TV-Tipp: 30.4. 21.45 Uhr auf PHOENIX

26/04/2013
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(TV-Tipp) – Liebe Leserinnen und Leser, dieses Mal ein TV-Tipp in eigener Sache: Am 30.4.2013 um 21.45 Uhr läuft auf PHOENIX die Dokumentation “Salam Alaikum Kabul – die Zukunft Afghanistans“, die ich zusammen mit meinem Kollegen Thomas Wichmann in Afghanistan gedreht habe. Direkt im Anschluss an die 30-minütige Dokumentation sehen Sie um 22.15 Uhr die PHOENIX Runde mit dem Titel “Afghanistan – verraten und verkauft?” – Gäste der Sendung:  Prof. Dr. Andreas Dittman – Uni Giessen, Claudia Kepp – www.savethechildren.de, Prof. Abdul Rahman Ashraf (angefragt) , Botschafter und außerordentlicher Vertreter der Islamischen Republik Afghanistan in Berlin und Boris Barschow.

Ich wünsche Ihnen viele neue bzw. andere An- und Einsichten bei diesen beiden Sendungen. Für mich ging mit dieser Dokumentation ein Traum in Erfüllung, Afghanistan zivil zu besuchen und mich frei in Kabul bewegen zu können. Diese Drehreise hat mir Eindrücke eines Landes vermittelt, die ich in meinen vorherigen Aufenthalten mit der Bundeswehr so noch nie hatte. Ein zerissenes und geschundenes Land, das die Hoffnung auf eine positive Zukunft nicht aufgeben mag. Schenken Sie diesem Land bitte Ihre Aufmerksamkeit und schauen sich die beiden Sendungen bitte an.

Pressetext PHOENIX:

Ende 2014 beginnt für die Menschen in Afghanistan ein neuer Zeitabschnitt. Mit dem Jahreswechsel endet nach zwölf Jahren der Kampfeinsatz der Bundeswehr am Hindukusch. Wie sieht die Zukunft des Landes nach dem Truppenabzug aus? Was denken die Afghanen? Welche Konflikte bleiben?

Die 30-minütige PHOENIX-Reportage „Salam Alaikum Kabul – Die Zukunft Afghanistans“ beschäftigt sich mit der Situation im Land nach 2014. Kabul ist nicht Afghanistan – aber dort leben sowohl die Mächtigen als auch die einfachen Menschen. In dem Film kommen ausschließlich Afghanen zu Wort und äußern ihre Sorgen, Nöte, Ängste, Träume und Hoffnungen. Autor Boris Barschow war zuvor bereits drei Mal als Soldat in Afghanistan, seit sieben Jahren bloggt er über das Land. Jetzt bereiste er die Islamische Republik erstmals in Zivil und betrachtete das Land mit Video-Equipment und Smartphone aus einer neuen Perspektive. Barschow drehte im High Peace Council, der Behörde, die für die Reintegration der Taliban in die afghanische Gesellschaft zuständig ist, und sprach dort mit einem ehemaligen Führer der islamistischen Fundamentalisten. Er traf eine Präsidentschaftskandidatin und besuchte die Oberste Energiebehörde des unter Stromknappheit leidenden Landes. Außerdem wirft er einen Blick auf das 20-Milliarden-US-Dollar-Mammutprojekt „Kabul New City“ – innerhalb von 25 Jahren soll im Norden Kabuls eine Retortenstadt für mehr als drei Millionen Menschen entstehen.

Im Anschluss an die Reportage gibt es ab 22.15 Uhr eine PHOENIX RUNDE mit einer Diskussion über die Zukunft Afghanistans.

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