Psychologie &#8211; wenn er nicht gerade auf  der Bühne steht, wie jetzt im Freizeitheim Mühlenberg, das an eine  integrierte Gesamtschule eines sozialen Brennpunkts in Hannover  angegliedert ist. Vor den Schülern der 10. und 11. Klasse spielt er dort  die Hauptrolle in &#8220;Tariqs Auftrag&#8221;. Geschrieben hat das Stück Antonio  Riccò, und es verläuft ganz ähnlich, wie es Alidad ihm in Meran erzählt  hatte &#8211; mit dem Unterschied, dass die Geschichte in &#8220;Tariqs Auftrag&#8221;  nicht gut ausgeht. Denn während Alidad heil ankam, von der Schule  unterstützt wurde, dort demnächst sein Abitur macht, ist Tariq am Ende  der Geschichte tot. Es ist auch nicht Alidads Geschichte, die Riccò  erzählt. Es ist die Geschichte eines Flüchtlings, von dem Riccò drei  Jahre später, 2008, in einer italienischen Zeitung las, die Geschichte  eines jungen Afghanen, der sich mit Seilen unter das Fahrgestell eines  Lasters gebunden hatte, vermutlich durch die Abgase ohnmächtig geworden  oder mit dem Kopf aufs Pflaster aufgeschlagen war und auf der Straße zu  Tode geschleift wurde. (<a href=" http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/angekommen-in-der-ferne/" target="_blank"><strong>mehr auf taz.de</strong></a>)</p>
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 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4184&amp;md5=cbf1fb48df5a478111c9239857778ae6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Abdullahs Brief: Zwischen Adenauer und Bismarck</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 10:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abdullah]]></category>
		<category><![CDATA[Briefe bewegen die Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Kabul ich komme wieder]]></category>
		<category><![CDATA[Karasek]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einem Monat berichtete ich darüber, dass Abdullahs Brief, den er mir im ersten Einsatz geschrieben hatte, eine weitere Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Jetzt ist Hellmuth Karaseks Buch &#8220;Briefe bewegen die Welt&#8221; erschienen. Und Abdullahs Brief erscheint gleich am Anfang des Buches &#8211; nach Konrad Adenauer und vor Bismarck. Die Redaktion von Karasek hatte Abdullahs Brief in &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221; entdeckt und fragte, ob sie ihn veröffentlichen dürfe. Amazon schreibt: Auch im Zeitalter der digitalen Kommunikation bleibt die Macht der Briefe ungebrochen. Wie kann der Mensch seine Verbundenheit besser zum Ausdruck bringen, als mit Füller und Büttenpapier? Was löst größere Gefühle aus, als ein Brief, den man in Händen hält? Dieser Band präsentiert gehaltvolle und inspirierende Briefwechsel. Sei es, dass ein neues Projekt vorgeschlagen, sei es, dass wichtige Neuigkeiten übermittelt oder Gefühle offenbart werden &#8211; nichts ist so überzeugend wie das handgeschriebene Wort. Zu jedem Brief, ob zeitgenössisch oder historisch, liefert dieses wunderbare Buch biografische Hinweise und faszinierende Hintergrundinformationen, Faksimiles der Originaldokumente vermitteln fesselnde Einblicke in die Zeit. Der Band enthält eindrucksvolle Korrespondenzen aus Politik, Geschichte, Showbusiness und allen Sparten der schönen Künste. Nicht zu vergessen natürlich die Liebesbriefe! Hellmuth Karasek, Herausgeber des Berliner &#8220;Tagesspiegel&#8221;, nachdem er über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Vor einem Monat berichtete ich darüber, dass <a href=" http://www.afghanistan-blog.de/?p=2393" target="_blank"><strong>Abdullahs Brief, </strong></a>den er mir im ersten Einsatz geschrieben hatte, eine weitere Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Jetzt ist Hellmuth Karaseks Buch &#8220;<em>Briefe bewegen die Welt</em>&#8221; erschienen. Und Abdullahs Brief erscheint gleich am Anfang des Buches &#8211; nach Konrad Adenauer und vor Bismarck. Die Redaktion von Karasek hatte Abdullahs Brief in &#8220;<a href=" http://www.amazon.de/gp/product/3939912018/ref=s9_simh_gw_p14_d3_i1?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&amp;pf_rd_s=center-3&amp;pf_rd_r=1H7J6AK64PCPFPDFT36J&amp;pf_rd_t=101&amp;pf_rd_p=463375153&amp;pf_rd_i=301128" target="_blank"><strong><em>Kabul, ich komme wieder</em></strong></a>&#8221; entdeckt und fragte, ob sie ihn veröffentlichen dürfe. Amazon schreibt:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Auch im Zeitalter der digitalen Kommunikation bleibt die Macht der  Briefe ungebrochen. Wie kann der Mensch seine Verbundenheit besser zum  Ausdruck bringen, als mit Füller und Büttenpapier? Was löst größere  Gefühle aus, als ein Brief, den man in Händen hält? Dieser Band  präsentiert gehaltvolle und inspirierende Briefwechsel. Sei es, dass ein  neues Projekt vorgeschlagen, sei es, dass wichtige Neuigkeiten  übermittelt oder Gefühle offenbart werden &#8211; nichts ist so überzeugend  wie das handgeschriebene Wort. Zu jedem Brief, ob zeitgenössisch  oder historisch, liefert dieses wunderbare Buch biografische Hinweise  und faszinierende Hintergrundinformationen, Faksimiles der  Originaldokumente vermitteln fesselnde Einblicke in die Zeit. Der Band  enthält eindrucksvolle Korrespondenzen aus Politik, Geschichte,  Showbusiness und allen Sparten der schönen Künste. Nicht zu vergessen  natürlich die Liebesbriefe!</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Hellmuth Karasek, Herausgeber des Berliner &#8220;Tagesspiegel&#8221;, nachdem er  über 20 Jahre im &#8220;Spiegel&#8221; für Kulturberichte und Kritik verantwortlich  war und seit 13 Jahren mit Marcel Reich-Ranicki und Sigrid Löffler im  &#8220;Literarischen Quartett&#8221; über Bücher streitfreudig diskutiert. Schrieb  drei Theaterstücke (und zwar Komödien), eine Billy-Wilder- Biographie  (&#8220;Nahaufnahme&#8221;), eine Biographie der 50er Jahre (&#8220;Go West&#8221;), stellte in  &#8220;Mein Kino&#8221; seine &#8220;hundert schönsten Filme&#8221; vor, beschrieb und durchlitt  die Telefonitis in &#8220;hand in handy&#8221; und schrieb den hart umkämpften  Journalisten-Roman &#8220;Das Magazin&#8221;.</em></p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href=" http://www.teneues.com/shop-de/Buecher/Sachbuch/Briefe-bewegen-die-Welt.html" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-3931" title="BuchA" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/BuchA.jpg"  alt="" width="322" height="430" / class="wmp" id="wmp238"><br />
</a>
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/BuchB.jpg"  class="wmp" id="wmp239"><img class="aligncenter size-full wp-image-3932" title="BuchB" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/BuchB.jpg" alt="" width="485" height="364" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/BuchC.jpg"  class="wmp" id="wmp240"><img class="aligncenter size-full wp-image-3933" title="BuchC" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/BuchC.jpg" alt="" width="480" height="359" /></a></p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=3930&amp;md5=86f28be4016d1df99152d3bfa5dec6b7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>TV-Tipp &#8211; Der Krieg bleibt&#8230;jetzt schon online zu sehen&#8230;</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4172&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=tv-tipp-der-krieg-bleibt-jetzt-schon-online-zu-sehen</link>
		<comments>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4172#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 20:50:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[AFG]]></category>
		<category><![CDATA[Der Krieg bleibt]]></category>
		<category><![CDATA[Karfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Krieg bleibt &#8211; der Titel der jüngsten ZDF-Dokumentation rund um die Gefallenen des vergangenen Karfreitages bei Kundus. Es sprechen Witwen, Kameraden, Soldaten, die betroffen sind&#8230; vom Tod.  Dazu Bilder aus dem damaligen Gefecht, Propagandafilme der Taliban wie sie die Bundeswehr umzingelt und in einen tödlichen Hinterhalt lockt.  Irgendwie eine perverse Collage, aber eben doch Einsatzalltag. Diese Dokumentation ist jetzt schon online in der ZDF- Mediathek zu sehen &#8211; auch die Bundeswehr hat diesen Film auf ihrer Seite verlinkt. Der Film zeigt die nackte Einsatzrealität. Überfällig! Allein schon aus Respekt vor den Gefallenen und deren Angehörigen. Ist dieser Film Teil der neuen öffentlichen Transparenz der Bundeswehr? Offenbar. Über die Hintergründe wie es zu diesem Hinterhalt überhaupt kommen konnte, erfährt der Zuschauer leider nicht. Ob Meldewege richtig eingehalten wurden  oder ob es  rechtzeitige Vorab-Warnungen für diesen Hinterhalt gab. Denn dieser Karfreitag war anders als die anderen Tage. Könnten die Kameraden vielleicht noch leben? Wer weiß?! Jedenfalls soll es Bundeswehr interne Bemühungen geben, Antworten auf diese Fragen zu finden, wie mir verschiedene unabhängige Quellen voneinander berichten. DER KRIEG BLEIBT &#8211; klicken Sie auf das untere Bild, dann landen Sie direkt in der Mediathek. Mittwoch, 17.11.2010 00:30 &#8211; 01:15 Uhr VPS 18.11.2010 00:30 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><strong>Der Krieg bleibt</strong></em> &#8211; der Titel der jüngsten ZDF-Dokumentation rund um die Gefallenen des vergangenen Karfreitages bei Kundus. Es sprechen Witwen, Kameraden, Soldaten, die betroffen sind&#8230; vom Tod.  Dazu Bilder aus dem damaligen Gefecht, Propagandafilme der Taliban wie sie die Bundeswehr umzingelt und in einen tödlichen Hinterhalt lockt.  Irgendwie eine perverse Collage, aber eben doch Einsatzalltag. Diese Dokumentation ist jetzt schon online in der<a href=" http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1185412/Der-Krieg-bleibt" target="_blank"><strong> ZDF- Mediathek</strong></a> zu sehen &#8211; <a href=" http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLd443DnQHSYGZASH6kTCxoJRUfW99X4_83FT9AP2C3IhyR0dFRQCsXOUq/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfQ180OFFH?yw_contentURL=%2FC1256EF4002AED30%2FW28B9L97148INFODE%2Fcontent.jsp" target="_blank"><strong>auch die Bundeswehr hat diesen Film auf ihrer Seite verlinkt.</strong></a> Der Film zeigt die nackte Einsatzrealität. Überfällig! Allein schon aus Respekt vor den Gefallenen und deren Angehörigen. Ist dieser Film Teil der neuen öffentlichen Transparenz der Bundeswehr? Offenbar. Über die Hintergründe wie es zu diesem Hinterhalt überhaupt kommen konnte, erfährt der Zuschauer leider nicht. Ob Meldewege richtig eingehalten wurden  oder ob es  rechtzeitige Vorab-Warnungen für diesen Hinterhalt gab. Denn dieser Karfreitag war anders als die anderen Tage. Könnten die Kameraden vielleicht noch leben? Wer weiß?! Jedenfalls soll es Bundeswehr interne Bemühungen geben, Antworten auf diese Fragen zu finden, wie mir verschiedene unabhängige Quellen voneinander berichten.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>DER KRIEG BLEIBT &#8211; klicken Sie auf das untere Bild, dann landen Sie direkt in der Mediathek.</strong></p>
<h2 style="text-align: center;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1185412/Der-Krieg-bleibt" target="_blank"><img class="size-full wp-image-4173 aligncenter" title="der_krieg_bleibt" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/der_krieg_bleibt.jpg"  alt="" width="529" height="348" / class="wmp" id="wmp245"></a></p>
<p>Mittwoch, 17.11.2010 00:30 &#8211; 01:15 Uhr			<img title="In der Nacht vom 17. auf den 18.11.2010 um 00:30 Uhr." src="http://www.zdf.de/ZDF/img/mond_sendeinfo.gif" alt="Nachtprogramm" /></h2>
<p style="text-align: center;">VPS 18.11.2010 00:30</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Länge:</strong> 45 min</p>
<p style="text-align: center;"><strong> Dokumentation, Deutschland, 2010 </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wdh. am 17.11.2010 02:55 Uhr <img title="In der Nacht vom 17.11.2010 auf den 18.11.2010 um 02:55 Uhr." src="http://www.zdf.de/ZDF/img/mond_sendeinfo.gif" alt="Nachtprogramm" /></strong><br />
VPS 18.11.2010 02:55</p>
<p style="text-align: justify;">Daniel, Patrick, Stephan und Mario haben als Soldaten alles geteilt – den Einsatz in Afghanistan, den Kampf gegen Aufständische und die Trauer um gefallene Kameraden. Sie sind darüber Freunde geworden. Jetzt sind sie wieder in Deutschland. Doch das gemeinsam Erlebte lässt sie nicht los: &#8220;„So etwas vergisst man einfach nicht“,&#8221; wie einer von ihnen betont. Ein Team des ZDF hat die vier Männer begleitet. Der rund 45-minütige Beitrag steht in der ZDF-Mediathek zur Verfügung und wird am 18. November um 00.30 Uhr im TV gesendet. „Der Krieg bleibt – die schwierige Heimkehr vom Hindukusch“ zeigt auch eine Vielzahl von Videoaufnahmen rund um die Ereignisse vom 2. April, als drei deutsche Soldaten bei Isa Khel fielen. (<strong><a href=" http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLd443DnQHSYGZASH6kTCxoJRUfW99X4_83FT9AP2C3IhyR0dFRQCsXOUq/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfQ180OFFH?yw_contentURL=%2FC1256EF4002AED30%2FW28B9L97148INFODE%2Fcontent.jsp" target="_blank">schreibt Bundeswehr.de</a></strong>)</p>
<p style="text-align: justify;">Sie haben gekämpft. Sie haben getötet. Sie haben Schlimmes erlebt und  gesehen. Daniel, Patrick und Stephan waren Soldaten in Afghanistan.  Kameraden in einer eingeschworenen Gemeinschaft, Fallschirmjäger aus dem  niedersächsischen Seedorf. 25 junge Männer, die ihren Kopf hinhielten,  wenn es am Hindukusch gefährlich wurde. Am Karfreitag dieses Jahres  haben sie einen Kampf verloren. Ihre Kameraden Robert, Nils und Martin  sind dabei gefallen. Getötet von der Taliban. Daniel, Patrick und  Stephan haben überlebt. Sie scheiden aus der Bundeswehr aus, dürfen  zurück nach Hause. Für sie beginnt ein neues Leben.</p>
<p>Patrick, 29  Jahre alt, will jetzt Fachkraft für Sicherheit werden. Daniel, 24 Jahre,  hat eine Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann begonnen. Stephan, genannt  Keule, ist 23 Jahre alt und geht zurück in seinen alten Betrieb, als  Brücken- und Betonbauer. &#8220;Afghanistan wird man nicht mehr los. Das ist  immer drin im Kopf&#8221;, sagt Patrick. &#8220;Aber man denkt nicht ständig daran,  was am Karfreitag passiert ist.&#8221; Alle drei haben einen Ausbildungs- oder  Arbeitsplatz, werden von ihrem Umfeld aufgefangen.</p>
<p>Im April  waren sie gemeinsam auf der Trauerfeier in Selsingen, um ihren  gefallenen Freunden Robert, Nils und Martin das letzte Geleit zu geben.  &#8220;Sie haben ihr Leben verloren, weil sie im Namen ihres Vaterlandes, der  Bundesrepublik Deutschland, für uns tapfer und mutig ihren Dienst in  Afghanistan geleistet haben. Ich habe die Tränen der heimkehrenden  Kameraden gesehen, die mit im Gefecht waren und ihre Gefallenen nach  Hause brachten&#8221;, sagte Verteidigungsminister zu Guttenberg auf der  Trauerfeier.</p>
<p>Seit Beginn des Afghanistan-Einsatzes 2002 hat die  Bundeswehr 43 tote Soldaten zu beklagen. Getötet in einem Krieg, der  lange nicht so heißen durfte. Mit Afghanistan wird man nicht populär.  Angela Merkel sagte bei der Trauerfeier für die gefallenen Soldaten vom  Karfreitag: &#8220;Die meisten Soldaten nennen es Bürgerkrieg oder einfach  Krieg. Ich verstehe das gut.&#8221; Mehr sagte die Bundeskanzlerin nicht,  obwohl viele der deutschen &#8220;Afghanistan-Veteranen&#8221; gerne mehr gehört  hätten. Wie verarbeiten die Rückkehrer den Tod ihrer Kameraden?  Wie lebt jemand weiter, der mit diesen Erfahrungen nach Hause  zurückkehrt? Wie geht die Politik mit dem Tod der Gefallenen um? (<a href=" http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/6/0,1872,1404038_idDispatch:10103229,00.html" target="_blank"><strong>Quelle: zdf.de</strong></a>)</p>
 <p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/?flattrss_redirect&amp;id=4172&amp;md5=77c1795524af7a6401f22498e9a65b9a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Teil 15 einer Tagebuchserie einer Soldatenangehörigen</title>
		<link>http://www.afghanistan-blog.de/?p=4163&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=teil-15-einer-tagebuchserie-einer-soldatenangehorigen</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 14:40:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris Barschow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Leaf]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Leaf´s Live-Tagebuch neigt sich dem Ende zu &#8211; ihr Einsatz an der Heimatfront hat Höhen und Tiefen verlaufen, ihr Soldat kehrt bald zurück. Wie es mit den beiden weitergeht, bleibt abzuwarten. Nicht alles war so einfach wie es sich vor Einsatzbeginn so anhörte, hatte mir Leaf gemailt. Das Tagebuchschreiben habe ihr sehr geholfen, besonders in den Momenten, in denen sie sich mehr als nur allein gelassen fühlte. Bald wird der Flieger mit ihrem Soldaten wieder in Deutschland landen &#8211; und sie weiß jetzt schon, dass ihr ihr Arbeitgeber dafür nicht frei geben wird. Vielleicht ist es ja das letzte Problem, das sie überstehen muss.  Drücken wir den beiden die Daumen, dass Körper UND Seele zusammen aus dem Einsatz zurückkehren werden&#8230;Leaf hat mir versprochen, noch ein paar Einträge zu schicken &#8211; vielleicht erfahren wir ja noch mehr darüber wie und ob die heimatliche Eingliederung funktioniert. Ach ja: ich soll an alle Leser ganz viele herzliche  Grüße von ihr ausrichten Ich zähl die Stunden bis ich dich wieder hab… Ich hätte nie geglaubt das es ausgeht wie es ausgeht, es ist gut wie es ausgeht. Ich bin glücklich.  Ich zähl die Stunden bis wir uns wieder sehen, denn es sind nur noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Leaf´s Live-Tagebuch neigt sich dem Ende zu &#8211; ihr Einsatz an der Heimatfront hat Höhen und Tiefen verlaufen, ihr Soldat kehrt bald zurück. Wie es mit den beiden weitergeht, bleibt abzuwarten. Nicht alles war so einfach wie es sich vor Einsatzbeginn so anhörte, hatte mir Leaf gemailt. Das Tagebuchschreiben habe ihr sehr geholfen, besonders in den Momenten, in denen sie sich mehr als nur allein gelassen fühlte. Bald wird der Flieger mit ihrem Soldaten wieder in Deutschland landen &#8211; und sie weiß jetzt schon, dass ihr ihr Arbeitgeber dafür nicht frei geben wird. Vielleicht ist es ja das letzte Problem, das sie überstehen muss.  Drücken wir den beiden die Daumen, dass Körper UND Seele zusammen aus dem Einsatz zurückkehren werden&#8230;Leaf hat mir versprochen, noch ein paar Einträge zu schicken &#8211; vielleicht erfahren wir ja noch mehr darüber wie und ob die heimatliche Eingliederung funktioniert. Ach ja: ich soll an alle Leser ganz viele herzliche  Grüße von ihr ausrichten</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ich zähl die Stunden bis ich dich wieder hab…</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ich hätte nie geglaubt das es ausgeht wie es ausgeht, es ist gut wie es ausgeht. Ich bin glücklich.  Ich zähl die Stunden bis wir uns wieder sehen, denn es sind nur noch wenige Tage bis ich Dich endlich wieder in meinen Armen halten kann!</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Die Zeit des Einsatzes hat viel von uns gefordert. Es gab schwarz und weiß, aber es gab auch viele bunte Sequenzen. Ich bin gespannt was uns der Morgen bringt…</em></p>
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<p><a href="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Leaf.jpg"  class="wmp" id="wmp247"><img class="size-full wp-image-2962" title="Leaf" src="http://www.afghanistan-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Leaf.jpg" alt="" width="450" height="328" /></a><p class="wp-caption-text">Leaf, 25 J. aus Norddeutschland schreibt exklusiv für das Afghanistan-Blog über ihre Gedanken und Gefühle, während ihr Lebenspartner im Einsatz am Hindukusch ist.</p></div>
<p style="text-align: justify;"><em>Mir wurde von einem Kumpel gesagt ich solle aufhören mir über Dinge den Kopf zu zerbrechen die vielleicht niemals eintreten werden und er hat recht. Ich hatte viel Zeit nach zu denken, irgendwann war ich des denkens müde und habe es aufgegeben.  Nur dadurch habe ich gelernt wie wichtig es ist was passiert. Es ist wichtig gewesen zu wissen mein Mann fehlt mir, es ist wichtig gewesen das los zu werden was ich dachte…ich bin noch nicht aufgeregt. Aber das ist nur eine Frage der Zeit.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Meine Arbeitskolleginnen bezeichnen mich jetzt schon als die „Irre“ weil ich zu früh zum Dienst erschienen bin, oder an meinem freien Tag plötzlich auf der Matte stand. Außerdem habe ich meinen Autoschlüssel im Kühlschrank verlegt und mein Handy hatte ich Stundenlang gesucht und es steckte in meinen Sportschuhen. Irgenwie seltsam alles, aber dieses Seltsam nehme ich in Kauf. Denn bald ist er wieder da. Heute ist Großputz angesagt, es soll ja alles perfekt sein und nächste Woche werde ich nur wenig Zeit finden  und nur Grobputz schaffen *haha* zja und dann ist es auch schon soweit.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Dann wird der Tag kommen an dem ich dich vor der Tür klingeln höre, dann bist Du endlich zu Hause, endlich wieder hier bei mir!</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Leider kann ich nicht an den Flughafen fahren, ich werde keinen Urlaub bekommen und muss somit zu Hause warten. Aber egal wie, Hauptsache er ist wieder hier!</em></p>
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